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Gaddafi von der Bildfläche verschwunden – Libyen bombardiert Demonstranten

libye(89)Anm. Jo: kleine Erinnerung an die Großtaten der Lügenpresse 2011

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Montag, 21. Februar 2011

Das libysche Militär setzt Kampfjets gegen demonstrierende Regimegegner ein. Augenzeugen berichten aus der Hauptstadt Tripolis von einem „Massaker mit vielen Toten“. Zwei Kampfpiloten widersetzen sich dem Schießbefehl und desertieren nach Malta. Seit Beginn der Proteste sollen mindestens 400 Menschen ums Leben gekommen sein. Ausländer aller Nationalitäten versuchen, dem Inferno zu entkommen. Gaddafi selbst soll nach Angaben aus London sein Land bereits verlassen haben.

Das Regime des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi geht mit äußerster Härte gegen Oppositionelle vor. Vor allem in der Hauptstadt Tripolis liefern sich Sicherheitskräfte schwere Kämpfe mit Aufständischen. Bewohner der Stadt sagten dem arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira, die Armee habe auch Kampfflugzeuge gegen unbewaffnete Demonstranten eingesetzt. Ausländer aller Nationalitäten versuchten, dem Inferno zu entkommen.

Mehrere Staaten schickten Evakuierungsflugzeuge nach Tripolis. Ein Beamter des ägyptischen Außenministeriums erklärte, alleine auf dem Landweg hätten rund 4000 Ägypter das Land verlassen. Mehrere Ägypter seien dabei in Libyen erschossen worden. Die ägyptische Armee teilte mit, die Grenze zu Libyen sei für jeden, der aus Libyen fliehen wolle, geöffnet. Gaddafi soll nach unbestätigten Berichten auf dem Weg nach Venezuela sein. Die zweitgrößte Stadt Bengasi, die Wiege der Proteste, im Osten Libyens fiel an die Gaddafi-Gegner. Teile der Armee liefen angeblich über. Nach Schätzungen sollen bislang an den fünf Protesttagen insgesamt 400 Menschen ums Leben gekommen sein.

Khalifa Haftar, Hefter, Hiftar - wie auch immer...
Khalifa Haftar, Hefter, Hiftar – wie auch immer…

Bomben auf Demonstranten

Unterdessen sind zwei libysche Kampfflugzeuge auf Malta gelandet. Die Piloten stellten nach Angaben der maltesischen Armee Antrag auf politisches Asyl. Beide Militärflugzeuge seien unerlaubt auf dem Internationalen Flughafen von Malta (MIA) gelandet. Die Piloten ergaben sich den maltesischen Behörden. Medienberichten zufolge hätten die beiden Oberste der libyschen Luftwaffenbasis Okba Ibn Nafa in Bengasi protestierende Demonstranten bombardieren sollen. Offenbar haben sich aber nicht alle Kampfpiloten der Anweisung widersetzt. Laut Al-Dschasira wurde ein Demonstrantionszug in Tripolis von Militärflugzeugen beschossen. Augenzeugen berichteten, Kampfjets hätten viele Orte in der Stadt bombardiert. Es habe sich um ein „Massaker mit vielen Toten“ gehandelt. Auch aus den Vororten wurde von tödlichen Auseinandersetzungen berichtet. „Was hier in Tadschura passiert ist, ist ein Massaker“, sagte ein Einwohner, der anonym bleiben wollte. Ein Augenzeuge im Vorort Fachlum berichtete von Hubschraubern, die über dem Viertel kreisten und bewaffnete afrikanische Söldner herabließen. Es habe zahlreiche Tote gegeben. Gaddafi von der Bildfläche verschwunden – Libyen bombardiert Demonstranten weiterlesen

Libyen: vom Terrorhelfer zum Premier

Übersetzung John Schacher

Die libysche PRO-NATO Nationalversammlung hat den „früheren Diplomaten“ Ali Zeidan als Premierminister gewählt.

Am 2. März 2011 war es Ali Zeidan in seiner Funktion als selbst-bestellter Sprecher der libyschen Liga für Menschenrechte (League for Human Rights) die fortwährend  – immer nur aus Paris – mehr und mehr erschreckende Daten lieferte: 6.000 Quadhafi-Opfer (3.000 in Tripolis, 2.000 in Benghazi, 1.000 sonstwo).

Doch Zeidan’s Anklage wurde auf der LLHR-Website nicht publiziert; und in der Realität war Zeidan weder deren Präsident noch der Direktor: wieder mal nur eine Fake-Quelle.

Tatsächlich war Zeidan der Sprecher der Benghazi-Terroristen. Und er ist der gleiche Zeidan, der am 23. März erklärte: „bei zukünftigen Öllieferungsverträgen werden wir uns an diejenigen erinnern, die uns halfen“ (mit Bomben!).

Quelle: Libya-SOS

Libyen: Bani Walid unter Beschuss

von John Schacher

Leider liegen so gut wie keine Neuigkeiten aus der von allen Seiten massiv belagerten Warfalla-Hauptstadt Bani Walid vor. Die Nachrichtenverbindungen sind restlos gekappt, Versorgungsgüter kommen keine in die Stadt – Benzin und sogar Sauerstoff für das Klinikum sind Mangelware, da Transporte 80 Kilometer vor der Stadt abgefangen wurden und werden.

Auf dem Blog von Leonore wird berichtet, dass in Libyen derzeit vielerorts Warfalla-Bürger aus Universitäten und von der Strasse weg verhaftet und „Befragungen“ unterzogen werden, um möglichst viele Details über die Stadt und mögliche Wege zum Eindringen in diesselbe zu erhalten.

Das folgende Video zeigt Folgen der jüngsten Terror-Bombardierungen, die auf Kosten von Frauen und Kindern stattfindet:


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Opfer eines Raketenbeschusses der östlichen Vororte Bani Walids durch Misrata-Banditen vom Sonntagmorgen: