Archiv für den Monat: Oktober 2017

Links/Rechts 1.11.17

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… „“Dass gegen Herrn Puigdemont Anklage erhoben wurde, heißt ja nicht, dass er verfolgt wird. Er hat das spanische Recht gebrochen. Ich sehe nicht, wie ihm auf dieser Grundlage das Recht auf Asyl zugesprochen werden könnte.““ …

ard: Puigdemont in Belgien Wie lange geht das gut?


… „Er bedauere auch, dass das Anliegen des katalanischen Volkes mit Gewalt gelöst werde. Mit seinem Besuch möchte er „der ganzen Welt den Mangel an Demokratie in der spanischen Regierung offenbaren“.“ …

sputnik: Puigdemont zu Gründen seines Belgien-Aufenthalts und über mögliche Rückkehr


… „Nahezu 100 Arbeiter seien bei einem Einsturz eines Tunnels auf einem Atomwaffen-Testgelände eingeschüttet worden. 100 weitere Menschen könnten bei dem Versuch sie zu retten ums Leben gekommen sein, als sich ein zweiter Absturz ereignete.“ …

sputnik: Atomtestgelände in Nordkorea eingestürzt: 200 Tote vermutet – Agentur


… „Überraschendes Ergebnis: Ein Teil der ins Original geschriebenen Einfügungen, die bislang stets als schriftgleich mit dem übrigen Text galten, sind mit Kugelschreibpaste geschrieben, entstammen also der Zeit nach 1951 — Einführungsjahr des Kugelschreibers. 

… „Am Anfang habe ich ziemlich viel geändert„, bekannte der Redakteur später.“ …

spiegel: Blaue Paste


… „Weiter südlich in der Provinz Deir Ezzor scheint die Terrorgruppe ISIS bei Al Bukamal der vorrückenden Armee und ihren Partnern jedoch noch erheblichen Widerstand entgegenzusetzen, weshalb Russland heute vom Mittelmeer aus mit Marschflugkörpern ISIS-Ziele im Raum Al Bukamal attackierte.“ …

EP: Syrische Armee nimmt weitere Bezirke in der Stadt Deir Ezzor ein


… „Die verschwenderische Tour von König Salman von Saudi Arabien und dessen Gefolge (1.500 Höflinge und Diener), seine 10 Flugzeuge und 500 Limousinen haben die Bevölkerung aller besuchten Staaten beeindruckt. Die Presse betonte die riesigen, bei fast jedem Besuch unterzeichneten Öl-Verträge, aber ignorierte die vom König erhaltenen Verpflichtungen der Heils-Armee der Rohingya von Arakan zu Gunsten der Dschihadisten.“ …

voltairenet: Wird Katar Saudi-Arabien gegen Myanmar ersetzen?


… „Offiziell sind die Fidschi-Inseln die Gastgeber, doch aus organisatorischen Gründen wird diese Konferenz in Deutschland abgehalten und dürfte dem deutschen Steuerzahler mindestens 125 Millionen Euro kosten. Das größte Geheimnis dieser Konferenz ist bereits durchgesickert: bei den Computermodellen hat man sich leider ein wenig verrechnet. Nach dem SISO-Prinzip (Shit In, Shit Out) ergeben falsche Eingaben unfehlbar falsche Resultate. Das Klimaziel der zwei Grad ist nach korrigierten Berechnungen nicht mehr zu erreichen, es werden nur 1,5 Grad, und selbst das nur, wenn die Menschheit in den nächsten Jahren viermal soviel Kohlendioxid in die Luft bläst wie in den vergangenen Jahrhunderten. Würde diese Nachricht ungefiltert durchsickern, wäre das natürlich eine Katastrophe. Zehntausende Klimatolügner säßen auf der Straße und müßten sich nach einer anständigen Arbeit umschauen“ …

Michael Winkler: Tageskommentar 1. Nebelung 2017


… „mit anderen Worten, das Universum ist nicht die “Grundrealität”, sondern ist eine Existenzstufe, die in einer anderen dem Menschen unbekannten Überstruktur enthalten ist.“ …

emed: “Universum könnte es ohne Gott nicht geben”. CERN-Forschung beweist Gott ist da


 

200 Deutsche Volkstrachten

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Noch zur Zeit unserer Väter pflegten im Deutschen Land die Bauersleute sich in ihre eigenen Trachten zu kleiden. Man zerbrach sich damals nicht den Kopf darüber, hatte seine Freude an den schlichten, eigenartigen und farbenfrohen Kleidern, die als eine Art von selbstverständlicher Staffage zum Bild des Dorfes, der ländlichen Natur gehörten. Jetzt sind die Volkstrachten vor dem gleichmachenden Einfluß der Mode fast schon verschwunden.

