3 Gedanken zu „Herr Merkel im Sommerinterview

  1. Ein saures Gürkchen in den Sauerteig zu stecken scheint mir ein widerwärtiger Gedanke. Da kommt kein vernünftiges Brot bei raus.

  2. DOKU

    https://philosophia-perennis.com/2017/07/24/reform-des-justizwesens/comment-page-1/#comment-32299
    info68 24. Juli 2017 um 20:27
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    Es gibt sowohl bei Orban in Ungarn als auch jetzt in Polen un-demokratische, problematische monopolistische Aspekte der Regierungspolitik, die man hierzulande als Kritiker der Merkel-Despotie nicht loben sollte, sonst macht man sich unglaubwürdig.

    Wenn vorher die Links-Regierungen dort über -per Wahlresultate legitime- Entsendungen ihnen nahestehender Personen in die obersten Institutionen ihre Macht absichern wollten (wie bei uns der Bundestag mit klaren Mehrheiten), so muß eine Korrektur dagegen strikte-korrekt und freiheitlich-demokratisch erfolgen und nicht, indem man ein gutes Wahlergebnis, das ja in der Demokratie nur Berufung an die Macht auf Zeit heißt, in eine Halb-Diktatur münden läßt.

    Bei den Besetzungen der obersten Richter als Kontrollorgan muß eine 2/3-Mehrheit eingehalten werden, um eine einseitige Besetzung, wo andere erhebliche Bevölkerungsteile ausgeschlossen werden, zu vermeiden, denn Konsens ist auch wichtig für ein Land und Volk und die Stabilität unserer weltweit einmalig guten westlichen Demokratieform.

    Zudem ist die neue national-konservative Regierung in Polen ultra-katholisch reaktionär, siehe ihre weltfremden, repressiven, real frauen-entmündigenden Ansichten, Pläne zur Abtreibungsfrage, wie es eben oft in diesen Kreisen üblich ist.

    Wer den reaktionär-freiheitsfeindlichen Musel-Fundis entgegentritt zu Recht, muß auch allen Versuchen entgegentreten, den repressiven, aufklärungs-feindlichen Alt-Katholizismus wieder zu errichten, aus dessen Klauen sich ja die europäischen Völker in jahrhundertelangen opferreichen Kämpfen befreien mußten, zu unterstützen!! Und diesbezüglich hat das fortschrittliche Lager in Polen Recht.

    Zudem ist bei der polnischen Regierungspartei auch wieder der alte, historisch verhängnisvolle Über-Nationalismus zu spüren. So, wie etwa etliche Gegner Hitlers auch nicht seriös-sauber waren, ist auch nicht jede nationale Politik gegen die despotische Brüssel-Zentrale von nur redlichen Motiven geprägt.

    Bei Polen und Orban ist es doch auch so, daß sie -wie gewisse Musels im Westen, welche den Wohlstand und die Entfaltung gerne nehmen, aber die dazu gehörenden Modernität und Freiheit ablehnen- die daraus kommenden großen Vorteile und Gelder gerne entgegennehmen, das für sie weniger Angenehme, was aber auch zur jetzigen EU gehört, vermeiden, nicht durchführen möchten und da plötzlich auf nationale Autonomie machen. Dann sollten sie ehrlicherweise auch austreten.

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