Tote in Caracas

in memoriam Hugo Chavez
in memoriam Hugo Chavez

erschienen bei „junge Welt

von André Scheer

Venezuela: Rechte Opposition provoziert gewaltsame Auseinandersetzungen. Behördengebäude angegriffen. Präsident Maduro warnt vor »nazifaschistischem Putsch«

Bei schweren Ausschreitungen von oppositionellen Demonstranten sind am Mittwoch (Ortszeit) in Caracas drei Menschen getötet und 66 verletzt worden. Die Krawalle im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt begannen nach einer von Regierungsgegnern organisierten Demonstration aus Anlaß des »Tages der Jugend«, mit dem Venezuela alljährlich am 12. Februar an die »Schlacht von La Victoria« erinnert. 1814 hatten Truppen des Generals José Félix Ribas im Unabhängigkeitskrieg einen Angriff der Kolonialarmee zurückgeschlagen. Ribas war dabei von Schülern und Studenten aus Caracas unterstützt worden.

In der Tradition dieser Jugendlichen sehen sich heute die Anhänger des revolutionären Prozesses in Venezuela, die am Morgen zu Tausenden ihre Unterstützung für die Regierung von Präsident Nicolás Maduro demonstriert hatten. Aber auch studentische Oppositionsgruppen präsentieren sich als Nachfolger der damaligen Freiheitsbewegung. Aus ihren Kreisen war für den Mittwoch zu einer Kundgebung gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung aufgerufen worden, an der sich schließlich mehrere tausend Menschen beteiligten. Sie sei bis zum Schluß friedlich verlaufen, erklärten Sprecher des Oppositionsbündnisses MUD am Mittwoch abend. Erst nachdem sich die meisten Teilnehmer zerstreut hätten, sei es vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft im Zentrum der Hauptstadt zu den Zusammenstößen gekommen. Diese hätten nichts mehr mit der Jugenddemonstration zu tun gehabt. Die Nachrichtenagentur AFP behauptete demgegenüber noch am Donnerstag, die Demonstration sei von Sicherheitskräften aufgelöst worden.

Tatsächlich kam es zu der Gewalt­eskalation allerdings, als rund 50 teilweise vermummte Männer – von denen einige Schußwaffen bei sich trugen – nach dem Ende der Oppositionskundgebung versuchten, das Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft zu stürmen.

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rt.com/news/venezuela-riots-kill-students-827/


3 Gedanken zu „Tote in Caracas

  1. `Nazifaschistischer Putsch´. Na ja, es wäre angebracht dem guten Maduro mitzuteilen, dass der einzige Putsch dieser Sorte der von Mussolini war & dass dieser den Italienern, als erstes Staatsoberhaupt überhaupt, wirtschaftlich & soziale Stabilität brachte, etwas welches es in Venezuela noch niemals seit den Befreiungskriegen 1800 bis 1823 gegeben hat. Es ist an der Zeit, dass Prewsident Maduro etwas unternimmt um den Reichtum des Landes für gute Zwecke zu benutzen anstelle sich auf der politischen Ebenen lächerlich zu machen mit seinem armseligen Geschwafel. Dieser Mann ist genau wie Allende in Chile vor 44 Jahren völlig unfähig, denn er begreift offensichtñich nicht was zu tun ist. Das `Che, Che, Che´ Geschwafel & das Vasallenverhältniss zum brutalen Castro Regime sprechen eine klare Sprache & diejenigen die was haben in Venezuela haben die Nase voll von schlechten Ärtzten, Krankenhäusern, brutalen kriminellen Gangs auf den Strassen, der unglaublichen Korruption welcher Maduro nicht Herr zu werden imstande ist (er selber ist ehrlich ganz so wie es Chavez war), usw. Er muss durchgreifen und diejenigen welchen ihren gewaltigen, zumeist gestohlenen Reichtum in der Anglo-Amerikansichen Welt gehortet haben in einer riesen Razzia verhaften; er muss ohne Rücksicht endlich ein Ende mit diesen Zerstörern Venezuela´s machen. Sollte es so weiteregehen wie bisher, wird der Frontmann (ein polnischer Jude) dieser ehrlosen Clique an die Macht kommen und dann wehe dem armseligen Otto Normalverbraucher. Da wird alles `Che, Che, Che´ Gekreische nix helfen & Castro wird zusehen und von wegen `Revolution´ schwafeln. Gerry Frederics

  2. Ein Land soll weichgeklopft werden

    Erinnern wird uns an Guatemala. Dort hat ein Propagandaspezialist die Strategie für den Umsturz im Lande geliefert.

    „Moderne Propaganda ist das stetige, konsequente Bemühen, Ereignisse zu formen und zu schaffen mit dem Zweck, die Haltung der Öffentlichkeit zu einem Unternehmen, einer Idee oder einer Gruppe zu beeinflussen“ (Bernays).

  3. @Gerry

    Venezuela hat die höchste Mordrate und wie ich von Leuten gehört habe, ist dort zu leben nicht besonders angenehm. Was alle Länder der Welt bräuchten wären keine Politik Darsteller sondern eine grundlegende neue Wirtschaftspolitik. Solange der Zinseszins bei uns hohen Schaden anrichtet und viele das Geldsystem welches bestimmte Gruppen bevorteilt nicht verstehen, kann man davon ausgehen das die normale Bevölkerung in Venezuela immer noch auf die Einteilung in Schubladen reinfällt. Karl Marx war ja auch in zyonistischem Interesse aktiv und es geht gar nicht um links oder rechts es geht um das Geldsystem. Wer das Wunder von Wörgl kennt der weiß wie schnell sich Länder mit einem demokratischen Geldsystem verändern können. Das hat ja auch das 3. Reich in einem kurzen Zeitraum von 1933 bis 1936 ohne Kriegsausgaben gezeigt. Hitler hat sich aber leider an Hjalmar Schacht gehalten.

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