Schlagwort-Archive: Tapferkeit

Kriegführung

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Der Krieg hat sich in seinen Formen von Grund aus umgestaltet. Aber die Eigenschaften, die dabei entfaltet werden, sind bis zum heutigen dieselben geblieben. Man hat ja öfters gemeint, daß durch die immer steigende Verbesserung der Feuerwaffen und ihre immer größere Fernwirkung persönliche Tapferkeit völlig ausgeschaltet und der Nahkampf ganz unmöglich werden würde. Der ostasiatische Krieg brachte fast täglich Beispiele vom Gegenteil. Schon im 15. Jahrhundert konnte man einen ähnlichen Umschwung so in der Technik wie in der Psychologie des Krieges beobachten. Positionskriege waren Mode geworden, Kriege, die nicht durch Schlachten sondern lediglich durch Manövrieren entschieden wurden. Die Heere bestanden aus Söldnern. Eine Hauptsache war, für die Söldner das nötige Geld zu schaffen, bei der damaligen Naturalwirtschaft und der geringen Zentralisation der Staaten kein leichtes Geschäft. Nun marschierten die Feldherren mit ihren Truppen hin und her durch die Lande.

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die Quellen der germanischen Mythologie

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Da du lebtest, lebte auch ich,
Da hättest du gerne gefangen mich.
Nun bist du tot, nun hast du mich,
Und daß ich sterbe, was hilft es dich?“

Über dem Beginn der griechischen Geschichte steht wie ein Morgenrot die homerische Poesie.

Hellenische und asiatische Fürsten verlassen ihre schimmernden Stadtpaläste, um zehn Jahre hindurch auf dem Gefilde zwischen dem schiffbedeckten Gestade, Priams hoher Feste und dem waldigen Idagebirge um schöne Weiber, Waffen, Schätze und Ruhm mit einander zu ringen. Dann fahren sie von Trojas rauchenden Trümmern in ihren dunklen Schiffen heim, manche von Insel zu Insel, von einem Abenteuer zum andern verschlagen, bis in die Tiefe des Hades hinab. Über alles ragt der Berg Olympos, auf dessen Gipfel unter Vater Zeus Lenkung die glanzvolle Götterfamilie wohnt, ewig und selig und doch oft von Liebe und Haß unter sich entzweit und in Liebe und Haß dem Treiben der Sterblichen dort unten zugewandt. So schwingen sie sich denn auch hilfreich oder verderblich zu ihnen herab oder empfangen droben den Fettdampf ihrer reichen Schlachtopfer oder die Gebete, die aus einfachen Tempeln zu ihnen aufsteigen. Auf einer nicht weiten und fest umrissenen Bühne, den Wogen und Inseln und Küsten des östlichen Mittelmeers, bewegen sich diese Menschen und diese Götter, nach Alter und Geschlecht, Geburt und Schicksal, Wuchs und Gemüt, Rang und Beruf scharf von einander geschieden. Ihre klare, milde, freie Schönheit, die reife und doch so frische Frucht einer langen Kultur, erquickt uns fremde Ungläubige noch heute, und ihr phantastisches Bild schwebt noch heute uns vor Augen wie eine zwar zerronnene, einst aber lebendig gewesene Wirklichkeit.

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Deutsche Mythologie – Götterbilder

Textübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg

Tacitus war gewohnt, im römischen Lande kunstvoll hergestellte Götterbilder im Überflüsse zu sehen. Um so mehr fiel ihm bei den Deutschen die Dürftigkeit ihrer Baukunst und ihrer Götterbilder oder die völlige Bildlosigkeit ihrer Verehrung auf. Zwar legt er der Abwesenheit von Tempeln und Bildsäulen allzu edle Motive bei (S. 404), zwar betont er ausdrücklich, daß es im heiligen Haine der Nahanarvalen keine Bildnisse der göttlichen Söhne des Tius gibt (Germ. 43), zwar erwähnt er kein nach menschlicher Gestalt geformtes Bild germanischer Götter (simulacrum), aber ohne Frage kannten die Römer wenigstens bei den zunächst wohnenden Stämmen germ. Götterbilder. Sie erschienen ihnen nur im Vergleiche zu ihren Kunstwerken zu roh und unbedeutend, als daß sie diesen Namen verdienten. Übrigens widerspricht sich Tacitus selbst. Wenn er von der Nerthus sagt, die Gottheit wird im See gewaschen (Germ. 40), so ist doch an eine bildliche Darstellung zu denken: die Worte „wenn man es glauben will“, sollen nur das Geheimnisvolle und Schaurige seines Berichtes erhöhen. Und was sind die von Priestern in die Schlacht getragenen Symbole der Götter anders denn Bilder und Zeichen ihrer Gegenwart? „Signa“ sind die Attribute der Götter, Waffen, wie das Schwert des Tius, die Lanze Wodans, des Hammer Donars. Die „effigies“, Symbole, sind verschiedener Art ; anders waren die im Kriege, anders die im Frieden gebräuchlichen.

