Oskar Gröning (94) – BRD 2015

von H.-P. Schröder

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Oskar Gröning (94)  2015

..

.. … „Am Mittwoch hatte er in einer von seiner Anwältin verlesenen Erklärung eingestanden, sich „am Holocaust mitschuldig gemacht“ zu haben.“ …

Und wer hat es geschrieben, wer hat es ihm den Mund gelegt? Oder:

… „Der Lüneburger Auschwitz-Prozess ist am Donnerstag wegen Krankheit des Angeklagten Oskar Gröning erneut unterbrochen worden. „Er ist schwächer denn je“, sagte der Vorsitzende Richter Franz Kompisch über den 94-jährigen Angeklagten. Bereits am Mittwoch habe Gröning noch beim Verlassen des Gerichtssaals „deutliche gesundheitliche Probleme“ gehabt, die sich bis Donnerstagmorgen nicht gebessert hätten.““ …

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Anm. Jo: bitte nur bedachte Kommentare, das sind wir wirklich schuldig!

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23 Gedanken zu „Oskar Gröning (94) – BRD 2015

  1. „„Ein solcher Prozess ist unabhängig von dem individuellen Schuldnachweis wichtig.“

    „Sollten sich unsere aktuellen völkerverhetzenden Honoratioren aus Politik und Medien merken.“

    Wieso? machen sie doch. Siehe „NSU“-Schwindel.
    Der Herr Journalist argumentiert nicht, er postuliert, ins Absurde. Keine Kunst, wenn ihm ein Arschkriecher gegenüber sitzt. Aus einer Position des natürlichen Anstandes heraus betrachtet und bundesrepublikanischen Rechtsgrundsätzen folgend,ist der Satz falsch und verrät seine denunziatorische Intention subito. Korrekt ist „Ein solcher Prozess ist abhängig von dem individuellen Schuldnachweis.“ Ich weiß aber, wie der Herr Journalist seinen Satz gewirkt haben sehen möchte. Gefahr erkannt Denunziant gebannt!

    Das Urteil ist abhängig von dem individuellen Schuldnachweis. Das Geschehen der Tat wird nicht untersucht, sondern vorausgesetzt und dann folgt die Ungeheuerlichkeit, die alle Rechtsgrundsätze aushebelt, die Anwesenheit am Tatort und das Wissen um eine Tat, oder die Ahnung derselbigen führt – unabhängig davon, ob die behauptete Tat zur Zeit der Tatausführung überhaupt strafbar war oder nicht – Jahrzehnte später, zu einer Anklage, zur Zweiten, sofern ich mich nicht irre.

    Das Urteil ist abhängig von dem individuellen Schuldnachweis.

    Und es ist davon abhängig, in welchem Kontext, unter welcher Vorgabe und mit welchen Mitteln dieser Schuldnachweis erbracht wird. ( = Schuld als Voraussetzung, die nur noch nachgewiesen werden muss, auch so ein Kapitel. Soweit ich weiß, stand Gröning bereits einmal vor Gericht und ist freigesprochen worden. Würde zum Fall Demanjuk passen. Siehe auch das schmutzige Kapitel „veröffentlichte Vorverurteilung“

    Die Schuld der Asyl-„Bewerber“ (hübscher Ausdruck „Bewerber„, sie dringen nicht ein, sondern „sie bewerben sich“ auf eine öffentlich ausgeschriebene Asylstelle, = Dummsprech) die sich illegal hier aufhalten, ist OFFENKUNDIG, trotzdem wird der Massenrechtsbruch geduldet, wenn nicht gar angestiftet und unterstützt. DAS ist ebenfalls offenkundig.

    1. DAS ist ebenfalls offenkundig.

      Das Wort offenkundig und auch Offenkundigkeit sollte nur für DAS EINE benutzt werden.
      Für alles andere sind offensichtlich die Termini Sachverhalt Tatsache Tatsachenbehauptung Werturteil Beweisbehauptung sowohl ausreichend als auch angemessen.

      Terminus der Wahl ist immer Sachverhalt

      „Entgegen der Bedeutung in der Umgangssprache sind Sachverhalte nicht mit Tatsachen gleichzusetzen. Ein Sachverhalt ist in der Wissenschaftstheorie lediglich der Gegenstand einer Aussage. Ein Sachverhalt ist solange fiktiv, bis er einer Überprüfung unterzogen und verifiziert wurde. Dann wandelt er sich zur wahren Aussage, zur Tatsache. Wurde er hingegen für falsch eingestuft („falsifiziert“), handelt es sich um eine „negative Tatsache“, die keinen Sachverhalt darstellt.“

      Sehr merkwürdig:

      Weshalb war einst im DDR-Duden, wie ebenso nicht im Handlexikon Bibliographisches Institut in der DDR, das Wort Holocaust nicht zu finden? Weder mit „c“ noch „k“ geschrieben und gab es folgedessen auch keine Erläuterung dazu, gegenüber dem nun heutigen Duden? Das Wort Holocaust bekamen wir eigentlich erst seit 89 nun ständig zu hören.
      Wieso also nicht in der DDR?

