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Libyen und die westlichen Medien

gaddafi-keep-fighting-2012von Mohamed Al-Fatah

Übersetzung Angelika Gutsche

 

Viele fragen sich, warum die dramatischen Vorgänge in Libyen in der westlichen Berichterstattung kaum Niederschlag finden und somit die breite Öffentlichkeit nicht über die Lage in diesem von einem gewalttätigen Krieg erschütterten Land informiert wird.

 

Ich möchte darüber schreiben, was wirklich in Libyen passiert und über die Gründe, warum die westlichen Medien darüber schweigen.

Anfang des Jahres 2011 verkündeten die Medien der Öffentlichkeit, dass die Nato/Frankreich/England/USA in Libyen intervenieren sollten, um das Volk vor Gaddafi zu retten, der es massakrieren würde. Diese Gaddafi zur Last gelegten Vorwürfe erwiesen sich als falsch, wie sich von 2011 bis heute immer wieder beweisen ließ. Die letzte Bestätigung brachte das Interview, das Abdul Jalil, der Vorsitzende des NTC (National Transitional Council), 2014 dem Sender Al Arabia gab und in dem er angab, dass diese angeblich von Gaddafi veranlassten Massaker eine gefälschte Inszenierung waren. Tatsächlich hätte es sich bei den Getöteten um Söldner gehandelt, die im Dienste von CIA/MI6/Mossad und dem französischen Geheimdienst gestanden hatten. Doch diese Wahrheit sollte die westliche Öffentlichkeit nicht erfahren.

Als die Nato intervenierte war klar, dass sie, anstatt der Zivilbevölkerung zu helfen, Zivilisten tötete und radikale Kräfte an die Macht brachte. Viele Male zeigten BBC und andere Sender Bilder aus dem Irak oder von anderswo, die nichts mit Libyen zu tun hatten, von denen aber behauptet wurde, es handle sich um Libyen. Sie sollten zeigen, wie sich die Bevölkerung darüber freue, Gaddafi loszuwerden. Die BBC hat sich niemals für diese falsche Berichterstattung entschuldigt. Trotzdem verstanden die Menschen, dass es der Nato und dem Westen nur um Öl, Wasser, Gold etc. ging. Endlich war der Westen auch Gaddafi losgeworden, der aus verschiedenen Gründen für AFRICOM ein großes Problem gewesen war und ein noch größeres Problem für Israel, weil er nach Kräften in Gaza und an allen anderen Orten, wo Palästinenser leben, geholfen hatte.

rothschild pilotLibyen, Syrien und der Iran sind die letzten verbliebenen Länder, die an der Seite Palästinas stehen. Des Weiteren gehörte Libyen nicht dem westlichen Bankensystem (Rothschild) an. Ist es da verwunderlich, dass just zu dem Zeitpunkt, als im März 2011 die Bombardements begannen, in Bengasi eine neue westliche Zentralbank eröffnet wurde?

Die amerikanische „Agency for Permission“ hat die Aufgabe, die weltweit fließenden Geldströme offenzulegen. Sie gab bekannt, dass von Ende 2011 bis heute 34 Libyer zu Milliardären wurden – d .h. nicht weniger als 1000 Millionen Dollar sind an namentlich bekannte Libyer geflossen, unter ihnen Hakim Belhaj, Khaled al-Sharif (auf seinem Konto gingen 1,2 Milliarden $ ein) und Rahim Keeb (1,7 Milliarden $). Alle aufgeführten Personen gehören dem illegalen GNC (Government National Council) in Tripolis an und alle von ihnen gehören zur Moslembruderschaft/Al-Qaeda/Ansar Sharia/LIFG/DAASH oder zu anderen extremistischen Gruppierungen. Und sie alle behaupten, dass die gewählte und international anerkannte Regierung in Tobruk nicht legal sei. Und da behauptet der Westen, Gaddafi hätte dem libyschen Volk Geld gestohlen!

guerra por petoleo libioAuch eine andere Sache wurde von den westlichen Medien nie erwähnt: Am gleichen Tag, an dem die Bombardierung Libyens begann, liefen die Ölverträge mit dem Westen aus; das heißt, der Westen wartete das Auslaufen der Ölverträge ab, bevor er mit der Bombardierung begann. Auch dies war einer der vielen Gründe für die Bombardierung Libyens: Frankreich wollte diesen illegalen Krieg, weil es ihm nicht passte, dass Italien mehr Öl als Frankreich bekommen sollte. Frankreich und Katar wollten das größere Stück vom Kuchen.

