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wie die große transatlantische Freihandelszone den europäischen Mittelstand vernichtet

was kostet die Welt - ich zahle mit Karte...
was kostet die Welt – ich zahle mit Karte…

erschienen bei „Der Nachrichtenspiegel

von Eifelphilosoph

Freitag, 15.2.2013. Eifel. Wahnsinn, oder? Freuen Sie sich auch so, das sie dabei sein dürfen? Wobei? Nun – bei diesen historischen Zeiten. Wirklich Wahnsinn. Und man ist live dabei – live und in Farbe. Erstmal der Papstrücktritt am Rosenmontag: das war schon der  Hammer. Der letzte Papstrücktritt geschah, weil der Papst kein Latein konnte – ein verständlicher Grund. Der jetzige geschah, weil die Papst wie all die vielen anderen vor ihm schlichtweg zu alt war. Weil es galt, zu beweisen, das Gott nicht existiert, nichts Heiliges in dieser Welt existieren darf und menschliches Denken vor Nichts mehr halt macht, musste ein Papst es wagen mit der Tradition der heiligen Männer zu brechen und zu beweisen, das Papst sein ein ganz normaler Verwaltungsjob ist.

Kein Wunder, das der nachher alle Gläubigen dazu aufrief, für ihn zu beten – so als ob er in schlimmster Not und ärgster Bedrohung wäre. Ist er vielleicht auch: immerhin hat er das kräftigste (und ehedem bewußt als solches geschafffenes) transzendentale Element einer Weltreligion vernichtet – und der Religion an sich damit den Todesstoß versetzt. Nun – ich bin kein Katholik, was soll mich das groß stören, wenn alle Welt jubelt. Ich nehme es zur Kenntnis wie die Tatsache, das nur zwei/drei Tage später eine weitere historische Sensation verkündet wurde, wegen der auch alle in Riesenjubel ausbrechen: die EU/US-Freihandelszone steht vor der Tür. Das bedeutet nichts weiter als die Vernichtung des europäischen Mittelstandes – aber auch das stört die Presse nicht, wenn sie ihre Triumphfanfaren auspackt, mit der sie alles bejubelt, was “Entscheider” hinter den Kulissen so alles aushecken.

Doch kommen wir erstmal zu den Freihandelszonen. Was die bringen, erfahren wir durch den Bundesanzeiger, der sich der Frage stellt, wie Freihandelsabkommen das US-Wachstum ankurbeln:

Die Wirtschaft kann Milliarden sparen – und der Verbraucher? Nun – auf den Verbraucher kommen möglicherweise ganz neue Risiken zu, siehe Süddeutsche:

Das Problem sind dabei nicht die restlichen Zölle von drei Prozent des Handelsvolumens, sondern die “Handelsschranken hinter der Grenze”, wie dies Experten formulieren. Dabei geht es um Industriestandards, Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften, Umweltnormen und das Verhältnis von Staat und Unternehmen: Haben deutsche Bauunternehmen die gleichen Chancen, einen Auftrag der Stadt Chicago zu bekommen, wie die amerikanische Konkurrenz? Wird das Urheberrecht in den USA genauso geschützt wie in der EU? Dürfen amerikanische Farmer ihre Produkte ungehindert in Europa verkaufen? Jede Liberalisierung greift tief in die nationale oder europäische Souveränität ein. Das löst Angst aus.

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gemeinsame Pressemitteilung von Belarus, Kasachstan und Russland gegen unverschämte Einmischungen von USA und EU

erschienen bei einartysken

BOTSCHAFT
DER REPUBLIK BELARUS
IN DER BUNDESREPUBLIK
DEUTSCHLAND
Am Treptower Park, 32, 12435 Berlin
Tel. +49 30 536-359-0 (35, 36)
Fax +49 30 536-359-23 (24)
E-mail: berlin@belembassy.org
www.germany.belembassy.org

Pressemitteilung Nr. 13

Gemeinsame Erklärung der Regierungen von

Belarus, Kasachstan und Russland

 

Am 11. März 2012 haben die Regierungschefs der Republik Belarus, der Republik Kasachstan und der Russischen Föderation Mikhail Myasnikowitsch, Karim Masimow und Wladimir Putin folgende gemeinsame Erklärung abgegeben:

«Im Geiste einer gemeinsamen Einstellung, die die Staatschefs von Belarus, Kasachstan und Russland abgestimmt haben, sowie angesichts mehrfacher Erklärungen der USA und der Europäischen Union über mögliche Einführung von wirtschaftlichen Sanktionen gegen einen der Teilnehmer von Zollunion/Einheitlichem Wirtschaftsraum bestehen die Regierungen von Belarus, Kasachstan und Russland darauf, dass die wirtschaftlichen Zwangsmaßnahmen unzulässig sind.

Derartige Maßnahmen schaffen künstliche Handelsbarrieren und unbegründete Hindernisse für wirtschaftliche Kooperation zwischen den Unternehmen auf dem Territorium der Zollunion/EWR und beeinträchtigen legitime Interessen eines Staates im Bereich der wirtschaftlichen Sicherheit.

Dadurch kann die fruchtbare und beiderseitig vorteilhafte Zusammenarbeit und die Entwicklung von Integrationsprozessen in Eurasien beschädigt werden. Dies wird negative Folgen vor allem für einfache Bürger mit sich bringen.

Die Regierungen von Belarus, Kasachstan und Russland sind fest davon überzeugt, dass internationale Meinungsverschiedenheiten nur im gleichberechtigten und respektvollen Dialog beseitigt werden können, und treten gegen jegliche Handlungen, die einem solchen Dialog im Wege stehen, auf.»

Quelle: einartsyken