      (Bernd Schubert http://www.bernd-schubert.de/nachgedacht/anti-semitismus.html )

      Getrennte Busse – Apartheid-Methoden in Israel – & getrennte Straßen für Israelis … diesem rassistischen Apartheid-Regime nicht den Arsch zu küssen dafür gibt es post mortem einen Eintrag bei Bundzentrale für politische Bildung

      „Feindseligkeit der offiziellen DDR-Politik gegenüber dem Staat Israel“ … „Entwürdigung jüdischer Mitbürger“
      http://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/37957/antisemitismus-in-der-ddr

  2. At Goldstein’s funeral, Rabbi Yaacov Perrin claimed that even one million Arabs are „not worth a Jewish fingernail“. („Ein jüdischer Fingernagel ist mehr wert als eine Millionen Araber.“ Rabbi Yaacov Perrin) und weiß Gott wie viele Fingernägel sich „jüdischer Mitbürger“ in der DDR durch Arbeit in der Realwirtschaft abgebrochen haben.

    Schon Kinder führen sich auf wie Herrenmenschen. „Da weiß man, was man hat.“ …
    Sicherlich ein Alptraum »Juden in die Produktion«

  3. Mit der Erklärung der juristischen Offenkundigkeit hat die BRD einen gewaltigen Fehler gemacht, an dem sie nichts mehr ändern kann

