Schlagwort-Archive: Phosphorbomben Dresden 1945

Links/Rechts 19.9.16

Menschenasche in Tripolis - weisser Phosphor?
Menschenasche in Tripolis – weisser Phosphor?

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… „Mit der Ankunft von über eintausend Elitesoldaten der syrischen Armee in Deir Ezzor schlägt die U.S.-Luftwaffe „blindlings“ und vor allem feige mit Jagdbombern auf Stellungen der Regierungstruppen zu…

Die meisten starben sofort an den Verbrennungen, verursacht durch den grausamen Einsatz von Phosphor-Bomben durch die U.S.-Luftwaffe.“ …

jW: Barbarisches Abschlachten: U.S.-Luftangriff auf syrische Soldaten mit Phosphor-Bomben

„Wir lassen 16–17 Prozent der besonders schützenswerten Wälder stehen, was weit über den gesetzlichen und FSC-Anforderungen liegt“, erklärt die Ikea-Sprecherin Josefin Thorell gegenüber Umweltschützern. „Wir haben schon viel erreicht, aber wir laufen uns gerade erst warm“, schwärmt Steve Howard, Nachhaltigkeitschef des IKEA Konzerns.“ …

ptv: IKEA holzt ab: Schwedischer Konzern soll Nutzwälder aus illegalen Mafia-Beständen erworben haben (Video)

… „Seit Bolivien die US-Drogenbehörde DEA im Jahr 2008 des Landes verwiesen hat, geht der Cocaanbau drastisch zurück. Hauptgrund dafür ist die Politik des Dialogs, statt wie die DEA mit Gewalt gegen Landwirte vorzugehen. Auch Venezuela beendete bereits 2005 die Zusammenarbeit mit der DEA.

… Morales bezeichnete die Erklärung Obamas in einem Tweet als „lächerlich“ und sagte, die USA sollten erst einmal „ihr Bankgeheimnis aussetzen, ihre Steueroasen beseitigen, ihre Waffenproduktion stoppen und aufhören in andere Länder einzudringen.“ Die USA seien der größte Drogenkonsument der Welt und hätten „keine moralische Autorität, die Drogenbekämpfung anderer Völker zu kritisieren“, twitterte Morales. „Man muss neokolonialistisch sein, prokapitalistisch und proimperialistisch, um von den USA im Kampf gegen den Drogenhandel anerkannt zu werden“, fuhr er fort.“ …

Gegenfrage: Boliviens Präsident: „War on Drugs“ ist Kontrollinstrument der USA

… „Nach Ansicht der Richter in Mannheim muss dem Kind in Deutschland Asyl gewährt werden. Chinesen mit mehr als zwei Kindern können wegen der strikten Familienpolitik in ihrer Heimat also nun darauf hoffen, dass ihr Nachwuchs in Deutschland den Flüchtlingsstatus bekommt. Wie ein VGH-Sprecher sagte, könnte diese Entscheidung bundesweit Signalwirkung haben.“ …

ptv: Massenmigration: die wirkliche Welle kommt noch – Flüchtlingsstatus für chinesisches Kind

… „“ …

Hensel´s Sonntagsmatinée: die Ermordung Dresdens

von H.-P. Schröder

Dresden 1944

Dresden Februar 1945: Nach dem Massenmord

 

„Warum meine Mitkriegsgefangenen und ich nicht umgebracht wurden, weiß ich nicht.“
Kurt Vonnegut in „Mann ohne Land“, Pendo Verlag, Seite  30

 

Lieber Kurt,

erlaube mir bitte, als ein der Gnade der späten Geburt teilhaftiger, obwohl, das muß sich erst noch beweisen, das mit der Gnade…. .

Noch `mal. Erlaube mir, als ein 7 Jahre später zufällig Dazugekommener, als ein 52er der Reserve, den Versuch, eine vorsichtige Antwort auf deine Warum-Frage ohne Fragezeichen zu geben.

Warum hat man euch nicht sofort an die Wand gestellt und kaltgemacht? Verdient habt ihr es. Was sind 30 tote Feinde im Verhältnis zu 100.000 toten Freunden, 30 Gräber gegen 100.000?

1 : 3333,3333 ad infinitum im Verhältnis, rein mechanisch gerechnet.

30 kann man mit einem Feuerstoß erledigen und in die Elbe werfen. Auf die Schnelle. Sie schaukeln dann eine Weile zufrieden mit dem Strome und den Nachbarleichen, dem angekokelten Feuerwehrmann und dem Kinderteil aus Unterleib mit Schürze, gen Norden, bis sie absänken in „Nacht und Schimmel“ dem Grund entgegen sehend.

Vielleicht erreichten ein paar von ihnen Meißen, oder Torgau, die Bestgenährten kämen vielleicht bis Wittenberg und ein vortrefflich Erhaltener mit guter Gesinnung bis Magdeburg, aber alle, alle  versänken in der Tiefe. Niemals erreichten sie Hamburg und das Tor zur Welt. Niemals wieder.

Aale und das was unten haust, nähmen ein Häppchen, oder zwei, und niemals kämen sie wieder aus dem grünen Schwarz zu uns nach oben. Niemals.

Oder… …
Oder auf den Rost mit ihnen, mit den 30 Amerikanern, auf die eisernen Schienen mit ihren Kadavern, zu ihren Opfern und vereint im Rauch gen Himmel. Verdient habt ihr es. Warum ist das nicht passiert, in Dresden, im Februar `45?  30 verschwinden zu lassen, wäre damals kinderleicht gewesen. Und durchaus menschlich.

