Schlagwort-Archive: NATO Kriegsverbrechen 2011

Libyen: Benghazi steht auf

Bild: LibyaSOS

von John Schacher

LibyaSOS meldet, dass der Grüne Widerstand in München eine größere Menge Propaganda-material zur Verfügung hat und kurz vor der Verteilung an seine Mitglieder steht. Die Aufkleber werden hoffentlich bald nicht nur in München zu sehen sein. Der Slogan lautet: „Widerstand gegen die NATO-Besatzung in Libyen“. [Tobias N.]

Benghazi: eine mächtige Explosion zerstörte das Battallions-Hauptquartier der „Märtyrer des 17. Februar“, die Bevölkerung versammelt sich jubelnd auf den Strassen und besteiligt sich an den Kämpfen gegen Widerstandsnester des NTC:


Ebenfalls in Benghazi kam es auch zum bereits zweiten Mordanschlag auf den Richter, der mit dem Fall des ermordeten General Younis betraut ist.

Mutige Frauen des Grünen Widerstands haben in Tripolis im Diplomatenviertel nahe dem Souk Jomo eine Bombe gelegt. Diese explodierte im Herzen der Vandalen und hinterliess eine große Rauchwolke. Die NATO-Länder werden uns nicht alle unterwerfen oder töten können, besonders wenn auch unsere Frauen den Kampf für die Heimat führen. Libysche Frauen sind wie Amazonen: unabhängig, stark und mutig,

In Sirte hat der Widerstand 10 Misrata-Rebellen getötet und 3 Fahrzeuge zerstört. Zu den Toten gehört auch ihr Kommandeur, ein Offizier aus Quatar.

Bin Jawad: die Einwohner der östlichen Regionen sind zornig, weil sie immer noch nichts über das Schicksal ihrer jungen Männer erfahren zu haben, das diese von Seiten der „Rebellen“ des NATO/NTC erlitten haben. In diesem Gebiet wurde ein Massengrab mit 157 Körpern entdeckt, dass die Rebellen angelegt haben sollen, um die Bewohner über die große Anzahl von Toten hinwegzutäuschen.

Ein kanadischer Minenräumexperte starb bei einer Minenexplosion bei Misrata.

Al-Rahel, ein früherer Armeeoffizier, leitet eine Bewegung, welche die teilweise Unabhängigkeit im Osten von Libyen anstrebt, wo die Mehrheit der Ölfelder des Landes liegt. Die Stammesführer der oberen Regionen wollen einseitig einen östlichen Staat ausrufen, der mit dem Westen in einer Art Bundesstaat verbunden sein soll.

Lizzie Phelan Interview mit RT:


Erfolge des Grünen Widerstands:


Quelle: libyaagainstsuperpowermedia, LibyaSOS

Gaddafis Tochter Aischa mit Klage gegen die NATO in Belgien gescheitert

Bild: tuebingen.solid-sds.de

von John Schacher

Wer gedacht hat, eine Anzeige gegen eine internationale Organisation wie die NATO im Land ihres Amtssitzes formaljuristisch korrekt stellen zu können, täuscht sich! Die Richter-Lakaien in Belgien weigern sich, Recht zu sprechen, dem Recht zur Geltung zu verhelfen. Dieses Musterbeispiel staatlich verordneter Anarchie zeigt zeigt wirklich exemplarisch den Zustand der (westlichen) Welt. Der Focus berichtet:

„Die Tochter des libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi, Aischa Gaddafi, ist in Belgien mit einer Klage gegen die Nato wegen Kriegsverbrechen gescheitert. Die belgische Justiz sei nicht zuständig, teilte am Mittwoch die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft in Brüssel mit. Ein Libyer, der durch Nato-Beschuss seine Familie verloren hat, reichte derweil eine weitere Klage in Belgien ein.Aischa Gaddafi hatte Anfang Juni in Belgien eine Klage gegen die Nato wegen Kriegsverbrechen eingereicht, weil die Militärallianz in der Hauptstadt Brüssel ihr Hauptquartier hat. Sie begründete dies mit einem Nato-Luftangriff auf die libysche Hauptstadt Tripolis am 30. April. Dabei waren nach libyschen Angaben Muammar el Gaddafis jüngster Sohn, der 29-jährige Seif el Arab, drei seiner Enkelkinder im Alter zwischen vier Monaten und zwei Jahren sowie Freunde und Nachbarn getötet worden.