  4. Pressemitteilung der Familie von Horst Mahler, Berlin/ Klein Machnow, 03.07.2015

    Horst Mahler lebensgefährlich erkrankt – JVA Brandenburg verhängt Kontaktsperre

    Horst Mahler, 79, wurde am vergangenen Dienstag, dem 29.06.2015 mit schwersten, akut
    lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen von der JVA Brandenburg, wo er im geschlossenen
    Vollzug eine mehr als 10-jährige Freiheitsstrafe wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung
    absitzt in das der JVA benachbarte Asklepios Klinikum eingeliefert. Zunächst bestand Verdacht auf
    einen Schlaganfall. Es stellte sich jedoch heraus, dass er an einer schweren Sepsis leidet. Er wurde
    sofort auf die Intensivstation gebracht, da akute Lebensgefahr bestand. Sein Zustand konnte zwar
    stabilisiert werden, die gegebenen Antibiotika hatten nach 24 Stunden eine leichte Besserung der
    Blutwerte bewirkt, der Gesamtzustand blieb aber weiterhin kritisch.
    Die leichte Besserung wurde von der Anstaltsleitung der JVA zum Vorwand genommen, Mahler am
    gestrigen Donnerstag aus dem Asklepios Klinikum in die sog. Bettenabteilung des
    Haftkrankenhauses der JVA zu verbringen. Dieser drastische Schritt kam für seine Familie völlig
    überraschend. Im Asklepios Klinikum war es den Familienangehörigen zunächst möglich, ihn ohne
    bürokratischen Aufwand mehr oder weniger spontan auf der Intensivstation zu besuchen.
    Durch die Verlegung ins Haftkrankenhaus ist jeglicher Kontakt seiner Familie zu Horst Mahler
    abgeschnitten. Es besteht absolutes Besuchsverbot und auch telefonischer Kontakt ist untersagt. Der
    Hinweis auf die Möglichkeit Briefe zu schreiben ist angesichts seines Zustands wohl nur als
    theoretisch zu werten und entbehrt nicht eines gewissen Zynismus. Der ärztliche Bericht zur
    Verlegung ins Haftkrankenhaus wird der Ehefrau Horst Mahlers, die über eine notariell beglaubigte
    Generalvollmacht sowie eine Patientenvollmacht verfügt, trotz dringender Aufforderung, weder von
    der Asklepios-Klinik, noch von der JVA Brandenburg ausgehändigt.
    Bei der Familie ist das Lagebild entstanden, dass die Anstaltsleitung offen feindselig agiert und
    Horst Mahler gezielt in eine Situation der Isolation und Wehrlosigkeit versetzt hat. In dieses Bild
    passt die aktuelle, sehr aggressive Stellungnahme der Anstaltsleitung gegen eine mögliche
    Aussetzung der Strafe nach Verbüßung von 2/3 der Haftzeit (s. Anlage). In diesem Zusammenhang
    ist darauf hinzuweisen, dass die Justiz seit einiger Zeit generell eine Linie der Nichtbeachtung von
    Mahlers Eingaben, Klagen und Beschwerden verfolgt – es erfolgt schlicht keine Reaktion.
    Wir als Familie fordern die unverzügliche Untersuchung Mahlers durch eine unabhängige
    Ärtzekommission mit dem Ziel der Feststellung der Haftunfähigkeit und der sofortigen Aussetzung
    des Vollzugs.
    Horst Mahlers Pflichtverteidiger hat in der Angelegenheit trotz dringender Bitten der Familie bisher
    NICHTS unternommen. Er hat ihn bisher nicht mal – weder auf der Intensivstation der AsklepiosKlinik,
    noch im Haftkrankenhaus besucht. Der Verteidiger hat in Aussicht gestellt, Mahler am
    Montag, dem 06.07.2015 im Haftkrankenhaus zu besuchen um sich erst mal ein Bild zu machen.
    Rückfragen bitte an: wmahler@email.de, Mobil: 0171-216 57 47, weitere Infos unter
    http://derfallhorstmahler.wordpress.com
    Nachstehend dokumentiert die aktuelle Korrespondenz mit der Haftanstalt und dem AsklepiosKlinikum:
    1) Schriftliche Mitteilung der JVA Brandenburg vom 02.07.2015 über die Verlegung von der
    Intensivstation ins Bettenhaus der JVA mit Untersagung von Familienbesuchen oder telefonischem
    Kontakt.
    2) Schreiben der Ehefrau Horst Mahlers vom 03.07.2015 an das Asklepios-Klinikum, mit der
    Aufforderung, ärztlich zu bestätigen, dass „akute Lebensbedrohlichkeit“ nicht mehr bestehe sowie
    den ärztlichen Entlassungs-/ Verlegungsbericht unverzüglich herauszugeben.
    3) Antwortschreiben des Chefarztes der Asklepios-Klinik Brandenburg, Dr. Felix Hohl-Radke, vom
    03.07.2015.
    4) Schreiben von Horst Mahlers Ehefrau an die Leiterin der JVA Brandenburg, Frau Wellnitz, vom
    03.07.2015 mit der Aufforderung, umfassend über den Gesundheitszustand Mahlers zu berichten
    sowie den ärztlichen Bericht der Asklepios-Klinik unverzüglich auszuhändigen. (Telefonisch wurde
    Frau Mahler zwischenzeitlich von der JVA mitgeteilt, dass Frau Wellnitz heute nicht im Hause sei
    und nur sie allein über die Herausgabe der Unterlagen entscheiden könne, eine Entscheidung über
    die Herausgabe werde daher frühestens am Montag, dem 06.07.2015 erfolgen.)
    5) Erneutes Schreiben von Mahlers Ehefrau an die Asklepios-Klinik vom 03.07.2015 mit Verweis
    auf gesetzlich garantierte Patientenrechte.
    6) Antwort der Asklepios-Klinik vom 03.07.2015 mit der erneuten Weigerung, den ärztlichen
    Bericht herauszugeben.
    1)
    Gesendet: Donnerstag, 02. Juli 2015 um 13:22 Uhr
    Von: „Eggebrecht, Kurt“
    An: „Elzbieta.Mahler@gmx.de“
    Betreff: Ihr Ehemann Horst Mahler
    Sehr geehrte Frau Mahler,
    Ihr Ehemann wurde in die externe Bettenstadion der JVA Brandenburg im Städtischen
    Klinikum der Stadt Brandenburg verlegt.
    Die externe Bettenstation ist ein geschlossener Haftbereich der JVA Brandenburg. Ein
    Besuch ist daher grundsätzlich nicht gestattet.
    Eine Ausnahme kann nicht erteilt werden, weil eine akute Lebensbedrohlichkeit bei
    Ihrem Ehemann nicht mehr besteht.
    Mit einer baldigen Rückverlegung Ihres Ehemannes in die hiesige Krankenabteilung
    wird gerechnet, so dass dann der Besuch in der JVA Brandenburg wieder stattfinden
    kann.
    Ich bitte um Verständnis, dass Sie den weiteren Kontakt zu Ihrem Ehemann zur Zeit nur
