Schlagwort-Archive: Syrien Krieg

Weapons of mass hypnosis

von H.-P. Schröder

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IRAK 2003

 Colin Powell

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SYRIEN 2014

 Komplott II (2)

Worum es geht:

15. März 2015

Sponsored by Quatar (Al Thani):

http://webtv.un.org/watch/the-situation-in-syria-g%c3%a9rard-araud-france-david-m.-crane-scsl-and-dr.-stuart-j.-hamilton-press-conference/3472283372001/

The situation in Syria – Gérard Araud (France), David M. Crane (SCSL) and Dr. Stuart J. Hamilton – Press conference

Press conference on the situation in Syria
Speakers: His Excellency Gérard Araud, Permanent Representative of France to the United Nations; Professor David M. Crane, former Chief Prosecutor of the Special Court for Sierra Leone; and Dr. Stuart J. Hamilton, forensic pathologist (sponsored by the Permanent Mission of France)

http://www.innercitypress.com/syria1araudcrane041514.html

On Syria, Araud Denounces Only Critical Q, Crane Admits Qatar, SNC

By Matthew Russell Lee

David M. Crane, ein Amigauner als Chefankläger

http://www.law.syr.edu/deans-faculty-staff/profile.aspx?fac=152

Professor David Crane was appointed a professor of practice at Syracuse University College of Law in the summer of 2006. Prior to that time he was a distinguished visiting professor for the 2005 academic year. From 2002-2005 he was the founding Chief Prosecutor of the Special Court for Sierra Leone, an international war crimes tribunal, appointed to that position by the Secretary General of the United Nations, Kofi Annan. Served With the rank of Undersecretary General, Professor Crane’s mandate was to prosecute those who bear the greatest responsibility for war crimes, crimes against humanity, and other serious violations of international human rights committed during the civil war in Sierra Leone during the 1990’s. Among those he indicted for those horrific crimes was the President of Liberia, Charles Taylor, the first sitting African head of state in history to be held accountable. Professor Crane was the first American since Justice Robert Jackson and Telford Taylor at Nuremberg, in 1945, to be the Chief Prosecutor of an international war crimes tribunal. The Office of the Prosecutor is located with the Special Court in Freetown, Sierra Leone.

 

Professor Crane served over 30 years in the federal government of the United States. Appointed to the Senior Executive Service of the United States in 1997, Mr. Crane has held numerous key managerial positions during his three decades of public service, to include a, and Waldemar A. Solf Professor of International Law at the United States Army Judge Advocate General’s School.

 

Professor Crane teaches international criminal law, international humanitarian law, and national security law at the College of Law. Additionally, he is a member of the faculty of the Institute for National Security andCounterterrorism, a joint venture with the Maxwell School of Public Citizenship at Syracuse University. Professor Crane is on the leadership council of the American Bar Association’s International Law Section and currently serves as a co-chair on the sections International Criminal Court Task Force. In 2006/7, he founded Impunity Watch (www.impunitywatch.com) a law review and public service blog.“

Syrien: Saudi-Arabien will Terroristen mit Bazookas ausrüsten – Zeitung

siria y kerrierschienen bei Ria Novosti

Die Regierung Saudi-Arabiens ist vom Verlauf der Friedensverhandlungen bei der Konferenz „Genf 2“ enttäuscht und will die syrische Opposition mit Bazookas ausrüsten, schreibt die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf diplomatische Quellen und Vertreter der syrischen Regimegegner.

 

Laut einem Diplomaten aus einem arabischen Land, der anonym bleiben wollte, hat Saudi-Arabien den Regimegegnern Lieferungen der tragbaren Fla-Raketenkomplexe angeboten. Das Angebot wurde Ende Januar, nach Abschluss der 1. Runde der Genfer Friedensgespräche, bei einem Treffen von Vertretern der Geheimdienste der USA und Saudi-Arabiens sowie anderer Golfländer mit Regimegegnern unterbreitet. Bei diesem Treffen äußerten die Seiten außerdem ihr Bedauern, dass die Delegation der syrischen Regierung in Genf nicht bereit sei, eine Absetzung von Präsident Baschar al-Assad zu diskutieren.

Die Behörden Saudi-Arabiens verweigern vorerst jeden Kommentar zu diesen Berichten.

Die USA hatten mehrmals erklärt, dass sie gegen Lieferungen solcher (von ihnen selbst verkauften) Waffen an die syrische Opposition sind, weil sie befürchten, dass diese Waffen später gegen Länder des Westens eingesetzt werden könnten. Saudi-Arabien sei bisher ebenfalls diesem Kurs gefolgt, schreibt die Zeitung. Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte am Freitag gegenüber der Zeitung, dass die Position der USA zu dieser Frage unverändert bleibe. (Anm: aber der US-Geheimdienst unterbreitet… s.o. – geht´s noch?)

