was ist eigentlich da unten im schönen Bayern los?

alpen kirchevon Hans Igel

Als ich vor vielen Jahren mit einem Freund aus Hamburg an einem herrlich sonnigem Tag mit einem befreundeten Allgäuer in der Stadt der Holzschnitzer nachmittags bei Kaffee und Kuchen saß, dachte ich, die hinter mir liegenden Berge seien Wolken. Ich musste zweimal hinschauen, um zu begreifen, dass Oberammergau nicht die flache Nordseeküste ist.

Ich wurde von meinen beiden Freunden für meine Fehlwahrnehmung herzlich ausgelacht und musste natürlich mitlachen. Das war eine großartige Erfahrung darüber, wie sehr sich das Auge irren kann, wenn es aus dem gewohnten Umfeld in eine andere Welt getragen wird.

Wir Jungens von der Waterkant sind manche steife Brise gewohnt und auch im politischen Bereich kommt im Norden hin und wieder der Blanke Hans zum Vorschein.

Aber das, was da jenseits des Weißwurstäquators abläuft, versetzt uns doch in ein Staunen ohne Adjektiv.

Ist Bayern nun ein Freistaat oder de facto ein rechtsbefreiter Staat? Und wieweit ist der `tiefe Staat` durch die CSU in Bayern schon Realität?:

Wenn ein zu € 250.000.- Strafe rechtskräftig verurteilter Krimineller und Fußballliebhaber einem anderen, geständigen Millionenbetrüger und Fußballliebhaber in aller Öffentlichkeit eine warmherzige Laudatio hält, und wenn dann noch einige tausend anwesende Fußballidioten (Begeisterte oder Entgeisterte?) diese Laudatio mit stehenden Ovationen beklatschen, weil der geständige Millionenbetrüger ein paar Tränen nach der gefühlvollen Rede seines Betrugsgenossen vergießt.

Wenn sich dann noch die Versicherungs- und Autokapitäne ostentativ an die Schultern dieses geständigen Millionenbetrügers stellen, um dem Volk klar zu signalisieren, dass der `tiefe Staat` ein Faktum ist, dann kocht die Nordsee.

Die wohlwollenden Meinungen der Journalistennutten zu diesem Gebaren wollen wir nicht tiefer beleuchten, dann verschlänge uns der totale Ekel.

Aber die politischen Repräsentanten des bayrischen Staates, der CSU, auf dem Weg in die Tiefe, der ist bemerkenswert.

Die verkürzte Schwester der Merkel ist die oder das Merk. Das el ging ihr wohl im Strome ungeschickter Lügen verloren.

Und doch durfte diese eiskalte Person über den Verschiebebahnhof des Ministerkarussells Ministerin auf dem Posten der Europaschiene bleiben.

Lüge und Betrug bewiesen: Posten behalten. Na Bravo. Wenn das kein `tiefer Staat` ist.

Als Nachfolger für die verkürzte Merkel kommt ein Wirtschaftsprofessor Bausback oder Pausback in das Amt des bayrischen Justizministeriums, der sogleich eine „Lex Gurlitt“ propagiert. Und damit wider besseren Wissen, also stinkverlogen, fordert, die Verjährungsfrist gestohlener Güter müsse rückwirkend aufgehoben werden.

Mit dieser, seiner Forderung versucht er sogar die Forderung des Vorsitzenden des World Jewish Congress, Ronald Lauder, zu toppen, der den Kunstschatz des Gurlitt nur an die Hand von Merkel geben will, weil diese mehr zu sagen hat als die Merk. Die Kunstschätze der katholischen Kirche sind natürlich sakrosankt, weil auf dem Beichtstuhl abgesessen. Aber an das Volksvermögen der Museen könnte man sich doch noch einmal ran schleichen. Der Herr Professor macht es möglich.

Zum anderen hat dieser Professor Bausback sich durch diesen vorauseilenden Gehorsam selbstverständlich und alternativlos als Nachfolger seines amtsmüden CSU-Kollegen, Innenminister des Bundes, Friedrich, empfohlen. Zwei Narren tauschen das Amt, das geht nahtlos und unauffällig. Am Ende wird alles ausgeliefert.