    postalisch aufrechterhalten können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Eggebrecht
    2)
    Gesendet: Freitag, 03. Juli 2015 um 09:41 Uhr
    Von: „Elzbieta Mahler“
    An: u.laucke@asklepios.com
    Cc: „RA Boldt“
    Betreff: ärztliche Bericht zur Entlasung/ Verlegung meines Ehemannes Horst Mahler
    Sehr geehrter Herr Dr. Laucke,
    die Vollzugsleiterin Frau Wellnitz (über Herrn Eggebrecht), hat mich schriftlich über die Verlegung
    meines Ehemannes in die externe Bettenstation der JVA Brandenburg im Städtischen Klinikum der
    Stadt Brandenburg informiert. In seinem unten stehenden Schreiben teilt er mir weiter mit, dass es
    sich bei der Bettenstation um einen geschlossenen Haftbereich handelt und ein Besuch daher
    grundsätzlich nicht gestattet sei. Eine Ausnahme könne nicht erteilt werden, weil eine „akute
    Lebensbedrohlichkeit“ bei meinem Ehemann nicht mehr bestehe. Sie werden sicher verstehen, dass
    mich diese Auskunft eines medizinischen Laien nicht überzeugt. Der ärztliche Bericht zur
    Entlassung/ Verlegung war dem Schreiben des Herrn Eggebrecht nicht beigefügt. Ich bitte Sie, mir
    die Aussage des Herrn Eggebrecht, dass eine „akute Lebensbedrohlichkeit“ nicht mehr besteht,
    unverzüglich ärztlich zu bestätigen. Im Anhang finden Sie Scans der mir von meinem Ehemann
    erteilten notariell beglaubigten Generalvollmacht sowie der Patientenvollmacht. Ich bitte des
    weiteren um unverzügliche Übersendung des ärztlichen Berichts. Am liebsten als PDF Datei.
    Es ist der Wunsch meines Mannes, dass ich über alle Befunde vollständig informiert und in alle
    Diagnose- bzw. Therapieentscheidungen einbezogen werde.
    Mit freundlichen Grüßen
    Elzbieta Mahler
    3)
    Gesendet: Freitag, 03. Juli 2015 um 11:27 Uhr
    Von: „Hohl-Radke, Dr. Felix“
    An: „Elzbieta.Mahler@gmx.de“
    Betreff: Anforderungen von medizinischen Unterlagen Ihres Mannes
    Sehr geehrte Frau Mahler,
    Sie hatten über Herrn Oberarzt Dr. Laucke medizinische Unterlagen Ihres Mannes von uns
    angefordert.
    Da diese Teile der Gesundheitsakte des Gefangenen sind, möchte ich Sie bitten, die bei uns
    erbetenen Unterlagen stattdessen von dort (über die Krankenabteilung der JVA) anzufordern.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Felix Hohl-Radke
    Chefarzt & Ärztlicher Direktor
    ASKLEPIOS Fachkliniken Brandenburg GmbH
    Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
    ________________________________________________________________________________
    ________
    Anton-Saefkow-Allee 2 – 14772 Brandenburg
    Tel. +49 (3381) 78 2156 – FAX +49 (3381) 78 2366
    E-Mail: f.hohl@asklepios.comhttp://www.asklepios.com
    4)
    Von: „Elzbieta Mahler“
    An: JVA
    Cc: „Eggebrecht, Kurt“ , „RA Boldt“
    , „Alex Baur“
    Betreff: EILT! BITTE SOFORT an JVA Leiterin Frau Wellnitz weiterleiten
    Sehr geehrte Frau Wellnitz,
    unter Bezugnahme auf die im Anhang mit geschickte notariell beglaubigte Generalvollmacht
    meines Ehemannes Horst Mahler, fordere ich Sie auf, mich unverzüglich und umfassend über den
    aktuellen Gesundheitszustand meines Mannes zu informieren. Insbesondere fordere ich Sie auf, mir
    unverzüglich (also noch heute!) den vollständigen ärztlichen Entlassungs-/ Verlegungsbericht der
    Asklepios-Klinik per Email oder Fax +4932121426391 zukommen zu lassen. Darüber hinaus
    bestehe ich kraft der mir erteilten Generalvollmacht darauf, ab sofort in alle diagnostischen und
    therapeutischen Entscheidungen einbezogen zu werden. Ich fordere Sie weiterhin auf, die zunächst
    erteilte, mit der Verlegung in die Bettanabteilung der JVA jedoch widerrufene
    Dauerbesuchgenehmigung ab sofort wieder aufleben zu lassen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Elzbieta Mahler
    5)
    Von: Elzbieta Mahler [mailto:Elzbieta.Mahler@gmx.de]
    Gesendet: Freitag, 3. Juli 2015 13:25
    An: Hohl-Radke, Dr. Felix
    Cc: RA Boldt
    Betreff: Fw: ärztliche Bericht zur Entlassung/ Verlegung meines Ehemannes Horst Mahler
    Sehr geehrter Herr Dr Hohl Radke,
    Patienten haben ein Recht, ihre Behandlungsunterlagen einzusehen oder gegen Erstattung der
    Kopierkosten Kopien davon zu erhalten. Das betrifft auch Krankenhaus-Entlassungsberichte. Das Recht
    ist im Patientenrechtgesetz § 630g BGB gesetzlich geregelt. Das Begehren des Patienten auf Einsicht
    muss der Behandelnde Arzt unverzüglich erfüllen.
    Ich bitte Sie erneut die von mir erbetenen Unterlagen zukommen zu lassen. Ich kann gerne auch heute
    persönlich die Unterlagen abholen.
    Mit besten Grüßen
    Elzbieta Mahler
    6)
    Gesendet: Freitag, 03. Juli 2015 um 13:39 Uhr
    Von: „Hohl-Radke, Dr. Felix“
    An: „Elzbieta Mahler“
    Cc: „Kurt.Eggebrecht@justizvollzug.brandenburg.de“ ,
    „Wolarz-Weigel, Daniela“ , „Fitzek, PD Dr. Sabine“
    Betreff: AW: ärztliche Bericht zur Entlasung/ Verlegung meines Ehemannes Horst Mahler
    Sehr geehrte Frau Mahler,
    nach eben erfolgtem Telefonat mit Herrn Eggebrecht in seiner Position als Vertreter der
    Anstaltsleiterin verweise ich auf meine mail von heute vormittag und bitte Sie, die für
    Montag in der JVA dazu geplante Klärung abzuwarten und die Berichte dann bitte von
    dort anzufordern.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Felix Hohl-Radke
    Chefarzt & Ärztlicher Direktor
    ASKLEPIOS Fachkliniken Brandenburg GmbH
    Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
    _______________________________________________________________________
    Anton-Saefkow-Allee 2 – 14772 Brandenburg
    Tel. +49 (3381) 78 2156 – FAX +49 (3381) 78 2366
    E-Mail: f.hohl@asklepios.comhttp://www.asklepios.com