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die Schlacht um die Seelower Höhen 16.-19. April 1945

schützengraben-heldengrab
Schützengraben-Heldengrab

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von jo

Mein Großvater kämpfte in und überlebte diese Schlacht, entwich sogar erfolgreich der darauf folgenden Gefangenschaft. Werde ich mich als ein Mann beweisen wie er und bis zum letzten Augenblick durchhalten können, wenn vielleicht eines Tages meine Schlacht geschlagen wird?

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Nachfolgend Texte, Bilder und Filme zum letzten Groß-Kampf vor der sowjetischen Einnahme Berlins, mit der das Zeitfenster für viele Flüchtlinge aus den großen Trecks aufrecht erhalten werden konnte. Das war jedenfalls die generelle Motivation der deutschen Truppe, wie mein Opa stets betonte. Ein Aspekt, der nicht genug beleuchtet werden kann.

Die Welt nennt aktuell „über 100.000 Gefallene“, während uns Wikipedia mit 33.000 aufs Neue zeigt, wie Geschichtsfälschung heute funktioniert. Pfui! Vorahnend hatte ich noch vor wenigen Wochen einen Screenshot vom Wiki-Sachstand gemacht, weswegen nun harte Beweise der betrügerischen Gangart vorliegen:

 

seelower höhen

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rbb nennt es schliesslich Massaker und schreibt vorsichtig:

seelower Höhen sow

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„Wieviele Soldaten in der Schlacht um die Seelower Höhen ums Leben kamen, ist bis heute nicht geklärt: Schätzungen über die Zahl der Opfer reichen von 12.000 bis 100.000 auf deutscher und 33.000 bis 200.000 auf sowjetischer Seite.“

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Gerade diese „vorletzte“ Schlacht bei noch einigermaßen funktionierendem deutschen „Apparat“ gibt einen Vorschmack auf die sich anbahnenden Verhältnisse in unserer „BRD“. Chancen gleich null, trotzdem tapferste Frontlinienschafe… im WK3 womöglich noch unter britischem Kommando. Prost Mahlzeit!

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http://www.russland.ru/kapitulation1/morenews.php?iditem=43

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vorab: nur sowjetisches Bildmaterial, die Heckkamera war noch Neuland. Das Negativ bildet sich aus den gegebenen Fakten..:

Grundsatz-Strategie der Schlacht ab 13:30 min / 14:46 Orson Wells / „die Brücke in Göritz soll 20x zerstört worden sein“ 15:15 min / Mongolengesicht, von dem mir mein Opa auch (als Highlight) berichtete 15:30 min / Willie´s für Berlin?? 15:59 / Minute 15 = schaudern / 17:00 = Aufstellungsdaten / 24:27 min / 25:57 kopflos in Seattle / die durch die RotKreuz-Zeichen förmlich angelockt worden waren 28:00 min / Minenhunde 28:20 / 31:20 „seine Truppen waren erschöpft“ / 32.25 min / ab 32:45 Fassungslosigkeit / ab 35:00 Berlin / „es musste die 1. polnische Infanteriedivision (?) hinzugezogen werden“ 36.50 /

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… “ … Fragen der körperlichen und seelischen Belastungen wie der Motivation der kleinen Gruppe im Gefecht gegen überlegenen Feind im Bewußtsein, die letzte Schlacht zu schlagen, bis „uns die amerikanischen und britischen Panzer in den Rücken fahren“ und „um weiteres deutsches Land und seine Menschen vor dem Russen zu bewahren.“ (General Busse 1955).“ …

http://www.oeog.at/ogs/blatt17.htm

http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/2669240/schlacht-um-die-seelower-hoehen.html

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