wir haben sie nicht gerufen

Ende der Gutmenschen IIerschienen bei junge Freiheit

von Thorsten Hinz (oder Kunz)

Erst jetzt beginnen wir zu begreifen, was die 1989/90 verkündete Wiederkehr der Geschichte für Deutschland und Europa wirklich bedeutet. Jahrzehntelang hatte der Kalte Krieg zwischen Ost und West alle übrigen Probleme eingefroren, außer Kraft gesetzt oder marginalisiert. Nun brechen sie auf, überkreuzen sich und verstärken sich gegenseitig. Es sind Konflikte zwischen der Ersten und der Dritten Welt, die Interessengegensätze zwischen dem westlichen Hegemon und seinen Satrapen, aber auch die inneren Konflikte, die aus der geistigen Morbidität des Westens herrühren.

Zu den Symptomen gehört die Fehlwahrnehmung, daß es sich beim hunderttausendfachen Menschenzustrom nach Europa um ein Flüchtlings- und Asylantenproblem handele, das sich mit einer Kombination aus Organisationsgeschick und guter Moral lösen ließe. Schon der bloße Augenschdein reicht aus, um zu erkennen, daß es sich überwiegend um Menschen handelt, die sich als anspruchsberechtigte Neusiedler definieren.

der Begriff „Invasoren“ ist keine Abwertung, sondern eine Feststellung

Gerufen haben wir sie nicht. Der aus dem Lateinischen stammende Begriff „Invasoren“ –Eindringlinge – impliziert daher keine Abwertung, sondern eine Feststellung. Über das alternde Europa ergießt sich ein Jugendüberschuß, der in Afrika, auf dem indischen Subkontinent und auf dem Balkan produziert wird, wo er die Chancen auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage untergräbt. Nach allen Prognosen wird das Bevölkerungswachstum in den nächsten Jahrzehnten noch zunehmen.

Die politische Rationalität gebietet deshalb die zügige Revision des geltenden Asyl- und Flüchtlingsrechts, welche die Spreu vom Weizen scheidet. Als Sofortmaßnahmen müßten das Schengen-Abkommen ausgesetzt, Grenzkontrollen eingeführt, Abschiebungen durchgesetzt und Bargeldleistungen gestrichen werden.

die Funktionseliten sind nicht in der Lage, die Situation zu erfassen

Doch rational geht es nicht zu in der deutschen Politik. Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Medien überbieten sich in Appellen an die Deutschen, ihre „Herzen zu öffnen“ (Bundespräsident Joachim Gauck), eine entsagungsvolle „Willkommenskultur“ zu praktizieren und sich an der bereichernden „Buntheit“ der „Einwanderungsgesellschaft“ zu erfreuen.

Der Publizist Dimitrios Kisoudis formulierte treffend: „Deutschland ist bunt wie nie. Aber bunt sind auch die Zufallsgemälde des Schimpansen Bongo.“ Eben. Und wenn es nicht so beleidigend für die klugen, sympathischen Tieren wäre, müßte man sagen, daß die Diskussion in Deutschland auf Schimpansenniveau geführt wird. Anders ausgedrückt: Die Funktionseliten sind bis heute nicht in der Lage, die veränderte Situation zu erfassen, zu verarbeiten und mit ihr umzugehen.

eine gegen den Bürger gerichtete Verschwörung

Wenn die Verhältnisse hier trotzdem immer noch besser sind als in den meisten Ländern, liegt das nicht an der Weltklasse der Politiker, an der Gedankenschärfe der Journalisten und Sozialwissenschaftler und schon gar nicht an der Kompetenz der Antidiskriminierungsbeauftragten. Diese stellen mehrheitlich Risikofaktoren und Schadensfälle dar.

Es liegt an den Leistungen der Wissenschaftler, Ingenieure, Facharbeiter und des Mittelstands, die Produkte herstellen, die international nachgefragt werden. Es liegt an denen, die für immer weniger Geld ihre tägliche Pflicht erfüllen und die geschmähten deutschen Tugenden praktizieren. Sie haben allen Grund, in der Einwanderungspraxis eine gegen sich gerichtete Verschwörung zu sehen.

ein doppelter Loyalitätsbruch des Staates

Die Praxis sieht nämlich so aus: Bankrotte Kommunen müssen massenhaft Unterkünfte und Personal für die Neuankömmlinge bereitstellen. Der Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg will Asylbewerber, die offensichtlich keine Aussicht auf Anerkennung haben, mit Geld zur Rücknahme des Antrags und zur Rückkehr bewegen.

