Frau Findeis und das Sterben der Anderen

von H.-P. Schröder


Meldung jo 1.3./19:50 Uhr:

liebe Leser,

bitte nicht wundern, dass der Hensel-Blog so langsam ist. Seit uns HPS den Artikel zum Zwickauer Mordfall geliefert hat, verlängert sich die Ladezeit rapide. Wir hatten das schon einmal bei unbequemen Themen (Sturm auf Tripolis, …) und vermuten staatliche Akteure hinter dieser Attacke.

Der Kundendienst unseres Server-Anbieters wird nun recherchieren.


 

2 Gedanken zu „Frau Findeis und das Sterben der Anderen

  1. OT:
    Bundesgerichtshof: Berliner Raser-Urteil ist aufgehoben

    Einer Spitzfindigkeit von unerträglicher Chuzpe!
    https://www.welt.de/vermischtes/article174103593/Todesraser-von-Berlin-Eine-unglueckliche-Formulierung-brachte-das-Urteil-endgueltig-zu-Fall.html

    Beim abbiegen mit angemessener Geschwindigkeit dann einen Radfahrer „mitzunehmen“ der ebenfalls Grün kann als fahrlässig gewertet werden, ohne Blick in Rückspiegel als grob Fahrlässigkeit … aber z.B. Mittags mit 90 über den Zebrastreifen vor Schule und/oder Kindergarten da soll nicht billigend in Kauf genommen worden sein, dass Mitmenschen geschädigt werden … oder purer MiHiGru Bonus
    „Das Landgericht Berlin musste die Frage klären, ob die Männer fahrlässig oder mit Vorsatz handelten. Was ging ihnen durch den Kopf, als sie in jener Nacht aufs Gaspedal traten?“
    Geht es noch? Man ist mit Vorsatz extremst gerast!
    Und wenn Raser auf Geschwindigkeitsdroge sich „selbst überschätzt hatten und … deshalb keinen Vorsatz“ vorhanden sei, wozu kein Vorsatz etwa kein Vorsatz zu rasen etwa kein Vorsatz genau diesen Rentner zu töten?
    „Seine Verteidiger resümierten, dass Hamdi H. und sein Konkurrent sich kolossal selbst überschätzt hatten und man ihnen deshalb keinen Vorsatz unterstellen könne. „

    § 1 StVO Grundregeln
    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

    Die Raser haben billigend in Kauf genommen, dass Andere gefährdet und geschädigt werden (§ 1 StVO) unerheblich davon ob diese „Kanak-Sprak“-Raser sich selbst für unverletzliche „Superman“ gehalten haben mögen (Kanak Sprak: Kiezdeutsch erobert Berlin | Berliner Zeitung).

    Und „die subjektive Sicht der Täter genau zu prüfen“ bei Fahrlässiger Körperverletzung ist wohl schietegal ob der Adrenalin-Junkie sich für unverletzlich hält!
    § 229 Fahrlässige Körperverletzung
    Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

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