Noch Hoffnungen?

Jawohl, der `tiefe Staat` geht nicht nur durch die Wirtschaft und die Welt der Pressenutten, sondern auch durch die Welt der Politik, vor allem durch die politische Welt der CSU.

Und wie sagen wir Jungens von der Waterkant: Leever duad üs slav!

17 Gedanken zu „was ist eigentlich da unten im schönen Bayern los?

  1. Hallo Hans Igel

    Nun ja, wenn alle in den Gehaltsklassen wie der Uli schon mal so viel gespendet hätten, dann wäre das sehr schön.
    Jetzt musste er halt auch mal die kalte Brise des an den Pranger stellen erfahren, weil`s halt gerade so schön in den Mainstream passt. Da ging es Ihm so ähnlich wie dem Postmenschen der bestimmte Dinge nicht mitmachen wollte.

    HG aus Bayern

  2. @ Kurt

    Die argumtentative Vermischung von sozialer und krimineller Ader führt zur Blutvergiftung der Erkenntnis.

    Jeder Schwerverbrecher tarnt seine dunkle Tätigkeit gerne hinter der leuchtenden Fassade des Charitativen: außen hui, innen pfui.

    Natürlich ist der Hoeneß nicht mit einem Soros zu vergleichen. Und doch ist Hoeneß -Medien hin oder her- ein Großbetrüger.

  3. @ Kurt

    Der heutige Staat ist nicht Ludwig XIV (der Staat bin ich) oder Hoeneß, Rummenigge, Merck, Seehofer, Pausbacke und anderer raffinierter Selbstbereicherer, sondern der Staat ist die Summe des Steuern zahlenden Volkes, um es einmal auf die materialistische Phase zu verkürzen.

    Wenn die oben genannten Personen also den Staat begaunern, begaunern sie sich selbst nur zum kleinsten Teil, zum größten Teil aber das Volk.

    Dergleichen nennt man: Schmarotzertum.

  4. Und wie sagen wir Jungens von der Waterkant: Leever duad üs slav!

    Ich glaube wirklich, daß das doch schon etwas länger her ist. Und selbst wenn ‚die Jungs von der Waterkant‘ (wer genau ist das jetzt eigentlich?) das – heute noch – sagen sollten … wäre es vielleicht sinnvoller, wenn sie zunächst mal danach handeln würden. Was nun die Erregung über Hoeneß betrifft, halten wir uns erst mal kurz die Bevölkerungszahl vor Augen:

    Bayern – 12 549 150 Millionen

    Schleswig-Holstein – 2,8 Millionen

    So, nun die Frage nach der Moral; Hoeneß, ein Betrüger? Ja. Kann Schleswig-Holstein da mithalten? Versuchen wir uns zu erinnern: Uwe Barschel – immerhin ‚Ministerpräsident‘ eines Bundeslandes – wird am 11. Oktober des Jahres 1987 tot in der Badewanne seines Zimmers in einem Genfer Hotel gefunden. Aufklärung dieses Falles im Jahre 2013? Keine!! Was sagt das nun über den ‚tiefen Staat‘ in Bayern im Vergleich zu Schlesweig-Holstein aus? Ist Bayern tatsächlich korrupter und/oder moralisch verkommener als Schlesweig-Holstein? Eine Frage, die der geneigte Leser sich selbst beantworten muß.

  5. @ Sir Toby

    Das ist eine sehr gute Einlassung. Danke dafür.

    Bevor ich darauf aber einen kurzen Bezug nehmen darf, ist noch anzumerken, das die Jungens von der Waterkant nicht nur aus Schleswig-Holstein kommen.

    Der `tiefe Staat` ist natürlich keine singuläre Erscheinung des rechtsbefreiten Staates Bayern, sondern auch der Staaten,
    die an meine geliebte Nordsee und Ostsee grenzen…

    Der weisungsgebundene Staatsanwalt (und später weggelobte Oberstaatsanwalt) Heinrich Wille hat zum Mordfall Barschel ein wichtiges Buch geschrieben.

