Winkler´s Tageskommentar vom 11.10.13

erschienen bei Michael Winkler

Sagen Ihnen die Namen Günther Prien und Hans-Joachim Marseille etwas? Das waren Helden im zweiten Weltkrieg und auch auf der Leinwand, denn ihre Taten wurden verfilmt. Ich kann mich an die Schwarz-Weiß-Filme erinnern, sie wurden in den 50er Jahren gedreht (Kapitänleutnant Prien bzw. Der Stern von Afrika). Natürlich als „Antikriegsfilme“, in denen Deutsche zwar Helden sind, aber der Krieg als sinnlos dargestellt wird. Im Fernsehen gesendet werden diese Filme kaum, ich glaube, den „Stern von Afrika“ habe ich vor ca. 25 Jahren mal gesehen. Filme, in denen Deutsche Helden sind und sogar hin und wieder siegen, werden keine mehr produziert.

 


 


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Dafür produzieren unsere amerikanischen und britischen Freunde sowas am laufenden Band. Je hanebüchener umso lieber, die Handlung folgt einem festgelegten Schema: eine Handvoll disziplinloser Psychopathen, der Ausschuß der jeweiligen Armee, mischt im Alleingang mindestens eine SS-Division auf. Die Deutschen sind dabei immer in horrender Überzahl, haben Maschinengewehre, Panzer, Flugzeuge, Artillerie und keine Chance. In den US-Kriegs-Comics, die ähnlichen Handlungsklischees folgen, steht auf der letzten der 28 Seiten Kriegsverherrlichung (mit Werbung 32 Seiten) immerhin noch: „Make War no more“. Bei den Filmen spart man sich diesen moralischen Appell.

Wie ist es um die Zukunft und das Selbstvertrauen eines Volkes bestellt, dessen Fernsehsender mit größter Begeisterung Siegerpropaganda ausstrahlen? Nun, die merkelhafte Gegenwart sagt da schon genug aus. Ganz nebenbei, die amerikanischen Science-Fiction stellen die US-Zukunft ebenfalls falsch dar. Der realistische Raumschiff-Kapitän ist schwarz, sie redet ihre Besatzung mit „Nigger“ an, und sie hat keinerlei Ahnung, mit welcher Technik sie durch die Sternenräume schippert. Das Raumschiff gehört Goldman Sucks und es geht nicht darum, tolle Dinge zu entdecken, sondern um das Eintreiben der Schutzgelder bei heruntergekommenen Kolonien.

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7 Gedanken zu „Winkler´s Tageskommentar vom 11.10.13

  1. DIE BRÜCKE

    Mit „Hardy Krüger“ einem wirklichen Mitglied der Waffen-SS, überragt dieser Film jeden anderen deutschen Nachkriegsfilm!

  2. Danke Jo für das Einstellen der Filme.

    Der Stern von Afrika und alle, die für die Freiheit unseres Volkes gekämpft haben bleiben auf ewig unvergessen.

    Ewig lebt der toten Tatenruhm.

  3. Und einen Nachruf auf den ehrenhaften Erich Priebke?

    Der Mann hat das trotzige Alter von 100 Jahren erreicht und sogar das Scheusal Wiesenthal überlebt.

    Ehre auch allen Soldaten der Waffen-SS!

    1. @ Hans mein Igel
      ich weiss zu wenig über die Person Priebke für einen Nachruf und möchte auch nicht einfach einen importieren… bin sicher, daß das anderswo prima erledigt wird und wir das noch in Ruhe lesen können…
      Jedenfalls wünsche ich seiner Seele den ewigen Frieden sowie glückliches Wiedersehen mit seinen Lieben im Jenseits!

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