Links/Rechts 16.2.16

.


TG: Merkel entlarvt!

… „Wichtig ist, dass der Zika Virus eine Ware ist, die man online beziehen kann von ATCC-LGC für 599 €, wovon die Royalties an die Rockefeller Foundation fließen.“ …

einartsyken: Wem gehört der ZIKA Virus?

… „Es ist wieder mal schlimmer, als zuerst gedacht“ …

einartysken: Was wird durch die Zika-Virus Epidemie verborgen?

… „Auffallend ist, dass der Verzicht auf eine Bodenoperation in Syrien vom Verteidigungsminister und nicht von Diplomaten angekündigt wird. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hatte zuvor bestätigt, dass auf dem türkischen Stützpunkt Indschirlik bereits saudische Flugzeuge eingetroffen sind, die für eine Operation in Syrien bereit stehen. Später sagte er, dass bald die Zeit für eine Bodenoperation komme, für die man Soldaten nach Syrien schicken werde. Damit ist die ungewöhnliche Situation entstanden, dass der Verteidigungsminister anstelle des Außenministers als Friedensstifter auftritt.“ …

sputnik: Der syrische Knoten: Ankara verspricht keinen Einmarsch nach Syrien

… „Vom US-Standpunkt aus kommt es nicht in Frage, Paris und London wieder zu Kolonialmächten im Nahen Osten werden zu lassen, wenn auch dieses Argument benutzt wurde, um sie zu ködern und in das Unternehmen „Arabischer Frühling“ hineinzuziehen.“ …

voltairenet: Die USA und Russland gehen für Syrien ein Bündnis ein

5 Gedanken zu „Links/Rechts 16.2.16

    1. Das ganz bewußt nicht gefertigte nationale deutsche Fallbeil

      Als der Franzmann anno 1945 seine Besatzungszonen im Deutschen Reich zu plündern begann, befand sich unter seiner Kriegsbeute auch eine noch von der reichdeutschen Justiz zum Tode verurteilte deutsche Kindsmörderin. Um ihre Macht zu demonstrieren bemühten sich die Franzmänner um eine rasche Vollstreckung des NS-Urteils. Nun hatten die bösen Nazis der Deliquentin aber die Execution per Fallbeil auferlegt Ein solches existierte aber nicht im neu gegründeten Rheinland Pfalz, wo die Verurteilte im Zuchthaus mit ihrem Schicksal haderte. Gut, das fehlende Fallbeil sollte doch kein großes Hindernis sein, dachten die Besatzungsbehörden und befahlen einfach den deutschen Metallbaubetrieben ein solches anzufertigen. Aber das Fallbeil wurde und wurde nicht fertig. Mal fehlte es am Rohmaterial, dann an den Maschinen, oder die Fachkräfte waren nicht verfügbar. Ein ander Mal wurde es beim Herstellungsprozess zerstört, dann gestohlen. Kurz, kein Deutscher war gewillt, den verhaßten Franzosen das Fallbeil auszuhändigen. Die Geschichte zog sich derart in die Länge, bis sich die Westalliierten darauf geeinigt hatten, die Todesstrafe nicht mehr zu vollstrecken. So starb die Kindsmörderin schließlich eines natürlichen Todes. Diese wahre Begebenheit, ist das einzige Gute, was mir zu Rheinland Pfalz einfällt!

  1. Im NSU-Komplex gibt es den nächsten Todesfall. Mit einer Woche Verspätung erfährt man vom Tod des 31jährigen Sascha W. aus Kraichtal in Baden-Württemberg. W. war der Verlobte von Melisa M., die im März 2015 vom NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart befragt worden war und vier Wochen danach an einer Lungenembolie verstarb, 20 Jahre alt.

    http://m.heise.de/tp/artikel/47/47412/1.html

    1. Ein neuer Fall von „Selbstmord“? Weiterer Todesfall im NSU-Zeugenumfeld

      Im Zeugen-Komplex um den Nationalsozialistischen Untergrund gibt es einen neuen dubiosen Todesfall. Schon im März 2015 starb die damals 20-Jährige NSU-Zeugin Melisa M. offiziellen Angaben zufolge an einer Lungenembolie. Nun ist auch ihr ehemaliger Verlobter Sascha W. tot. Selbstmord – angeblich.

