Ringfahndung „NSU“: Die Schlinge zieht sich zu !

von H.-P. Schröder

Jackpot II (2)

Die seit Wochen, von der unter dem Pseudonym „fatalist“ bekannt gewordenen Quelle, veröffentlichten Ausschnitte aus „NSU“-Ermittlungsakten, deren letztendliche „Echtheitswahrscheinlichkeit“ sich für „Prozessbeobachter“ vorerst nur durch Sinn- und Handlungsvergleiche erschließen lässt, ruft zwei Typen voreingenommener wesens- vielleicht sogar quellverwandter Reaktio(när)en* auf den Plan:

In der ersten Abteilung ruht sich das „Totschweigen trotz Akteneinsicht“ von seiner anstrengenden Tätigkeit aus, was nach Quellenlage in die Kategorie „Beihilfe zur Vertuschung und Fortführung von Straftaten“ einzuordnen ist. Namen gibt es da einige, die erspare ich mir. Ich bin politisch neutral und weltanschaulich gefestigt offen.

In der zweiten Abteilung, “Propaganda Due“, lauern die Horden der bei Bedarf Losgelassenen, die in diversen Blogs, Foren und Kommentarspalten auf Kommando ihr Unwesen treiben und reflexhaft aktiv werden, wenn von der Quelle „fatalist“ zur Verfügung gestelltes Material ansatzweise auf Moralheuchelpredigerseiten erscheint, oder direktdiskret in Organe der Massenverblödungsindustrie eingespeist wird. Die Reaktion, der ebenfalls durch ihr Verhalten in die Kategorie „Beihilfe zur Vertuschung und Fortführung von Straftaten“ Aufnahme findenden, beschränkt sich nicht auf einfaches Aua-Aua-Geschrei, gefolgt von eifrigem Nachschauen, was da so weh tut, nein die Betroffenen scheren sich einen Dreck um forensische Gutachten, sie befassen sich nicht mit Aktenstudium und Vergleichsanalysen, sie möchten nur die Quelle….. – beschmutzen. Dabei brandmarken sie sich mit ihren Äusserungen selbst. Der Brandgeruch steigt auf, doch jetzt bleibt das Weh-Geschrei aus, wahrscheinlich sind sie im Grunde ihres Herzens schmerzunempfindlich, zumindest scheint das der Fall zu sein, wenn es um Schmerzen ihrer Mitmenschen geht. Sie sind Erztäuscher, ihre Äusserungen bestehen aus Bodensatz.

Durch ihr Verhalten werden sie identifiziert und der Dreck, den sie ablassen, fällt damit auf sie zurück. Beispiele gibt es da einige, aber auch hier erspare ich mir Zitate, die Internet-Seiten lassen sich kinderleicht orten und ich halte es ausnahmsweise mit meinem alten Freund aus der Chefreaktion von ARD-online, der mir `mal auf meinen, zugegeben naiven, Hinweis auf eine Seite, die über den NATO-Amimassenmord in Libyen fast konträr zu ARD-Darstellungen berichtete, antwortete: „Ich werde doch diese Seite nicht mit meiner Aufmerksamkeit aufwerten!“

Das war übrigens derselbe, der auf meinen gutgemeinten Rat, daß wir abgehört werden, bzw. daß mitgehört wird, antwortete: „Ausser mir und meiner Sekretärin weiß niemand von unserem Gespräch!“ So viel zur Qualität des Personals im All-Gemeinen. Übrigens Herzlichen Glückwunsch Herr…., von dieser Stelle aus, zur Beförderung! Um Spekulationen vorzubeugen, nein, es ist nicht der Kniffke-Kai.

Was gibt es Neues auf Blog Nummer I ?

Selber hingehen, nachschauen, vertiefen, mitdenken! Nur so kann man sich eine tragfähige Meinung erarbeiten. Und dazulernen. Hier nur noch zwei Kostproben vom „Phantommobil von Heilbronn“:

“Bei der Kontrollstelle Oberstenfeld, die ca. 25 bis 30 Minuten beziehungsweise 20 Kilometer vom Tatort entfernt ist, wurde unter anderem ein Wohnmobil registriert. (…)
Dem Ermittlungsbericht lässt sich entnehmen, dass das Wohnmobil die Kontrollstelle zwischen 14.30 Uhr und 14.37 Uhr passierte. Eine detaillierte Weg-Zeit Berechnung des LKA ergab, dass es im Zeitfenster zwischen Tat und Registrierung möglich gewesen wäre, vom Tatort zur Kontrollstelle zu gelangen.” „Abschlussbericht NSU-Ausschuss, Bundestag, S. 649

Dazu passt, …. oder ?:

„Um 14:40 ordnete der Polizeichef Eisele die Ringfahndung an, und um 14:30 bis 14:37 waren die Polizisten aus Großbottwar schon zum Kontrollpunkt gefahren, und auch schon am Kennzeichen-Notieren, und da war bereits das Wohnmobil C-PW 87 dabei?
Das ist vorbildliche Pflichterfüllung, das nenne ich vorauseilenden Gehorsam.
Die Helden der Polizei haben mindestens 10 Minuten VOR dem Einsatzbefehl „Ringfahndung“ bereits losgelegt.
Hoffentlich haben sie ihre Kaffeebecher nicht verschüttet, als sie fluchtartig gegen 14:20 Uhr ihr Büro verliessen…
Die müssen befördert werden!
Aber vorher müssen sie vernommen werden vor Gericht.
Gnade ihnen Gott, wenn sie weiterlügen… wer hat die Seite 1 ihrer Liste nach dem 4.11.2011 ausgetauscht?

Diese und viele, viele andere traurige „Lach- und Sachgeschichten“ finden sich vollständig auf dem Fatalist-blog unter http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.de/

Fortsetzung folgt. Garantiert!

* Die Gruppe der Dummschwätzer, Faulpelze, Destruktionsheinis und Selbstüberschätzer bleibt ausgeklammert, da konsequent nichtssagend.

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