Vertreter der syrischen Oppositionsgegner erklären unterdessen, dass ihnen der Umfang der geplanten Lieferungen vorerst nicht bekannt sei. Sie würden allerdings „eine beträchtliche Menge“ dieser Waffen erwarten. Die Lieferungen sollen von Depots in der Türkei und in Jordanien erfolgen, wo diese Waffen lieferbereit vorhanden seien.

Quelle: Ria Novosti

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Anmerkung: Unerträgliche, zynische Heuchelei! Die Saudis machen die Drecksarbeit im Auftrag der Zionisten, zu denen die Scheichs selbst gehören:

Hier haben wir den Kauf der Waffen gemeldet. Doch: Russland spielt das Spiel leider auch mit – unverständlicherweise. Gute Geschäfte für die Waffenfirmen – alles läuft wie am Schnürchen für die Konzerne. Merkt denn niemand mehr, für wie blöd sich die ganze Welt verkaufen lässt? Gibt es auf dem langen Weg dieser Ereignisse nirgends genug Charakter, diese Mörder und ihr Werkzeug aus dem Verkehr zu ziehen? Diese Taten entspringen „demokratisch“ gewählten Politikern…

ISIS: Ruhe im Karton!

syrian armyerschienen bei chartophylakeikon tou polemou

Vorgestern gab es erste Meldungen darüber, dass die ISIS (“Islamischer Staat im Irak und Syrien”) nach schweren Gefechten mit der Al-Nusra-Front & mit “mehr als einem Dutzend” von mit dieser alliierten Terrororganisationen die syrische Provinz Deir ez-Zor räumt und in Richtung al-Raqqah und Hasaka abzieht. Die Suche nach dem Ursprung dieser Nachricht stößt auf Umwegen wieder zum “Syrischen Observatorium”, dessen Ein-Personen-Team in einem Telefoninterview mit AFP erklärt haben soll, ISIS-Einheiten hätten die Provinz Deir ez-Zor bereits komplett geräumt und seien nur noch an den Grenzen zur Provinz al-Raqqah präsent.

Die ISIS wurde durch die Kräfte anderer Terrororganisationen verdrängt, so dass man hier schwerlich von “Erfolgen” sprechen kann. Es handelt sich einzig um eine Art Frontbegradigung im Kontext von größeren Hintergrundereignissen, denn so nehmen die Bemühungen Saudi-Arabiens, die ISIS aus dem verlorenen Syrienexperiment in den Irak zurückzuziehen und damit “Rebellen” umzusortieren, langsam Gestalt an. Noch ist nicht hundertprozentig klar, ob diese Rechnung aufgeht, aber ein Meilenstein ist es allemal.

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unter Geiern – Mission ISIS

siria chesserschienen bei chartophyleikon tou polemou

In kurzfristiger Perspektive ist die Auseinandersetzung zwischen den Kosmopoliten und “Verfechtern des reinen Islam” von der Al-Nusra-Front und den eigenartig regional-nationalistischen Terrorbrigaden vom “Islamischen Staat Irak und Sham” sowohl der syrischen Regierung, als auch Bagdad und darüber hinaus Moskau und selbst Washington auf manche Weise von Vorteil. Vorteile gibt es in diesem Szenario auch für gewisse Schattenmächte – Frankreich und Großbritannien; dadurch wird das eher europäische Projekt namens “FSA” scheinbar geadelt. Diese Auseinandersetzung gereicht ebenso Erdogan kurzfristig zum Vorteil, der derzeit auf rein innenpolitischer Ebene ums politische Überleben kämpfen muss. Und, so wie die Dinge liegen, hat die Al-Nusra-Front selbst etwas davon, während die ISIS wohl erst einmal “leidtragend” sein wird.

Das alles kurzfristig. Wenn man etwas weiter denkt, dann ist es genau andersherum. Das durch den Krieg durchaus nicht wenig gebeutelte Syrien ist nicht in der Lage, mit allen Gegnern gleichzeitig Krieg zu führen – und ganz abgesehen vom Szenario “Löwe in Damaskus” ziehen auf praktischer Ebene immer noch taktische Überlegungen. In diesem Fall bedeutet das, dass die Regierung sich mit den einen zu einigen versuchen wird, die anderen bis zum Ende bekämpft. Bekämpft werden zweifelsohne jene, die eine Einheit und die Sicherheit des Landes direkt bedrohen. Und das ist die Al-Nusra-Front, während jene, welche man als “säkulare Opposition” bezeichnet, durchaus in den Genuss einer taktischen Allianz mit der Regierung kommen können.

Die ISIS stellt, sobald sie aus den Ortschaften und sonstig bevölkerten Gebieten Syriens verdrängt wird, keine unmittelbare Gefahr mehr dar, so dass die syrische Regierung sich vorerst darauf verlegen kann, sie von den wichtigsten bewohnten Gebieten fernzuhalten. Der Preis einer zeitweiligen Besetzung irgendeiner Peripherie könnte dabei durchaus in Kauf genommen werden. Bis zum bitteren Ende, egal wo, wird es aber Krieg mit der Al-Nusra-Front geben: hier gibt es keine Kompromisse und es sind auch keine Kompromisse denkbar.

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