Was wir von ihnen heute noch sehen, werten wir als einen unverfälschten Ausdruck heimatlicher Volkskunst aus vergangenen Tagen und lieben in ihnen die Erinnerungen an eine versunkene „gute alte Zeit“. Natürlich sind die bäuerlichen Trachten unter dem bestimmenden Einfluß von Lebensgewohnheit, Arbeit, Klima und wirtschaftlicher Lage entstanden. Aber gleichwohl stellen sie vor allem eine lebensvolle Äußerung der Volksseele dar, so wie sie sich im Spiel geschmacklicher Gestaltungsfreude verrät. Und gerade hierin, in dieser gefühlsmäßigen Bindung an unser Volkstum, mag wohl die Freude begründet sein, mit der wir auf Reise oder Wanderung die noch bestehenden Reste der Trachten „entdecken“, und ebenso auch die Freude, welche uns Bilder dieser Trachten, der noch lebenden wie der verschwundenen, sammeln läßt.



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das Bombardement von Zanzibar im Jahre 1896

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Am 1. Juli 1890 hat das Deutsche Reich durch ein Abkommen mit England, den sogenannten Zanzibar-Vertrag, seine Ansprüche auf diese reiche Insel und andere wertvolle Gebiete auf dem afrikanischen Festland aufgegeben und dafür die Insel Helgoland eingetauscht oder wie damals ein Engländer spöttisch äusserte, einen alten Hosenknopf gegen eine neue Hose. Es hat heute keinen Zweck mehr, jenem Tausch nachzuweinen, wobei wir dahingestellt sein lassen wollen, ob Helgoland wirklich so wertlos ist. Von Zanzibar sind unsere ersten Erwerbungen in Afrika ausgegangen, die weiteren Geschicke der Insel entbehren daher nicht eines gewissen Interesses für uns, besonders da Zanzibar unter dem Einfluss der deutschen Arbeit an der ostafrikanischen Küste sehr an Bedeutung als Seehandelsplatz verloren hat.

Am 25. August 1896, nach kaum dreijähriger Regierungszeit, starb in Zanzibar der Sultan Seyid Hamed bin Thueni. Der Tod des Herrschers und der damit verknüpfte Thronwechsel rief einen schweren Konflikt zwischen dem Arabertum des ostafrikanischen Inselreiches, mit der eine wenig verschleierte Oberherrschaft dort ausübenden, britischen „Protektoratsmacht“ hervor.

Er führte bekanntlich zu einem Bombardement des Sultans-Palastes durch einen Teil der englischen Kriegsflotte. Kurz nach dem Ableben des erwähnten Herrschers hatte Seyid Chalid, ein Sohn des im Jahre 1888 inmitten der bewegten politischen Übergangszeit verstorbenen Sultans Seyid Bargasch, Besitz von dem Throne seiner Väter ergriffen und zwar gegen den Willen des grossbritannischen diplomatischen Agenten, Sir Arthur Hardings, der einen bejahrten, gebrechlichen Oheim des soeben dahingeschiedenen Sultans, den Araber Hamud bin Mohamed, als voraussichtlich weit gefügigeres Werkzeug der britischen Politik, zur Regentschaft zu bringen trachtete. Seyid Chalid, der nach dem herrschenden arabischen Rechte vollberechtigte Erbe des Thrones, war aber den Engländern und ihrem Kandidaten, wie erwähnt, zuvorgekommen und weigerte sich nun ganz entschieden, den bereits bezogenen Sultans-Palast zu räumen. Er stützte sich dabei auf die Sympathien des weitaus grössten Teiles des arabischen Elementes der Stadt sowie auf die treue Ergebenheit der gesamten, aus einigen Hundert farbigen Soldaten bestehenden „bewaffneten Macht“ des Sultanates, und zögerte nicht, auch sofort Vorkehrungen zu treffen, um seine Stellung, selbst gegen ein gewaltmässiges Vorgehen der Engländer, nach Möglichkeit zu befestigen. So wurde denn gegen die See am Strande vor dem Palaste im Laufe des Tages durch Tausende geschäftiger Sklavenhände aus den in grossen Mengen im Zollhause lagernden Kopra-Ballen, aus alten Schiffskesseln, See-Bojen, Wellblechplatten und ähnlichem Material eine Art Verschanzung aufgebaut. Auch die Zufahrtstrassen von der Landseite innerhalb der Stadt wurden durch Barrikaden gesperrt.

