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Denkmäler aus Syrien, Palästina und Westarabien: Klagemauer der Juden

vielen herzlich Dank für den hiermit 500sten gratis zur Verfügung gestellten Artikel

aus dem Kunstmuseum Hamburg

es ist wunderbar die unverfälschte Vergangenheit aus erster Hand betrachten zu können

einige der unten in Links angebotenen Örtlichkeiten (Palmyra) wurden erst kürzlich zerstört

beste Grüße & Dank an den Museumsdirektor Silvio Hoffmann

Jerusalem. Die Klagemauer der Juden am Haram esch Scherîf.

Die Mauer ist im unteren Teil der Rest des Unterbaues vom Tempel des Herodes. Sie ist etwa 18 m hoch. Die Quadern sind sehr gut gefugt, manche von ihnen sind mehrere Meter lang. Die oberen Lagen stammen zum Teil aus jüngerer Zeit und zeigen kleineren Steinschnitt. An dieser Mauer pflegen besonders am Vorabend des Sabbath die Juden sich zu versammeln, zu beten, kleine Kerzen anzuzünden und Klagelieder anzustimmen wegen des Unterganges des Tempels und des jüdischen Reiches.

Eine genaue Beschreibung des herodianischen Tempels hat der jüdische Schriftsteller Flavius Josephus hinterlassen, der als Begleiter des Kaisers Titus die Zerstörung Jerusalems miterlebt hat (Antiquitates XV 11, Bellum Judaicum I 21, V 5). Danach sind von Archäologen und Architekten sehr viele Rekonstruktionsversuche gemacht worden, vgl. z. B. Chipiez und Perrot, Le Temple de Jerusalem, Paris 1889.

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Damaskus

Buchübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg


Die Berge am Ostabhang des Antilibanon öffnen sich, in der Tiefe erscheint weiss und grün, mit Kuppeln und Minarets, mit silbernen Bächen und dichten Baumgruppen eine orientalische Gartenstadt, Sie verschwindet, taucht wieder auf wie ein Gesicht der Wüste und verschwindet abermals, um von Neuem zu erscheinen. Es ist Damaskus, die paradiesesduftige.

Wir reiten durch hundert Gärten hinein. Rechts und links in malerischer Unordnung Bäume mit Südfrüchten, Gras mit feurigen Blumen, darunter jene berühmten Rosen, welche die Dichter des Orients so oft zum Gesang begeistert. Hier und da führt der Weg durch förmliche Laubenhallen, allenthalben rauscht es von Quellen und Bächen. So kommen wir in die Stadt, durch Gassen mit unscheinbaren Lehm wänden zur Seite und über einen von allerlei Trachten und Gestalten wimmelnden Bazar vor die Herberge. Wir staunen, dass wir in diesem schmutzigen Lehmhause wohnen sollen. Wir staunen noch mehr, als wir eintreten und im Innern die prächtigste Einrichtung finden, Mammorgetäfel, Springbrunnen, Wände mit schöner Malerei, hohe luftige Spitzbogenhallen — das Ganze ein Palast ans Tausend und Eine Nacht, reich, bunt, phantastisch über alle Erwartung, ein echter Ausschnitt aus der alten glanzvollen Zeit der Chalifen-Herrschaft. Und wie unser Gasthaus sind alle besseren Häuser in Damaskus, in irdener Schale ein goldener Kern.

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Bilder aus dem Orient – Der Orient

Buchübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg

Anmerkung Pfleger : Ein schön geschriebener Reiseführer aus dem Jahr 1864. Am Ende des Buches war ein Stadtansichtbild mit dem Namen „Gerusalemme “ welches wohl der frühere Name von Jerusalem war, vermute ich mal.

Der Orientale weiss nicht einmal, dass die Zeit überhaupt einen Werth hat; er redet langsam, weil der Gedanke ihm in schwerfälliges, weitfaltiges Bildergewand gehüllt ist, er bewegt sich langsam in der Art der Väter von Ort zu Ort, bedient sich des Pfluges, der vor dreitausend Jahren schon seine Felder ritzte, der einfachsten Mühle, des alterthümlichsten unbehilflichsten Schiffes.