      Bereits vor einer Woche wurde die Leiche des 31-jährigen Sascha W. gefunden. Eine natürliche Todesursache konnte nicht festgestellt werden, Ermittlungen wurden eingeleitet. Es konnte jedoch kein Fremdverschulden festgestellt werden, was für die ermittelnden Behörden offenbar nur den Schluss zulässt, dass es sich bei dem Fall um Selbstmord handeln muss. Doch mit genauen Details hält sich die Staatsanwaltschaft bedeckt.

      Klar ist nur Sascha W. war einst der Verlobte von Melisa M., die im März vergangenen Jahres ebenfalls verstarb, nachdem sie kurz zuvor vor dem NSU-Untersuchungsausschuss als Zeugin ausgesagt hatte. Zu der Kette der Toten gehört auch Florian H. – ein ehemaliger Neonazi aus Heilbronn und ein Freund früherer Tage von Melisa M. – der bereits 2013 verkündete, er wisse wer die Polizistin Michèle Kiesewetter umgebracht hat. Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sollen es nicht gewesen sein, so H.

      Doch H. lebte nach dieser Aussage nicht mehr lange. Am 16. September 2013 verbrannte er mit 21 Jahren in seinem Auto in Stuttgart. Auch hier gehen die ermittelnden Behörden von Selbstmord aus. H. habe einen tötdlichen Medikamentenmix zu sich genommen, sich selbst mit Benzin übergossen und dann angezündet, so die Theorie. Zwar gibt es keine Belege für diese Erklärung, allerdings auch keine die dagegen sprechen. Nach dieser Ermittlungslogik könnte H. jedoch auch von Außerirdischen entführt, gefoltert und dann ermordet worden sein. Zwar gibt es keine Belege dafür, aber auch niemand der beweisen kann, dass es nicht so war.

      Eine genaue Aufklärung des Falles fand wenig überraschend nie statt. Zeugenaussagen weisen jedoch auf Fremdeinwirkung im Falle H. hin. Zudem sollte H. an seinem Todestag eigentlich vom Landeskriminalamt verhört werden. Nun hat es also auch Sascha W. erwischt, der allem Anschein nach zwar kein direkter NSU-Zeuge war, aber nachweislich Teil des Beziehungsnetzwerkes der Zeugen M. und H. und möglicherweise über Insiderwissen verfügte.

      Vielleicht ist der Tod des Sascha W. aber nur ein weiterer Fall von depressionsbedingtem Suizid, wie sie zu Haufe in Deutschland begangen werden, vielleicht war es ein Raubüberfall, eventuell steckt aber auch mehr dahinter. Außerirdische vielleicht?

  2. Der Albtraum eines Kanzlers von seiner Hinrichrichtung

    PROLOG:

    Den nachfolgenden Beitrag fand ich im Karl Eduards Kanal: Bundeskanzlerin Angela Merkel, die mit Besorgnis auf den derzeit laufenden Prozess in der Ukraine gegen die ehemalige Regierungschefin Timoschenko geblickt hatte, reagierte erleichtert auf die Intervention Moskaus. Timoschenko ist in der Ukraine wegen Amtsmissbrauchs angeklagt. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, in ihrer Amtszeit als Ministerpräsidentin den aktuell geltenden Gasvertrag mit Russland zu Ungunsten ihres Landes ausgehandelt und damit der Ukraine einen beträchtlichen Schaden zugefügt zu haben. Frau Merkel erklärte vor ihrem versammelten Hofstaat: „Wenn Ukrainer so mit ihren Regierungsoberhäuptern verfahren, die der Ukraine beträchtlichen Schaden zugefügt haben, dann heißt das nicht, Deutschland müsse das jetzt auch tun.“ Außerdem wäre sie ja noch nicht Ex. Es erleichtere sie aber ungemein, daß sich bereits etliche russische Firmen gemeldet hätten, die nach ihrem Ausscheiden aus dem Regierungsamt Wert auf ihre kompetente Mitarbeit als Gallionsfigur legen würden. „Es muß ja nicht immer Gazprom sein.“ Fügte sie hinzu. Der Autor ist auch ganz froh, denn was heißt schon Schaden? Gut, die Bundeskanzlerin hat Milliarden und Milliarden € Geld verschleudert, das ihr niemals gehörte, und die staatliche Souveränität nach Brüssel abgegeben, sie hat die Kinder mit ihrer Klimalügnerei geistig vergiftet, aber das ist doch noch lange kein Grund, ihr rechtsstaatlich den Prozess zu machen. Wir sind schließlich keine Ägypter, Ungarn oder Ukrainer. Wir sind zivilisiert!

