14 Gedanken zu „du nix Tricksler, du ehrliche Drechsler !

  1. Lieber Herr Schröder!

    Ist es nicht möglich, neben den ganzen Verbrecher- und Drecksvisagen auch wieder einmal ein Bild für die schöngeistige Erbauung einzuarbeiten. Denn kein Mensch mit gesunder Seele erträgt, ohne Schaden zu nehmen, auf Dauer die Darbietung des Hässlichen; das färbt unweigerlich auf die Gesundheit ab und macht krank.

    Insofern halte ich es für angezeigt, die seelische und geistige Schönheit des Daseins in diesem brutalen Kampf gegen die dominationsversuche des Hässlichen regelmäßig und souverän hervorzuheben.

    Denn die Schönheit spricht für sich selbst und lebt somit im Frieden. Das Hässliche braucht Feinde um Aufmerksamkeit zu erschleichen.

    -oder wie sagte von Hardenberg (Novalis)?: „Wenn die, so singen oder küssen, / Mehr als die Tiefgelehrten wissen…“

    1. da geh ich zwar empfindungsmässig mit: doch so leicht ist es mit „Schönen & Erbaulichem“ halt doch nicht. Und Schönheit ist Perfektion braucht respektive Zeit. Das lässt sich bei einem Kunstmaler erwarten, doch nicht bei grafischen Karikaturen des Endzeitgeschehens im täglichen Rüttmuss. Damit hatte Novalibär noch nicht zu rechnen.
      Jeder gibt dein Bestes. Ich hoffe, Du auch.
      gruss

  2. Danke Jo für deine Worte.

    Das war auch so nicht auf Schlag erwartet, sondern eine gedankliche Anregung für die Zukunft; dass der Künstler sich bitte nicht nur für den Untergang interessiert, sondern auch den Sonnenaufgang im Auge behält.

    Zum anderen habe ich natürlich als mittelmäßig gebildeter Mann keine Ahnung von meiner Muttersprache (und meinem Vaterland?). Selbstverständlich.

    Und es ist ganz klar: Die Ausgangsposition zur Kunst ist die Sprache als Abstraktum. Maler, Bildhauer und sonstige Akrobaten als Könner -sind ohne Sprache stumm, da sie maximal zwei- dreidimensional arbeiten. Die deutsche Sprache aber bietet mindestens eine fünfdimensionale Weltenspiel an.

    Im Anfang ist also das Wort; und Goethe hat sich gewaltig geirrt (irren wollen?): „und sage getrost: / Im Anfang war die Tat.“

    Und das Wort ist die erste Tat. Und diese erste Tat ist alles

  3. Die Masse der Menschen lässt sich durch das Wort steuern (reinlegen); und prüft das Wort nicht gegen die Tat. Also hat das Wort mehr Macht als die Tat: ergo hat Goethe sich geirrt.

    1. nö, die Taten geschehen und können geprüft werden, sobald es Zeit ist. Wie hier im Internet: es vergisst nichts, sagt man…

      Solange Wahrheit noch Macht brechen kann, lohnt sich vieles… johannwolfgang hat auch nur sein Bestes gegeben – in dieser Vielzahl an Arbeiten sind Irrtümer logisch. Er lebe hoch!

      PS: Du hast natürlich Recht – ich halt nur gern dagegen. Masse hat zwar Macht, doch Katalysatoren sind oft überraschend.
      gruß
      PS: Prozess, bei dem wir die Hefen sind… und vor uns hin schäumen

    2. das wird wohl jeweils eine Momentaufnahme sein. Derjenige, der mit dem Wort allein seine gerade stattfindende Ermordung verhindern will, wird Dir wohl widersprechen,….oder würde….

  4. Hässliches fällt auf. Auch und sogar dem Hässlichen.
    Schönheit zu erfassen, das verlangt Vorbildung, einen feinen Nerv, der sich angesprochen fühlen muss. Was ist schön ? Unser aller Meister hätte gesagt: „Ein feines Maß in`s rechte Licht gesetzter Proportion , ein gefälliges Äusseres verbunden mit einem tiefen Drang nach sittlich Höherem.“
    Aber damit wäre nicht alles gesagt. Mephisto hätte sich darauf zu einem . „Schönheit lähmt, nur das Hässliche bewegt, denn die Betrachtung, der Genuß der Schönheit hält ab vom sinnvoll-notwendigen Tagesgeschäft, das Hässliche jedoch erregt Schauder und zwingt euch dazu,euch Besserem zuzuwenden, d´rum lob`ich mir DIE Hässlichkeit, die Schönheit von allem Müßiggang befreit.“, hinreissen lassen.
    Die Antwort hätte Goethe nicht gefallen. Oder doch ?

