Schlagwort-Archive: Bundeswehr raus aus Afghanistan

Lumpenproletariat

von H.-P. Schröder

Lumpenproletariat

Der Fritz aus Wanne-Eickel
reiste nach Afghanistan.
Für eine Handvoll Dollar
killt er dort den Taliban.

Dem Hypo Crit aus Amiland,
als Depp im ganzen Dorf bekannt,
zu blöd für`s kleine Einmaleins,
drückt man ein Handgeld in die Hand.
Er brüllt: Afghanistan ist mein`s.

Holladihia, holladiho
das macht den General,
das macht die Mannschaft froh.

Ein Fettarsch aus dem Kanzleramt
kommt regelmäßig angerannt,
würgt ihnen Schweinsgesülze `rein,
ernennt ein paar zum Ehrenschwein.

Und manchmal lässt sich Tommy seh`n,
des feigen leader`s Jungagent,
der sie „geliebte Jungen`s“ nennt.
Lässt sie im Sand in Reihen geh`n
und kleinen Jungs den Hals umdreh`n.

Holladihia, holladiho
das macht den General,
das macht die Mannschaft froh.

Ein Schuft, wer Schlechtes dabei denkt,
der Mann hat Weib und Kind zuhaus,
ein treues Weib mit Eisenleib,
die ist sein eig`ner General,
den ihm sein Papa warm empfahl.

Seht da läuft er, rennt hinaus
genug geseh`n, jetzt will er `raus
er flitzt zur Startbahn,
ruft zurück: Seid reiselustig
und gut d`rauf,
ich flieg´derweil schon `mal nach Haus.

Holladihia, holladiho
das macht den General,
das macht die Mannschaft froh.

Er kriecht nach Washington demnächst,
wo man seine Dienste schätzt,
ein Pimpf, ein schwacher Möchtsogern,
der euch in Verdammnis schwätzt.

Seine Söldner sind vom selben Schlag,
dressurkreiertes Schleimerpack.
Mit großem Maul, doch würdelos
nur 30 Silberlinge groß,
versaut uns unser schönes Land.

Ihr bezahlt am Auszähltag
den dann verlangten Endbetrag.

Holladihia, holladiho
das macht die Spekulanten,
doch nicht die Mannschaft froh.
Das macht die Spekulanten,
doch nicht die Mannschaft froh.

 

Lumpenproletariat b

Metaebene´s unsichtbare Kommentare II

Liebe im Mittelalter... für Vergößerung klicken

von Metaebene alias H.-P. Schröder

Bittere Folgen oder was der Wehrbeautragte nicht verrät

Die Ungeheuer traten vor die Truppen: „Ihr seid die Besten. Haltet durch, unsereiner braucht euch, wir lieben euch“, sprachen sie.

„Um Christi Barmherzigkeit, ihr seid unsere treue, tapfere Schar, ihr kämpft gegen den Feind, gegen Unterdrückung und Diskriminierung, für die Menschenrechte, für die Rechte der Frau, für das Recht der Schwächeren mit den Waffen der Stärkeren“, sagten die Ungeheuer. „Dafür lohnt es sich, Opfer zu bringen.“

Als das Kommando gegeben wurde, brüllten die Truppen „Vivat, Vivat“ und „Hoch, Hoch“ und „Bravo“ und „Alles klar“ und „Genau so ist es.“ In der Messe, beim gemütlichen Beisammensein , lachten sie immer noch. Mensch war der gut, „für die Rechte der Schwächeren mit den Waffen der Stärkeren kämpfen“.
„Dafür“, brüllten sie, „für den Erhalt unserer Welt voller Ungeheuer, dafür lohnt es sich, Opfer zu bringen. Euch! “ Und hoben johlend ihre Gläser.

„Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst…..“

Text tagesschau:
„Politik nahm seelische Wunden lange nicht ernst“

„Als vor zehn Jahren der Einsatz in Afghanistan begann, hatte die Bundeswehr schon Erfahrung mit Kampfeinsätzen im Ausland. Dennoch dauerte es viele Jahre, bis die Politik verstand, dass diese Einsätze für die Soldatinnen und Soldaten sehr bittere Folgen haben können. Im Bundestag hatten selbst die Abgeordneten im Verteidigungsausschuss lange keinen blassen Schimmer von posttraumatischen Belastungsstörungen.
(von Jens Borchers, HR, ARD-Hörfunkstudio Berlin)
Omid Nouripour ist Bundestagsabgeordneter der Grünen, Sprecher für Sicherheitspolitik und Obmann im Verteidigungsausschuss. Wann er zum ersten Mal von Posttraumatischen Belastungsstörungen gehört hat? „Im Zusammenhang mit Soldaten und Bundeswehreinsätzen, vor vier Jahren vielleicht.“……“

26. Januar 2012 – 15:57 — Metaebene

Zwei Einblicke auf einen Blick
Ist es möglich einen Einblick in Studien zum Thema „Umfang und Ausmass der Traumatisierung afghanischer Staatsbürger durch direkte und indirekte Kriegseinwirkungen, deren Auswirkung auf die Gegenwart und deren Folgen für die zukünftige Entwicklung der afghanischen Völker, unter Einbeziehung vorgeschlagener, laufender und bereits abgeschlossener Therapieprojekte“ zu erhalten?