    Der schmierige ehemalige Vorstandsvorsitzende der HSH-Nordbank (Landesbank Hamburg Schleswig-Holstein), Jens Nonnenmacher (was für ein sprechender Name!), hat Milliarden an Steuerzahlergeldern über die Seif-Israel-Bank -na wohin wohl geleitet?

    Die mindestens teiljüdische Heide Simonis hat -mit Hilfe des schwarzen Mannes- seinerzeit maßgeblich dafür gesorgt, dass der Transrapid kein deutscher Exportschlager wird. „Es knallt so laut, wenn er vorbeifährt“, waren die Worte dieser ehrenwerten Politikerin damals. Es schallt noch nach. Der auf diese Worte folgende Unfall auf der Teststrecke im Emsland mit Toten wurde bis heute nicht sauber abgearbeitet! Aber nach diesem „Unfall“ war ein Ausbau des Transrapids in Deutschland tot.

    Insofern, Sir Toby, haben sich die Organisationen des `tiefen Staates` auch bei uns an der Waterkant lange ans Werk gemacht.

    Danke für deine diskutable Einlassung!

  6. jeder systemtreue politiker ist korrupt, wer es nicht ist wird verunfallt oder stirbt an krebs oder wird klamm heimlich weggesperrt, die brd ist besetztes land und bayern gehört dazu, demzufolge machen die volksverräter das was man ihnen befiehlt

  7. @rebell

    Das ist kurz und knapp formuliert auf den Punkt gebracht.

    Wenn du also an einem Hammer schmiedest, schmiede mit den Zwergen aber nicht wie die Zwerge. Denn die Zwerge können nur Amboss.

    Manches mal aber wird der Amboss auch zum Hammer. -Und wo bleibt dann der Amboss für den Hammer?

  8. Jo!

    In Hessen droht gerade der nächste Schritt in den geplanten Untergang Deutschlands. Da schwingt sich der krumme Türke Al-Wazir auf, mit dem Pferdegebissträger Puffier -der, mit dieser durch und durch versoffenen Fresse- in einer heiligen Allianz zu koalieren.

    Das ist doch einen Artikel wert!

    Dieser hessische Puffier erinnert mich streng an jenen Fürsten von Hessen-Kassel, der nicht nur 7000 seiner Landeskinder als Soldaten zum Sterben nach Amerika verkaufte, um seine Lieblingsnutte zu finanzieren und mit Schmuck behängen zu können, (`Gräfin Lichtenfeld`?, ((Kabale und Liebe, Schiller), sondern das erinnert mich auch an den `tiefen Staat`, der hier und heute systematisch etabliert wird. Nur damals ohne die Türken, also ungetürkt -heute mit.

    Dieser Fürst von Hessen-Kassel hat -der Legende nach- damals sein ergaunertes Vermögen (3 Millionen Goldtaler) vor dem heraneilenden Napoleon dem Rotschild anvertraut.

    Und wem vertraut der Puffier heute das Steuerzahlergeld vor dem herannahenden Krieg an?

    Wie? Den deutschen Völkern von Nord nach Süd droht kein Krieg??

    Schaut ihr zu viel in die Glotze???

    1. @ Hans
      schreib doch gleich Du den Artikel – den nötigen „drive“ hast ja bereits, wie deinen Zeilen zu entnehmen ist. Mit dem Hessen-Blutgeld hat dann der Rothschild die Börse von England übernommen, nicht?

  9. @ Jo

    Artikel sollen ja grenzen übergreifend zur Diskussion anregen.

    Ich hatte so die Illusion, dass sich an diesem Thema des `tiefen Staates` alle beobachtenden Männer der deutschen Länder von Nord nach Süd und von West nach Ost beteiligen könnten?

