Schlagwort-Archive: NATO-Lügen Libyen

Mitteilung von Dr. Moussa Ibrahim

erschienen bei Sons of Malcolm


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Übersetzung aus dem Englischen – Moussa Ibrahim Audiomitteilung 20.10.2012

Im Namen Gottes, des Großen, und im Namen der großen Fatah (Revolution). Grüße an euch alle, Freiheitskämpfer von Libyen. Ich bin Dr. Moussa Ibrahim und ich rede heute mit Euch … nachdem ich das Land in den Händen der NATO-Verbrecher sehe … Ich bin hier, um Euch zu sagen, dass wir immer noch Macht haben, immer noch stark sind mit der Hilfe Gottes, und wir uns selbst vertrauen können. Es ist unsere Pflicht, unserem Land Sicherheit zu bringen, nach all diesen Morden und Diebstählen, welche die Ratten der NATO in unser Land gebracht haben.

Doch heute, nach all diesen falschen Nachrichten, die über BBC, Al Arabyia usw. verbreitet wurden, darf ich Ihnen sagen, dass dies alles nur geschieht, um die Augen der Weltöffentlichkeit vor den wirklichen Ereignissen zu verschliessen, vor dem, was die NATO-Söldner unseren Familien in Bani Walid antun. Es ist anhand von Fotos und Videos offensichtlich, dass die Menschen von Bani Walid, Frauen, Kinder, Männer in ihren Häusern von Flugzeugen und von all diesen Kriminellen aus Misrata mit ihren Gewehren getötet werden. Das alles geschieht nur, um die Menschen der Jamahiryia zu bedrohen, unter keinen Umständen den Menschen in Bani Walid beizustehen und sie haben „gedacht“ (es würde helfen), über Moussa Ibrahim und Khamis al-Gaddafi zu sprechen.

Wir sind außerhalb von Libyen, wir haben nichts mit Bani Walid tun, wir sind noch nicht einmal in die Nähe von Bani Walid.

Sie schlagen Bani Walid, sie wissen, dass Bani Walid die Heimat eines großen Stammes ist, Bani Walid geografisch einen sehr wichtigen Platz einnimmt, und der (Warfalla-) Stamm eine große Bedeutung für das Land hat. Deshalb haben sie Angst, was sich zwischen den Stämmen von Libyen entwickeln wird. Überdies hat all das, was jetzt in Bani Walid geschieht, nichts mit dem (alten) Regime zu tun; es ist ein Zusammenstoß zwischen Stämmen. Nach dem, was unserem Führer Gaddafi und Seif al-Islam geschehen ist, verbreiten die Kanäle BBC, al arabyia, al jazeera nun falsche Nachrichten über Khamis al-Gaddafi, Moussa Ibrahim und andere Menschen; und das ist der Beweis für diese Lügen.

Doch unsere Familien leben noch immer in Bani Walid und mit Gottes Hilfe werden wir wieder zu ihnen kommen … Schande über die Angreifer. Schande auch über euch Libyer: es geht nicht um Pro-Muammar al-Gaddafi oder Kontra. Schande darüber, dass ein ganzer Stamm, eine ganze libysche Stadt angegriffen und in Stücke geschossen wird, ihre Kinder, Frauen und Männer getötet werden und ihr dies nur beobachtet.

Sie haben zu bedenken, dass es hier nicht um Politik geht, sondern um die Würde der Libyer. Die Menschen, die diese Stadt attackieren, haben keine Würde, keine Überzeugungen, sie haben keine Brüder und kein Gefühl für ihre Staatsangehörigkeit.

Sie logen über uns, haben ihnen gesagt, dass wir getötet hätten, doch waren sie diejenigen, die Menschen getötet haben. Sie sagten wir töteten Kinder, doch in Wahrheit haben sie Kinder ermordet. Sie sagten, wir würden stehlen, doch sind sie diejenigen, die immer noch rauben. Zudem brachten sie das ganze Land unter eine teuflische westliche Führung.

Muammar al-Gaddafi war der Mann, über für Libyen sorgte, dafür sorgte, was das Beste für Libyen war. Ja, es gab Probleme, aber diese Probleme waren durch Gespräche zu lösen, doch diese Verräter haben alles verkauft.

Ich bitte die Libyer, die nichts mit diesem Schlamassel zu tun haben, für die Stadt einzustehen, Bani Walid zu helfen. Sonst wird die Geschichte schreiben, dass Bani Walid in Stücke geschnitten, sein Volk massakriert wurde und die westlichen Stämme dabei nur zugesehen haben.