    Quelle: http://karleduardskanal.wordpress.com/

    7.8.2011 bis 4.1.2007

    Endlich, am 7.8.11 also wurde das Thema wieder aufgegriffen, welches bereits vier Jahre zuvor, zum Beispiel am 7.8.07 bereits überdeutlich disputiert wurde:

    ERSTER BEITRAG:

    Quelle:http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/371641.htm

    Nichts neues von Dr.Bankmann, statt dessen :
    [ Börse & Wirtschaft: Elliott-Wellen-Forum ]

    Geschrieben von Baldur der Ketzer am 04. Januar 2007 04:06:58:

    ……

    Nie hätte sie gedacht, daß es einmal so ausgehen könnte. Niemals im Leben nicht.

    Obwohl die letzten Wochen und Monate keinen Zweifel zuließen, was da auf sie zukommen sollte, war es doch irgendwie unglaublich, undenkbar, irreal irgendwie. Als ob sie Beteiligte und Zuschauerin gleichermaßen sei.

    Das mürrisch anmutende Antlitz war noch etwas stärker verdüstert, als sonst, auch die Frisur hatte nicht mehr den peppig erscheinenden abgestuften Schnitt wie früher zu orangenen Zeiten, sondern glich wieder dem aus früheren Zeiten bekannten Doof-Haarschnitt, als ob man ihr einen Topf über den Kopf gestülpt und dann am Rande entlang herumgeschnipselt hätte.

    Früher sah es nur so aus, als ob, aber jetzt hatte man. Genau das. Mit einem Topf. Ihrem Topf. Dem Nachttopf, den sie in ihrer Zelle hatte. Oder besser gesagt, dem Blecheimer.

    Wie konnte es nur dazu kommen ? Es hatte doch alles so vielversprechend angefangen. Helmut, ihr Mentor, der ihr immer zuflüsterte, wenn ihr flau wurde, Du, Kleines, das widd allles gudd, mach nur, was ich Dir sage……….plötzlich war das Faß in der Brandung weggespült und sie mußte sich alleine durchschlagen auf dem Thorn, der ihr gefühlte hundert Nummern zu groß war.

    Daß sich George charmant benahm, ach, wie fühle frau sich doch groß und stark und unbesiegbar.

    Gut, daß ihr haarungefärbter Vorgänger angeheitert ihr den Spiegel vorhielt, und sagte, was auch Strauß über Kohl feststellte, das wird mit der nie was, das tat ihr schon weh. Monatelang. Nein, es saß, wenn sie ehrlich war, ganz tief in ihrer Seele.

    Der Tag ihres größten Triumphes. Erste Frau im Amte Bismarcks, Erhards, Hitlers, Adenauers zu sein, und natürlich war auch ihr fetter Ziehvater einmal dort, das war schon etwas, das hatte etwas, Etwas EPOCHALES.
    Alice Schwarzer war ein Nichts gegen sie. Sie schien auf einer Stufe mit der eisernen Lady Margaret aus England, immerhin, auch sie haßte Deutschland und tat, was sie konnte, um es zu schädigen.

    Und dann kommt er, der Ex-Juso im Großkotz-Anzug, und macht sie runter. Entblößt sie vor der gesamten Nation zu dem, nun ja, was sie war, objektiv gesehen. Eine gescheiterte Kandidatin mit dem Anspruch auf den großen Preis. Den sie eben nicht gewonnen hatte. Ja, er auch nicht, aber, eben, ihr zur Schau gestellter Anspruch, Siegerin zu sein, zerbröckelte im Angesicht des münteferigen Franzes aus dem Glück-Auf-Land. Der ward ihr zur Seite gestellt als Aufpasser und Bremser.

    Wieso nur ?

    Sie war doch nun die mächtigste Frau der Welt, wie ein Boulevardmagazin der Ostküstenpresse euphorisch titulierte. Oder ejakulierte. Je nach Standpunkt. Und jetzt…..dieses…..