    1. ein Blutssauerei, wie wir in Bayern sagen…
      das Ganze wird ein Nachspiel haben (müssen).
      Horst Mahler tut mir leid, ist ein Symbol für Unbeugsamkeit und Ehre.
      Vergessen wir aber nie, daß er es so „wollte“.

  5. Ich gebe ehrlich zu, dass ich Horst Mahler weder Respekt, noch Anerkennung zolle. Das von ihm geführte „Interview“ war eine geplante Provokation, die in seiner Verhaftung enden musste. Zumal jeder mit einem IQ über Zimmertemperatur sich im Klaren darüber sein müsste, dass man einem Paolo Pinkel mit Hegelzitaten nicht vom Hocker reißt. Und die Begrüßung war schon der Auftakt und hatte mit Intelligenz nicht das Geringste zu tun.

    Desgleichen seine „Mitstreiterin“ S.Stolz, die sich mit H.-H.-Rufen aus dem Gerichtssal schleppen ließ. Wie peinlich ist das denn? Patriotismus und Aufklärung ist aus meiner Sicht etwas anderes.

    Ich kann aus meiner Gefühlswelt heraus den beiden nur dümmlichen Aktionismus bestätigen, auch wenn viele national gesinnte Menschen in den beiden Helden sehen (wollen)

    Dass Mahler jetzt isoliert im Krankenhaus liegt, kann auf eine ernste Erkrankung hindeuten, die man bemüht ist, zu heilen. Denn eines will das System mit Sicherheit nicht, H.M. zu Märtyrer machen.

      1. @ Waffenstudent & Wetekamp
        Ich hoffe, daß ich nicht durch meinen Kommentar gespaltet habe. Was Horst Mahler sagt, ist ja recht zweifelsfrei die Ansage, die jeder Informierte ungefähr auf dem Schirm hat.
        Andererseits sind wir uns im Klaren, wo die Linie verläuft, die man verlautbaren darf.
        Horst Mahler hat einen Pflock eingerammt, den die BRD-Steuerung nicht verträgt.