Indem ich in Folgendem vesuche, einige von den Gegenständen zu zeichnen welche dem Wanderer im Morgenland am meisten imponiren, ihm die hehrsten oder anmuthigsten Erinnerungen wecken, halte ich für zweckmässig, als Einleitung ein Gesamtbild der orientalischen Welt vorauszuschicken, wie es sie in stillen Stunden allmälig aus der bunten Fülle von Eindrücken und Erlebnissen zusammensetzt, zu denen mir ein dreimaliger Besuch der Levante Gelegenheit bot.

Namen tauchen auf aus einer Stimmung, die etwas von einem narkotischen Rausch hat. Aus den Namen wanden Gestalten auf halb lichtem Hintergrund, bald blass wie Schatten bei Mondschein, unbestimmt, flackernd, verschwimmend wie Erscheinungen der Traumwelt, bald schärferen Umrisses und Gepräges, je nach der Macht, mit der ihre Urbilder auf die Seele gewirkt — das Ganze eine stille, farblose Fata Morgana am Horizont des Lethestromes, Schattenländer und Schattenmenschen. Sie kommen und gehen wie wanderndes Gewölk am dämmernden Himmel, kehren wieder, um zu bleiben und nach und nach Farbe anzunehmen, die einen eher, die andern später und weniger klar. Und cs wird heiterer, plastischer und wirklicher. Die wunderbare Sonne des Südens geht auf über dem Gedankenspiel, giesst ihre Strahlen auf die einzelnen Gebilde und umgibt sie mit einer Lichtatmosphäre von zauberhaftem Reiz. Auch das falbe Zwielicht der letzten fernsten Hintergründe färbt sich und erglänzt hier als weite dunkelblaue Meeresfläche, da als tief orangegelber Abendhimmel, dort als das brennend warme Violet von Gebirgen unter diesem Himmel, hier wieder als das flimmernde Goldgelb von Wüsten in der Gluth des Mittags.

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der Entwickler der F-16 bestätigt die russische Version des türkischen Angriffs

erschienen bei voltairenet

von Valentin Vasilescu

Russland leidet darunter vom Westen nicht wahr-genommen zu werden. Deshalb ruft es verstärkt ausländische Spezialisten. So wurde die Black-Box, der von der türkischen Luftwaffe abgeschossenen SU-24 in Gegenwart von westlichen und chinesischen Experten geöffnet und erhält als Zeuge den Entwickler der F-16 der die Interpretation der Daten bestätigt.

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Der Kremlchef hat eine fast drei-stündige Pressekonferenz abgehalten, die von ca 1.400 Journalisten aus der ganzen Welt verfolgt wurde.  [1] Vladimir Putin bezeichnete die Aktionen der Machthaber aus Ankara durch den Abschuss des russischen Kampfflugzeuges als feindlich. Er erklärte, daß der Zwischenfall durch die Tatsache erklärt werden könne, daß ein türkischer Verantwortlicher sich entschlossen hatte den USA zu gefallen. Wenn die Türkei bisher flog und den Luftraum Syriens straflos verletzte, so solle sie nachdem Russland Raketenbasierte S-400 Luftabwehr-Systemen in Syrien installiert habe, nur versuchen sich dort weiterhin zu vergnügen.

Die Position von Putin wird unterstützt von Pierre Sprey, Entwickler der US F-16 die von der türkischen Armee für den Angriff auf den russischen Bomber benutzt wurde. Pierre Sprey, der ein Aeronautic Diplom der Yale Universität hat, begann seine Laufbahn bei Grumman Aerospace Corp.,als die ersten A-6 Intruder, EA-6B Prowler und F-14 (siehe Top-Gun Filme) erschienen. Im Anschluß darauf hat Perry Militärflugzeuge wie die A-10 und F-16 entwickelt, bevor er von seinem letzten Posten als stellvertretender Sekretär des Verteidigungsetats der USA, in Rente gegangen ist.

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Pierre Sprey hat britischen Journalisten des Daily Express dargelegt, daß der Vorfall an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei minutiös geplant war [2]. Und der Beweis für die vorhergehende Planung der Operation dieses Angriffs gegen die russische Su-24 M liegt darin, daß der von der F-16 empfangene Auftrag nicht Bestandteil einer Routine-Patrouille entlang der Grenze der türkischen Region von Hatay ist. Ein solcher Auftrag wird in Höhen von 6000 – 12000 Metern ausgeführt um Treibstoff zu sparen, während die türkischen Flugzeuge in einer Höhe von 2.300 bis 4.300 Meten flogen.