Ein Staat, der so mit sich umspringen läßt, ist in den Augen der illegalen Einwanderer ein Witz und macht seine Bürger zu deren Beute. Er verdoppelt seinen Loyalitätsbruch, indem er sie, falls sie öffentlich dagegen protestieren, zu Geächteten stempelt. Die unter „Lügenpresse“ subsumierten Medien assistieren artig, indem sie Bürgerproteste in die Nähe des Terrorismus rücken. Gleichzeitig ermuntern sie unter dem Stichwort „Fluchthilfe“ zum Gesetzesbruch und verschleiern die Ausländerkriminalität.

für die europäischen Nationalstaaten und für Europa als Ganzes stellt sich die Existenzfrage

Das Phänomen gibt es nicht nur in Deutschland. Der britische Publizist Theodore Dalrymple macht dafür eine in die Institutionen eingesickerte „Lumpenintelligentsia“ verantwortlich, eine gewisse Sorte von Lehrern, Sozialarbeitern, Bürokraten und ewigen Studenten, „die selbst Schmarotzer werden wollen (…) Sie sind dank ihrer Ausbildung erfahren darin, ihr eigenes widersetzliches oder gar gewalttätiges Gebaren zu rationalisieren; sie werden nicht zögern, sich mit dem großen Hooligan-Element in der britischen Gesellschaft zu verbünden.“ Mit der Verharmlosung politisch willkommener Gesetzesverstöße und der Kriminalisierung Andersdenkender hat das Bündnis bereits begonnen.

WEITERLESEN bei junge Freiheit

 

Ein Gedanke zu „wir haben sie nicht gerufen

  1. „Asylanten sind Neubürger“, die die Wirtschaft ankurbeln, – die Asylmafiawirtschaft.
    Volksverhetzung und ein Aufruf zur Ungleichbehandlung

    http://lokalo24.de/news/briefwechsel-am-falschen-ende-sparen/594956/
    Offener Brief von Chefredakteur Rainer Hahne lokalo 24.de an Volker Bouffier ( bitte Bouffier und NSU recherchieren)

    Briefwechsel: Am falschen Ende sparen

    von Rainer Hahne am 28.07.2015

    Sehr geehrter Ministerpräsident Volker Bouffier,
    während Ihr Parteifreund Horst Seehofer am liebsten die Grenzanlagen Richtung Osten à la Ungarn wieder aufrichten möchte, haben Sie das Motto ausgegeben:

    „JEDER (falsch) FLÜCHTLING (falsch), der an unsere Türen KLOPFT (falsch, sie eintritt), wird aufgenommen. Wir weisen niemanden ab. JEDER HAT DAS RECHT, BEI UNS UM ASYL ZU BITTEN.“ (falsch,falsch, falsch und hochkriminell so etwas zu sagen, denn nicht jeder hat das Recht, die Ablehnungsquote beträgt über 80 %, illegale Einreise ist eine Straftat, ein klarer Fall von getürkter Scheinlogik, Stichwort „getürkt“, die Meisten reisen über die Türkei )

    Für diese Aussage verdienen Sie RESPEKT ( Wieso ?). Gerade in Nordhessen gibt es viele Menschen, die einst selbst auf der Flucht waren. (Perfidie ohnegleichen, die deutschen Vertriebenen zu mißbrauchen).
    Die selbst wissen, was viele Menschen dabei erleben.

    Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass vom Balkan Menschen kommen, die nicht vor der Gewalt in ihrer Heimat fliehen, sondern vor der absoluten Hoffnungslosigkeit, vor Diskriminierung.

    AUCH DIESE MENSCHEN HABEN DAS RECHT (Nein, wieso denn ?, illegale Einreise) BEI UNS UM ASYL ZU BITTEN: AUCH WENN DIE CHANCEN GERING SIND. (auch wenn die Chancen fast null sind ?, illegale Einreise ist eine Straftat und es handelt sich bei den sogenannten Wirtschafts-Flüchtlingen nicht um „Flüchtlinge“, es ist eine Schweinerei, den echten Flüchtlingen gegenüber, sie als Flüchtlinge zu bezeichnen. Lassen wir die Frage kultureller Dissonanzen, rohester Un-Bildung und die Frage des IQ einmal beiseite, -die werden abgelehnt und bleiben im Land, tauchen unter, vergrößern die Probleme, WEIL u. A. LEUTE WIE HAHNE DIE STATTFINDENDE INVASION VERHARMLOSEN und mit ihrer Propaganda zu verhindern versuchen, daß Gegenmaßnahmen gegen das Einsickern ergriffen werden können, wohl wissend, daß NICHT ABGESCHOBEN WIRD. Was geht im Kopfe, oder im Geldbeutel dieses Mannes vor ?)