Die andere Seite – Kurzgeschichte
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Kapitel I „Bitte fass` nicht an die Herdplatte.“
Kapitel II „Du sollst die Herdplatte nicht anfassen.“
Kapitel III „Mensch hast du was an den Ohren, ich hab`gesagt Finger von der Herdplatte.“
Kapitel IV „Mami, Mami, tut das weh.“
Kapitel V „Mami, jetzt musst du mir das Taschengeld verdoppeln.“

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst…

Westerwelles Demontage & Guttenbergs Aufbau…

von John Schacher

Vorab: Folgendes ist meine persönliche Meinung über die Ereignisse, welche der Abzugs-Ankündigung  der deutschen Truppen aus Afghanistan vom Noch-Außenminister G. Westerwelle folgten:

Nicht, daß es nicht höchste Zeit gewesen wäre, zur Attacke auf diese personelle Fehlentscheidung anzusetzen und Deutschland ein weniger „schwules“ Image zu verpassen. Dieser unsägliche Mensch, dieser kreischende Krawattenvertreter, dieser Minderheiten-Hauptmann und Profi-Lügner Guido W. hat unsere Diplomatie sozusagen dauerhaft entwertet, nachdem er vorher dekadenlang quäkend herumnervte. Dieser Mensch, der immer grinsen muss, weil ihm sonst anderweitig die Haut fehlt. Und die halbe Welt lacht mit  – dies allerdings über einen machtlosen Botenjungen, der jede Entscheidung von seiner Bundeskanzlerin absegnen lassen und nur die unangenehmen Besuche erledigen helfen muß. Die andere Hälfte der Menschen nimmt ihn nicht einmal wahr. Jetzt scheint Westerwelle etwas sehr, sehr falsch gemacht zu haben: nach einer parteiinternen (jedoch massivst von den Regierungsmedien gestützten) Kampfansage man kann Westerwelle eigentlich als abgemeldet betrachten. Von nichts kommt ja bekanntlich auch nichts…

G. Westerwelle, der nach eigener Aussage „als Kapitän niemals die Brücke verlässt„, verschwindet kurz nach Diktat mitten im Granatenhagel dennoch schleunigst Richtung Ägypten in den Familien(!)-Urlaub. Das kann man als eine Blaupause seiner ganzen „Politik“ und zugehörigen Charakters erkennen.

Cui bono – wem nutzt es? Derzeit großer Profiteur ist „Bundeskanzler auf Abruf“ von und zu Guttenberg. DER Albtraum, die größte Gefahr seit dem letzten Krieg. So einen glattgebürsteten, hinterhältigen Amerikaner-Zögling mit seinen ganzen Bruderschaftsverpflichtungen und –interessen über das deutsche Volk zu setzen käme einem Hochverrat gleich und wäre gleichzeitig größter Traum der USA für ein entspanntes Weitersaugen am deutschen Volkseinkommen.

Statt den UNrechtskrieg in Afghanistan zu stoppen, macht Guttenberg mit Kerner ein Reality-TV-Format mitten im Elend der heldenhaften Afghanen. Eigentlich strengstens verbotene Splittermunition wird derzeit für Gewehre erprobt, natürlich alles unter Guttenbergs Verantwortung bzw. im Dunstkreis seiner Einflußmöglichkeiten. Splittermunition ist um keinen Deut fairer als jeder Selbstmordbomber, der sogar noch sein eigenes Leben in die Tat einbringt und nicht aus sicherer Distanz „metzelt“. Denn nur als Metzelei kann man Splittermunition bezeichnen, als Beispiel eines kalt geplanten Kriegsverbrechens par excellence.

Was immer man Deutschland auch nachsagen mag, die Amerikaner waren und sind unendlich schlimmer in allem, was sie tun und getan haben! Siehe „Agent Orange“ oder Indianer: wo sind die? Daran erkennt man einen Genozid, nicht am Gegenteil!

Es darf so nicht weitergehen, wir Bürger sollten unsere Möglichkeiten nutzen und z. B. unsere Autos zu Trägern unserer Botschaften machen. Dazu braucht es viel Willen und auch Mut… Ich jedenfalls habe noch keinen „raus aus Afghanistan“-Aufkleber vor mir prangen sehen und muss zugeben, selbst auch (noch) keinen zu haben. Das liegt aber eher am mangelnden Angebot und dem Fehlen brauchbarer Grafik-Fähigkeiten…

Es bleibt zu sagen, dass die BRD-GmbH schon genug aufgeschmissen ist, auch ohne in letzter Instanz noch von einem „adeligen Sproß“ transatlantischer Bruderschaft kommandiert zu werden. Siehe Kundus, siehe Wegfall der Wehrpflicht (Wegfall der Fähigkeit unseres Landes, sich gegebenfalls zu verteidigen). Wehret den Anfängen!! Lasst uns Alternativen entdecken, darin liegt die einzige Chance. Dank diesen verlogenen Bruderschaften erübrigt sich heute jeder Gang zur Urne – in die kommt man noch früh genug! Wenn bis dahin nicht schon Biogas auf CO2-neutraler Basis dem Gang in Jenseits sanft begleiten wird…