Hase und Igel

bush obamavon Hans Igel

 

Die politischen Niederlagen der USA im Jahre 2013 sind beinahe kongruent mit den politischen Erfolgen Russlands.

 

Wenn auch der Waffengang in Syrien wegen des Proxysystems der USA noch nicht zu Ende ist, so ist doch die Niederlage der USA in diesem Krieg eine totale: Die USA haben nicht nur die Dollarzuwendungen an die Terroristen in Syrien eingestellt und damit das Gespenst der FSA in Luft aufgelöst, sondern die USA haben über die ihr hörigen Propagandamedien auch verlauten lassen, dass Assad an der Macht bleiben wird.

Und dieses Eingeständnis einer Niederlage von Seiten der USA als solche ist schon eine Sensation, denn die USA haben noch niemals eine Niederlage eingestanden.

Ohne die Zerschlagung Syriens und in der Folge des Libanon können die USA sich aber nicht an einen Großkrieg gegen den Iran wagen. Die „Achse des Bösen“ ist also nicht zerbrochen worden: Heinerich, die Achse bricht, Nein mein Herr, der Wagen nicht.

Damit die Delegation um Obama sich aber noch eines auf die blutige Nase obendrauf holen konnte in 2013, wurde ausserplanmäßig in der Ukraine eine kurzatmige Revolution inszeniert, die mit gekauften zweibeinigen Straßenkötern und einem kapitalen Preisboxer ausstaffiert, zum Erfolg führen sollte.

Aber auch dieser Coup ist gescheitert. Und so stehen die USA in 2013 ohne jeglichen politischen Erfolg da.

Russland hingegen steht auf der Sonnenseite der diplomatisch-politischen Erfolge. Und so können die Russen auch großzügig sein. Ein Geschenk von 29 Milliarden Altschulden an Kuba, sowie ein Kredit von 15 Milliarden und ein Drittelpreis weniger für das Gas an die Ukraine sind substantielle Freundschaftsangebote. Denn die Russen besitzen etwas, woran es den USA mehr als mangelt: Geld.

Aber auch die USA schenken in diesem Wettbewerb ein und aus. Man lässt sich schließlich nicht lumpen. Zwei Gegenschläge sind zu vermelden.

Obama schüttelte dem Erzfeind Kuba in Person des greisen Staatsführers Raul Castro zum Auftakt der Trauerfeier für Nelson Mandela in Südafrika die Hand – als hohle Geste gegen Putins 29.000.000.000 Milliarden Geschenk. Und Obama schüttelte diese Hand nicht nur um der weltweiten PR wegen, sondern auch weil der verstorbene Mandela Obama im Mai dieses Jahres einen Besuch verweigert hatte.

Also muss die Scharte von einem Toten an einem Halbtoten ausgewetzt werden. Das ist die Sittlichkeit der USA.

Man nennt das auch heuchlerische Schadensbegrenzung. Und! Obama schickt dem vermeintlich homophoben Putin zwei Lesben innerhalb der olympischen Delegation nach Russland in Sotschi. Jawohl, das ist moderner Imperialismus. `Nun haben wir es den Russen aber gegeben`.

Aber außer diesen beiden PR-Gags haben die USA in 2013 nichts, überhaupt nichts nichts zustande gebracht, was den Frieden auf Erden irgendwie förderlich wäre. Fröhliche Weihnachten und ein gutes 2014 – auch nach Amerika. Damit ist also der Plan einer systematischen Umgestaltung des Nahen und mittleren Ostens durch die USA zerquetscht worden.

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