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Jerusalem: Proteste weiten sich aus – Schockvideo

tarek abu Khdeir RIAvon John Schacher

Das in Ost-Jerusalem bestialisch ermordete Racheopfer Mohammad Abu Khdeir (16) wurde von seinen Entführern lebendig verbrannt. Das ergab die Autopsie nach Angaben des palästinensischen Generalstaatsanwalts Mohammed Al A’wewi.

Die durch israelische Repressionen ausgelösten Proteste sind nun massiv und landesweit. Während Israel mit Luftwaffe gegen Gaza Angriffe fliegt, schikanieren am Boden die „Sicherheitskräfte“ alle Araber aufs äusserste. Die Beerdigung von Mohammad Abu Khdeir wäre ein eigenes Kapitel an Gewalttaten. Eine davon wurde jedoch gefilmt und kann dank RT herausgegriffen werden. Der nachfolgende Film zeigt den Gewaltexzess eines erwachsenen Soldaten gegen den 15-jährigen palästinensisch-amerikanischen Tarek Abu Khdeir, der – zufällig? – auch noch der Cousin des Ermordeten ist. Am Boden liegend muss er wehrlos Serien von schweren Fausthieben eines offenbar psychopathischen vermummten IDF-Soldaten einstecken. Ein weiterer IDF-Soldat fesselt dann den Jungen, während der Psychopath aufsteht und ihn mehrfach gegen den Kopf tritt, wieder mit Faustschlägen eindeckt und weiter tritt. Tarek wird anschliessend gefesselt und offenbar bewusstlos weggeschleift und dabei weiter misshandelt. Da friert´s einen, oder? Der Film wurde aktuell im palästinensischen TV gezeigt (!) – das ist wiederum größtmögliche Provokation – es scheint, als ob Israel mit Gewalt Krieg im „eigenen“ Land schaffen will. Der Weltenbrand will gelegt sein, immer wieder..:


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was noch zu erwähnen bleibt

Mieser und manipulativer als bei der ARD geht es (wie so oft) nicht mehr:

„Der palästinensische Jugendliche war offenbar bei lebendigem Leib verbrannt. Nach Angaben des palästinensischen Generalstaatsanwalts Mohammed Al A’wewi starb der 16-jährige Mohammed Abu Khdeir an schweren Verbrennungen.“

Liest sich wie Selbstentzündung, oder? Deutschkurs auf Beitragszahlerkosten gefällig, ihr Lügenbarone bei der ARD?? Grammatik, Tag 1: die Aktiv- und die Passivform? Ihr seid AKTIV bei der Verfälschung der Nachrichtung, das ist mal sicher. Wieder mal zugunsten der Mörderbande, die das sogenannte „Israel“ regiert. Ist Mohammed nun „lebendig verbrannt“ oder „lebendig verbrannt worden“? hmm?

Ich sag Euch mal, wie ich das sehe:

Vor wenigen Wochen wurde nach Exhumierung und Obduktion klar war, dass israelische „Sicherheitskräfte“ einen Jungen (der nicht mal Stein geworfen hatte) am palästinensischen Heimatverlust-Gedenktag mit scharfer Munition erschossen hatten. Die amtlichen Aussagen Israels, daß bei dieser Gelegenheit nur Gummi-Munition benutzt wurde, waren damit als Lüge enttarnt. Palästinas „Regierung“ versuchte daraufhin Beschwerden in Richtung UNO und Weltöffentlichkeit loszuwerden. Wir haben das damals aufgenommen. Fast hätte ich geschrieben gern. Zusätzlich kamen die Palis auf die Idee, sich intern zu versöhnen – das darf ja gar nicht sein…

Dann kam wumms wie gerufen die Entführung und der Mord an den drei israelischen „Religionsschülern“. Superunschuldige, liebe Jungs! Gleich drei! Damit wurde der Mainstream bis in die Enden der Welt geflutet. Denn nun waren nicht nur die Palis Opfer, nein nein… Die damit verbundene israelische Durchsuchungs-, Unterdrückungs-, Verhaftungs-, Mord- und Zerstörungswelle soll zeigen, wer Herr im Affenhaus ist… Obwohl bis heute kein Täter identifiziert ist. Und eh´ich es vergesse: Hamas geht gar nicht… das sind ja Terroristen. Was bitte ist dann Israel, welche Taktiken nutzt es täglich?

