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Saif al Islam Gaddafi: „wir stehen bis zum letzten Mann!“

von John Schacher

Unter tosendem  Applaus betritt Gaddafis Sohn Saif al Islam am vergangenen Sonntag die Rednertribüne und gab eine kurze Pressekonferenz, die am Montag ausgestrahlt wurde. In der Kürze liegt viel Würze:

„Keiner soll denken, dass wir jetzt nach all den gebrachten Opfern und dem Märtyrium unserer Söhne, Brüder und Freunde den Kampf aufgeben würden. Das könnt ihr vergessen. Egal ob die NATO nun aussteigt oder nicht, der Kampf wird weitergehen, bis ganz Libyen befreit ist. Und ich werde Ihnen noch etwas anderes sagen: der Kampf wird nicht enden, bevor nicht jeder von Ihnen sicher auf seine Farm, in sein Haus, zu Arbeit und Familie zurückkehren kann.“


Was nichts anderes heisst, als das man zu Verhandlungen mit der NATO nun nicht mehr bereit ist. Die Regierung in Tripolis hat am Montag alle Rebellen und Heeresteile, die sich nach dem Mord an General Younes wieder Gaddafi zu gewandt haben, amnestiert und die noch verbliebenen Libyer in den Reihen der Rebellen gebeten, ebenfalls aufzugeben.

Während in Brega am zweiten Tag des Fastenmonats Ramadan die Lage ruhig war, ist in Benghazi an vielen Stellen die Hölle los. Von den wahllosen Massakern der NATO-Helikopter haben wir schon berichtet. News aus der Kampfregion werden massiv unterdrückt, Journalisten bedroht, eine russische Jounalistin wurde von Islamisten schwer mit Stöcken geschlagen, da ihre Nachrichten nicht gefielen. Die Younes-Truppen haben fast ganz Benghazi befreien können, doch toben an einigen Stellen der Stadt noch schwerste Kämpfe mit den NATO-Söldnern. Besonders die Truppen aus Katar sollen mit gepanzerten Fahrzeugen eine Menge Zivilisten getötet und blutigen Terror über die Strassen gebracht haben, weswegen seit Montag eine Ausgangssperre ab 17 Uhr in Kraft tritt.

Aus der Gegend um Tobruk, wo der Al Abeidat-Stamm zu 85% vorherrschend ist, wird Loyalität zu Gaddafi gemeldet. Auch der andere große Stamm des Ostens, die Al Juazi, sind ein Millionenvolk, dessen größter Teil aber hinter der ägyptischen Grenze lebt, wird zu Gaddafi stehen. Insoweit haben die Libyer im Osten also die besten Chancen, das Blatt wieder zu wenden und den Frieden zu gewinnen.

Die Regierung in Tripolis hat jedoch auf das Hilfegesuch der nun „Benghazi-Truppen“ genannten Ex-Rebellen vorläufig abschlägig antworten müssen, da die vielen Fronten derzeit überall sehr gespannt seien. Amnestie und gute Wünsche waren hier bisher alles. Gaddafi hat die Stämme dringend gebeten, sich nicht in den Osten nach Benghazi ins Getümmel zu stürzen, sondern zuerst die zahlreichen Al-Quaida-Kleingruppen im Hinterland – die besonders in der Gegend um Misrata nächtens schwerste Greueltaten verüben – zu vernichten, damit der blutige Terror endlich beendet werden kann. Das Großreinemachen kommt erst danach.

Quelle: leonorenlibia

 

Libyen: Mord-Islamisten auf der Flucht – sie töteten zuletzt organisiert Frauen und Kinder

Misrata: Impressionen 2011 und 2007 - vielen Dank NATO!

von John Schacher

EIL-UPDATE 31.07. – 23.45: 

Die Al-Kaida Terroristen sollen gestern im Osten Libyens 120 Leute vom Stamm der Warfala ENTHAUPTET haben.

Die NATO-VERBRECHER sollen Hubschrauber-Attacken in BENGHAZI fliegen und wahllos Leute ermorden. Die Stadt soll in einem Meer von Blut schwimmen.

