aus der Mottenkiste der Unberührbaren

von H.-P. Schröder

.

Aus der Mottenkiste der Unberührbaren I

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frueherer-auschwitz-wachmann-in-hanau-angeklagt-13704499.html

Wegen Beihilfe zum Mord ist ein 92 Jahre alter ehemaliger Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz vor der Jugendkammer des Landgerichts Hanau angeklagt worden. Die Anklage sei vor der Jugendkammer erhoben worden, weil der Beschuldigte zur Tatzeit Heranwachsender gewesen sei, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch mit.

Der damals 19 beziehungsweise 20 Jahre alte Mann, der heute im Raum Hanau lebt, soll als Mitglied des SS-Totenkopfsturmbannes in Auschwitz Wachdienst verrichtet und dabei an der organisatorischen Abwicklung von drei Transporten aus Berlin, Drancy in Frankreich und Westerbork in Niederlande beteiligt gewesen sein. Von den deportierten Personen seien mindestens 1075 sofort nach ihrer Ankunft in Auschwitz in den Gaskammern grausam und heimtückisch getötet worden.
Der 92-Jährige ist einer der 14 Verdächtigen, deren Wohnungen im Februar 2014 bei einer bundesweiten Aktion durchsucht worden waren. Gegen einen weiteren Verdächtigen aus Hessen werde nach wie vor ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft weiter.“

.

5 Gedanken zu „aus der Mottenkiste der Unberührbaren

  1. Ich frage mich langsam immer mehr, warum – wenn denn alles so stimmt, wie es in den Geschichtsbüchern geschrieben steht – nicht auch Politiker aus den USA und Großbritannien verurteilt werden sowie der 1. israelische „Führer“ Ben Gurion, der ja immerhin in etwas gesagt haben soll, daß es ihm lieber wäre, wenn nur 500.000 Juden gerettet sind und in Palästina ankommen, als 1.000.000 gerettete Juden in Großbritannien“. Was sagt mir das? Ihm war nur sein Staat Israel wichtig, während ihm die Menschen an sich absolut egal waren.

    Die Geschichte ist DAS Instrument der Volksverhetzung, wenn das Volk sich denn dafür einspannen läßt. Daher bin ich dafür die Geschichte quasi zu inflationieren und mental zu entwerten, anstatt es uns allen immer neu aufzutischen und uns zu Schuldigen bis zum Jüngsten Gericht zu machen, um uns allen parasiten-gleich weiter das Lebensmark auszusaugen zu können.

    Ob es nun so und so viel Millionen Tote gab, sie der einen oder anderen Seite angehörten, ob Deutsche, Juden, echte Semiten, Japaner, Engländer, Chinesen oder US-Amerikaner und Franzosen … es macht meiner Meinung nach absolut keinen Unterschied, einzig die Menschen selbst können sich positiv (wertvoll) oder negativ (weniger wertvoll) entwickeln, nur das Problem ist aber, daß sie meist gesteuert und gegen andere „Völker“ aufgehetzt und in Kriege verheizt werden, um die Interessen von Schmarotzern und Parasiten zu bedienen, die sich als Edelmenschen zeigen, um der „edlen“ Sache den richtigen Anstrich zu geben.

    Letztlich sollte man wohl viel mehr reisen, damit man die Menschen in anderen Ländern kennen und lieben lernt, egal welche Traditionen sie haben oder Ritualen nachgehen. Wer Respekt für den anderen offen zeigt, dem wird man auch eben so begegnen, daher sollte man niemals den Medien trauen oder wenn, nur unter Vorbehalt, denn … die Menschen sind nicht das Problem, es sind Staaten, die von Psychopathen durchsetzt sind, die eben diese Medien steuern.

    „Reisen ist tödlich für Vorurteile“ (Mark Twain)

    Wenn ihr könnt, dann vernetzt euch mit anderen im Ausland und baut darauf auf sowie teilt eure Erfahrungen, denn nur damit – wenn alle erreicht werden – kann man diese Kriegstreiber von ihrem Thron stoßen!

  2. Kluge Gedanken und sehr berührend.

    „Seine Heimat zu lieben, das ist die Voraussetzung dafür, die Fremde zu akzeptieren. Der Bodenlose sieht überall nur Abgründe. Nur wer seine Heimat liebt, ist nirgends fremd, trotzdem wird er immer versuchen zurück zu kehren und falls dies nicht möglich sein sollte, zurück zu denken, zurück zu vorstellen, zurück zu rufen, zurück zu erinnern. Ein Duft genügt, ein gesprochenes Wort, eine Melodie, eine Redewendung. Heim weh.
    Und wenn der Reisende nach langer Abwesenheit in seine Heimat zurückkehrt, dann geschieht dies begleitet von einer einzigartigen, unverwechselbaren Empfindung. Heimat, das sagt alles, darin liegen die Grundlagen, das was uns erschuf, was uns zu dem macht, was wir sind. …. eine Billion Eindrücke,Töne, Farben, Gerüche, Erinnerungen. Heimat ist unersetzlich.“

  3. Die Frage ist weniger, weshalb die ständigen Schuldzuweisungen, sondern wieso „sie“ keine Ruhe finden. Da gibt es ein geflügeltes Wort über das Erfordernis der ständigen Wiederholung …

    Dann kommt noch der Punkt, an dem Leute behaupten, die „hinter den Kulissen“ stünden ziemlich unter Druck. Das ist nachvollziehbar, denn sie sind ja hauptsächlich Händler. Und Händler wissen sehr genau, dass bei Vorkassezahlungen irgenwann geliefert werden muss …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.