Am Tag der Entführung Mohammeds wurde in Ost-Jerusalem übrigens noch ein weiterer  – wegen schneller Hilfe aber erfolgloser – Entführungsversuch an einem kleinen Jungen unternommen. Diese Lebensumstände sind für die Palästinenser einfach nicht zu ertragen, da ist alles Barbarei pur. Wenn ihr bei der ARD das für Eure hohen Gehälter nicht zu berichten bereit seid, mach es eben ich.

Es wundert schon fast, daß ihr dem Toten kein Mitschuld gebt. Etwa, daß er auf die Beerdigung seines Anverwandten gegangen war obwohl hohen Risikos, daß das keine konfliktfreie Veranstaltung werden könnte….

persönlicher Nachsatz

Es ist zum Heulen, was die da seit vielen Jahrzehnten veranstalten in Israel. Ich war 1995 dort und obwohl diese Phase heute friedlich genannt wird, verkürzte ich schon damals nach Inaugenscheinnahme meinen wohlverdienten Urlaub, um diesem Irrenhaus jenseits aller Gerechtigkeit und Ordnung zu entgehen. Wenige Tage später las ich in der Zeitung, daß vor genau dem Reisbüro in der Dizzengoff-Street in Tel Aviv eine riesige Bus-Bombe explodiert war und viele Menschen dabei den Tod fanden, in dem ich 200 Mark gezahlt hatte, um einige Tage früher heimfliegen zu können…

„Kinder in Käfigen“: Menschenrechtsgruppe beschuldigt Israel der Folter

palästina kidserschienen bei RT

Übersetzung John Schacher

Anmerkung: Schade, daß der erste Artikel 2014 nicht etwas Positives behandeln kann – Israel einmal mehr! Danke an die Aktivisten, denen menschliche Werte noch kein Fremdwort geworden sind!

Eine israelische Menschenrechtsorganisation hat das Land der Folter an palästinensischen Minderjährigen beschuldigt, sowie Fälle von öffentlicher Käfighaltung sowie Bedrohungen und sexuelle Gewalt gemeldet

 

Das „Öffentliche Komitee gegen Folter in Israel“ (PCATI) verurteilt Israels Versagen, palästinensische Kinder und Jugendliche von Folter zu schützen. Die Gruppe forderte die Behörden auf, besondere Vorschriften für den Schutz von Kindern gegen Folter im israelischen nationalen Recht einzuführen.

Die Menschenrechtsorganisation klagt an, dass das Völkerrecht gegen die Folter, wie im Istanbul-Protokoll-Handbuch für effektive Untersuchung und Dokumentation von Folter dargelegt, von Israels Inlands-Gesetzgebung nicht widergespiegelt werde.

PCATI argumentiert, dass „Folter ein Mittel des Angriffs auf die individuelle Grundlagenen der psychischen und sozialen Funktionsfähigkeit ist“, wie im Istanbul-Protokoll beschrieben. Darüber hinaus kann Folter ein Kind direkt oder indirekt beeinträchtigen. Die Auswirkungen können auftreten aufgrund der Folter oder Inhaftierung des Kindes selbst, der Folter von Eltern oder engen Familienangehörigen wie auch durch Zeugenschaft von Folter und Gewalt.“

Der Bericht der Gruppe wurde am Dienstag vor der öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses der Knesset zu verwandten Themen veröffentlicht. PACTI begründete ihre Beschwerde auf Daten von eingereichten Berichten von Übergriffen gegen Kinder, die in den letzten zehn Jahren gesammelt wurden.

Die Praxis, Kinder in Freiluftkäfigen unterzubringen wurde gestoppt, nachdem die israelische Justizministerin Tzipi Livni nach deren Entdeckung eingriff, berichtet die Jerusalem Post.

PCATI erklärte, weiterhin aktiv Fälle zu untersuchen, die Kinder-Folter und Misshandlung durch IDF-Soldaten und Vernehmungsbeamte betreffen. Sie untersuchen Fälle von Bedrohung und sexueller Gewalt, die Haltung von Gefangenen in Eisenkäfigen (einschließlich Kindern) sowie das Verhalten des Militärs bei Festnahmen und Verhaftungen von Palästinensern. Die gesammelten Daten werden auch von einer Reihe von NGOs unterstützt, die ebenfalls an der Dokumentation von Foltervorwürfen beteiligt sind.

