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Gaddafi-Millionen: Details über Sarkozys Wahlkampffinanzierung aufgetaucht

erschienen bei Schweiz Magazin – Danke an Yvonne

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Untersuchungen eines französisches Gerichts haben jetzt den Nachweis erbracht, dass der ehemalige Präsident Nicolas Sarkozy mehr als 50 Mio. € als Wahlkampfspende vom gestürzten libyschen Staatschef Muammar Gaddafi erhalten hatte.

Informationen, die auf die Existenz solcher Dokumente hinwiesen, wurden Ende letzten Jahres vom französisch-libanesischen Geschäftsmann Ziad Takieddine enthüllt. Er ist derzeit mit Korruptionsvorwürfen belastet, die Gegenstand von Ermittlungen sind. Ihm wird die Beteiligung an der Geldwäsche zwischen Frankreich und dem Nahen Osten vorgeworfen, an der er seit 20 Jahren beteiligt gewesen ist.

„Ich kann Ihnen Details der Finanzierung des Nicolas Sarkozy Kampagne bieten“ zitiert Le Parisien Takieddine. Er erklärte dem Richter, die Summen würden 50.000.000 € übersteigen. So war auch Sarkozys 2006/7 Kampagne durch Tripolis finanziert. Die Zahlungen gingen auch nach Sarkozys Sieg weiter, gab Takieddine zu.

Takieddine Aussage bekräftigt Vorwürfe von Gaddafis Sohn Saif al-Islam.

Sarkozy hatte die Vorwürfe als „grotesk“ verurteilt. Gaddafi-Millionen: Details über Sarkozys Wahlkampffinanzierung aufgetaucht weiterlesen

Mitteilung von Dr. Moussa Ibrahim

erschienen bei Sons of Malcolm


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Übersetzung aus dem Englischen – Moussa Ibrahim Audiomitteilung 20.10.2012

Im Namen Gottes, des Großen, und im Namen der großen Fatah (Revolution). Grüße an euch alle, Freiheitskämpfer von Libyen. Ich bin Dr. Moussa Ibrahim und ich rede heute mit Euch … nachdem ich das Land in den Händen der NATO-Verbrecher sehe … Ich bin hier, um Euch zu sagen, dass wir immer noch Macht haben, immer noch stark sind mit der Hilfe Gottes, und wir uns selbst vertrauen können. Es ist unsere Pflicht, unserem Land Sicherheit zu bringen, nach all diesen Morden und Diebstählen, welche die Ratten der NATO in unser Land gebracht haben.

Doch heute, nach all diesen falschen Nachrichten, die über BBC, Al Arabyia usw. verbreitet wurden, darf ich Ihnen sagen, dass dies alles nur geschieht, um die Augen der Weltöffentlichkeit vor den wirklichen Ereignissen zu verschliessen, vor dem, was die NATO-Söldner unseren Familien in Bani Walid antun. Es ist anhand von Fotos und Videos offensichtlich, dass die Menschen von Bani Walid, Frauen, Kinder, Männer in ihren Häusern von Flugzeugen und von all diesen Kriminellen aus Misrata mit ihren Gewehren getötet werden. Das alles geschieht nur, um die Menschen der Jamahiryia zu bedrohen, unter keinen Umständen den Menschen in Bani Walid beizustehen und sie haben „gedacht“ (es würde helfen), über Moussa Ibrahim und Khamis al-Gaddafi zu sprechen.

Wir sind außerhalb von Libyen, wir haben nichts mit Bani Walid tun, wir sind noch nicht einmal in die Nähe von Bani Walid.

Sie schlagen Bani Walid, sie wissen, dass Bani Walid die Heimat eines großen Stammes ist, Bani Walid geografisch einen sehr wichtigen Platz einnimmt, und der (Warfalla-) Stamm eine große Bedeutung für das Land hat. Deshalb haben sie Angst, was sich zwischen den Stämmen von Libyen entwickeln wird. Überdies hat all das, was jetzt in Bani Walid geschieht, nichts mit dem (alten) Regime zu tun; es ist ein Zusammenstoß zwischen Stämmen. Nach dem, was unserem Führer Gaddafi und Seif al-Islam geschehen ist, verbreiten die Kanäle BBC, al arabyia, al jazeera nun falsche Nachrichten über Khamis al-Gaddafi, Moussa Ibrahim und andere Menschen; und das ist der Beweis für diese Lügen.

Doch unsere Familien leben noch immer in Bani Walid und mit Gottes Hilfe werden wir wieder zu ihnen kommen … Schande über die Angreifer. Schande auch über euch Libyer: es geht nicht um Pro-Muammar al-Gaddafi oder Kontra. Schande darüber, dass ein ganzer Stamm, eine ganze libysche Stadt angegriffen und in Stücke geschossen wird, ihre Kinder, Frauen und Männer getötet werden und ihr dies nur beobachtet.

