zur Geheimdienstproblematik

von H.-P. Schröder.

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Allegoriea II

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was Zellen wuchern läßt

Sobald man aufhört zu fragen, erhält man falsche Antworten, hieß es vor kurzem in einem Kommentar. Weil man mit dem „sich Zufriedengeben“ ein unfertiges Produkt erworben hat, das nicht funktioniert.

Wenn es dabei bliebe, wäre keine Gefahr und man könnte schließen: “Ist eben so.“ Auf dieses unfertige Produkt gründen sich aber Ansichten, aus denen Handlungen erwachsen oder Passivitäten, – das bleibt sich im Effekt gleich -, die Realitätsstrukturen schaffen.

Wie es den Anschein hat, kommt den sogenannten Geheimdiensten im Scheinrealgeschäft eine mehrbödige Rolle zu, ansonsten würde man nicht andauernd über sie stolpern, über Doppel-Dreifach, Vierfach- oder Habmichniegekümmertwermeinmaterialkriegt-Agenten. Manche Branchen scheinen sie magisch anzuziehen, meinen Sie? Übersichtlicher wäre es, zu erfassen, wo von ihnen nicht gespitzelt, gefälscht, spioniert und manipuliert wird.
Religion, Wissenschaft, Wirtschaft, dort lassen sie die dickste Sau `raus, oder sperren sie weg. Was ist denn so wichtig, daß es jede Schandtat dieser Gesellen, zumindest für sie selbst, zu rechtfertigen scheint ?

Ich kann Ihnen versichern, wo es um etwas geht, dort sind sie vertreten: ALLE Branchen ziehen sie magisch an. Im Grunde ist die Magie ihr einzig reales Geschäft, alles andere ist gröbste Flunkerei. Lassen Sie mich aus dem Nähkästchen persönlicher Erfahrung (Erfahren: sich etwas erfahren) plaudern. Geheim können Geheimdienste schon alleine deswegen nicht sein, weil wir von ihnen wissen. Zum Zweiten, wie sollen Geheimdienste interagieren, sich austauschen, über ALLE Grenzen hinweg zusammenarbeiten, wenn sie so geheim wären, daß der Eine den Anderen nicht finden könnte? Erkennen die sich an der Kopfbedeckung, an leuchtenden Schuhsohlen? Wie verhindern die, daß es zu Verwechslungen kommt? Kommt es zu Verwechslungen und Pannen, wie  Aktenvernichtungen oder Asservatenbeschaffungsversehen?, oder sind das alles ebenfalls tolpatschige Fakes aus dem Nebelwald?

Natürlich rekrutieren sich Geheimdienste ihre Sauf- und Laufburschen aus dem Pool der Einfältigen, jenen einfachen Fuss -el- reflexmaschinen (mit Aus- und Abbaumöglichkeit, ohne Frage, Seele inklusive, denn ohne Seele geht nichts, was einheimisch ist, auf dem Planeten Erde), die von nichts keine Ahnung haben, ja man muß hinzu fügen, daß das alle haben: von nichts keine Ahnung, aus dem einfachen Grund: sie haben entweder nie begonnen, oder aufgehört zu fragen, oder sie sind steckengeblieben. Dicke Luft macht keine Lust und das Alter macht keineswegs milde, den einen macht es müde, nutzt ihn ab, der nächste wird zum Giftpilz, der im schönsten Walde giftige Pilze  sucht.

Es gibt Unterschiede, einige wenige haben mehr Nichts an Ahnung, andere weniger, andere haben Frakturahnungen, – deren Ahnungen sind Fraktur -, was sie zu Zeiten beunruhigt, denn sobald der Alkoholspiegel sinkt, ahnen sie Land, wo sie sich bisher Meer einbildeten.
(Alkohol, ein Synonym für alles, was uns davon abhalten möchte, dem obersten derzeit lokalisierbaren Schwein in den Rachen zu blícken).

Allen gemeinsam ist, sie ergeben sich zufrieden in ihre Unzufriedenheit, ziehen etwas Lust aus, wie sie sich haben einreden lassen, verborgenem Tun, machen aus träger Altersarmut Lebenssinn  und schleichen trotz allem Fun und Thrill durch ihre doppelbödige Traum-Existenz mit schlechtem Gewissen. Ich spreche von den Menschen, von dem, was man als Mensch bezeichnet, nicht vom „menschlichen“, nicht „vom Ideal der Menschlichkeit“, was immer das sein soll.

Echter Mensch: Aus irdischer Evolutionslinie geboren, von irdischen Menschen abstammend.