 

Letzte Meldungen aus den ansonsten völlig von der Kommunikation abgeschnittenen Kampfgebieten Libyens: Benghazi ist vom NTC befreit, dessen Parteizentrale gesprengt und ausgebrannt, die NATO-Ausländer und viele Söldner sollen im letzten Moment per Schiff geflüchtet sein. Der Chef der Rebellen-Regierung, Mustafa Abdel Jalil sei in die heimatliche Türkei geflüchtet sein. In einigen Stadtteilen wüten zur Stunde noch heftige Gefechte mit den Islamisten. Zum Fluchtpunkt für die Al-Quaida-Truppen (die es ja offiziell nicht gibt) wurde Dernah. Der große Stamm der Warfalla steht 70km südlich Tobruk und wartet nur auf den Befehl zur Besetzung der Stadt.

Leonore in Libyen berichtet schreckliches, warum die Truppen des ermordeten General Younes so schnell von der Front in Brega nach Benghazi vorrückten:

Die libysche Armee rückt vor. YUNIS Truppen kontrollieren nun Benghazi, während sich die libyschen Armee Richtung Benghazi bewegt. Auf der anderen Seite sind die Tuareg-Truppen (!!!) etwa 70 km südlich von Tobruk, wartet auf den Befehl Richtung Tobruk vorzurücken. Ausländer, die in Benghazi waren, sind in Schiffen geflohen. Das Gebäude des Chefs der bewaffneten Rebellen wurde verbrannt und der Chef ist in die Türkei geflohen. Der Grund, warum Yunes Truppen so schnell gegen die Rebellen mobilisiert haben, ist, das die Söldner damit begonnen haben, Frauen und Kinder des Stammes Warfala zu töten. Yunes Truppen haben damit begonnen, sich gegen die Rebellen zu erheben, um diese Verbrechen zu stoppen und dann haben sie sich mit den freien Stämmen verbunden. Warfala ist einer der größten Stämme in Libyen und unterstützt die libysche Regierung, da die Rebellen um die Macht dieses Stammes wissen, haben sie damit begonnen, ihre Frauen und Kinder zu töten.

Dieses Video von heute Mittag zeigt katharische Ausrüstung und Söldner, die sich in Benghazi mit letzten verbliebenen Islamistentruppen zum letzten Gefecht vorbereiten:


Die wenigen Informationen über die Rebellen-Offensive in den Nafusa Bergen lauten wie erwartet: Gaddafi liess erst die betreffenden Dörfer räumen, um sie dann nach deren Besetzung – vor NATO-Bomben sicher – zurückzuerobern. Es wird gemeldet, dass die Rebellen jeden gefangenen libyschen Soldaten gegen Waffen und gefangene Zivilisten gegen Lösegeld freigeben. Allen gefangenen Mitgliedern der Stämme Warfalla und Mishasha (den beiden größten libyschen Stämmen) werde jedoch die Kehle durchgeschnitten.

Im internationalen TV und sonstigen MS-Medien werden die großen Ereignisse der letzten Tage bis zum Moment verschwiegen. Die illegale Behandlung der libyschen Diplomaten (Artikel bei ARD verschwunden!) und die NATO-Terror-Angriffe auf  TV-Sendeanlagen werden noch stolz breitgetreten und dabei meist noch die 3 ermordeten libyschen Journalisten unterschlagen. Das wird ein böses Erwachen für die NATO und ihre willfährigen Büttel. Die widerliche deutsche Außenpolitik (?) mit ihrer 100-Millionen-Geldzuwendung noch vor wenigen Tagen und jetzt dieser absolut unnötigen diplomatischen Ohrfeige wäre in der guten alten Zeit ein Grund zum Selbstmord gewesen.

Auch die letzte „Presse“-Konferenz vom türkischen Oberverbrecher Mustafa Abdel Jalil lässt tief blicken. Eilig zusammengetriebene Statisten vor provisorischer Kulisse (portable Flucht-Pressewand) und zutiefst verzweifelte, hoffnungslose Gestik und Mimik. Trotz seinen gewohnheitsmäßigen Lügen neigt Mister Jalil bei besonders großen erfahrungsgemäß (noch) dazu, seine Augen niederzuschlagen.


Wir jedenfalls gratulieren dem tapferen libyschen Volk, allen voran Muammar al Quaddafi zu diesem großen Sieg und hoffen auf baldigen, endgültigen Frieden für Libyen. Die mächtigen Stammesführer haben sehr lange für ihre Entscheidung zur Einigung gebraucht, aber letzendlich richtig entschieden. Gaddafi hat bisher auf dem „großen Schachbrett“ eine großmeisterliche Partie abgeliefert. Den Verantwortlichen der NATO, der UNO und der USA jedoch sollen alle Zähne ausfallen, bis auf den letzten, denn der soll ihnen weh tun.