Die USA wollten in der Lockerbie-Sache nicht weiter Entschädigungen an Gaddafi zahlen. Den Amerikanern konnte definitiv nachgewiesen werden, an jeden Zeugen vier Millionen Dollar für dessen Aussage, Libyen sei für den Terroranschlag verantwortlich gewesen, gezahlt zu haben. Damit der Westen das Embargo gegen Libyen beendete, erklärte sich Gaddafi bereit, Wiedergutmachung an die Lockerbie-Familien zu zahlen und das, obwohl die libysche Regierung ausreichend Beweise hatte, um die USA in einen großen Skandal zu verwickeln. Im Gegenzug mussten es die USA akzeptieren, die Summe, die Libyen an die Familien der Lockerbie-Opfer gezahlt hatte, als Ölrechnungen getarnt an Libyen zurückzuerstatten. Für die USA war das ein sehr wichtiger Grund, sich Gaddafis entledigen zu wollen, der noch viele Asse im Ärmel hatte. Betrachtet man den zeitlichen Ablauf der Bombardierungen, sieht man, dass die NATO das Gebäude des Geheimdienstes in Tripolis, wo – wie sie dachte – alle Dokumente aufbewahrt wurden, gleich in den ersten Tagen bombardierte.

gaddafi comic1Gaddafi war außerdem dabei, einen goldgedeckten Dinar („Gold-Dinar“) für die Abwicklung der Ölgeschäfte einzuführen. Damit hätte sich Libyen vom Petrol-Dollar verabschiedet. Wäre der „Gold-Dinar“ eingeführt worden, hätte dies für die USA und das Rothschild-Bankensystem ein finanzielles Fiasko bedeutet. (Auch Saddam Hussein tat etwas Ähnliches: Er führte zwar keinen „Gold-Dinar“ ein, akzeptierte aber für den Ölhandel alle Währungen außer dem Petrol-Dollar. Dies kostete ihm sein Leben.) Wären Gaddafi und Saddam erfolgreich gewesen, hätte das den US-$ in große Schwierigkeiten gebracht. Das sinnlose Drucken von wertlosen Papier-Dollars, für die es keinen Gegenwert in Gold gibt, wäre gestoppt worden.

Die Medien versuchten ihr Möglichstes, von Libyen und den Geschehnissen dort abzulenken, indem sie Berichte über andere Ereignisse in den Vordergrund stellten, zum Beispiel den Tsunami in Japan, den Aufstand im Jemen, den Dominique-Strauss-Kahn-Skandal sowie die Invasion der Saudis in Bahrain zum Schutz des Königreichs Bahrain; auch die Ereignisse in Afghanistan taten ihr übriges. Dann deutete Obama eine Woche vor dem 1. Mai 2011 an, dass ein besonderes Ereignis bevor stünde. Die Obama-Administration dachte, dass sie Gaddafi gefangen nehmen könne. Sollte dies jedoch nicht gelingen, gab es einen alternativen Plan. Gaddafi wurde am 1. Mai nicht gefangen genommen (Anm. Jo: Gaddafis ziviles Wohnhaus wurde einer lasergelenkten Rakete getroffen und dabei Sohn Saif al-Arab, 2 Enkel und weitere Personen ermordet, Muammar war Tiere füttern, was ihm das Leben rettete – ein klares ungesühntes Kriegsverbrechen in Obamas persönlicher Verantwortung) und so trat Plan B in Kraft: Bin Laden wurde von den Toten auferweckt und noch einmal getötet. Dies verdrängte alle Nachrichten über Libyen. Libyen und die westlichen Medien weiterlesen

Libyen: Benghazi-Anwohner beenden (Kriegs-)Gefangenschaft

aus diesem Gefängnis in Benghazi wurden wahrscheinlich auch diese Gefangenen befreit - Hurra, Bravo!
Gefängnis in Benghazi

erschienen bei ITAR-TASS

Danke an Yvonne

von Pervin Mammadzade

Im Gefängnis Al-Kuifiya in Benghazi brach am Samstag ein Aufstand aus. In der Folge gelang mehr als tausend Gefangenen die Flucht. Dies wurde von Quellen in den Sicherheitsdiensten des Landes gemeldet.

Als Verstärkungs-Kräfte am Tatort eintrafen, wurde ihnen befohlen, nicht auf die Gefangenen zu schießen. Die Mehrheit unter den Ausreißern sind gewöhnliche Kriminelle, darunter Einwanderer aus afrikanischen Ländern. Doch ein großer Teil bestand auch aus denjenigen, die wegen Verbindungen zum Regime von Muammar al-Gaddafi hinter Gittern waren.

