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Wlad, der Hammer vs. Obama, das Weichei

Bild: © RIA Novosti Alexey Nikolskiy
Bild: © RIA Novosti Alexey Nikolskiy

erschienen bei Lars Schall (Übersetzung)

Danke an André

von Pepe Escobar

 

Mach nur einen Plan … und mach dann noch ‘nen zweiten Plan,

gehn tun sie beide nicht.

Bertolt Brecht

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Es wird langsam lächerlich. Der Präsident der Vereinigten Staaten (POTUS) kreischte und schrie, weil er seinen Spion (Edward Snowden) zurück haben wollte. Snowden, russischen Gesetzen folgend, wurde vorübergehend Asyl gewährt. Das Weiße Haus war “enttäuscht”.

Dann erteilte der POTUS dem bilateralen Gipfel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau eine Abfuhr, der zeitgleich mit dem Treffen der Gruppe der 20 in Sankt Petersburg Anfang September stattfinden sollte. Der Kreml war ebenso “enttäuscht”.

Putin schickte ein Telegramm an George “Dubya” Bush – ihm eine schnelle Genesung von einer Herzoperation wünschend. [1] POTUS ging in eine US-Talkshow und sagte, Russland neige dazu, “wieder ins Denken des Kalten Krieges und in die Mentalität des Kalten Krieges zu rutschen.”

Die Brecht‘sche Verfremdung sagt uns, dass das Wort “lächerlich” dies nicht einmal ansatzweise zu beschreiben vermag. Die Mentalität des Kalten Krieges imprägniert in Wirklichkeit die Gene am Beltway – vom Capitol Hill bis zum Pentagon. Was den POTUS anbelangt, so handelte er bestenfalls wie ein diplomatischer Dilettant. “Yes, we can” (Ja, wir können) hat sich zu: “Yes, we scan” (Ja, wir scannen) verwandelt, und jetzt ist es: “Yes, we scorn“ (Ja, wir verhöhnen). Dies mag für verschiedene Pudel der europäischen Zucht gelten, aber es wird nicht an Wlad, dem Hammer, kleben bleiben.

Das Weiße Haus rechtfertigte seine Entscheidung mit einem “Mangel an Fortschritten” bei allem, einschließlich der Raketenabwehr, der Rüstungskontrolle, dem Handel und den wirtschaftlichen Beziehungen, Fragen der globalen Sicherheit, Menschenrechte und Zivilgesellschaft. Unsinn: das drehte sich alles um einen impotenten POTUS, der an der Verfolgung seines Kriegs gegen Whistleblower gehindert wurde. Putins Berater für auswärtige Angelegenheiten, Yury Ushakov, war näher an der Wahrheit dran, als er sagte: “Die USA sind nicht bereit, die Beziehungen auf gleichberechtigter Basis aufzubauen.”

WEITERLESEN bei Lars Schall

der unbekannte Putin – Film

erschienen bei einartysken

Im vierten Teil von „Der unbekannte Putin“ erfahren wir vom Verschwinden Rybkins während der Wahlen und mehr von diversen Machenschaften Beresowskis, der viel Geld in die Dreckskampagne gegen Putin investiert hat. Es wurde versucht, die Wahlen irgendwie zum Scheitern zu bringen, um Putin loszuwerden.


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Wir erfahren außerdem mehr über die Erdölförderungsmethoden ausländischer Konzerne, die Russland im Rahmen des PSA-Gesetzes ausplünderten. Es stellt sich heraus, dass sie wie Wanderheuschrecken bei über 20.000 Vorkommen den am einfachsten zu fördernden Teil abgeschöpft haben und dann weitergezogen sind. Das restliche Erdöl ist dadurch nicht nur verloren, sondern verseucht nun massiv die Umwelt. Des weiteren werden die Machenschaften der Liberalen, die in Russland übrigens zum rechten Flügel gezählt werden, thematisiert. Unter anderem die Zerstörung von Ikonen als Teil eines antichristlichen Feldzugs, die Förderung der Band der t.A.T.u., um „Freiheit für Homosexualität“ zu propagieren, die Idee, einen Afrikaner „zum Spaß“ zum Bürgermeister zu machen und der Versuch, Methadon wieder zu legalisieren, um am Elend von Drogensüchtigen verdienen zu können.

Original: http://www.youtube.com/watch?v=0GIhHY…

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=GVunDt…

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=84P51o…

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=kXsCKe…

Vollversion: http://www.youtube.com/watch?v=aLiJQB…

Der unbekannte Putin – Ein Film von Andrej Karaulow
Übersetzung: Ivan Sh. Vertonung: Nikolai Alexander

Quelle: einartysken

Putin gibt Erdogan letzte Warnung

 

erschienen bei italian irib

BEIRUT – Die libanesische Tageszeitung Addyar behauptet, in den Besitz eines Dialogs zwischen Putin und Erdogan hinsichtlich Syriens gekommen zu sein:

 

Putin zu Erdogan: „Der Einsatz auch nur eines einzigen türkischen Soldaten in Syrien bedeutet Krieg mit Moskau!“

Erdogan: „Wir verwahren uns entschieden gegen diese Art von Bedrohung.“

Putin: „Ich brauche ihre Akzeptanz nicht und bin in der Lage, meine Warnung wahrzumachen. Wir sind bereit für den Krieg und ich scherze nicht.“

