die Rolle des Zionismus im Holocaust

rheinwiesenerschienen bei „Hinter der Fichte

Hinter der Fichte konzentriert sich zurzeit auf die Geschehnisse in Nahost. Das Panoptikum der Konzern- und Staatsmedien stellt die Situation vorgefiltert, tendenziös und im Sinne der herrschenden Klasse – oft sogar ins Gegenteil verdreht – dar: Fanatische Halsabschneider sind eine „Freie Armee“ und „Rebellen“, die Massenmörder von Vietnam, Irak und Libyen sind „humanitär“. Mittelalterliche Monarchen sind die „Freunde“ Syriens – und der NATO natürlich. Medienkonsumenten und Wähler müssten streiken angesichts dieser Zumutung von geballter Dummheit.

von Rabbi Gedalya Liebermann – Australien
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geistlich und physisch verantwortlich
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Von seinem Beginn an warnten viele Rabbis vor der potentiellen Gefahr des Zionismus und erklärten in aller Öffentlichkeit, dass alle Juden treu zu G-t sich davon fernhalten sollten so wie man es vom Feuer tun würde. Sie machten ihre Meinung klar, ihren Gläubigen und der ganzen Öffentlichkeit. Ihre Botschaft war, der Zionismus ist eine chauvinistische rassistische Erscheinung, die absolut nichts mit dem Judentum zu tun hat. Sie äußerten öffentlich, Zionismus sei definitiv dem Wohlergehen der Juden und der Heiden abträglich und die Auswirkungen auf die jüdische Religion wären nichts anderes als zerstörerisch. Weiterhin würde es das Ansehen des Judentums im Ganzen besudeln und eine völlige Verwirrung in den jüdischen und nichtjüdischen Gemeinschaften verursachen. Das Judentum ist eine Religion. Judentum ist keine Rasse oder Nationalität. Das war und bleibt weiterhin Konsens unter den Rabbis. Wir bekamen das Heilige Land von G-t, um in der Lage zu sein, ungestört die Thora zu studieren und zu praktizieren und Ebenen der Heiligkeit zu erreichen, die außerhalb des Heiligen Landes schwierig zu erreichen sind. Wir missachteten dieses Privileg und wir wurden vertrieben. Das ist genau was alle Juden in ihren Gebeten bei jedem jüdischen Festtag sagen: „Umipnay chatoenu golinu mayartsaynu“ – „Wegen unserer Sünden wurden wir aus unserem Land vertrieben.“ Wir haben vor G-t geschworen, „das Heilige Land nicht als Volk vor der vorbestimmten Zeit zu betreten“, „nicht gegen die Nationen zu rebellieren.“, treue Bürger zu sein, nichts gegen den Willen einer Nation oder ihre Ehre zu tun, keine Rache, Missklang, Rückerstattung oder Entschädigung zu suchen, „das Exil nicht vor der Zeit zu verlassen“. Im Gegenteil: Wir haben demütig zu sein und das Joch des Exils zu akzeptieren. Die Eide zu brechen würde resultieren in „Euer Fleisch wird zur Beute gemacht werden wie die Hirsche und Antilopen im Wald.“ und die Erlösung wird verzögert sein (Talmudtraktat Ksubos S. 111a). Die Schwüre zu verletzen ist nicht nur eine Sünde, es ist eine Ketzerei, weil es gegen die Grundlagen unseres Glaubens ist. Nur wegen unseres völligen Bereuens wird der Allmächtige allein, ohne jegliche menschliche Mühen oder Einmischung uns aus dem Exil erlösen. Das wird sein nach dem G-t den Propheten Elijah und Moshiach der alle Juden zu völliger Reue veranlassen wird. Zu dieser Zeit wird universeller Friede sein.
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Der nicht beachtete Schrei
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Alle führenden jüdischen religiösen Autoritäten dieser Ära sagten große Ungemacht voraus die die Menschheit im Allgemeinen und das jüdische Volk im Besonderen heimsucht, als Folge des Zionismus. Ein Jude zu sein bedeutet, man ist entweder von einer jüdischen Mutter geboren worden oder man bekehrt sich zur Religion mit der Bedingung, dass er oder sie keine  Vorbehalte vorbringt bezüglich dem Jüdischen Recht. Unglücklicherweise gibt es viele Juden die haben keine leise Ahnung wie auch immer von den Pflichten eines Juden. Vielen kann man keinen Vorwurf machen, in vielen Fällen mangelt es ihnen an jüdischer Bildung und Erziehung. Aber es gibt jene die vorsätzlich die Lehren unserer Tradition verzerren, um sie ihren persönlichen Bedürfnissen passend zu machen. Es versteht sich von selbst, dass nicht einfach irgendwer das Recht oder die Fähigkeit hat, eine Entscheidung bezüglich der Philosophie oder des Rechts der Religion zu treffen. Spezielle Angelegenheiten, in denen derjenige keine Qualifikation hat. Daraus folgt, dass diejenigen Personen, die „beschlossen“, dass  das Judentum eine Nationalität ist, zu ignorieren sind und sogar zu kritisieren. Es ist kein Geheimnis, dass die Gründer des Zionismus niemals jüdisches Recht studiert haben, noch zeigten sie Interesse an unserer heiligen Tradition. Sie widersetzten sich offen der rabbinischen Autorität und ernannten sich selbst zu Führern der jüdischen „Nation“. In der Jüdischen Geschichte haben Aktionen wie diese immer Katastrophen ausgelöst.

