Afghanistan: US-Marines töten 4-jährigen

bestie usaerschienen bei Ria Novosti

Ein vierjähriger Junge ist in Afghanistan bei einer Schießerei, welche US-Marineinfanteristen eröffnet hatten, tödlich getroffen worden, meldet Reuters am Freitag unter Berufung auf die Kabuler Präsidentenkanzlei.

Das Unglück habe sich am Donnerstag in der Provinz Helmand ereignet und sei auf schlechtes Wetter zurückzuführen, zitiert die Agentur einen Sprecher des Präsidentenbüros. „In der Luft schwebte viel Staub, die Marineinfanteristen glaubten, einem Feind gegenüberzustehen, und eröffneten das Feuer, mit dem der Junge getötet wurde.“ Ein Vertreter der Internationalen Schutztruppe Isaf, die unter Nato-Führung in Afghanistan im Einsatz ist, teilte mit, zu dem Vorfall werde ermittelt. Die Isaf-Truppen bemühen sich, alles zu tun, um Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden, hieß es.

Solche Fälle, bei denen Zivilisten ums Leben gekommen sind, hatten mehrmals die Beziehungen zwischen den afghanischen Behörden und der westlichen Militärkoalition erschwert, so Reuters.

Derzeit sind rund 100.000 Isaf-Soldaten in Afghanistan im Einsatz. Nach dem für 2014 geplanten Abzug soll nur ein kleines Kontingent im Land bleiben.

Quelle: Ria Novosti

11 Gedanken zu „Afghanistan: US-Marines töten 4-jährigen

  1. Mich stört an dem Artikel, daß die Amerikaner als Wohltäter hingestellt werden.
    Die Amerikaner haben auf jeden Kontinent alles getan, um die Zivilbevölkerung nicht zu schonen, siehe Landung in der Normandie-eine Stadt mit 45 000 Einwohner ausgelöscht, Deutschland, Vietnam, Laos, Korea, Afghanistan usw.
    Bombenflugzeuge braucht man nicht an der Front gegen Soldaten!

    1. @ Waldtürenöffner
      find ich nicht, zudem ich ja die Frechheiten rot eingefärbt habe. Woran machst Du Wohltäter fest?
      Ich seh da nur feigen Kindermord, ohne unter Feuer geraten zu sein…

  2. Wenn man das rot eingefärbte so liest wie Du es beschreibst, sind es Entschuldigungen.
    Ein vierjähriger ist etwa 70 cm groß und von der Statur auch als Kind zu erkennen. Welche Eltern lassen ein Kind bei einer Schießerei auf die Straße? Wie kann man den verwechseln und bei schlechter Sicht auch noch sehen?
    Wer weiß was wirklich passiert ist?
    Meine Eltern haben es erlebt: Der Ami schoß auf alles was sich bewegt hat, sagten Sie!
    Erst erschießen, dann nachsehen was es war!

    1. @ Waldtürenöffner
      Du siehst es völlig richtig. Die Marine-Mörder haben (offenbar sogar ohne beschossen worden zu sein, was sicher entlastend erwähnt worden würde – so fair ist RIA) auf Verdacht einfach weggeputzt, was ihnen vor die Läufe kam. Das wollte ich hervorheben. Und weil es diesmal an die Öffentlichkeit gekommen ist, versuchen sie sich mit Entschuldigungen zu helfen. Wenn ich überlege, wie viele solcher Vorkommnisse unbeleuchtet bleiben, stellt es mir die Haare auf.
      Jeder (deutsche) Jäger verliert seinen Jagdschein, wenn er sich auch nur im Geschlecht seines Wildes irrt oder es während der Schonzeit abschiesst – von Jungtieren mal ganz abgesehen. Die Amis sind und bleiben stupide, unfähige und herzlose Metzgergesellen – blind trotz Nachtsichtgeräten und sonstiger High-Tech. Oder ist es einfach nur Mordlust?

  3. Nach dem für 2014 geplanten Abzug soll nur ein kleines Kontingent im Land bleiben.

    Ich hoffe daß dieses Kontingent für die Frevel ihrer Kameraden ihrer gerechten Strafe zugeführt werde. Ich erinnere da an Persien als es zum Iran deklariert wurde und mit den verbliebenen Vasallenhiwis kurzer Prozess gemacht wurde wie auch in Rumänien.

    1. @ DiBa
      Die Engländer haben Anfang des vergangenen Jahrhunderts in Afghanistan eine komplette Armee mit 12.000 Mann ratzeputz verloren. Wird nicht dauernd von Wiederholungen der Geschichte geschrieben (1914-18…)? Könnte ich mir gut vorstellen.
      Dann werden auch Drohnen und Satelliten nix helfen – der Kampfgeist am Boden machts…

  4. …zumindest ist heute endlich einer der größten zeitgenössischen Kriegsverbrecher verreckt. Ich opfere meine letzte Silvesterrakete und einen Piccolo.

    1. Acht Jahre hat der noch Gehälter abkassiert, die jetzt vererbt werden. Für Ihn gab es nur Menschen und keine Menschen, die zweite Gruppe hat das auch ganz nach dem Buch zu spüren bekommen.

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