Die Behörden des Landes haben die Tatsache der Rebellion und den Exodus aus dem Gefängnis zugelassen. Laut Ministerpräsident Ali Zeidan wurden Sicherheitsdienste und Grenzposten mit Namenslisten der Gefangenen versehen, deren sofortige Verhaftung vorgesehen ist.

„Libyens Regierungschef Ali Seidan bestätigte den Gefängnisausbruch. Ihm zufolge griffen Anwohner das Gefängnis an, weil sie die Haftanstalt nicht mehr in der Nähe ihrer Wohnungen wollten.“

Quelle: ITAR-TASS, ard

Libyen: Giftgas und Völkermord in Bani Walid

von John Schacher

Wer immer Ihnen einreden möchte, die Lage in Bani Walid sei entspannt oder in irgendeiner Weise kalku-lierbar, erzählt Bockmist! Der von oberster Regierungsebene gedeckte Misrata-Terror nimmt seinen Lauf.

Allerdings haben die Belagerer selbst auch erhebliche Verluste an Menschen und Material zu verzeichnen. Man liest von etwa 700 Toten unter den Belagerern, die der Ortskundigkeit und Tapferkeit der Belagerten nichts entgegenzusetzen haben als schiere Kriegsverbrechen. Deshalb zieht man es vor, aus sicherer Distanz einen Regen von Raketen – darunter auch immer wieder Gasgranaten – in die Warfalla-Wüstenstadt abzufeuern.

Unter den Verteidigern sind zahlreiche Ex-Soldaten und Offiziere der ehemaligen libyschen Armee, die mit ihrem Sachverstand und taktischen Geschick die Lage bisher relativ beherrschbar halten konnten. Zudem ist es – wieder einmal – eine himmelschreiende Schande der „Qualitätsmedien“, die wirklich ausreichend belegte Benutzung der international verbotenen Waffen (Giftgas, Sprengeschosse…) bisher nicht aufgegriffen zu haben! Doch sehen Sie selbst:


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Hier noch zum gestrigen Geschrei der Medien nach dem HRW-Report aus der Gefriertruhe:


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Bis heute ist vom Vermögen Libyens – das sich immer noch in dreistelliger Milliardenhöhe auf europäischen und amerikanischen „Banken“ befindet – nicht die Spur einer Rede. Vor allem Frankreich hat sich vermutlich nur so vom Zusammenbruch seines überschuldeten Bankwesens retten können! Darüber zu berichten, wagt kein „Qualitätsmedium“!

Libyen: Großangriff der Misrata-Terroristen auf Bani Walid

Übersetzung John Schacher

Heute war wieder ein furchtbarer Tag für Bani Walid. An die libyschen Terroristen war ein Aufruf ergangen, alle verfügbaren Kräfte gegen die Warfalla-Stadt in die Schlacht zu werfen, um damit die Wieder-erweckung der Jamahiriya über ganz Libyen hinweg zu verhindern. Die Misrata-basierten Terroristen starteten daraufhin eine Attacke von drei Seiten gegen die Wüstenstadt.

Die Angriffe gegen Bani Walid wurden heute von britischen SecretService News-Agents in Libyen von drei Fronten berichtet und hatten zum Zeitpunkt der Berichterstattung bereits 11 Verletzte verursacht, darunter ein Todesfall.

Die wirklichen Zahlen liegen weit höher und werden in den Hunderten liegen, darunter schreckliche Verletzungen wie auch Todesfälle durch Giftgas-Waffen, die während der letzten beiden Wochen auf die Stadt abgefeuert wurden.

Die jüngsten Entwicklungen in der Belagerung der Stadt unterschieden sich von den bisherigen, da nun nicht mehr nur von einer Front – der Strasse nach Mordum und Bir Dufan – gefeuert wird.

“Die Angriffe begannen irgendwann zwischen 6 und 7 Uhr morgens“, berichtet Taha Mohammed, ein Arzt am Bani Walid Hauptkrankenhaus.

“Dieses Mal feuerten sie von drei Orten: Mordum, der Straße nach Süden Richtung Mizdah und von der östlichen Straße nach As Saddadah.”

Zusätzlich zu den Angriffen von Mordum, sind die Misrata-Brigaden vorrangig auch für den Angriff von der As Saddadah-Straße aus verantwortlich.

Die Angreifer aus der südlichen Richtung werden hauptsächlich von aus Mizdah und Gharyan stammenden Brigaden getragen; es ist das erste Mal, daß Kräfte aus diesen Städten gegen Bani Walid ins Feld ziehen.

Genau wie die bisherigen Angriffe, waren auch die heutigen Attacken nicht von Yusuf Mangoush, dem Kommandeur der libyschen Streitkräfte genehmigt oder gar veranlasst worden. Niemand aus seinem Büro war heute erreichbar, trotz wiederholter Kontakt-Versuche der britischen Nachrichtenagentur.