Nach Angaben des israelischen Public Defender Office, tauchten Erkenntnisse über Menschen, die während des Höhepunktes eines aktuellen Wintersturms in Eisenkäfigen gehalten wurden im Rahmen einer nächtlichen Inspektion eines Gefängnisses auf. Die Kinder wurden nach ihrer Festnahme bei eisigen Temperaturen stundenlang über Nacht im Freien gehalten aufgefunden, bis sie am nächsten Morgen bei Gericht vorgeladen wurden.

„Bei unserem Besuch während eines heftigen Sturmes fanden wir einen schrecklichen Zustand vor, berichten Anwälte der Häftlinge, die  ein schockierendes Bild beschrieben: in der Mitte der Nacht wurden Dutzende von Gefangenen in freistehenden Eisenkäfigen außerhalb der IPS-Übergangseinrichtung in Ramla vorgefunden,“ schrieb das Public Defender Office auf seiner Website.

„Es stellte sich heraus, dass dieses Verfahren, bei dem Gefangene draußen in Käfigen warten mussten, bereits mehrere Monate andauerte, was auch von weiteren Beamten bestätigt wurde.“

PCATI betont, dass die „Nichtgewährung der Rechte von festgenommenen Kindern oder die Minderung des vollen Genusses ihrer Rechte, einschließlich des Verbots eines Anwalts oder von Begleitpersonen zum Zeitpunkt von Festnahme und Verhör das Kind in einem Zustand der Hilflosigkeit und Verzweiflung bringt und damit eine Erhöhung des Drucks ermöglicht, der durch die Sicherheitskräfte auf das Kind angewendet wird, um ein Geständnis oder Informationen während des Verhörs zu erzielen.“

PCATI fordert, dass die Schwelle für einen „Akt des Missbrauchs“ von Israel gesenkt werden muss, wenn es um Kinder geht. Die NGO glaubt auch, dass Kinder und Erwachsene das Recht auf Rehabilitation haben. Die Menschenrechtsgruppe fordert weiters, dass Missbrauchsfälle das Recht auf vollständige Prüfung ihrer Fälle haben müssen sowie das Recht „durch einen Vertreter ihrer Wahl begleitet zu werden, wenn eine Zeugenaussage vor einem israelischen Ermittler erfolgt.“

Unter Berufung auf den diesjährigen Bericht von Defense of Children International (DCI-Palästina) und „Rechtsanwälte für palästinensische Menschenrechte“ (LPHR), bekräftigte PACTI, dass „Israel die einzige Nation ist, welche Kinder vor Militärgerichten, welchen grundlegendes und faires Verfahren fehlt, automatisch und systematisch verfolgt.“

Die Menschenrechtsorganisation schätzt, dass bis zu 700 palästinensische Kinder, manche erst 12 Jahre alt, jährlich in das israelische Militärhaft-System geraten.

Nach von Defence for Children International Palästina gesammelten Beweisen kommt „die Mehrheit der palästinensischen Kinder-Gefangenen wegen Steinewerfens in Haft und 74 Prozent müssen Erfahrungen mit körperlicher Gewalt bei Festnahme, Verlegung oder Verhör machen“. Darüber hinaus kommen „keinerlei israelische Kinder in Kontakt mit dem Militärgerichtssystem.“

Quelle: RT

Gaza-Weihnacht: Israel tötet aus der Luft

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erschienen bei FAZ

 

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben ein vierjähriges Mädchen getötet und mindestens drei weitere Palästinenser verletzt worden.

 

Israels Luftwaffe reagierte am Dienstag mit dem Bombardement auf die Ermordung eines Israelis durch Schüsse eines palästinensischen Scharfschützen.Der Mann hatte am Grenzzaun Reparaturarbeiten ausgeführt. Augenzeugen im Gazastreifen berichteten von mindestens zwölf Luftangriffen. Eine Armeesprecherin in Tel Aviv bestätigte Angriffe.

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Gaza: knietief in der Kacke

scheisstagerschienen bei ard

In Gaza-Stadt steht seit drei Wochen das einzige Klärwerk still. Es fehlen Strom und Diesel, um es zu betreiben. Für die Menschen ist das ein unerträglicher Zustand. Dabei wäre der Import von Diesel sogar möglich. Doch die Regierung weigert sich.

Der Import von Diesel über Israel wäre unter Umständen sogar möglich. Doch die Hamas weigert sich, diesen Schritt zu gehen, da bei der Einfuhr auf palästinensischer Seite Zoll fällig wäre. Und den will die palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah im Westjordanland kassieren – ein weiterer Hamas-Gegner.

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