Woher kommt überhaupt der unkontrollierbare Schnüffeldrang, samt Anstiftung dazu, warum diese Sucht zu spionieren? Es wird Zeit, den Mythos zu entzaubern.
Motivation und Antrieb der tief in den Mysterien ihrer Andernaseherumführer Befangenen ist die Urangst vor dem Großen Angelhaken, die Angst vor dem X-Haken. Die Lauscher ahnen: Sie werden ihrerseits belauscht. Von Unbestechlichen, die nicht an kurzfristigem Gewinn Gefallen finden.

Verführer und Verführte gleichen sich im Verlauf ihrer Beziehung an, das Schlimme scheint mir zu sein, daß Verführte, die eigentlich sofort in Quarantäne gehörten, dabei zu Verführern werden.

Beide handeln aus Lebensangst, aus unbewusst verdrängter Angst (paradox, Verdrängung ist ein bewusster Prozess, verdrängte Angst ist zudem besonders gruselig) vor unbefangener, selbstverantwortlicher Existenz, daher die Jagd nach dem Ruhm, die immerhin in (fast) jedem Fall mit einem Blattschuß endet, daher das wahllose Grabschen nach „Gelegenheiten“, die „Aufstiegssehnsucht“, die Geselligkeitspflege zum Zwecke persönlicher Vorteilnahme, das unbewältigbare Anhäufen sinnloser Posten und Pöstchen. So klinge (l) n Angstschreie unmündiger Narren, deren gespenstische Selbstdefinition: “Je mehr Posten, desto mehr Schutz“, von einer Umgebung abhängt, die ihrerseits zu 100% künstlich geschaffen ist und – künstlich aufrecht gehalten wird. Eine Umgebung die, da aus eigener Kraft nicht lebensfähig, andauernd nachjustiert werden muß.

Fassen wir zusammen: Die „Hierachie“ ist planetar organisiert, international zusammengesetzt, deshalb schwer als solche zu erkennen. Indiz sind Figuren, die im Laufe ihres Lebens, in die unterschiedlichsten „Rollen“ protegiert, auftauchen und jedesmal dasselbe machen: einer projezierten Linie zu folgen. Das unterste Spektrum reicht hier von kolossalen Dummschwätzern (wenigstens ein Superlativ!) über bedarfsautistische Ignoranten, bis zu denen mit dem Zielfernrohr im Dunkeln.

Alle sind Handlanger, keiner weiß Bescheid, jeder eine aufgeblasene Frakturkreatur in auf ihn abgestimmter Nährlösung schwimmend. In einigen von ihnen randaliert ein Verdacht, noch mehr könnten Genaueres wissen, da sie Zugang zu wichtigen Details haben, die sie gleichzeitig versuchen, vor den „Normalen“ zu verbergen. (Seitenhieb: Verweis auf und Rote Karte für die unheilvolle Zusammenarbeit von Physik, Astrophysik, Biochemie und den „Schweinen im Weltraum“, den Space commands und Weltraumagententuren, die uns ein gefälschtes Bild von allem vermitteln, was unter dem Deckbegriff „Weltraum“ herumgeistert.)
Verständnis für das Benehmen, für die „Zwangslage“ der Allerwelts Lug- und Trugbolde zu empfinden, beziehungsweise dessen Mangel zu beklagen oder einzufordern, hieße Aufklärung und Aufklärer zu behindern.

Der zweite Faktor umfasst die bereits erwähnten Ausfälle als Folge von Materialermüdung durch den von der Aufrechterhaltung künstlicher Umgebungen verursachten Stress, der auch auf die sich in der künstlichen Umgebung Gefangenen (Material) auswirkt.

Im Innen erscheint (bleibt) alles normal. In den getarnten Kabelkanälen, Versorgungstunneln und Parallelrealitäten darunter, sind Tag und Nacht Heerscharen unauffällig gekleideter Monteursimulanten unterwegs, die mit Spezialwerkzeug ausgerüstet, defekte Birnen austauschen, beschädigte Rohrleitungen abdichten, andere stillegen, an Kabeln ziehen, die Spannung senken oder erhöhen oder „Modernisierungsmaßnahmen“ durchführen. Alles fast ohne den Be – Trieb der Maschinenmenschen zu stören. Ab und zu kommt es auch bei den Scheinmonteuren zu Ausfällen, ein Schreikrampf, ein liegengelassener Daumenschrauber verursacht einen Kurzschluss, Rauch, Lärm und Feuer schlagen zur Oberfläche durch. das wird ZU auffällig. Dann schicken sie die Terminatoren, die die Sache beenden. Aber auch bei denen kommt es zu „Unpässlichkeiten“… …  . Die Natur läßt sich nicht betrügen.