    Aber dafür müssten sich alle beobachtenden Männer von Nord nach Süd und von West nach Ost erst ein mal darüber in ein Bild setzen, was der `tiefe Staat` bedeutet:

    Eine Verfassung (USA) oder ein Grundgesetz (USA-BRD) wird durch Organisationen infiltriert, die den Glauben an die Verfassung oder an das Grundgesetz erst selbst geschaffen haben.

    Zur weiteren Erklärung muss ich einmal Literatur bemühen:

    „-Hiermit bin ich am Schluss und spreche mein Urteil. Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt. Die christliche Kirche ließ nichts mit ihrer Verderbnis unberührt, sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechenschaft eine Seelen-Niedertracht gemacht. Man wage es noch, mir von „humanitären“ Segnungen zu reden. Irgendeinen Notstand abschaffen ging gegen ihre tiefste Nützlichkeit: sie lebte von Notständen, sie schuf Notstände, um sich zu verewigen…“ (Der Antichrist, Aphorismus 62, Friedrich Nietzsche)

    Der katholische Adolf Hitler hat das geheim abgeschlossene Reichskonkordat 1932 genauso akzeptiert wie er seinen ersten Außenminister von der Zentrumspartei von Papen akzeptieren musste, um an die Macht mittels der katholischen Kirche zu gelangen.

    Ein `tiefer Staat` halt, schon damals.

    1. @ Hans
      ich habe lange Jahre gebraucht, um die perfekte Tarnung der „Christlichen“ zu erkennen und meine Prägung zu überwinden, meine Eltern zu enttäuschen, meinem Kind die Illusion weitgehend zu nehmen. In der Realität hat alles mit der Botschaft Christi nichts mehr zu tun. Christus war und ist jedoch ein wertvolles Leitbild, dessen Kernaussagen – wenigstens bis jetzt noch – authentisch zu sein scheinen.

      Was die Korruption betrifft, die Falschmünzer und Hochverräter, so müssen wir uns maulend fügen. Was soll ich sagen? Jeder weiss es, jeder spürt es und eine Diskussion darüber zu beginnen ist wie von einem Fettnapf in den nächsten zu treten. Eine endlose Kette von unangenehmen Gefühlen mit Rutschgefahr. Nietsche hat alles gesagt…
      Uns lebenden Toten bleibt es halt, zusammen mit den Auserwählten auf Armageddon zu warten, um vielleicht danach etwas Neues, Reines frei gestalten zu können, ohne Holoclaus und Parteiengetier – und ohne falsche Hirten. Ich bin mittlerweile ziemlich illusionslos geworden, nicht?
      Was Bayern betrifft ist die Verfilzung weltbekannter Standard – aber überall anderswo auch…
      Du siehst gerade Hessen, doch Berlin und NRW und und und… es ist endlos
      Wir haben halt hier unsere Freisprechecke und sparen uns dadurch vielleicht den Psychiater – die Engländer haben ihre „speakers corner“. Hat´s denen im Großen geholfen? Nein. Rothschild rules…
      herzliche Grüße – bleib stark

  10. @ Jo

    Ich durfte glücklicherweise mütterlicher wie väterlicherseits vogelfrei aufwachsen.

    Der Vater meiner Mutter war ein halbgebildeter Nationalsozialist und Segelmachermeister mit Verve. Der Vater meines Vaters war Mittelschuldirektor und viel zu gebildet, um sich auf ein parteiisches Gehabe einzulassen.

    Die einzige Einlassung meines Vaters zu dieser Zeit des Dritten Reiches war: „Adolf Hitler hat mir meine Jugend gestohlen!“

    Ironisch gefragt muss ich überlegen, welches Versorgungsamt der BRD (also auf Steuerzahlerkosten des deutschen Volkes) kann ich jetzt auf die gestohlene Jugend meine Vaters verklagen?