    Klar, am Bundeswehreinsatz im Ausland trug sie nicht die Alleinschuld, auch der irrtümlich von Jagdfliegern über Zwiesel abgeschossene Jumbojet mit 370 Passagieren ging nicht auf ihr Konto, dafür trug der gnomenhafte Innenkollege die Verantwortung, aber sie war nun mal die Richtliniengeberin, und außerdem saß der Unterzeichner des Gesetzes, der präsidiale Quergeist, der sich damals auch hier erst einmal weigerte, bis man ihn zur Unterschrift unter das Gesetz zwang, in der Nebenzelle.

    Es hätte doch niemand gedacht, wie sehr sich als humanitär dargestellte Einsätze in reinste Katastrophen verwandeln können. Die paar zehntausend im Kampfhandlungen gefallenen toten Soldaten wären ja nicht so schlimm gewesen, auch die Milliardenschäden an zerstörtem Kriegsmaterial waren Peantus, man hatte ja auch vorher schon Milliardenwerte verschenkt, aber daß durch die Rückkehrer aus dem Kongo das Ebola-Virus nach Brandenburg eingeschleppt wurde, in den Geschichtsbüchern wird man ihr das kaum anlasten können, so hoffte sie inständig.

    Was die Angehörigen der Toten vor der Tür irgendwie anders betrachteten, zumindest klang es so. Es klang unversöhnlich. Eindeutig. Sie skandierten Sätze, die man besser nicht niederschreibt.

    Und die Wirtschaftskrise, was konnte sie denn dafür, daß in der führenden Weltmacht alles zusammenkrachte. Und der Export zusammenfiel wie ein Souffle an einem kalten Wintertag. Sie hatte sich immer bemüht, ihr bestes zu geben. Immerhin, ja, gut, zwölf Millionen Arbeitslose, das bedeutete andererseits aber, daß noch mehr als 20 Millionen in Lohn und Brot standen. Aber das dankte ihr niemand mehr.

    Der weiß-blaue Kondolenz-Blumenstrauß vom bayerischen Ministerpräsidenten, aus dieser ewigen Widersacherburg in den Bergen, die plötzlich nach dem Wechsel dort mit ihr wundersam an einem Strang zog, der war gut gemeint, verkörperte er doch die Farben des Staates, der als Landkarte in ihrem Büro hing, um dessen Wohlergehen sie sich immer vorbildlich einsetzte, bedingungslos, selbstaufopfernd, was den von ihr repräsentierten Staat anbelangte.

    Die Panzerlieferungen, die Übergabe der halben Bundeswehr für den Überlebenskampf im Krieg gegen den Iran, das war doch wohl Ehrensache. Aus ihrer Sicht. Und so dankte ihr der ferne fränkisch-bayerische Kollege stellvertretend für die von ihr übernommene, fremde Sache. Wie es hieß, befand auch er sich auf der Flucht vor den Gebirgsschützen, die ihn wie Bruno den Bären jagten, aber diesmal mit Motivation, was einfach war, da die ortsansässigen Altbayern im Oberland seinen Putsch gegen seinen weißhaarig-gatzend-stammelnden Vorgänger nicht guthießen.

    Im Vergleich aber setzte sich der durch, der die stärkeren Ziehväter auf seiner Seite hatte, und das war trotz der Demutsbekundungen mit Kippa nicht der senile Weißhaargatzer, das war sein fränkischer Nachfolger mit dem verschlagenen Chinesenblick und dem Haarfraß am Kopfe. Gerade den fand sie immer ulkig, weil es sie an ihre eigenen Haarprobleme erinnerte.

    Nun ja, er war jetzt irgendwo in der bayerischen Wäldern untergetaucht, und sie wußte nicht, ob sie ihn beneiden sollte oder bemitleiden. Sicher würde es sich nur um Tage handeln, bis er sich ebenfalls hier in ihrer Situation befinden würde.

    Gut, das mit dem Euro und der nachfolgenden Finanzkatastrophe war auch nicht ihre Schuld, das hatte ihr verfetteter Vorvorgänger in die Welt gesetzt wie einen stinkenden Haufen, den niemand mehr wegräumen wollte. Aber daß die Leute gleich durchdrehen, nur weil ihre Ersparnisse jetzt halt weg sind, das ist doch nichts typisch deutsches, oder ?
    Die Russen hatten sich damals nicht so angestellt und haben es mannhaft ertragen. Die Argentinier auch. Wieso drehten die faulen doofen Deutschen durch ? Das konnte niemand vorhersehen.

