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Libyen: bald jährt sich das Elend

von John Schacher

Dr. Hamza bestätigte am 1. Februar den sicheren Aufenthalt der Familie Quadhafi in Algerien, wo man sich sehr gut um ihre Sicherheit kümmere. Er erklärte auch, dass die Quadhafis als eingeladene Gäste in Algerien wären und die algerischen Behörden mit hohem Verantwortungsbe-wusstsein alles täten, um sie zu schützen.

Auch erklärte Dr. Hamza den libyschen Regierungssprecher Ibrahim Moussa und seine Familie bei bester Gessundheit und Verfassung sowie den Geheimdienstchef Abdullah Senussi, die rechte Hand Muammar Al-Quadhafi´s gesund und an sicherem Ort.

Die Farbe Grün wurde an der El-Fateh-Universität in Tripolis generell verboten. Dies betrifft auch Kleidung und Assesoires der Studenten in jeglichem Grünton.

Dem Grünen Widerstand gelang es am Mittwoch (2. Februar) in den Morgenstunden um 2:50, den Kanal des NTC-TV-Senders “Libya One “ zu hacken. Nur die Grüne Flagge Libyens auf den Bildschirmen zu sehen.

Am Mittwoch kam es am zerstörten Bab al-Azizia Komplex in Tripolis zwischen NATO-Söldnern und bewaffneten Jamahariya-Anhängern zum Gefecht. Mindestens 3 NATO-Söldner wurden in anhaltenden Kämpfen getötet. Journalisten, die sich der Szene nähern wollten, wurden von den NATO-Söldnern unter Androhung der Zerstörung ihrer Ausrüstung am berichten gehindert.

Mahmoud Jibril, die ehemalige Nr. 2 des NTC attestiert diesem nun Illegalität. Was wir schon lange wussten, trompetet dieser Komplize des Blutbades nun altklug herum.

Die erbitterten Kämpfe in Tripolis zwischen Zintan-Brigaden und Misrata-Rebellen drehten sich laut neuester Meldung um den Besitz des Anwesens von Saadi al-Quadhafi in der Nähe der Hotelzone, den die Rebellen aus Zintan und Misrata zum Hauptquartier und „Sitz der Fahne der Freiheit“ erklärt hatten. Nachdem lange Stunden leichte und mittlere Waffen zu hören gewesen waren, zogen sich die Misrata-Brigaden schliesslich zurück und liessen ein gefangenes libysches Mädchen frei, das als Auslöser der Zusammenstösse gilt.

Viele Arbeiter in den nahegelegenen Industriekomplexen und hunderte Libyer, die an der nahegelegenen Haltestelle der öffentlichen Verkehrsmittel warteten sowie die Anwohner hatten unter dem ohrenbetäubenden Lärm und den Querschlägern zu leiden. Verletzte unter der Zivilbevlkerung wurden noch nicht berichtet, doch für das Gefühl öffentlicher Sicherheit in Tripolis war diese Begebenheit wieder einmal Gift. Vor dem späten Eintreffen der Armee des NTC-Innenministerium sowie „Tripolis-Rebellen“ nutzten Bürger die Gunst der Stunde und stahlen reichlich Waffen und Munition aus den großen Beständen des Hauptquartiers. Die Truppen nahmen daraufhin das Gebäude und verschlossen alle Türen und Tore. Einem die Ereignisse übertragenden Fernsehteam wurde die Arbeit verboten, die Kameraleute wurden geschlagen und ihre Bänder zerstört.

 


Kämpfer des Grünen Widerstandes (Gruppe “Sakr Elawhed”) konnten 12 Grüne Kameraden aus der Gefangenschaft befreien. Deren Namen wie folgt:

1-   Tarek Mohammed Elaisouk aus Khoms
2-   Fathi El Jomoa Khouwailidi aus Tajoura
3-   Fathi Omran Awhiha aus Tripolis
4-   Gomoa Abdelkader Elbosifi aus Tripolis
5​​-   Mohamed Ramadan Mohamed Sharif aus Tripoli
6-   Mohammed Naim Elnabouli City aus El Alous
7-   Mohammed Abdelsalem Elfaidi aus Zliten
8-   Imad Ibrahim Elsouiri aus Sorman
9-   Ali Gomoa Elahwel aus Tarhouna.
10- Khamis Mohamed Elmarghani Emamra
11- Issam Ali Elsilini aus KMines
12- Mohamed Moïz Elchhibi aus Tripolis

Quellen: LibyaSOS, libyaaigainstsuperpowermedia, ozyism

Libyen: Polizei-Lösung für Bani Walid

Nachteinsatzfahrzeuge der "nationalen Sicherheit"

von John Schacher

Es ist offenbar in letzter Minute gelungen, eine Lösung im Konflikt von Bani Walid zu erreichen.

Das NTC-Innenminsterium in Tripolis stimmte dem Vorschlag der Warfalla-Stammesältesten zu, die Sicherheit des Ortes mittels Einsatz einer ordentlichen Polizeitruppe zu gewährleisten, statt Bani Walid wie bisher mit den Rebellen-Überbleibseln  unter purer Willkürherrschaft der „Sieger“ zu belassen.

Ab morgen, dem 1. Februar 2012 kommt es zum Einsatz einer 40-köpfigen Polizeitruppe, welche die Ordnung in der Stadt gewährleisten soll. Die oben abgebildeten Fahrzeuge wurden am Zentralmarkt von Bani Walid in Stellung gebracht. Alles in allem eine sehr vernünftige Lösung, die das befürchtete sinnlose Abschlachten vermeiden können sollte.

Libyen: Warfalla stellen Freilassungs-Ultimatum an NTC

von John Schacher
Laut Algeria ISP stellte der Warfalla-Stamm am 9. Dezember dem NTC sowie dessen Führern Mustafa Abdel Jalil und Abdel Rahim El-Kib ein 24-Stunden-Ultimatum zur Freilassung von Oberst Mohammad Bahr Miftah und Mohammad Bahr Bahr, die von den Rebellen-Banden im Souk Jomo in Tripolis gekidnappt worden waren. Sonst würden die Warfalla ihre über das ganze Land verteilten Stammesmitglieder zu den Waffen rufen und dem NTC einen Entscheidungskampf liefern. Die NTC-Regierung hat nur 24 Stunden Zeit, den Warfalla-Forderungen nachzukommen. Die Warfalla erklärten, bereits zum Kampf gerüstet zu sein.
Die 32.Brigade (bekannt als Khamis-Brigade) nahm beim Grenzübergang Ras Gidar (Ras Jedir) die NATO-Rebellen unter Beschuss. Diese flüchteten über die tunesische Grenze, worauf die tunesische Armee auf die Ratten schoss!! Dies erklärt die gestrigen Berichte über den Grenzzwischenfall.

Misrata-Ratten zwingen im folgenden Film einen Mann aus Torghae, Frauenkleider zu tragen und foltern ihn mit Elektroschocks:

Brutale Folterungen existieren in Libyen unter „NATO-Patronat“ weiter. Der Mann im Film wird psychisch gedemütigt und physisch gefoltert. Über seinen augenblicklichen Zustand und Aufenthaltsort ist leider nichts bekannt. Die UN sowie die USA und ihre Vasallenstaaten geben keinerlei Hilfestellung zu diesen Tatsachen, weil sie die Täter ja schliesslich mit Waffen ausstattet und trainiert haben. Ban Ki Moon sollte strafrechtlich verfolgt werden, zusammen mit den anderen Schlächtern aus Europa, Amerika und Arabien, die solche Untaten nicht nur unterstützen, sondern aktuell im Irak und in Afghanistan weiter selbst begehen.