    Jo, und ja. Ich habe auch meinem Sohn die Illusion nehmen müssen, dass ich kein Heiliger sein kann:

    „Vati, kannst du mir das heil machen?!“

    „Ach mein geliebter Schatz, das kann ich nicht, das ist Plastik. Ich würde es gerne für dich tun. Aber es geht nicht.“

    „Doch Vati, du kannst das. Du kannst alles.“

  11. Mit Versagen sind diese Vorgänge unzutreffend beschrieben, weil damit die absichtsvolle, routinemäßige Systematik verloren geht. In jedem Fall bleiben diese Praktiken folgenlos, weil sie von den Medien nicht skandalisiert werden. Die Lokalzeitungen verbreiten staatstragend die Darstellungen der Polizei, anstatt offenkundige Widersprüche anzuprangern. Das ist bei den Verschweigern, Aktenvernichtern- und Vorenthaltern von Verfassungsschutz und MAD anders. Alles, was direkt mit der „Terrorzelle“ zu tun hat, ist für die Medien Skandal genug, um darüber zu berichten. Was fehlt, ist auch hier die Systemfrage. Die Bundestagsabgeordneten Pau (Die Linke) und Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen) haben sich massiv darüber beklagt, vom MAD trotz mehrfacher Nachfrage irregeführt und getäuscht worden zu sein.

  12. Was mich besonders beeindruckt ist, dass er noch gar keine Weisungen erteilt hat insbesondere keine unpolitischen und auch noch nicht mal welche die die richterliche Freiheit nicht einschränken und zu denen er befugt ist.

    Ausser schöne Selbstbeweihräucherung und eine schöne Beweihräucherung der Justiz und Juristen kann ich bisher gar keine Besserung für die Bürger in der Justiz feststellen. Nicht die allergeringste ausser seine Schönrederei, die um so mehr Menschen in die Justiz lockt, die darin dann vernichtet werden und denen man zuvor den Himmel auf Erden versprochen hat an Sicherheit und Gerechtigkeit.

    Ich frage mich was an Fantasyvorstellungen von der Justiz in solchen Juristen vorgeht?
    Daher setzt man auch solche hochelitären Leute für viel Geld dahin, die von der Justizpraxis keine Ahnung haben, die die Bürger in der Justiz erleben und denen dann erzählt wird wie schön es die Bürger in der Justiz haben.

    Er fordert Sicherheit und Gerechtigkeit für die Menschen.
    Nichtjuristen sind aber in der Justiz generell das „NICHTS“ und nur Juristen können Menschen sein. Damit fordert er für die Juristen also nichts anderes was alle anderen zuvor auch schon gegen die Bürger betrieben haben, ihre eigene Sicherheit und ihre eigene Gerechtigkeit auf Kosten der Bürger.

    Coburger Willkürjustiz im Abdeckbetrieb mit Rechtsbeugerei geduldet von Prof. Dr. Winfried Bausback als Gerechtigkeit mit Sicherheit für die Menschen, 17.05.2014
    http://blog.justizfreund.de

    Erwin Tochtermann: “Die Leichen im Keller der bayerischen Justiz” Bayerischer Informationsdienst Verlag, (1983)
    …Die Verbrechen der bayerischen Strafjustiz. Unter diese Verbrechen zählt er die Fälle, in denen „Gerechtigkeit nur geübt“ wurde.
    Und der Gerichtsreporter weiß: Wer üben muß, der kann nicht.
    Diesen „Nichtkönnern“ der bayerischen Strafjustiz ist das vorliegende Buch gewidmet.
    Den Lesern, vielleicht auch den Juristen unter ihnen, zeigt Tochtermann, wie haltlos der „Mythos der personifizierten Gerechtigkeit“ ist.
    Dem Irrtum wird in Bayern hoher Respekt gezollt. Er gilt fast als Nachweis der Menschlichkeit. Ich irre, also bin ich. Wo Irrtum ist, ist Leben.

    “Ich bin in meiner Berufstätigkeit als Richter mit der Organisierten Kriminalität kollidiert, die es in der Justiz gibt”. Richter Rudolf Heinrich a.D., 2010
    Ich kenne aus der Schulzeit, dem Studium und der Berufstätigkeit eine Reihe von Menschen, die Juristen sind und die in verschiedenen Bereichen der Verwaltung und Gerichtsbarkeit in Bayern tätig sind bzw. waren.
    http://blog.justizfreund.de/?page_id=74

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