    Ach, ja, die Russen. Sie hatte gedacht, ihr präsidiales Ggenüber hätte Humor, und außerdem sei er einer Belehrung zugänglich, denn Menschenrechte, das war ja etwas, das es hochzuhalten galt. Auch wenn man sie selber nicht beachtete, nachdem damals Rudolf, Deckert, Gauweiler, Hohmann und Menuhin als regimefreindliche Elemente eingesperrt wurden. Aber in Rußland, da war alles viiiieeel schlimmer, hatte man ihr gesagt. Damals.

    Daß der russische Präsident unvermittelt aufstand, sich wortlos umdrehte, einfach ging, und am Tag danach schlicht den Gashahn abdrehen ließ, da konnte sie doch nichts dafür. Wirklich nicht. Sie hatte nur ihre demokrattische Pflicht getan, obwohl, über Gaza und die anderen Palästinensergebiete, da hatte sie immer geschwiegen, schließlich will man keine Freunde verletzen.

    Es war klirrend kalt. Ihre Zehen waren schon gefühllos, denn man hatte ihr die Schuhe ausgezogen. Das schwarze Halstuch war insoweit angenehm, aber den Zweck erfüllen, sie zu wärmen, konnte es nicht. Sie wußte, was geschehen würde. Es war nicht zum Wärmen gedacht.

    Der kleine Raum, die vermummten Gestalten um sie herum, und vor ihr ein Geländer, die Falltür, und ein Seil, das von der Decke herabhing, und zu einer Schlinge zusammengebunden war.

    Die Augen hatte sie nicht verbunden, denn die doofe Frisur tat schon genügend dazu.

    Ein Umstehender hielt sein Handy in die Höhe und filmte ungeniert. Man würde es tags darauf im Internet zu sehen bekommen, also, reiß Dich zusammen, dachte sie. Unter den Beobachtern waren Angehörige von Bundeswehrsoldaten, die bei den Einsätzen in Angola, in Indonesien, in Saudi-Arabien, Pakistan, Kongo, Bangladesh und im Kaukasus gefallen waren. Auch Vertreter der Initiative Brot für Mittellose und Deutschland den Deutschen.

    Sie riefen haßerfüllte Parolen, die sie nicht mehr wirklich verstand. Jetzt wurde es ernst. Jemand setzte ihr noch eine Kippa auf den Kopf. Eine blaue. Dabei paßte das gar nicht zu ihrem grauen Kostüm, das man ihr für diesen anlaß gegeben hatte.

    Es war ja wie ein Witz der Geschichte, daß sich ein Familienangehöriger des ehemaligen RAF-Terroristen Rolf Heissler fand, der den Vorsitz im neuen Volksgerichtshof übernommen hatte, Und so hieß der Richter, der sie hierher geschickt hatte, Roland Heissler. Nicht zu fassen. Ob die Geschichte Humor hat ? Einen schwarzen ?

    Die Henker erzählten ihr, daß vorhin ein Seil gerissen sei, bei einem ihrer Bekannten, den man aus dem Wolfgangsee gefischt hätte, wo er versucht hatte, unterzutauchen, das sei aber am Körperfett gescheitert, er blieb oben treibend.

    Das Seil hätte man ersetzt, und weil es den vorher ausgehalten hätte, würde es auch sie tragen.

    Sie wurde nach vorne zur Falltür geführt, ihre Hände versuchten, ins Leere nach Halt zu greifen, schließlich waren sie auf den Rücken gebunden, ein Adrenalinschub durchfuhr ihre Glieder, sie dachte an Mecklenburg und an die FDJ, an die evangelische Kirche ihres Vaters, und dann packten sie rüde Hände, drückten sie nach vorne, und….

    ….sie erwachte schweißgebadet um 3.47 Uhr. Wie ihr Wecker am Nachttisch offenbarte.

    Sie setzte sich auf, fuhr sich durch die Haare, die doch gar nicht so schrecklich aussehen konnten, wie sie sie im Traume empfunden hatte, und griff zum Glas Wasser, das am Bette stand.

    Langsam kam ihr Blutdruck zurück, und sie überlegte sich, ob sie morgen mal mit Wolfgang sprechen sollte…..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.