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Im Rahmen des Memorandums über die Aktionen in Syrien, unterzeichnet von Moskau und Washington hat Russland die USA und ihre türkischen Vasallen 12 Stunden zuvor über alle Einzelheiten der Mission des Su-24 M Bombers informiert, inklusive der anvisierten Ziele und des Starts. Die beiden türkischen F-16 sind um 08 h 40 von der Luftwaffenbasis Diyarbakar gestartet und zwischen 09 h 11 und 10 h 26 (der Angriff auf die russische Maschine erfolgte um 10 h 24 ) im Luftbereitstellungsraum geblieben und um 11 h 00 auf ihrer Basis gelandet.

Erste Schlussfolgerung: Eine Flugdauer von 2 h 20 min in niedriger Flughöhe konnte nur sichergestellt werden durch eine Luftbetankung der beiden Jagdflugzeuge durch ein Tankflugzeug KC-135 R, was beweist, daß sie nicht in dieser Zone patrouillierten sondern daß sie mit Gewißheit den Auftrag hatten das russischen Flugzeug abzuschießen.

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Der Luftbereitstellungsraum des türkischen Apparates liegt etwa 140 – 160 km entfernt von der russischen Luftwaffenbasis Hmeymim, an der Küste des Mittelmeers (29 m Höhe) wo auch die russischen Radaranlagen stehen. In dieser Distanz sind Ziele, die unter 400 m fliegen, aufgrund der Erdkrümmung, selbst bei flachem Gelände vom Radar (ausser von Geräten, welche die Reflexion der Ionosphäre nutzen) schwer auszumachen.

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Weiterhin befindet sich auf der syrischen Seite eine Bergkette mit Höhen von bis zu 1.439 m, während auf der türkischer Seite der Grenze die Gipfel 2190 m erreichen, weshalb der Radar der russischen Luftwaffenbasis keinerlei Flugzeuge ausmachen kann, die in der türkischen Region Hatay in Höhen unterhalb von 3.000 m fliegen. Die Tatsache, daß die türkischen Flugzeuge in einer Höhe von 2.300 bis 2.500 flogen um den russischen Su-24 Bomber abzufangen, wurde also genau vorausberechnet um unter der Höhe der Radarabdeckung der Luftwaffenbasis von Hmeymim zu bleiben.

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Zweite Schlussfolgerung: Ziel der Türken war, den russischen Radar-Operatoren keinesfalls zu ermöglichen, die Piloten der Su-24 vor dem Angriff der türkischen Jagdflugzeuge zu warnen.

Das erläutert, warum die russischen Piloten erklärt haben keinerlei Warnungen von der Türkei erhalten zu haben. Wenn, indessen, die üblichen Warnungen übermittelt worden wären, so wussten die Türken, wie auch sonst jedermann innerhalb der NATO, daß die Funkgeräte an Bord der Su-24 nicht auf den UHF-Frequenzen der internationalen Zivil-Luftfahrt funktionieren und daß sie dementsprechend nichts auf diesen Frequenzen empfangen konnten. Russland hat zusammen mit den USA andere gemeinsame Frequenzen zur Nutzung mit der Türkei im Rahmen der von Washington geleiteten Anti-IS Koaltion abgestimmt. Warum haben die Türken diese gemeinsamen Frequenzen nicht genutzt?

Paradoxerweise verfügt eine Su-24 über moderne Mittel eines RWR (radar warning receivers) und über Abwehrmaßnahmen für den Fall daß sie Ziel eines Jagdflugzeuges wird. Die Antennen der Alarmstationen der Su-24 M befinden sich auf Höhe der Triebwerke, auf dem Leitwerk, an den Enden der Flügel und am Schwanz. Die Su-24 M hat einen SPO-15 C Bildschirm um den Piloten visuell und akustisch zu warnen, sobald das Radarmodul eines Jagdflugzeuges in seinem Umfeld erscheint.

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