    Für Calden hatte Ihre Aussage Folgen. Quasi über Nacht wurde im Notfallmodus am alten Flughafen ein Zeltlager für Flüchtlinge aus dem Boden gestampft. In diesem Fall übernimmt das Land die gesamten Kosten und schon taucht die Frage auf –

    nachdem die Erstaufnahmelager überlaufen sind: „Wie könnte man den Ansturm stoppen.” Nachtigall, ick hör Dir trappsen..

    Über Ihren Vorschlag, den Asylsuchenden das Taschengeld zu kürzen, möchte ich hier gar nicht reden. „Warum nicht ?)

    Die Folgen hätten auch die Einzelhändler der Umgebung zu tragen, die dann mit Sicherheit auf Sie zukommen würden. ( Vor allem die Marktleiter von EDEKA, stimmt`s Herr Hahne ?)

    Den Zustrom würde das – nach Meinung vieler Fachleute ( …some people say… Psyopsgesülze) – nicht stoppen.

    Viel wichtiger wäre es sowieso, sich darüber Gedanken zu machen, wie man mit dem Zustrom möglicher Neubürgern ( NEUBÜRGER !) umgehen könnte.
    (Den schäbigen Rest kommentiere ich nicht mehr, mir fehlt z.Z. die Kraft zum kräftig Wörtlein angesichts derartiger Dummdreistigkeiten eines Provinzschreiberlings, der seine Leute in die Pfanne haut.)

    Landgraf Karl hat vor Jahrhunderten Hugenotten nach Hessen eingeladen, ihnen ein Stück Land zugewiesen, ihnen Baumaterial zur Verfügung stellt, und sie haben Bad Karlshafen gebaut.
    Heute ist das kaum noch möglich. Nordhessen ist bebaut. Aber in vielen Bereichen stehen mittlerweile massenhaft Häuser leer. Es gibt Kreise, die stehen vor dem Aus – mangels Bürgern. 3.000 Arbeitsplätze können nicht besetzt werden. Dem Handwerk fehlen Lehrlinge.
    Hier müsste sich das Land finanziell engagieren. Hier hat der Landkreis Kassel 16 Millionen Euro investiert, die er nie wiedersehen wird. Das Land hingegen hat noch nicht einmal das Geld, dass vom Bund zur Verfügung gestellt worden ist, in voller Höhe an die Städte und Gemeinden weiter geleitet. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Nordhessen – der Altersdurchschnitt steigt ständig – wird eine große Chance leichtfertig vertan. Nehmen Sie für die optimale Integration dieser möglichen Neubürger viel Geld in die Hand.
    Mit wählerischen Grüßen
    Rainer Hahne
    Chefredakteur
    P.S. Dass Asylsuchende bis zu 18 Monate kein Anrecht auf Deutschunterricht haben, ist doch wohl ein schlechter Witz. Im allerschlimmsten Fall lernen sie Deutsch, werden abgeschoben und begrüßen uns später als Touristen (Am Schluß noch ein dreckiger Hahnewitz auf Kosten der Einheimischen.)

    BONBON, DIESELBE POSTILLE vom 8. August: Sicherheitsleute vor Caldener Edeka: Marktleiter nimmt Stellung (zum Thema Wirtschaftsankurbelung durch Asylanten)

    …. „Nach außen hin ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber was sich hier abspielt, interessiert niemanden“, sagt Ewald Eckert. Seit 40 Jahren leitet er den Edeka-Markt in der Holländischen Straße. Ein kleiner Laden, vor dem seit zwei Wochen Sicherheitspersonal steht. Scharen von bis zu 20 Flüchtlingen seien gleichzeitig in den Markt gestürmt, hätten Verpackungen aufgerissen und teilweise leer zurückgelassen, Kosmetikartikel benutzt. Seitdem habe das Sicherheitspersonal Anweisung, nur noch zwei Flüchtlinge gleichzeitig in den Laden zu lassen. Durch die Maßnahme wolle er niemanden diskriminieren, betont Ewald Eckert. „Aber wir werden der Sache nicht mehr Herr.“….
    Wir werden der Sache nicht mehr Herr, genau.
    http://lokalo24.de/news/sicherheitsleute-vor-caldener-edeka-marktleiter-nimmt-stellung/597639/

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