 

Russland bietet der freien Welt eine Alternative

erschienen bei nocheinparteibuch

Im Oktober letzten Jahres wurden Gerüchte kolportiert, der russische Ministerpräsident Vladimir Putin habe, als er von den höchsten russischen Generälen gefragt wurde, auf welches Bedrohungsszenario sie die russische Armee vorbereiten sollen, geantwortet, sie mögen Russland auf die Situation von Armageddon vorbereiten. Vladimir Putin hat nun, im Rahmen seines erfolgversprechenden Wahlkampfes um die russische Präsidentschaft, seinen sechsten programmatischen Artikel publiziert. In dem Artikel legt Vladimir Putin dar, wie er als Präsident gedenkt, die russischen Streitkräfte in den nächsten zehn Jahren weiterzuentwickeln.

Vladimir Putins Planung kommt einer Antwort auf eine Bedrohung durch Armageddon recht nahe. Die Lageeinschätzung von Vladimir Putin ist überaus realistisch:

Was hat es für uns auf Lager, “das kommende Jahrhundert?”

Die Wahrscheinlichkeit eines globalen Krieges der Atommächte gegeneinander ist niedrig, würde eine solche doch das Ende der Zivilisation bedeuten. Bis jetzt ist das “Pulver” der strategischen nuklearen Streitkräfte, geschaffen durch riesige Arbeit unserer Väter und Großväter, “trocken” geblieben, und niemand wagt es, eine großangelegte Aggression gegen uns zu entfesseln.

Gleichwohl muss man jedoch beachten, dass die wissenschaftlichen und technischen Fortschritte in verschiedenen Bereichen, angefangen von der Entstehung neuer Arten von Waffen und Kriegstechniken bis hin zu den Informations- und Kommunikationstechnologien, zu einer qualitativen Veränderung des Charakters von kriegerischen Schlachten geführt haben.

Also, was die starke Bedeutung von nicht-nuklearen Langstreckenwaffen betrifft, so zeigt sich umso mehr der Trend, sie als entscheidendes Mittel zum Sieg über den Feind zu sehen, einschließlich im Fall eines globalen Konflikts.

Eine große – wenn nicht die entscheidende – Bedeutung bei der Bestimmung der Art der Kriegsführung haben die militärischen Kapazitäten der Länder im Weltraum, auf dem Gebiet der informationstechnischen Angriffsabwehr und – an erster Stelle – im Cyberspace. Und auf längere Sicht sind das die Schaffung von Waffen, die auf neuen physikalischen Prinzipien (Strahlung, geophysikalisch, Welle, genetisch, psycho-physisch, etc) basieren. All dies, zusammen mit Atomwaffen, ergibt qualitativ neue Instrumente, um politische und strategische Ziele zu erreichen. Diese Waffensysteme sind von den Ergebnissen her vergleichbar mit dem Einsatz von Atomwaffen, doch sie eher “akzeptabel” unter den gegebenen politischen und militärischen Rahmenbedingungen. So wird die Rolle des strategischen Gleichgewichts der nuklearen Abschreckungskräfte zur Verhinderung von Aggression und Chaos allmählich abnehmen.

Vor unseren Augen blinken überall neue regionale und lokale Kriege. Es gibt Bereiche der Instabilität und künstlich angeheiztes, kontrolliertes Chaos. Dabei sind das zurückverfolgt absichtliche Versuche, solche Konflikte in unmittelbarer Nähe der Grenzen Russlands und unserer Verbündeten zu provozieren. Wir sehen, wie die grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts abgewertet und zerstört werden. Gerade im Bereich der internationalen Sicherheit.

Russland kann sich unter diesen Bedingungen nicht nur auf diplomatischer und wirtschaftlicher Verfahren zur Beseitigung von Widersprüchen und Konflikten verlassen. Unser Land steht vor der Aufgabe der Entwicklung der militärischen Fähigkeiten im Rahmen einer Eindämmungsstrategie und dem Erreichen einer unabhängigen Verteidigung. Und die Streitkräfte, Geheimdienste und andere Strafverfolgungsbehörden müssen bereit sein, schnell und effektiv auf neue Herausforderungen zu reagieren. Dies ist eine notwendige Bedingung dafür, dass Russland sich sicher fühlen kann, und die Argumente unseres Landes in den verschiedenen internationalen Formaten von unseren Partnern wahrgenommen werden.(etwas frei übersetzt vom Parteibuch mit Hilfe von Google)

Recht hat Vladimir Putin. Im Jahr 2007 hatte Vladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit ausgesprochen deutlichen Worten die aggressive und vertragsbrüchige Politik der NATO-Staaten kritisiert, die auf die Einkreisung, Einschnürung und Destabilisierung von Russland und seinen Freunden abzielt. Die Staaten der NATO haben ihre aggressive Kriegspolitik trotzdem fortgesetzt. Im Jahr 2008 unterstützten sie den georgischen Angriffskrieg im Kaukasus, im Jahr 2011 zerstörten sie Libyen, derzeit attackieren sie Syrien und bauen ein aufwendiges anti-russisches Raketensystem und gleichzeitig bereiten sie einen Angriffskrieg gegen Iran zum Vorrücken an die russische Südflanke vor.

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