        Die Art wie HM (und auch Gert Ittner beispielsweise) dies machen, ist aber zu provokant, um dem Gegenspieler eine Chance auf friedliche Vermittlung zu lassen, oder? Diese Personen zwingen den „Staat“ zu Gegenmassnahmen, klagen jedoch daraufhin sofort Diktatur an… Ist doch auch ne Sichtweise, die real ist. Wie ein Messer zu beschuldigen, daß es scharf ist…

        Ehrlich gesagt finde ich, daß wir in BRD sehr wohl einen HM brauchen – aber eben nur einen (!). Bitte lasst uns nicht gegenseitig diese zweifellos große Einzelleistung in Bruderzwist verwandeln, meine lieben Freunde.

        Waffenstudent, ich bin überzeugt, dass Wetekamp auch ne gute Person ist. Sind rein rethorische Kollisionen bei erhitztem Klima.

        Schönes WE Euch allen!
        Ich war heute endlich mal baden am Sandsee-Strand. Wunderbar. Mit Sohn und Hund endlich mal ernst gemacht…
        servus

        1. Theodor Herzls Tagebücher, 1895-1904

          Grenzen der Preßfreiheit weise ziehen. Verleumder an
          den Pranger, und schwere Geldstrafen.
          Seite 73 PDF Google Scan 88

          Und eigentlich bin ich da/in noch immer der Drama-
          tiker. Ich nehme arme, verlumpte Leute von der Strafie,
          stecke sie in herrliche GewSnder und lasse sie vor der
          Welt ein wunderbares, von mir ersonnenes Schauspiel
          aufführen.

          Ich operiere nicht mehr mit einzelnen Personen, son-
          dern mit Massen: der Klerus, das Heer, die Verwaltung,
          die Akademie usw., für mich lauter MassenunitSten.
          Seite 75 PDF Google Scan 90

          ( Und eigentlich bin ich darin noch immer der Dramatiker. Ich nehme arme, verlumpte Leute von der Straße,

          stecke sie in herrliche Gewänder und lasse sie vor der Welt ein wunderbares, von mir ersonnenes Schauspiel

          aufführen … )

          —-

          Die Gefahr des R’schen Vermögens wird natürlich nicht
          in der Art der Pamphletisten geschildert werden, sondern
          mit meinem eigenen beständigen Ernst.
          Seite 79 PDF Google Scan 94

          —-

          Ja, wir sind eine Geißel geworden für die Völker, die
          uns einst quälten.
          Seite 81 PDF Google Scan 96

          —-

          Die Gefahr der „Geheimbündelei“ überall behutsam
          umgeben. Darum muß unsere offizielle Propaganda von
          den besonnensten Leuten gemacht werden. Decken wer-
          den wir uns, indem wir den Regierungen unsere „geheime
          Instruktion“ zur Gutheißung vorlegen. Wir wollen ja
          im Einvernehmen mit den Regierungen vorgehen — nur
          ungestört vom Parlaments- und Preßpöbel.
          Seite 92 PDF Google Scan 107 unten

          —-

          Eine vortreffliche Idee wäre es, anständige und akkre-
          ditierte Antisemiten zu den Vermögeas-Liquidatoren her-
          anzuziehen.

          Sie wären vor dem Volk unsere Bürgen, daß wir keine
          Verarmung der verlassenen Länder herbeiführen wollen.

          Anfänglich dürften sie dafür nicht reichlich bezahlt
          werden, sonst verderben wir uns die Instrumente, machen
          sie als „Judenknechte“ verächtlich.

          Später werden ihre Bezüge wachsen, endlich werden
          wir in den verlassenen Ländern nur christliche Beamte
          haben.
          Seite 93 PDF Google Scan 108

          ————————————————-
          https://archive.org/stream/theodorherzlsta00herzgoog/theodorherzlsta00herzgoog_djvu.txt
          https://archive.org/details/theodorherzlsta00herzgoog
          ————————————————-

          1. Bitte um eine Korrektur, wegen Formatierungsfehler und nicht behobener Scanfehler … THX (über 35 Grd … da ist der Wurm drinnnne)

            Theodor Herzls Tagebücher, 1895-1904

            Grenzen der Pressefreiheit weise ziehen. Verleumder an den Pranger, und schwere Geldstrafen.
            Seite 73 PDF Google Scan 88

            Und eigentlich bin ich da/in noch immer der Dramatiker. Ich nehme arme, verlumpte Leute von der Strasse, stecke sie in herrliche Gewänder und lasse sie vor der Welt ein wunderbares, von mir ersonnenes Schauspiel aufführen.