Aber 100.000? Um die zum Verschwinden zu bringen, benötigt es eines größeren Aufwandes. Das macht man nicht so nebenbei, im Affekt, mit einer Salve. Das erfordert etwas Ausgeklügeltes, Feingetuntes. Das muß komponiert werden, von langer Hand geplant, wie ein festliches Menü muß das sein.

Zuerst drei, vier Fehlalarme zum Aperitif, dann die erste Vorspeise: Ein paar Maschinen, ein leichter Angriff mit Brandbomben, so ein, zwei tausend, dazwischen gesät Sprengbomben, danach abdrehen, Sirenen, Entwarnung, Feuerwehren rücken aus, Brände löschen, alles was noch lebt kriecht aus Bunkern und Unterständen, in den Operationssälen werden die Skalpelle geschliffen, gleich kommen Wagenladungen mit heißer Fracht,  Eimerketten selbstorganisieren sich, Flüchtende passieren die noch passierbaren Strassen. Alles ist aufgescheucht, in Bewegung.

Dann erscheint das Hauptgericht: Kälberbraten, mit und ohne Knochen.

Die zweite Welle erwischt alle. Die Feuerwehren, die Ärzte und Krankenschwestern, die Flüchtenden auf den Strassen. Ganz Viertel neigen sich um sich schlagend, in die schuttfahnigen Glutkanäle, zerbersten am Grund von Schluchten, kehren Unterstes nach oben, zermatschen das Weichere zu noch Weicherem, Steine zu Geröll, Geröll zu Staub, Staub zu Asche.

Bestialisch kreischend reißt der Tod die Feuerwehrleute in Stücke, mitsamt ihren Hydranten und ihren mechanischen Spritzen und ihre Tanks verdampfen so schnell, daß keine Zeit bleibt, Feuer zu fangen.

Im Tiefgeschoß eines Wasserreservoirs haben BDM-Mädchen Schutz gesucht. Dort unten klingen die Einschläge wie großkalibrige Artillerie, der Turm ist gepanzert, solide, steht etwas abseits. Er schüttelt sich von Zeit zu Zeit und bewegt sich zitternd. Hensel´s Sonntagsmatinée: die Ermordung Dresdens weiterlesen

Danke Freunde im Iran, daß Ihr uns nicht vergessen habt!

Übersetzung H.-P. Schröder

Dresden-1 (2)

 

die Bombardierung Dresdens – Großbritanniens vergessenes Kriegsverbrechen des II. Weltkrieges

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von MOS/SSM/HE – presstv
www.presstv.com/detail/2013/02/14/288935/britains-forgotten-war-crime-of-wwii/

Während Großbritannien behauptet, ein Anwalt der Menschenrechte in Afghanistan, im Irak, in Syrien und in vielen anderen Ländern rund um die Welt, zu sein, liefert die englische Geschichte harte Belege dafür, daß England, der große Prediger der Menschenrechte, gleichzeitig der schändlichste Verletzer der Menschenrechte ist.

Mehr als 500.000 deutsche Zivilisten und Flüchtlinge, meist Frauen und Kinder, wurden 1945 durch englische Bombenteppiche abgeschlachtet, eines der schlimmsten Massaker aller Zeiten.

Mehr als 700.000 Phosphorbomben wurden unter Britanniens damaligem Premierminister Winston Churchill auf 1, 2 Millionen wehrlose Bewohner der deutschen Stadt Dresden abgeworfen, was nicht nur eines der hervorragendsten Zentren Nordeuropas in brennende Ruinen verwandelte, sondern gleichzeitig zu einem der schlimmsten Kriegsverbrechen des II. Weltkrieges führte.

Die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 war so brutal, daß einige Historiker annehmen, daß sie den Höhepunkt von Winston Churchills Wahnsinn markiert.

„Ich möchte keine Vorschläge, wie man die Wirtschaft und die Kriegsmaschinerie außer Gefecht setzen kann, was ich erwarte sind Vorschläge, wie wir die deutschen Flüchtlinge auf ihrer Flucht aus Breslau braten können“, sagte Churchill einmal.

Gegen Ende des Krieges wurde dann der von Churchill gewünschte Feuersturm ausgelöst.

Mehr als 260.000 Körper und Reste von Körpern wurden gezählt, nachdem die British Royal Air Force (RAF) und die United States Army Air Force (USAAF) Dresden angegriffen hatten. Doch von denjenigen, die im Zentrum starben, blieben keine Spuren, weil dort die Temperatur 1600 ° Celsius erreichte.

Die Bevölkerung Dresdens hatte kaum Zeit ihre Schutzräume zu erreichen und diejenigen, die unter der Erde Schutz suchten, sind oft erstickt, als der Sauerstoff von den Flammen aus der Luft gezogen wurde, um den Brand zu unterhalten. Andere starben in einem Feuerball weißer Hitze, einer Hitze die stark genug war, menschliches Fleisch zu schmelzen.

Als die Bombardierungen begannen, konnte sich niemand vorstellen, daß in weniger als 24 Stunden alle diese Menschen in Churchills Feuersturm schreiend sterben würden.

Wenn es ein Kriegsverbrechen war, dann war Dresden sicherlich eines der schlimmsten aller Zeiten.

Es ist traurig, daß Churchill, der in dieser entsetzlichen Tragödie das Abschlachten von einer halben Million Menschen befohlen hat, von Großbritanniens Königin Elizabeth II, 1953 zum Ritter geschlagen worden ist.

Die englische Königin machte Churchill zum Ritter des Order of the Garter, dem höchsten Orden der englischen Ritterschaft.

MOS/SSM/HE
Quelle: Press TV
Übersetzung: H.-P. Schröder