Sie haben zu bedenken, dass es hier nicht um Politik geht, sondern um die Würde der Libyer. Die Menschen, die diese Stadt attackieren, haben keine Würde, keine Überzeugungen, sie haben keine Brüder und kein Gefühl für ihre Staatsangehörigkeit.

Sie logen über uns, haben ihnen gesagt, dass wir getötet hätten, doch waren sie diejenigen, die Menschen getötet haben. Sie sagten wir töteten Kinder, doch in Wahrheit haben sie Kinder ermordet. Sie sagten, wir würden stehlen, doch sind sie diejenigen, die immer noch rauben. Zudem brachten sie das ganze Land unter eine teuflische westliche Führung.

Muammar al-Gaddafi war der Mann, über für Libyen sorgte, dafür sorgte, was das Beste für Libyen war. Ja, es gab Probleme, aber diese Probleme waren durch Gespräche zu lösen, doch diese Verräter haben alles verkauft.

Ich bitte die Libyer, die nichts mit diesem Schlamassel zu tun haben, für die Stadt einzustehen, Bani Walid zu helfen. Sonst wird die Geschichte schreiben, dass Bani Walid in Stücke geschnitten, sein Volk massakriert wurde und die westlichen Stämme dabei nur zugesehen haben.

Ich möchte den Tausenden von Menschen, die (mich) auf FB kontaktiert, über Paltalk, Twitter und per Telefon, vielen Dank sagen. Aber mein Leben ist nicht mehr wert als das anderer Männer des Regimes, die heute am 20. Oktober 2011 Märtyrer wurden, oder das jener Menschen, die sich in den Gefängnissen befinden.

Ich sehe noch immer Muammar al Gaddafi als meinen Führer, Libyen ist immer noch mein Land und die NATO mein Feind. Vielen Dank und ich hoffe, dass wir uns bald treffen in unserem Land, welches verraten wurde.

Vielen Dank und lassen wir uns von Gott führen!

Quelle: Sons of Malcolm

Libyen: NATO weigert sich, Kriegsverbrechen zu untersuchen

von John Schacher

Kurz vor dem NATO-Gipfel  in Chicago Ende dieser Woche erscheint folgender Report, der die Allianz für Dutzende zivile Opfer während der Militärkampagne in Libyen verantwortlich macht. Human Rights Watch aus New York hat zu einer gründlichen Untersuchung dieser Kriegsverbrechen aufgerufen – die NATO jedoch verweigert jeden Kommentar! Hier das RT-Interview mit Wenzel Michalski von Human Rights Watch:


KHALED SAED ABY SALAH

Bereits gestern wurde die Liquidierung des Verräters und NTC-Kandidaten Khaled Abu Saleh durch den Grünen Widerstand (30 Kilometer von Ubari enfernt) gemeldet. Der NTC hatte etwa 40 Gründungsmitglieder, deren Anzahl nun mehr und mehr schmilzt. „Der Verrat wird geliebt, doch nie der Verräter„…

Äusserst bedenklich erscheint in der aktuellen Tagespolitik auch, dass sowohl:
Libysche “Rebellen” im Kosovo „studieren“ in einer „Polizei Akademie“ – 29 Rebellen pro Woche.
Syrische “Rebellen”  sollen im Kosovo trainieren, was den Kosovo zu einer internationalen Anlaufstelle für bewaffnete Aufständische macht.
Deshalb warnte russische Aussenministerium am Montag im Kosovo tätige internationale Organisationen dringend davor, die Region in ein Trainingscamp für syrische „Rebellen“ zu verwandeln.
Die Leiden eines freigekauften Soldaten der ehemaligen liyschen Regierungsarmee in einem Misrata-Foltergefängnis werden bei Leonore und libyaaigainstsuperpowermedia (beides englisch) geschildert. Freunde bekamen die zur Freilassung geforderte hohe Summe von 120.000 libyschen Dinar zusammen. Tausende dieser bedauernswerten Menschen warten in den libyschen Folter-Gefangnissen auf den Eingang von Lösegeld oder den langsamen (Folter-)Tod. Das tiefste Mittelalter war nicht schlimmer!
Quelle: LibyaSOS

Libyen: Jahrestag eines Mehrfach-Mordes

Danke an Yvonne

Es war einmal eine glückliche, libysche Familie… bis zum 30.4.2011, als man das Haus von der Familie Quadhafi in Tripolis zerbombte. Bei diesem völkerrechtswidrigen Kriegsverbrechen der NATO starben zahlreiche Menschen, darunter Quadhafis Sohn Saif al-Arab und drei Enkelchen im Kleinkindalter.