            Ich operiere nicht mehr mit einzelnen Personen, sondern mit Massen: der Klerus, das Heer, die Verwaltung, die Akademie usw., für mich lauter Massenunitäten.
            Seite 75 PDF Google Scan 90

            —-

            Die Gefahr des Rothschild´schen Vermögens wird natürlich nicht in der Art der Pamphletisten geschildert werden, sondern mit meinem eigenen beständigen Ernst.
            Seite 79 PDF Google Scan 94

            —-

            Ja, wir sind eine Geißel geworden für die Völker, die uns einst quälten.
            Seite 81 PDF Google Scan 96

            —-

            Die Gefahr der „Geheimbündelei“ überall behutsam umgeben. Darum muß unsere offizielle Propaganda von den besonnensten Leuten gemacht werden. Decken werden wir uns, indem wir den Regierungen unsere „geheime Instruktion“ zur Gutheißung vorlegen. Wir wollen ja im Einvernehmen mit den Regierungen vorgehen — nur ungestört vom Parlaments- und Pressepöbel.
            Seite 92 PDF Google Scan 107 unten

            —-

            Eine vortreffliche Idee wäre es, anständige und akkreditierte Antisemiten zu den Vermögens-Liquidatoren heranzuziehen.

            Sie wären vor dem Volk unsere Bürgen, daß wir keine Verarmung der verlassenen Länder herbeiführen wollen.

            Anfänglich dürften sie dafür nicht reichlich bezahlt werden, sonst verderben wir uns die Instrumente, machen sie als „Judenknechte“ verächtlich.

            Später werden ihre Bezüge wachsen, endlich werden wir in den verlassenen Ländern nur christliche Beamte haben.
            Seite 93 PDF Google Scan 108

            ————————————————-
            https://archive.org/stream/theodorherzlsta00herzgoog/theodorherzlsta00herzgoog_djvu.txt
            https://archive.org/details/theodorherzlsta00herzgoog
            ————————————————-

          2. hab etwas korrigiert, hoffe es gefällt…
            Danke für das gute Material! Kernsätze sind das, wirklich.
            Die Hitze ist halt da, ist auch mal schön, oder? (Solange man nicht unter dem Dach wohnt jedenfalls). Ziemliche Scheisse sonst, hihi….

          3. Theodor Herzls Tagebücher, 1895-1904
            (In Fettschrift soweit Texttranskription gemäß Faksimile korrigiert wurde)

            Grenzen der Preßfreiheit weise ziehen. Verleumder an
            den Pranger, und schwere Geldstrafen.
            Seite 73 PDF Google Scan 88

            Und eigentlich bin ich darin noch immer der Drama-
            tiker. Ich nehme arme, verlumpte Leute von der Straße,
            stecke sie in herrliche Gewänder und lasse sie vor der
            Welt ein wunderbares, von mir ersonnenes Schauspiel
            aufführen.

            Ich operiere nicht mehr mit einzelnen Personen, son-
            dern mit Massen: der Klerus, das Heer, die Verwaltung,
            die Akademie usw., für mich lauter Massenunitäten.
            Seite 75 PDF Google Scan 90

            Die Gefahr des R’schen Vermögens wird natürlich nicht
            in der Art der Pamphletisten geschildert werden, sondern
            mit meinem eigenen beständigen Ernst.
            Seite 79 PDF Google Scan 94

            Ja, wir sind eine Geißel geworden für die Völker, die
            uns einst quälten.
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            Die Gefahr der „Geheimbündelei“ überall behutsam
            umgeben. Darum muß unsere offizielle Propaganda von
            den besonnensten Leuten gemacht werden. Decken wer-
            den wir uns, indem wir den Regierungen unsere „geheime
            Instruktion“ zur Gutheißung vorlegen. Wir wollen ja
            im Einvernehmen mit den Regierungen vorgehen — nur
            ungestört vom Parlaments- und Preßpöbel.
            Seite 92 PDF Google Scan 107 unten

            Eine vortreffliche Idee wäre es, anständige und akkre-
            ditierte Antisemiten zu den Vermögeas-Liquidatoren her-
            anzuziehen.

            Sie wären vor dem Volk unsere Bürgen, daß wir keine
            Verarmung der verlassenen Länder herbeiführen wollen.

            Anfänglich dürften sie dafür nicht reichlich bezahlt
            werden, sonst verderben wir uns die Instrumente, machen
            sie als „Judenknechte“ verächtlich.

