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Syrien: befreite belgische Geisel schützt Regierung

syrien gaserschienen bei Stimme Russlands

Die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad habe keine chemischen Waffen während des Angriffs bei Damaskus verwendet, erklärte im Äther des belgischen Radios RTL-TVI der gestern aus Gefangenschaft syrischer Kämpfer freigelassene Forscher Pierre Piccinin da Prata.

„Ich halte es für meine moralische Verpflichtung, dies zu sagen. Nicht die Regierung von Baschar Al-Assad hat Gas Sarin oder ein anderes Gas in Vororten von Damaskus eingesetzt“,

sagte der ehemalige Gefangene unter Berufung auf ein abgehörtes Gespräch seiner Entführer.

Pierre Piccinin da Prata war im Laufe von fünf Monaten zusammen mit dem italienischen Journalisten Domenico Kuirikro durch die Rebellen gefangen gehalten worden. Heute sind die beiden heimgekehrt.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2013_09_09/Befreite-belgische-Geisel-schutzt-syrische-Regierung-7117/

Quelle: Stimme Russlands

Syrien: „Rebellen“ und Giftgas – die Fakten

Syria Tal Abyad - Bild: Fars News Agency
Syria Tal Abyad – Bild: Fars News Agency

erschienen bei Rationalgalerie

von Ulrich Gellermann

Amerikanische Web-Site enthüllt: Saudis und Rebellen tragen Verantwortung für Giftgas-Attacke

 

Der amerikanische Außenminister, John Kerry, konnte den Kameras kaum in die Objektive sehen, so dürftig waren seine Beweise für die Regierungs-Urheberschaft des Giftgas-Anschlages im syrischen Ghouta. Dass hinderte Bundesaußenminister Westerwelle keineswegs sich der US-Meinung ungeprüft und schnell anzuschließen. Auch die 3-Sat-Kulturzeit-Moderatorin Tina Mendelssohn (stellvertretend für die deutschen Mehrheitsmedien) verkündete, im Brustton der Überzeugung, dass „Assad“ für den Giftgasanschlag verantwortlich war. Eine zweite Meinung einzuholen, Fakten zu prüfen, das alles ist in deutscher Politik und den ihr angeschlossenen Medien außer Mode gekommen. Deshalb veröffentlicht die RATIONALGALERIE eine zweite, völlig anderslautende Quelle. Die amerikanische Web-Site MINT PRESS, deren Artikel wir übersetzt haben, ist ein eingetragenes Medienunternehmen mit Sitz in Minnesota. Die „Minnesota Post“ hat im vergangenen Jahr ausführlich über das Unternehmen berichtet.
In Zusammenarbeit mit Dale Gavlek stellt der Reporter Yahya Ababneh die Fragen an die Rebellen.

Übersetzung: RATIONALGALERIE / Gesine Strempel

EXCLUSIVE: Syrians In Ghouta Claim Saudi-Supplied Rebels Behind Chemical Attack, By Dale Gavlak and Yahva Ababneh

Syrische Kämpfer im Vorort Ghouta von Damaskus haben der zugegeben, dass sie verantwortlich für den Chemiewaffenvorfall sind, den die Westmächte den syrischen Regierungstruppen anlasten. Sie enthüllten, dass die Toten Opfer eines Unfalls waren, hervorgerufen durch die falsche Handhabung der Chemiewaffen, mit denen Saudi Arabien sie beliefert habe.

„Aus zahlreichen Interviews mit Ärzten, Einwohnern von Ghouta sowie mit Aufständischen und deren Familien geht hervor, dass Kämpfer Chemiewaffen über den saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar bin Sultan erhielten. Sie sind verantwortlich für die Durchführung des tödlichen Gasangriffs“, schreibt Gavlak.

Die Kämpfer berichteten, dass sie nicht ausreichend im Umgang mit Chemiewaffen ausgebildet wurden, es wurde ihnen noch nicht mal gesagt, dass es welche waren. Es hat den Anschein, als wären die Waffen zunächst für den Al-Kaida-Ableger al-Nusra Front bestimmt gewesen.

