Drängen auf Krieg zur Vertuschung eines Kriegsverbrechens

syrien fischeerschienen bei einartysken

„Quellen zufolge hat der russische Botschafter beim UN-Sicherheitsrat Vitaly Churkin schlüssige Beweise – auf Basis von Dokumenten und russischen Satellitenaufnahmen – bezüglich zweier von Douma (das von den syrischen Rebellen kontrolliert wird) aus abgeschossenen Raketen mit giftigen Chemikalien, die im Osten von Ghouta niedergingen. Hunderte ‚Rebellen‘ und auch Zivilisten – einschließlich Kinder, wie sie auf den Umschlägen westlicher Zeitungen gezeigt werden – wurden getötet. Die Beweise, sagt die russische Quelle, sind eindeutig.“

Pepe Escobar

Erschütternde Nachrichten, wenn es wirklich wahr ist, dass zwei Raketen von Rebellen von einem Ort, Douma genannt, in die Vororte von Damaskus abgefeuert wurden. Douma ist in der Tat unter Kontrolle der Rebellen. Kein Wunder, dass das Imperium in Panik ist, nicht Krieg führen zu können, wenn herauskommt, dass es praktisch die Seite war, die sie bewaffneten und unterstützten, die diesen schrecklichen Verlust an Menschenleben verursachte!

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Der wahnsinnige, von Panik getriebene Wunsch zu zerstören seitens USA/England mag darin liegen, (hoffentlich) alles verwischen und ad acta legen zu können, was wirklich geschehen ist. Die Kriegsdrohung gegen Syrien ist eine furchtbare psychopathische Nebenvorstellung im Bereich von Barbaren, wobei klar ist, dass man vor nichts zurückschrecken wird, um die Ziele zu erreichen. Es sei denn, sie werden gestoppt.

Wenn das, was Pepe Escobar (und andere Quellen) berichtet, wirklich wahr ist, dann bedeutet das, dass die Rebellen in der Tat hunderte Menschen getötet haben, einschließlich eigene Soldaten! Vielleicht sogar Tausende. Kein Wunder, dass der Westen nicht will, dass es von der UNO untersucht wird! Das UN-Team hat nicht die Aufgabe herauszufinden, WER wirklich verantwortlich ist, sondern, OB eine Gas-Attacke stattgefunden hat.

All das Gequatsche, ‚Es sei zu spät, Assad hat die Beweise beseitigt‘ oder ‚ihr hättet uns früher hineinlassen sollen‘ ist nur ein Rauchvorhang. Was der Westen tun MUSS, ist zu versuchen es zu vertuschen, wie er es mit den tausenden irakischen Soldaten machte, die von Bulldozern lebendig im Sand begraben wurden.

Quelle: einartysken

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der erste Spott – von Pepe Escobar:

Operation Tomahawk mit Käse

2 Gedanken zu „Drängen auf Krieg zur Vertuschung eines Kriegsverbrechens

  1. „Quellen zufolge hat der russische Botschafter beim UN-Sicherheitsrat Vitaly Churkin schlüssige Beweise – auf Basis von Dokumenten und russischen Satellitenaufnahmen – bezüglich zweier von Douma (das von den syrischen Rebellen kontrolliert wird) aus abgeschossenen Raketen mit giftigen Chemikalien, die im Osten von Ghouta niedergingen – Zitat Ende

    Wohl haben die Russen solche Satellitenaufnahmen vorgelgt – allerdings geht aus diesen nur der Raketenbeschuss hervor, jedoch nicht der Einsatz von Giftgas durch diese Raketen. Der wird auch von den Russen nur vermutet obwohl der Einsatz von Giftgas von allen kriegsführenden Parteien bestätigt wird.

    Die UN-Inspektoren waren zufällig zeitgleich vor Ort. Hätte man mit dem Gasangriff gewartet, wären die Terroristen aus ihren Stellungen bei Damaskus gekegelt worden, mit kriegsentscheidenden Folgen.

    Dies ist in der Tat ein Problem für die Propagandaabteilung der Aggressoren.

    Was mir noch aufgefallen ist. Es wurden bis jetzt keine Bilder der vergifteten Soldaten seitens der SAA freigegeben. Das finde ich in diesem Drecksmedienkrieg als wirklich große Geste. Man nimmt Rücksicht auf die eigenen Opfer und ehrt diese und zieht sie hinterher nicht noch durch den Dreck.

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