Ich möchte den Tausenden von Menschen, die (mich) auf FB kontaktiert, über Paltalk, Twitter und per Telefon, vielen Dank sagen. Aber mein Leben ist nicht mehr wert als das anderer Männer des Regimes, die heute am 20. Oktober 2011 Märtyrer wurden, oder das jener Menschen, die sich in den Gefängnissen befinden.

Ich sehe noch immer Muammar al Gaddafi als meinen Führer, Libyen ist immer noch mein Land und die NATO mein Feind. Vielen Dank und ich hoffe, dass wir uns bald treffen in unserem Land, welches verraten wurde.

Vielen Dank und lassen wir uns von Gott führen!

Quelle: Sons of Malcolm

Libyen: Massengrab in Abu Salim frei erfundene, böse Manipulation

von John Schacher

Der vor wenigen Tagen durch alle Fernsehkanäle gezeigte Fund eines „Massengrabes“ in Tripolis hat sich nun für die NATO-Rebellen zum Bumerang entwickelt. Eigentlich war die Aktion dafür gedacht, von den täglichen Entdeckungen eigener Schandtaten abzulenken, deren Opfer überall um und in Tripolis verscharrt wurden.

Nach der diesbezüglichen NTC-Pressekonferenz gebrauchte die BBC wider ihr nun besseres Wissen folgende Headline: „Tripolis: Mehr als 1.200 Leichen in Massengrab gefunden!“ Eine kategorische, vollkommene, unwiderrufliche Lüge! Es wurden keine 1.200 Körper gefunden. Nicht ein einziger Körper wurde gefunden. Tatsächlich wurde auch keinerlei Ausgrabung unternommen und nicht mehr als ein paar Knochenstücke waren dem NTC zufolge aufgetaucht. Deutsche Sender berichteten hierzu ebenso reisserisch wie manipulativ gleich von „Problemen bei der Analyse der Knochen, da Säure angewendet wurde„. Brrr – der Pate lässt grausig grüßen…

Ärzte vor Ort bestätigten jedoch, dass das vermutete Massengrab eines Massakers ein Hirngespinst ist und die Knochfragmente nicht menschlichen Ursprungs sind. Ein neuerlicher vernichtender Rückschlag für die NATO-Propaganda.

Die NATO hatte die Libysche Jamahariya Regierng beschuldigt, ein Massaker im Abu Salim-Gefängnis begangen zu haben, aber konnte – ähnlich wie bei ihren vielen anderen Anschuldigungen – keinerlei Beweise vorlegen. Auch wenn in diesem Gefängnis einige Verbrecher zum Tode verurteilt wurden, hat dort nie ein Massaker stattgefunden. Dies ist eine von den Feinden Libyens vorgefertigte Propaganda-Lüge. Zahlreiche CIA-Agenten wurden damals von der libyschen Regierung exekutiert, nachdem ein Putsch unter Colonel Khalifa Haftar, der von den USA aus operierte, gescheitert war.

„Ärzte, die mit den CNN-Mitarbeitern vor Ort waren sagten, dass die Knochen nicht den Eindruck machen, von Menschen zu stammen.“ (frisch vom Quell der NATO-Propaganda (Originalton – CNN))

Quellen: OZYISM, S.O.S.Libya

Gaddafi informiert russischen Besuch

von Armen Oganesjan

Libyens Machthaber Muammar Gaddafi hat am vergangenen Sonntag mit dem russischen Chef des Weltschachverbandes FIDE, Kirsan Iljumschinow, in Tripolis eine Partie Schach gespielt.

Haben Sie die Nato um eine Genehmigung gebeten, nach Tripolis zu reisen?“, fragte ein westlicher Journalist bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. Auf die freche Frage reagierte der FIDE-Chef mit diplomatischer Contenance. „Im Statut des Weltschachverbandes steht nichts darüber, dass man die Nato darüber informieren muss“.

„Die libysche Führung ist zu sofortigen Verhandlungen bereit. Sie kann sich sofort an den Verhandlungstisch mit der Nato und denjenigen setzen, die sich zurzeit in Bengasi befinden“, sagte Iljumschinow.

Die Frage nach der Erlaubnis seitens der Nato ist bemerkenswert. Aus Mediensicht ist Libyen derzeit ein unbekanntes Land. Es darf keine Satelliten benutzen. Die libyschen Medien haben keinen Zugang zur europäischen und Weltgemeinschaft, geschweige denn zu den Nachbarn. Dieses Vakuum wurde von offiziellen Berichten der Politiker und Nato-Generale gefüllt. Was Reportagen aus Libyen betrifft, handelt es sich um Texte, die zum Video hinzugefügt werden. Dabei wird häufig der Sinn verdreht. Es handelt sich um eine neue Form der Propaganda. Keiner der westlichen Sender ist in Libyen verboten worden – das Gleiche gilt auch für die russischen. Laut Iljumschinow müssen die Libyer über die Berichte der westlichen Medien schmunzeln.