Gleichzeitig ist wohlbekannt, daß die Angriffe grünes Licht vom Marionetten-Regime in Tripolis erhalten haben, welches ursprünglich nach Belagerung und Sturm Bani Walids gerufen hatte. Auch wurde den Terroristen-Brigaden bislang kein Abzug befohlen.

“Wir haben heute sieben weitere Fälle von Gas-Opfern und vier Explosions-Opfer”, fährt der Arzt Mohammed fort. “Einer der dem Gas Ausgesetzten ist mittlerweile verstorben”.

Die Erwähnung von früheren Gas-Angriffen bezieht sich auf einen Vorfall am 8. Oktober, als insgesamt 26 Patienten in das Krankenhaus von Bani Walid mit verschiedenen Symptomen einschliesslich Halluzinationen, Schaum aus dem Mund, Schläfrigkeit und Bewusstlosigkeit eingeliefert worden waren.

Die Journalisten der britischen Agentur haben einige von ihnen bei einem Besuch am selbigen Tag persönlich getroffen. Mohammed erzählt, daß ihm zu jenem Zeitpunkt die technischen Mittel zur genauen Feststellung der Ursache gefehlt hatten, aber er schloß mit der bestmöglichen Diagnose: der Einatmung einer Form giftiger Gase.

Ähnliche Berichte über den Einsatz von Giftgas wurden auch im Juni während des Konfliktes zwischen Zintan und Mizdah gemeldet, sowie im letzten Jahr über längere Zeit hinweg aus den sich der Besetzung entgegenstellenden Städten Libyens.

Anders als im Fall vom 8. Oktober wurden die heute gemeldeten Todesfälle durch Gas-Granaten aus Richtung Mizdah gemeldet, nicht von Mordum her, berichtet die britische Nachrichtenagentur.

Vier durch eine Explosion verwundete Patienten sollen direkt im Zentrum von Bani Walid getroffen worden sein. Mohammed berichtet auch, dass gestern aus Richtung Mordum gefeuert, aber niemand dabei ernsthaft verletzt wurde.

Die neuerlichen Angriffe erfolgten trotz der Vermittlungsversuche einer Gesandtschaft von Stammesältesten, die von der Regierung und der Nationalversammlung autorisiert wurde.

Bei einem Besuch Stadt am Samstag wurde vereinbart, Soldaten aus dem Osten Libyens den Zutritt zur Stadt zu gewähren, um einen Waffenstillstand sowie den Beginn von Friedensverhandlungen zu unterstützen und um die für den Tod von Omran Shaban Verantworlichen zu ermitteln (der in Frankreich gestorbene Terrorist, der zuvor in Bani Walid vernommen worden war).

Die Übereinkommen konnte nicht in Kraft gesetzt werden, da es von den Kommandanten des Belagerungsringes sabotiert worden war.

„(der seit 1980 als CIA-Agent und nun als „Präsident“ des Marionetten-Regimes eingesetzte) Magarief autorisierte das beim Besuch der Stammesältesten getroffene Übereinkommen am Samstag“, erklärte eine daran direkt beteiligte Quelle gegenüber den britischen Agenten.

“Unglücklicherweise haben die Belagerer rund um Bani Walid sich diesem Beschluss nicht gebeugt und bestehen darauf, mit Gewalt nach Bani Walid einzudringen“.

Das Schweigen des Marionettenregimes zu den terroristischen Operationen ist ein verzweifelter Versuch der Terroristen und ihrer Hintermänner, die libyschen Bürger davon abzuhalten, die ihnen geraubte Macht, ihren Reichtum und ihre Waffen wieder zu erhalten.

Trotzdem ist das Marionetten-Regime zum Scheitern verdammt und absolut unfähig, einen nennenswerten Teil von Libyen ohne die Hilfe von Terroristen-Instrukteuren, Experten und Kämpfern aus dem Ausland zu halten.

Hunderte, wenn nicht Tausende von US-Söldnern, Spionen und anderen Agenten sind im letzten Monat aus Libyen geflohen, als der erfolgreiche Aufstand gegen die US-Spionage-Einrichtung in Benghazi am 11. September stattfand.

Zahlreiche Botschafter anderer Länder haben Libyen ebenfalls verlassen, zahlreiche Events wurden aufgrund der Unfähigkeit sogar hochrangiger Militärs, sich selbst zu schützen abgesagt und das Marionetten-Regime selbst ergeht sich derzeit in permanenten, verzweifelten Hilferufen an verräterische Opportunisten.

Quelle: Mathaba