            Später werden ihre Bezüge wachsen, endlich werden
            wir in den verlassenen Ländern nur christliche Beamte
            haben.
            Seite 93 PDF Google Scan 108

            ————————————————-
            Theodor Herzls tagebücher, 1895-1904
            https://archive.org/details/theodorherzlsta00herzgoog

            Full text of „Theodor Herzls tagebücher, 1895-1904“
            https://archive.org/stream/theodorherzlsta00herzgoog/theodorherzlsta00herzgoog_djvu.txt

            Faksimile (Bild-Ansicht) Theodor Herzls Tagebücher als PDF Dokument ( nicht elektronisch durchsuchbar)
            https://archive.org/download/theodorherzlsta00herzgoog/theodorherzlsta00herzgoog.pdf

            ————————————————-

        2. entscheidend wird sein, wie WIR, also die RECHTSTRÄGER, sowohl STAATSRECHTLICH WIE VÖKLERRECHTLICH DIE MAßNAHMEN bewerten werden, welche die BRD iniziiert hat um Menshen vom RECHT abzuschneiden.

  6. @ Waffenstudent
    zunächst einmal heißt es „Ich verachte Sie“ und nicht „Ihnen“.

    Die Vorsilbe „ver“ bedeutet „falsch“. Das Wort VERachten bedeutet also, etwas oder jemanden falsch zu achten.

    Damit kann ich leben, auch wenn Ihre Äußerung darauf hindeutet, dass Sie zu der Kategorie „und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag‘ ich Dir den Schädel ein!“ gehören.

    Immer dran denken: wenn man mit einem Finger auf jemanden zeigt, zeigt man gleichzeitig mit drei Fingern auf sich selbst.

    In diesem Sinne …
    schönen Sonntag noch

    1. @ Wetekamp
      und Du gibst auch Ruhe, gell? Humor lautet die Therapie für uns alle. Außerdem ist bei dieser Hitze kein Kampf zu eröffnen, bitteschön. Wir wollen doch nicht wie die Südländer im Sommer das Hirn parken, oder? Nix für ungut und Augen rechts.
      schönen Sonntag Allen!

  7. „Eines Tages werden sie, in ihrer letzten Verzweiflung, Knochen aus den Gräbern kratzen und vor Gericht zu schleppen versuchen…“

    …………………………
    Wieviele wehrlose hunderttausende Deutsche, Deutschstämmige, Verbündete und mit ihnen Verbundene wurden bestialisch umgebracht? In den letzten Tagen des Krieges und jahrelang danach. In Polen, Russland, auf dem Balkan, in Ungarn und Rumänien, Frankreich, Norwegen, Holland und Belgien, Italien, Griechenland, und Serbien und Kroatien. Jugoslawien, einfach mal googeln. Bestialisch totgeschlagen, erstochen, erschossen, lebend in Schächte geworfen.

    Da bedarf es keiner Offenkundigkeit, die forensischen Beweise sind da: Hunderte und Aberhunderte von Massengräbern, in Bergwerken, Steinbrüchen, zugesprengten Karsthöhlen, Panzergräben. Zum Beispiel in Jugoslawien (dem ehemaligen), dem Urlaubsparadies.

    Ich wünsche mir, daß die Toten aus ihren Gräbern aufstehen und Zeugnis von ihrem Schicksal ablegen. Vor uns, vor den Tätervölkern, vor Gott und vor der Geschichte.
    Auf daß Gerechtigkeit geschehe.

    Zurück zum Thema Oskar Gröning ( 94, 94, 94, 94, 94,,,,,,,,,,,):
    15. Juli 2014

    http://www.gmx.net/magazine/panorama/oskar-groening-auschwitz-komitee-vizepraesident-lebenslaenglich-angemessen-30767684

    Oskar Gröning: Urteil zu milde?

    Aktualisiert am 15. Juli 2015, 13:39 Uhr

    „Berlin/Auschwitz (dpa) – Der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, Christoph Heubner, hat das Strafmaß im Prozess gegen den früheren SS-Mann Oskar Gröning als zu milde kritisiert.

    Schuldspruch für den „Buchhalter von Auschwitz“: Das Landgericht Lüneburg hat den früheren SS-Mann Oskar Gröning am Mittwoch zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er als Rad im Getriebe den Massenmord in dem Vernichtungslager unterstützt hat. Das Gericht sprach den 94-Jährigen in einem der letzten großen Auschwitz-Prozesse der Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen für schuldig. Gründlich, effizient und gnadenlos hätten Menschen wie Gröning zum Funktionieren der Tötungsmaschinerie beigetragen, sagte der Vorsitzende Richter Franz Kompisch. Vier Jahre Haft – ein zu mildes Urteil findet der Vizepräsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees, Christoph Heubner. „Angemessen wäre ein lebenslanges Urteil“, sagte Heubner am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. ….“

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