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weshalb die Anschaffung einer Getreidemühle sinnvoll und die eigene Mehlherstellung eine gute Lebensversicherung sein kann

von Thomas Böttger

Mehl mit hohem Ausmahlgrad (hohe Mehlausbeute, kaum Schalenanteile) enthält weniger Mineralstoffe, weniger Ballaststoffe und weniger Vitamine, als Mehl mit geringerem Ausmahlgrad.

Das helle Mehl wird beim industriellen Herstellprozess von „unschönen“ Bestandteilen, wie der Schale und dem Keimling befreit. Es heißt dann Auszugsmehl, weil diese „störenden“ Bestandteile herausgezogen wurden. Das Industriemehl ist jetzt schön weiß, hat aber für unsere Ernährung wichtige Elemente bereits verloren. Industriemehl wird oft mit Zusatzstoffen versetzt, damit es haltbarer wird, besser rieselt, nach dem Backen schöner aussieht und vor dem Backen besser geht. Biotechnisch hergestellte Zusatzstoffe, wie Enzyme, sind nicht deklarierungspflichtig. Andere Mehlbestandteile, wie z.B. L-Ascorbinsäure, müssen auf der Verpackung aufgeführt sein.

Getreidemuehle Modell-1

Welche, die Landwirtschaft und Chemieindustrie beglückende Behandlung das verwendete Getreide in seinem Leben bereits erdulden musste, steht auch nicht auf der Verpackung. Neuerdings wird Getreide kurz vor der Ernte mit „Ausdreschhilfen“ behandelt. Das sind Herbizide, also Pflanzenvernichtungsmittel, die ein schnelles Absterben der Pflanze bewirken. Was mit dem Verbraucher passiert, der solche Nahrung zu sich nimmt, ist angeblich wieder „völlig unbedenklich“. Weltweit werden rund 13 Mrd. Dollar für Herbizide ausgegeben. 10% dieser Ausgaben sollen für die Getreideproduktion verwendet werden. Jetzt können Sie ungefähr ahnen, welche Teigwaren und was für Mehl Sie im Supermarkt kaufen. Zunehmend werden gentechnisch veränderte Getreidesorten bei uns zum Einsatz kommen. Ein gutes Beispiel ist der Genmais NK 603 (MON863) von Monsanto, der selbstverständlich schon seit Jahren bei uns zugelassen ist. Französische Forscher um Gilles-Eric Séralini konnten alarmierende Tumore, Nierenschäden und Leberschäden an Versuchsratten nachweisen. Link: Hensel Blog

Die zuständige EU Behörde reagierte sofort „drastisch“ und hat die Studie bereits an die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA weitergeleitet. Man tut also für den Verbraucherschutz das, was man am besten kann, nämlich nichts.

Link: keine Gentechnik.de

Das geschlossene Korn hält sich trocken gelagert extrem lang und Qualitätseinbußen während der Lagerung sind äußerst gering. Getreide ist deshalb ein Lebensmittel, das sich ideal bevorraten lässt. In einem geschlossenen Behälter, wie z.B. einer mäusesichere Kunststofftonne, ist Lagerhaltung und Bevorratung auch für Privathaushalte in Garage, Speisekammer, oder Schuppen jederzeit möglich. Dabei ist Getreide vergleichsweise billig und günstig in größeren Mengen zu beschaffen. Das eingelagerte Getreide ist auch als Saatgut geeignet. Ein weiterer Vorteil, den Tütensuppe nicht hat.

Volksmühle

Das Getreidekorn ist die kleinste Tetrapackung der Welt und auch noch eßbar.

Es besteht aus drei Hauptbestandteilen. Die Schale (Kleie) umschließt und schützt das Korn nach außen. Innen befindet sich der Keimling und der stärkehaltige Endosperm. Die Schale schirmt das innere des Korns vor Sauerstoff und Umwelteinflüssen wirksam ab. Das Korn bleibt erhalten und keimfähig. In der Randschicht des Korns befinden sich wichtige Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe. Der Keim liegt, umgeben von einer Stärkeschicht, die ihm als erste Nahrung dient, im Inneren des Korns. Er enthält Fettsäuren und Fette. Wenn das Korn gebrochen ist, können diese Fette mit Sauerstoff reagieren, leicht verderben und ranzig werden. Sie werden deshalb aus dem Industriemehl entfernt und dem Verbraucher vorenthalten. Industriemehl besteht praktisch nur aus dem Stärkeanteil des Korns, dem Endosperm. Dieses Stärkeprodukt verdirbt nur langsam, ist lange lagerfähig und deshalb für den Handel und die Industrie bestens geeignet. Hinsichtlich des Nährwertes und der Volksgesundheit hält sich sein Wert jedoch in überschaubaren Grenzen, weil Sie damit fast reine Stärke zu sich nehmen. Ohne Ballast und Mineralstoffe wird diese Stärke im Körper schnell zu Kohlehydraten umgewandelt. Der Blutzuckerspiegel steigt ähnlich, wie beim Verzehr von reinem Zucker. Außer schnell verfügbarer reiner Energie führen Sie ihrem Körper mit Industriemehlprodukten aber nichts zu.

Bei der Produktion von Weissmehl gehen ca. 60 Prozent Ballaststoffe, 50 Prozent Calcium, 70 Prozent Eisen, 80 Prozent Magnesium, 99 Prozent Chrom (Chrommangel ist an der Entstehung von Diabetes beteiligt), 90 Prozent Vitamin E und 90 Prozent Vitamin B1 verloren, um nur eine kleine Auswahl dieses Mineralstoff- und Vitaminverlustes anzugeben. Quelle: zentrum-der-gesundheit.de

Wird ein Getreidekorn komplett aufgemahlen, entsteht Vollkornmehl. Aus Vollkornmehl kann man gehaltvolles Brot, Nudeln, Kekse, Fladen uvm. herstellen. Voraussetzung ist aber, dass dieses Mehl erst unmittelbar vor der Weiterverarbeitung produziert wird und das offene Korn nicht zu lange mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Das ist meist nur möglich, wenn man sein Mehl selbst herstellt.

Eine eigene Getreidemühle ermöglicht Ihnen den Schritt zur Eigenerzeugung von gesundem Mehl und macht Sie unabhängig und krisensicher.

Wenn wir gerade beim Thema Krisenvorsorge sind, stellt sich auch gleich die Frage nach der richtigen Mühle. Was nützt eine Elektromühle ohne Strom? Elektromühlen sind im Alltag schnell und effektiv. Das Mahlen von Hand ist mühselig und zeitaufwendig. Da heute niemand viel Zeit hat und nur wenige auf Komfort verzichten möchten, brauchen wir eine Mühle, die beides kann. Unser Partner Widu liefert uns mit den Modellen Volksmühle und Modell 1 in Handarbeit produzierte Universalmühlen, die auch für den Krisenfall gerüstet sind. Beide Mühlen können elektrisch und manuell betrieben werden.

Beim Kauf des Korns sollten Sie darauf achten, dass Sie Biogetreide erhalten. Die meisten unerwünschten Begleitchemikalien kommen so nicht in Ihre Nahrung. Ideal wäre natürlich ein Landwirt aus Ihrer Region, dem Sie vertrauen können und der auch nichts von Chemiewaffen zur Produktionssteigerung in seinem Betrieb hält.