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4 Gedanken zu „die Rolle des Zionismus im Holocaust

    1. @ winfried
      Es ist tatsächlich so wie im Artikel von „Hinter der Fichte“ beschrieben. Die orthodoxen Juden haben mit den zionistischen Zielen und ihrer Macht-Politik absolut nichts am Hut. Die Rabbiner klagen die Zionisten vielerorts mehr als deutlich an.
      Zionismus hat die Religion nur als Wettermäntelchen, um die Anbetung ihres tatsächliches Gottes – des Mammon – damit zu kaschieren. Die Grenzen hierbei sind sicher oft auch fliessend. Das Thema ist jedoch leider zu vielschichtig, um es mit wenigen Zeilen auflösen zu können.

  1. Habe den Original-Artikel gelesen – da steht ja noch viel mehr, was „hinter die Fichte“ führt. Was ist mit Hartmut Beyerl los, von wegen „journalistische Sachlichkeit“?

    „Die Verantwortung, dass sich Auschwitz, Dachau und Buchenwald niemals wiederholen, haben wir alle gegenüber allen Opfern (und insbesondere den Juden) und nicht ausgerechnet vor einer anmaßenden zionistischen Täter-Clique.
    […]
    Zur journalistischen Sachlichkeit gehört, alle Seiten zu beleuchten. Die Schuld an der Massenvernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg tragen die Nazis. Sie sind die Täter. Das darf niemals vergessen werden.“

    Dann folgt dieses einlullende Elaborat dieses Rabbis, das einem glauben machen möchte, Zionisten wären keine Juden – ohne zu berücksichtigen, aus wie vielen Ländern die Juden schon rausgeflogen sind, lange bevor es den Zionismus gab.

    Geschah dies etwa, weil sie so ein friedliebendes, unauffälliges und unschädliches Völkchen unter den Völkern waren?
    Oder hat sich der Zionismus nicht erst daraus entwickelt, daß sie sich von Anbeginn überall unbeliebt machten und des Landes verwiesen wurden?
    Gab es zu Luthers Zeiten („Von den Juden und ihren Lügen“) schon Zionismus?

    Juden = gut, Zionisten = böse – nur ein weiterer jüdischer Versuch, die Gojim zu verwirren?

    http://www.youtube.com/watch?v=CwAnyVdbz9A&nofeather=True

    „Doch der Holocaust wird heute benutzt um Israels Aggressionspolitik zu rechtfertigen.“

    Nein, Rabbi Beyerl – die Lüge wird benutzt, um nicht nur Israels, sondern die weltweite Aggressionspolitik zu rechtfertigen!

    Dazu ein Kommentar von anderer Seite:
    Wenn Geschichte nicht besprochen und bewiesen werden darf, dann ist sie im Grunde fast schon wertlos, egal wie viele Gedenkstätten wir aufbauen – wir bauen auf haltlose und unfaßbare Konzepte auf, die niemand wirklich begreift, denn da fehlt ja was: Die GANZE Wahrheit.

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