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Syrien: Lage Anfang März 2013

Orange - Kontrolle durch die Regierung Grün - Kontrolle durch die Rebellen Gelb - kurdische Autonomien Grün gestreift - FSA-alliierte Kurden Blau - okkupiertes Gebiet Rot - intensive Zusammenstöße
Orange – Kontrolle durch die Regierung
Grün – Kontrolle durch die Rebellen
Gelb – kurdische Autonomien
Grün gestreift – FSA-alliierte Kurden
Blau – okkupiertes Gebiet
Rot – intensive Zusammenstöße

erschienen bei chartophylakeion tou polemou

In den vergangenen 3-5 Tagen kommen immer wieder Meldungen über schwere Kämpfe in Aleppo. Die Rebellenbanden haben allem Anschein nach eine massive Verstärkung von bis zu 5.000 Mann bekommen, die aus der Türkei eingesickert sind. Es gibt viele, neue Waffen. Gekämpft wird überwiegend in den südlichen Stadtgebieten.
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Diese Informationen sehen halbwegs glaubwürdig aus, da sie von Leuten direkt aus Aleppo generell bestätigt werden.
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In Syrien kann man derzeit 3 “Haupt”-Regionen mit intensiven Kampfhandlungen abgrenzen:
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Es werden verstärkt Armeeeinheiten aus dem Umkreis von Damaskus nach Norden verlegt, was offenbar dazu führt, dass sich das Vorankommen der Regierungstruppen in den Damaszener Vororten verlangsamt. Momentan ist es schwer zu sagen, ob das Kommando zu dem Schluß gekommen ist, dass die verbleibenden Kräfte für die Neutralisierung der übrigen Banden genügen, oder ob die Verlagerung nach Homs und Aleppo mit einer Verkomplizierung der Lage dort zusammenhängt. Das Vorgehen der bewaffneten Internationale strebt offenbar einerseits wieder ein Szenario an, bei welchem sie an vollkommen verschiedenen Orten zuschlagen und die Armee so der Möglichkeit berauben, sich in einer Richtung zu konzentrieren und sie damit der Länge und Breite nach auf dem syrischen Gebiet “breitziehen”, oder – vielleicht weniger wahrscheinlich, aber möglich – geht es wirklich um bevorstehende Verhandlungen, in deren Vorfeld die Rebellenbanden ihre Positionen mit möglichst viel Territorialgewinn untermauern wollen. Allein der Umstand, dass die syrische Regierung vor kurzem erst eine Verhandlungsgruppe zusammengestellt hat, spräche dafür, dass es auch in dieser Richtung Bewegung gibt.
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Syrien: Rebellen schießen weiteren Regierungs-Hubschrauber ab

erschienen bei Ria Novosti

Die syrischen Rebellen haben laut Medienberichten am Wochenende einen Hubschrauber der Regierungsarmee abgeschossen. Die Mi-17 aus russischer Produktion stürzte im Raum eines Luftwaffenstützpunktes unweit von Aleppo ab.

Das Video des Absturzes wurde auf Youtube gepostet, berichtet die russische Onlinezeitung Lenta.ru. Die Aufnahme zeigt einen brennenden Helikopter, der beim Landeanflug auf den Boden prallt und explodiert. Wenige Tage davor hatten die Rebellen mit einem tragbaren Luftabwehrsystem bereits einen Regierungs-Helikopter abgeschossen.


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Die Provinz Allepo ist seit Mitte 2012 Schauplatz erbitterter Kämpfe. Die Rebellen kündigten an, alle Militärflugplätze in der Region zerstören zu wollen.

In Syrien toben seit fast zwei Jahren Kämpfe zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten bis zu 70.000 Menschen getötet worden. Fast eine halbe Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Al-Qaida-Terroristen.

Quelle: Ria Novosti

„Libya-Style“: USA, Frankreich und die übliche Bande erkennt „einzig legitime Vertretung Syriens“ an

erschienen bei my-metropolis

Wie dummdreist und offensichtlich. Nachdem die ursprüngliche Verbrecherbande zur Destabilisierung Syriens kläglichst gescheitert ist, wurde nun – wie allseits bekannt ist – im vom berühmten feisten Kriegsverbrecher geführten US-Emirat Katar eine neue Bande gegründet, die man nun in der Verblödungsindustrie mit „neues syrisches Oppositionsbündnis“ bezeichnet.

Das die dort tätigen Leute mit Syrien nicht viel am Hut haben, teilweise seit Jahrzehnten Syrien nicht einmal gesehen haben, geschweige denn von irgendjemanden in Syrien jemals gewählt worden sind, ficht selbstverständlich auch niemanden einen Deut. Ebensowenig wie die Frage woher dieses – großteils keinem Brotberuf nachgehende – Pack sein Geld herhat um pausenlos quer über den Planeten zu jetten und überall wo es geht das Schandmaul aufzureissen. Das diese Leute jedes Gespräch mit der echten und wirklich legitimen syrischen Regierung von vornherein kategorisch ausschließen, versteht sich mittlerweile von selbst.
Nein – der terroristische Arm der Politbande (FSA) hat sich sogar erdreistet Russland ein Ultimatum zu stellen, Russland als einen „feindseligen Staat“ einzustufen, sollte Moskau seine Position zu Syrien nicht ändern. Was der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Montag in Moskau gar nicht mehr „lustig“ findet:

„Derartiges Verhalten der unversöhnlichen bewaffneten syrischen Opposition, die verhängnisvolle Ultimaten stellt, ist völlig inakzeptabel. Wir bestätigen ein weiteres Mal, dass die Zukunft Syriens nicht mit jenen verbunden werden darf, die auf gewaltsame und offenkundig terroristische Methoden setzt“

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