„Die Waffen machten uns neugierig. Und unglücklicherweise handhabten einige Kämpfer die Waffen falsch und verursachten die Explosionen“, berichtete ein Kämpfer namens `J´ der Reporterin Gavlak.

Seine Behauptungen wurden von einer Kämpferin namens `K´ wiederholt, die dann erzählte: „Sie haben uns weder gesagt, was das für Waffen waren, noch wie man sie einsetzt. Wir wussten nicht, dass es sich um Chemiewaffen handelt. Wir wären nie darauf gekommen, dass es Chemiewaffen sein könnten.“

Abu Abdel-Moneim, Vater eines Aufständischen, sagte auch: „Mein Sohn kam vor zwei Wochen zu mir und fragte mich, ob ich wüsste, was das für Waffen wären, die er tragen sollte“, er beschrieb, sie hätten eine „röhrenförmige Form“, andere sähen aus wie eine „große Gasflasche“. Der Vater sagte, der Name des saudischen Kämpfers, der die Waffen lieferte, sei Abu Ayesha. Laut Abdel-Moneim explodierten die Waffen in einem Tunnel und töteten 12 Kämpfer.

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Anmerkung: Wir hatten bereits gestern dank Dr. Steffen Seidel die erste Vorabübersetzung aufgelegt. Die hier vorliegende Übersetzung ist korrigiert – Danke an U. Gellermann!

Syrien: Operation Tomahawk mit Käse

nethan obamavon Pepe Escobar

Übersetzung John Schacher

 

Diese ohrenbetäubend hysterische Show rund um Syrien als ein Irak 2.0 kann nur ablaufen, weil der Präsident der Vereinigten Staaten (POTUS) sich selbst ein “Glaubwürdigkeits“- Problem fabriziert hat, als er voller Leichtfertigkeit den Einsatz von chemischen Waffen in Syrien als “rote Linie“ definierte.

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Um „Glaubwürdigkeit“ zu bewahren, muss die US-Regierung dringend die Übeltäter bestrafen – zur Hölle mit Beweisen. „Doch dieses Mal wird es begrenzt sein.“ „Maßgeschneidert.“ „Nur ein paar Tage.“ „Ein Schuss vor den Bug“ – wie es POTUS einordnet. Dennoch werden einige – aber nicht alle – „hochwertigen Ziele“, einschließlich Steuerungs- und Kontroll-Einrichtungen sowie Liefer-Systeme in Syrien eine Flut von Tomahawk Marschflugkörpern (384 sind bereits im östlichen Mittelmeer positioniert) begrüßen dürfen.

Wir alle wissen wie sehr das Pentagon es liebt, seine humanitären Befreiungen auf der ganzen Welt mit Namen wie Desert Fox, Invincible Vulture oder anderen Produkten der Brainstorming-Idiotie zu taufen. So, jetzt ist es Zeit, diese Operation „Tomahawk mit Käse“ zu nennen.

Es ist wie die Bestellung einer Pizza-Lieferung. „Hallo, Ich möchte Tomahawk mit Käse.“ – „Natürlich, ist in 20 Minuten fertig.“ – „Halt, warte! Ich muss ja erst die UN täuschen. Kann ich nächste Woche abholen kommen? Mit extra Käse?“

1988 startete Bill “Ich hatte keinen Sex mit dieser Frau“ Clinton die Operation Desert Fox, die entwickelt worden war, um „die Fähigkeiten Saddam Hussein´s“, nicht-existente Massenvernichtungswaffen herzustellen, „abzubauen, aber nicht zu zerstören“. Jetzt wird der Einsatz jener zutiefst moralischen Tomahawks auch damit begründet, „die Fähigkeit von Bashar al-Assads Regierung“, unbewiesene C-Waffen-Angriffe zu entfesseln, „zu verschlechtern“.

Dennoch gibt es immer noch dieses zutiefst lästige Problem der immerfort undankbaren Araber, die, laut der New York Times, „aus emotionalen Gründen gegen alle westlichen militärischen Aktionen in der Region sind, egal wie humanitär die Sache auch ist“.

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syrische Rebellen bekennen sich zu Giftgas-Einsatz – MSM schweigen!

von John Schacher

Syrische Rebellen übernehmen die Verantwortung für Giftgasattacke. Die MS-Medien schweigen, obwohl die Meldung von einem 20 Jahre tätigen, seriösen Auslands-Journalisten ausgegeben wurde. Zeitungen wie z.B. der Guardian wurden mit den News versorgt, es herrscht aber Schweigen im Blätterwald.

Das rechtzeitige Bekanntwerden dieses Bekennermaterials würden jede US-Kriegshandlung unmöglich machen – und vielleicht sogar die Hintermänner dieser Sauerei entlarven.


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weitere Information

Übersetzung Dr. Steffen Seidel – Danke

Syrische Rebellen im Damaszener Vorort Ghouta haben gegenüber Associated Press Korrespondent Dale Gavlak zugegeben, dass sie für den Vorfall mit chemischen Waffen letzte Woche verantwortlich waren, wofür die Westmächte Bashar Al-Assads Truppen verantwortlich gemacht haben, was zeigte, dass die Verluste die Folge eines Unfalls waren – verursacht durch die Rebellen infolge falscher Handhabung chemischer Waffen, die ihnen von Saudi-Arabien geliefert wurden.

„Aus zahlreichen Interviews mit Ärzten, Ghouta Bewohner, Rebellen und ihre Familien …. viele glauben, dass bestimmte Rebellen Chemiewaffen erhalten über den Saudischen Geheimdienstchef, Prinz Bandar bin Sultan, und dass sie verantwortlich waren für die Durchführung des (tödlichen) Gasangriffs“ schreibt Gavlak. (zurück bis Version hier).

Rebellen sagte Gavlak, dass sie nicht richtig ausgebildet wurden, wie mit den chemischen Waffen umzugehen sei oder sogar nicht gesagt wurde, was für welche das seien . Es scheint, als ob die Waffen zunächst dafür bestimmt waren, dem Al-Qaida-Ableger Jabhat al-Nusra gegeben zu werden.

„Wir waren sehr neugierig auf diese Waffen. Und leider, behandelten einige der Kämpfer die Waffen unsachgemäß und lösten die Explosionen aus“, erzählte einer militanten namens ‚J‘ Gavlak.

Seine Behauptungen wurden wiederholt von einem anderen weiblichen Kämpfer namens ‚K‘, die Gavlak sagte : „Sie haben uns nicht gesagt, was diese Waffen waren oder wie sie verwendet werden. Wir wussten nicht, dass das chemische Waffen sind. Wir haben nie gedacht, dass das chemische Waffen waren.“

Abu Abdel-Moneim, der Vater einer oppositionellen Rebells, hat Gavlak auch gesagt „Mein Sohn kam zu mir vor zwei Wochen um zu fragen, was ich dachte, was die Waffen waren, welche er gebeten worden sei zu tragen“, beschrieb diese als mit einer „Rohr-ähnlichen Struktur“, während andere wie eine „große Gasflasche“ waren. Der Vater benennt der militanten Saudi, der die Waffen bereitgestellt hatte, als Abu Ayesha.

Laut Abdel-Moneim, explodierten die Waffen in einem Tunnel, töteten 12 Rebellen.

„Mehr als ein Dutzend befragte Rebellen berichteten, dass ihre Gehälter von der saudischen Regierung kamen“, schreibt Gavlak.

Wenn genau, könnte diese Geschichte den „Ansturm auf Syrien“ der Vereinigten Staaten völlig zum Entgleisen bringen, welcher auf der „unbestreitbaren“ Rechtfertigung beruht, dass Assad hinter dem Chemie-Waffen Angriff war. Dale Gavlak Glaubwürdigkeit ist sehr beeindruckend. Er ist ein Nahost-Korrespondent für die Associated Press seit zwei Jahrzehnten und hat auch für National Public Radio (NPR) und geschriebene Artikel für BBC News gearbeitet.

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