In einem Exklusivinterview mit dem Magazin „Internationales Leben“ sagte Iljumschinow: „Ich habe die Hälfte des Landes bereist, Städte und Dörfer gesehen, die laut westlichen Medien von Rebellen besetzt sind und erbittert umkämpft werden. Auf dem Rückweg zur tunesischen Grenze, informierten westliche Medien, dass die Stadt Zawiya von Rebellen besetzt worden sei. Wir sind ruhig durch die Stadt gefahren. Es hat keine Kämpfe gegeben!Von der Informationsblockade oder der Zensur ist in der Libyen-Resolution nicht die Rede.

Das objektive Bild in Libyen widerspricht der triumphierenden Nato. Die Nato stößt die Rebellen zu aktiveren Schritten. Die Allianz will den Bürgerkrieg zuspitzen, indem sie eine Seite unterstützt. Sie ist nicht an Frieden interessiert, solange Gaddafi noch an der Macht ist.

Bild: sdaj-hamburg

Kaum jemand zweifelt daran, dass die Nato weder Frieden noch Sicherheit, sondern politische Ziele anstrebt. Deswegen wird der Vorschlag, die Verhandlungen nach dem Ende mit den Bombenangriffen zu beginnen, wohl kaum angenommen. Die Verbündeten sind nur an einem Krieg, die mit einem Triumph endet, interessiert.

Iljumschinow sah verwüstete Kranken- und Wohnhäuser. Er sprach Gaddafi sein Mitleid zum Tod seiner Enkelkinder aus, die bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen waren. Bei der Operation werden libysche Kinder getötet, was das UN-Tribunal auf den Plan rufen muss. Oder kann alles erneut auf die UN-Resolution geschoben werden?

Beim Gespräch mit Iljumschinow redete Gaddafi von wirtschaftlichen Gründen für den Militäreinsatz. 160 Milliarden US-Dollar und Goldreserven des libyschen Staats sind auf ausländischen Konten eingefroren worden. „Wieso behaupten alle, dass es sich um Gaddafis Geld handelt? Dieses Geld gehört nicht Gaddafi, sondern der Zentralbank. Das ist das Geld der Staatsunternehmen, der libyschen Bürger! Falls man die 160 Milliarden zur Stärkung des Euro und der Lösung von Problemen braucht, müssen sie das sagen, sagte Gaddafi.

Rufen wir uns eine interessante Tatsache in Erinnerung: Libyen hatte einst auf die Entwicklung von ABC-Waffen und Raketenträgern verzichtet. Gaddafi sagte dem FIDE-Chef mit, dass das eingesparte Geld unter anderem für den Bahnbau bereitgestellt wurde (Russland gewann die Ausschreibung). “Was will die Nato anderen Ländern damit sagen – beispielsweise Nordkorea, dem Iran u.a.? Hat derjenige die Macht, der die Waffe hat? Ich wurde gezwungen, die Produktion dieser Waffen aufzugeben. Jetzt wird Libyen bombardiert. Es zeigt sich also, dass dies das Schicksal der kleinen, schwachen Länder ist, oder?”, sagte Gaddafi.

Laut Iljumschinow wirkte Gaddafi wegen des Tods seiner Familienangehörigen zwar sehr geknickt, war jedoch weiter vollen Mutes. Zudem fand das Treffen nicht im Bunker statt. „Ich weiß, dass ich, meine Verwandte und Familienangehörige zum Tode verurteilt worden sind. Doch was hat ein kleines Mädchen der Nato angetan?“, sagte Gaddafi.

Quelle: RIA NOVOSTI

Libysche Behörden melden Tötung von 718 Zivilisten durch die NATO

Unter dem Bombenhagel der NATO sind seit Mitte März in Libyen 718 friedliche Einwohner ums Leben gekommen.

Das sagte Regierungssprecher Moussa Ibrahim am Dienstag in Tripolis nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters. Zwischen dem 19. März – seit Beginn der internationalen Operation in Libyen – und dem 26. Mai seien zudem 4070 Menschen verletzt worden, von denen 433 in Lebensgefahr schwebten, hieß es. Die NATO dementiert immer wieder die Tötung von Zivilisten und behauptet, ausschließlich Militärobjekte und Kampftechnik unter Beschuss genommen zu haben.

Quelle: RIA NOVOSTI