Allen diplomatischen Verhandlungsversuchen der Engländer setzte Seyid Chalid mit erstaunlicher Künnheit die starre Weigerung entgegen, seinen Thronrechten zu entsagen, und da auch das alsbald vom Kommandanten des auf der Reede liegenden britischen Geschwaders für nachmittag 4 Uhr gestellte Ultimatum ablief, ohne dass an Stelle der roten Sultansflagge auf dem Leuchtturm vor dem Palaste die verlangte weisse Fahne zum Zeichen der erfolgten Unterwerfung aufstieg, so begann denn auch pünktlich die an-gedrohte Beschiessung. Vier Linienschiffe und sieben Kreuzer, das britische Kapstadt-Geschwader, begannen beinahe zu gleicher Zeit ihre vielartigen Tod und Verderben bringenden Feuerschlünde zu öffnen, um die mannigfaltigen Geschosse mit Donnergeroll gegen den Sultans-Palast und dessen Besatzung zu schleudern. Das Feuer der britischen Schiffsgeschütze wurde aber auch sofort, sowohl seitens der in der primitiven Verschanzung aufgestellten Batterie des Sultans, wie auch seitens der, durch ein einziges altes Holzschiff repräsentierten „Kriegsflotte“ Zanzibars sehr energisch erwidert. Wie die Spreu vor dem Winde flog die Schutzwehr der Batterie vor dem Hagel der britischen Geschosse auseinander, diese selbst mitsamt der Bemannung alsbald zum Schweigen bringend, wie auch schon die ersten Treffer der Engländer das Sultansschiff draussen auf dem Meere mit Mann und Maus zum Sinken brachten. Genau 50 Minuten dauerte das Bombardement und zerschmettert lag des zanzibaritischen Reiches Macht und Herrlichkeit im Staube. Der Krieg Zanzibars mit England war zu Ende! Der alte Sultans-Palast, das durch reiche, indische Holzschnitzereien ausgezeichnete weitläufige Harems-Gebäude, der grosse Leuchtturm auf dem Sultansplatze lagen in Trümmern, und auch der „neue“ zwei Stockwerke auf mächtigen Säulen tragende Palast bot ein trauriges Bild der Verwüstung dar. Furchtbar war auch natürlich die Wirkung der Kanonade auf die in dem engen Raum zusammengepfercht gewesenen Menschenmassen, auf die Araber, ihren Sklavenanhang und die regulären Sultans-Soldaten! Durch „verirrte“ Kugeln der Engländer waren auch eine grosse Anzahl anderer Gebäude in der Stadt und deren Umgebung vielfach beschädigt worden.

Seyid Chalid, der den Kampf mit Albion gewagt, hatte sich bald nach Eintritt der gewaltigen Wirkungen der Beschiessung in Begleitung seiner vornehmsten Anhänger und höheren Offiziere, durch eine Hintertür des Palastes geflüchtet und den Schutz des Kaiserlich Deutschen Konsulates nachgesucht. Auf Grund einer kurzen, zwischen dem Konsul Freiherrn von Rechenberg und dem fluchtigen Sultan geführten Verhandlung, öffneten sich ihm die rettenden Pforten des deutschen Konsulates. Ein Landungs-Korps der Briten ergriff alsbald Besitz von dem Palaste, der vorerst einer einstündigen Plünderung durch die einrückenden Blaujacken freigegeben ward, worauf der Prätendent der Engländer, als Herr der Trümmer und des Inselreiches Zanzibar und Pemba, feierlich zum Sultan ausgerufen wurde.

Seyid Chalid verblieb durch einige Wochen als Gast des Konsuls irn deutschen Konsulate, mitsamt seinem nicht gerade kleinen Gefolge. Die von den Engländern begehrte Auslieferung der Flüchtlinge wurde auch seitens der Berliner Regierung abgelehnt. Dem Ex-Sultan wurde im Gegenteil durch den Kaiser ein dauerndes Asyl in Deutsch-Ostafrika angeboten, und ein deutsches Kriegsschiff brachte Seyid Chalid nach Daressalam. Dort lebt er noch heute; durch eine aus dem Fonds des Schutzgebietes gezahlte Pension wird ihm sein und seiner zahlreichen Familie Lebensunterhalt ermöglicht. Er führt ein recht beschauliches, aber immerhin mit einer gewissen Repräsentation als „Ex-Herrscher“ verbundenes Dasein. Sein ehemaliger Beschützer und Retter in Zanzibar ist der jetzige Gouverneur von Deutsch-Ostafrika.

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.

Links/Rechts 31.10.17

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… „Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Fälle dokumentiert, die den Eindruck erwecken, dass die US-Armee nie ernsthaft gegen den IS gekämpft hat. So wurde der IS z. B. immer wieder vor bevorstehenden US-Luftangriffen gewarnt, indem US-Flugzeuge viele Stunden vorher über den Zielen Flugblätter mit entsprechenden Hinweisen abgeworfen hatten.

Zugleich wurden IS-Kämpfer, die in kritische Situationen geraten waren, laut Zeugenaussagen irakischer Soldaten und Milizionäre von der Front nicht selten mit US-Waffen und anderem Nachschub aus der Luft versorgt. Das US-Militär erklärte das stets

McCain beim Kungeln mit den Terroristen

durch angebliche Navigationsfehler. Anscheinend mussten sich die Piloten der hochmodernen US-Luftwaffe anhand von veralteten, aufklappbaren Landkarten orientieren.

Nicht zuletzt bestand das US-Militär bei der Einnahme von IS-besetzten Städten durch irakische Milizen und Armee immer(!) darauf, dass der jeweilige Ort nicht vollständig umzingelt wurde, sondern eine Seite als Fluchtweg in Richtung Syrien offenblieb, denn dort hatten die IS-Kopfabschneider immer noch wichtige Dienste für die Regime-Change-Ambitionen Washingtons zu leisten.“ …

RT: Jetzt auch im Irak: „Ami go home!“


… „“Raqqa’s fate calls to mind that of Dresden in 1945, leveled by the US-British bombings,” the Russian Defense Ministry said earlier, referring to the controversial WWII campaign, during which American and British bombers dropped over 3,900 tons of bombs on the Nazi-controlled German city, killing some 25,000 civilians and obliterating much of its center. “ …

RT: US coalition occupied, not liberated Raqqa from ISIS – Syrian FM


… „Allerdings empfahl der Chef der Abteilung Westliche Hemisphäre, auf eine Ermittlung zu verzichten, davon ausgehend, dass „enorme Bemühungen für diese Angelegenheit unternommen werden müssten, mit geringen Aussichten, dass etwas Konkretes festgestellt werden könnte““ …

sputnik: Offengelegte Akten: CIA-Agent berichtete 1955 von lebendem Hitler


… „Der Vorfall liege bereits fast ein Jahr zurück, soll aber erst jetzt ans Licht gekommen sein.“ …

sputnik: Kanaren: Illegale Einwanderer vergewaltigen dänische Touristin – Medien


… „Ein klares Indiz dafür ist auch die Zunahme von Genmutationen in jenen Gebieten, wo die Nato-Kräfte Uranmunition abgeworfen haben: 27 Prozent der Menschen in diesen Gegenden weisen Missbildungen auf – gegenüber dem Landesdurchschnitt von maximal zwei Prozent.“ …

sputnik: Serbische Ärzte-Initiative: Bill Clinton und Tony Blair gehören auf die Anklagebank