Wie Sie sicher bemerken, sind wir wieder beim X-Haken gelandet, dem Großen Angelhaken, denn diejenigen, die gerade diesen Planeten intrigieren (manipulieren), weil es hier etwas zu holen  gibt, und was sie ja fleißig machen – lassen, das Herausholen, – sind in Wirklichkeit kosmischkomischkleine Trickbetrüger, die vom Echten Monteurtrupp SOFORT wegen Unreparierbarkeit vollständig abgewrackt und auf einen Schrottplatz verfrachtet würden, wo das Problem problemlos endgelagert werden kann, wenn sie sich nicht zu tief in das Gwebe eingefressen hätten, von wo aus sie diese immensen Schäden erfinden, um damit zuerst Eindruck und dann die Normalos, ja alle, zu schinden.

Beweise für die Verdorbenheit ihrer Erfindungskraft heißen: „Staatsverschuldung“, „Rüstungswettlauf“ (wie nennt man das, wenn alle über alle Grenzen hinweg dieselben Waffen besitzen, dieselbe Uniform tragen, dieselben Fetische anbeten, – Flaggen, Reizworte, Insignien etcetera -, denselben Kommandos folgen und dieselbe Amtssprache sprechen? Gleichgeschaltete Verblendung?), „Unterschiede zwischen den Menschen“, „Alle Menschen sind gleich, haben, müssen etcetera.“, „Es gibt unterschiedliche Religionen, Glaubensbekenntnisse etcetera…“

(Stimmt nicht, alles dasselbe, alle sind gelogen, da sie Fragen scheuen, wie ein Teufel das Weihwasser und auf den Grundmauern einer falschen Behauptung, einer unbeweisbaren Annahme und einer offenkundigen Unwahrheit, ihre  Gehirnwäscheanstalten und ihre Scheiterhaufen errichten. Von ihnen werden wir niemals Wahres erfahren, weil sie nichts Wahres erkennen – können. Weil sie sich dann in eine stinkende Wolke verwandeln, die sich auflöst, am Morgen des ersten wahren Tages.)

Der Arm der Hierarchie reicht weit, bis über die Wolken, schnurgerade nach oben, weiter als wir in unserer kleinmütigen Feigheit wissen wollen, aber sie reicht nicht weit genug. Unsere Besatzer hängen am X-Haken. Dieser Planet ist ein Juwel, reich an kostbaren Stoffen, voller Leben, eine Pflanzschule und ein Museum gefüllt mit den Überresten erhabener Zivilisationen, fremdartigster Gegenstände und – schöpferischer Gedanken. Nur Kurzsichtige können übersehen, daß so ein strahlendes Juwel nicht unbemerkt bleibt. Wenn wir uns eingestehen, daß wir nicht entdecken können, weil uns die dazu notwendigen Instrumente fehlen, weil wir in diesem Fall die Rolle rohester Wilder spielen, die Alles alleine durch Anfassen schon kaputt machen können, weil es ihnen an Feinfühligkeit mangelt, dann müssen wir zumindest zugestehen, daß wir die Entdeckten sein könnten, unfähig die Entdecker zu entdecken. Doch diese Wahrscheinlichkeit wird von uns aus dem Bewusstsein gedrängt, – und wird dadurch zum Wiedergänger.

Mit derselben blinden Ignoranz sind die Spitzen der Skrupellosen Hierachie geschlagen. Sie schlagen uns mit blinder Ignoranz, lullen und lallen auf uns ein, unsere Blindheit ist die ihre.

Ihre Krankheit ist: Sie haben aufgehört zu fragen. Sofort standen sie unter Beobachtung. Jetzt stehen sie unter Bewachung. Von wem? Von den Werkzeugmachern. Die sind keineswegs allmächtig, verstehen es aber ausgezeichnet, Werkzeuge anzufertigen, um patente Werkzeuge zu machen, oder Werkzeuge zu erschaffen, mit deren Hilfe sich Werkzeugbenutzer demontieren, in die Ursprungsbestandteile zerlegen lassen. Werkzeugmacher, Werkzeugbenutzer, Werkzeuge, so sieht die Gliederung im Groben aus. Die Werkzeugbenutzer stören die natürliche Ordnung. Sie haben sich zwischen die Werkzeugmacher und die Werkzeuge gedrängt (Definition Werkzeug: Zeug um ein Werk zu erschaffen), nichtsnutziger Zwischenhandel, um zu stehlen, was andere erschaffen.