    1. hält das einer Überprüfung stand? Stellen wir uns eine abstoßend hässliche Frau vor, oder aber eine schöne Attraktive? Welche wird wohl den immer währenden göttlichen Schöpfungsakt eher am laufen halten und den Mann zur Bewegung veranlassen?

  5. Zurück zum Thema Nr. I. Aktuell, vom 10. 6. 2015

    „….Es hat jedoch nicht einmal Beweisanträge der Verteidigung, zur ungeprüften Verkündung der Ceska W04 als Tatwaffe für 9 Morde gegeben, geschweige denn Beweisanträge zur skandalösen Auffindesituation dieser vermeintlichen Tatwaffe im Zwickauer Brandschutt. Auch dazu gibt es entsprechende Passagen in meinem Schriftsatz und auch hier wissen nachweislich die genannten Prozessbeteiligten seit 6 Monaten Bescheid! Allein der Thüringer Untersuchungsausschuss 6/1 hat einen zielführenden Anfang gemacht. Darüber hinaus enthält mein Schriftsatz jedoch viele weitere Beweise, welche mit der offiziellen Version der Tatumstände nicht vereinbar sind.

    Auch haben derartige Beweisanträge nichts mit dem Schweigen der Beate Zschäpe zu tun – Frau Zschäpe könnte weiterschweigen, während ein engagierter Verteidiger Bundesanwalt Diemer in wenigen Tagen jede Basis für eine Anklage nehmen würde, – wohlgemerkt – ohne dass Zschäpe dafür auch nur die Lippen bewegen müsste!

    Im Zusammenhang mit meinem Schriftsatz besteht gegen den Zschäpe Verteidiger Stahl der Verdacht, dass er in einer Prozesspause an einem der letzten Verhandlungstage im Dezember 2014, aus meinem Schriftsatz vorgelesen hat. Dabei waren angeblich Vertreter der Presse und Besucher des Prozesses anwesend.

    Ich habe Frau Zschäpe über den Vorfall informiert. Auch darüber, dass ihre Verteidiger nachweislich im Besitz von wesentlichen, sie entlastenden Beweisen sind. Da der Brief direkt die Verteidigung Zschäpes betraf, bestand eigentlich kein Grund ihn nicht durchzulassen. Auch hier wurde förmlich zugestellt. Sollte jemand mitlesen, welcher Beate Zschäpe kennt und vielleicht sogar besucht, wäre ein vertraulicher Kommentar hilfreich. Darüber hinaus sollte derjenige, welcher im Dezember dort anwesend war, einen Besuchstermin bei Beate Zschäpe beantragen. Es besteht hier der begründete Verdacht, dass Rechtsanwalt Stahl seine Pflichten als Verteidiger gröblichst verletzt hat. Zum Zeitpunkt seines „Vortrags“, hatte diesen Schriftsatz nämlich noch kein anderer. Durch Zustellungsurkunde und Zeugenaussagen könnte man die Sache beweisen – sofern Frau Zschäpe ein Interesse daran hat. Vielleicht sagt ja sogar der in Fachkreisen als „Terror-Holger“ bekannte Presssevertreter aus. Er könnte dann auch erklären, was an obigem Beweisvortrag so unglaublich lächerlich ist und warum sich jemand dafür „in Grund und Boden“ schämen sollte.

    In Bezug auf die fehlenden Beweisanträge, richtet sich der Verdacht einer Verletzung ihrer anwaltlichen Pflichten gegen alle drei Verteidiger. Damit hätte Frau Zschäpe einen belastbaren Grund, ihren Verteidigern das Misstrauen auszusprechen und sie von ihren Aufgaben zu entbinden….“

    Das Ganze bei http://wir-koennen-auch-anders.blogspot.com.es/2015/06/die-sogenannten-verteidiger-der-beate.html

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