Werkzeuge und Werkzeugbenutzer begehen derzeit elementare Fehler. Die sich häufenden Ausfälle bei den Flick- und Reparaturkolonnen reden Klartext. Die Scheidung der Geister hat begonnen. Ein natürlicher Prozess.
Lebt wohl !

Hier geht es zum vergnüglichen Abschluss, zur Divine Comedyabteilung, direkt in die Urkultredaktion:

 

Geheimatgang

Nachruf auf ein total kaputtes Multifunktionswerkzeug
Stefan Steven Stepanowitsch Güldenaustmann gewidmet

Beim ersten Mal, da tut es weh.

Klappt es beim zweiten Mal,
ruft man erfreut: „Olé.“
Die Frau des Zeugen
fällt von einer Brücke.
Er suggeriert: Das war O.K.

Beim dritten Mal
ist man co-konzentriert,
was uns behindert
das wird abserviert.

Am vierten Mal da
findet man Geschmack,
dann nennt man dich
„Gewiefter alter Sack“.

Beim fünften Mal
verführt man Eigenbrut.
Nachwuchsschulung
tut dem Dekoego gut.

Beim sechsten Mal gibt`s
doppeltes Gehalt,
drei Weiber, Koks
und einen Kronanwalt.

Beim siebten Male
regt sich Nostalgie,
man legt sich in `s
Geschirr hinein wie nie.

Beim achten Mal
da sterben fünf zuviel.
Der Freund vom Nachbarclub
macht sich ein neues Spiel.

Beim neunten Mal
schickt man nur einen Brief
an einen, der zu lange schlief.

Und beim zehnten Mal,
da schließt sich dann ein Kreis,
die private Hölle lacht,
es winselt Aust,
der Greis.

Und aus allen Greueltaten,
steigen auf die Klagen,
hallen heraus, aus allen Klassen,
elend grausig und sehr schrill,
aus dem Erinnern
all` der Opfer,
die er persönlich hat erschlagen,
und erdolchen lassen.
Mit zwei Federstrichen,
hat hinab geschickt zu Krebs
und schreckensbleichen Fischen.

Die Toten, die entsteigen,
ausgeruht und quicklebendig,
ihren kalten Gräbern,
rücken aus dunk`ler See hervor.
Sie brechen aus,
entsteigen starren Betonsäulen,
als eisenhart entschloss`ner Chor.
Und ihre bleichen Wangenfäulen
röten sich im Rachezorn.
Und in allererster Reihe,
marschieren Austens letzte Opfer,
ganz weit vorn.

Ihre Zungen sind
geformt wie scharfe Zangen
und ihre Münder können
sprechen und sie schrei`n:
„Wir kommen nah,
wir werden dich umfangen,
heute bleibst du nicht allein.
Hier stehen wir,
hier sind wir schon:
Fahr`zur Hölle Hundesohn.
Wir schaben dir
das Fleisch vom Bein!

Du gehst jetzt in das ewige Vergessen
bei lebend`gem Leib hinein.
Gehab`dich wohl! Wir werden bleiben,
werden dein jämmerliches Streben
und dein jämmerliches Ende,
in einem Limerick beschreiben,
das Honorar von
deinem Chef eintreiben
und in einem Nobelpuff verleben.

Gottes Segen ruht auf unser`n Wegen.“

Ein Gedanke zu „zur Geheimdienstproblematik

  1. Kommentar bei
    http://www.pi-news.net/2014/12/wolfgang-bosbach-warnt-vor-pegida/#more-438382

    #30 terminator (09. Dez 2014 12:37)

    Als ich noch ein Kind war, war eine meiner Lieblings-Fernsehserien “Invasion von der Wega”. Da ging es darum, dass eines Nachts ein Raumschiff mit außeriridischen Besuchern landete, die nichts geringeres vorhatten, als die Erde zu erobern.

    Da sie aber noch gering an Kräften waren, haben sie einzelne Menschen durch täuschend ähnliche Vertreter ihrer Art ersetzt. Neben winzigen körperlichen Anzeichen konnte man manchmal den Austausch durch eine vollständige Änderung der Meinung zu relevanten Themen bemerken.

    Als ich heute die Äußerungen von Bosbach las, musste ich sofort an diese Serie denken. Nach und nach fallen sie alle um, werden ausgetauscht.

    Nun gut, vielleicht besteht auch noch die Möglichkeit, dass sie nicht ausgetauscht werden, sondern einfach nach und nach gekauft wurden oder von “unserer” teuflischen “Mutti” unter Druck gesetzt wurden oder beides.

    Auf jeden Fall ist es der reinste Alptraum.

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