Die Nato hatte Ende März das Kommando über den gesamten Militäreinsatz in Libyen übernommen und fliegt seitdem Angriffe auf Bodenziele, um offiziell Zivilisten vor den Truppen Gaddafis zu schützen. Diese befinden sich seit Monaten in einem blutigen Konflikt mit international unterstützten Rebellen aus dem Osten des Landes.

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft teilte nun mit, dass die belgische Justiz im Fall der Klage von Aischa Gaddafi nicht tätig werde. Ein belgisches Gesetz räumt der Justiz zwar „universelle Kompetenz“ bei der Verfolgung von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord ein, wenn dabei eine Beziehung zu Belgien besteht. Die Sprecherin sagte nun jedoch, weder Opfer noch mutmaßliche Angreifer seien Belgier. Und die Verantwortlichen genießen nach ihren Worten, insofern sie sich überhaupt in Belgien aufhalten, diplomatische Immunität.

Eine weitere Klage gegen die Nato legte am Mittwoch der belgische Anwalt Ghislain Dubois in Brüssel im Auftrag des Libyers Chaled Hemidi ein. Hemidi zufolge wurden durch einen Nato-Luftangriff am 20. Juni in der Stadt Sorman seine Frau sowie die drei Kinder des Paares im Alter von drei bis fünf Jahren getötet. Der Angriff zielte demnach auf ein Haus seines Vaters, Chuildi Hemidi, einen Vertrauten Gaddafis. Der Kläger will Dubois zufolge Schadensersatz von der Nato erstreiten.

Die Nato hatte das Bombardement in der rund 70 Kilometer westlich der libyschen Hauptstadt Tripolis gelegenen Stadt damit begründet, dass in dem Gebäude eine militärische Kommandostelle untergebracht gewesen sei. Eine Nato-Sprecherin bekräftigte diese Darstellung am Mittwoch erneut. Dubois bestreitet dies und begründete die Zivilklage damit, dass die Nato mit dem Bombardement ihr UN-Mandat für den Einsatz in Libyen verletzt habe, die einen Einsatz allein zum Schutz der Zivilbevölkerung erlaubt.“
Es wäre wirklich wissenswert, WO oder WER nun schliesslich die RICHTIGE INSTITUTION zur Führung einer Klage gegen die NATO ist. Der tägliche NATO-Ärger und die Sorgen um die libyschen Menschen machen im Prinzip auch jeden von uns zu weiteren Geschädigten dieser feigen US/NATO-Mörderbande, mithin auch uns das Recht auf Klage erwirkt.

 

 

Libyen: verzweifelte NATO bombardiert nun Krankenhäuser, Schulen und Moscheen

von John Schacher

Was die letzten Tage seitens der NATO im Libyen-Konflikt abgeht, verschlägt einem fast die Sprache. Völlig ungehemmt zeigen die Agressoren ihr wahres Gesicht und töten reihenweise friedliche Zivilisten, Krankenhauspersonal und Menschen bei ihrer täglichen Arbeit im nicht-militärischen Bereich. Heute morgen gegen 08.00 Uhr starben 7 Menschen, darunter 3 Ärzte in Zlitan, wo die NATO ein Krankenhaus, eine Schule und eine Moschee bombardiert hat.

lange Version:


kurze Version:


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Wie schon berichtet wurde das Trinkwassernetz einer Millionenbevölkerung – zu deren Schutz sich die NATO selbst berufen hat – mutwillig und in  vollem Bewußtsein der damit verbundenen Not beschädigt und gleich noch die dazugehörige Ersatzteilfabrik (Wasserrohre) bei Brega dem Erdboden gleichgemacht. Die Bombardierung der Ölanlagen in Brega (wo noch fast alles heil ist) samt der damit verbundenen Umweltverschmutzung scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

Gestern kam es zu unglaublichen Vorfällen in Libyen, berichtet my-metropolis.eu:

„Eine Karawane des Friedens hatte sich unbewaffnet auf den Weg zu den Rebellen in den Nafusa Mountains begeben. Sie wurden von den Rebellen ohne Vorwarnung mit Gewehren beschossen. Ziel der Sniper aus weiter Entfernung durch Zielfernrohre sollen vorwiegend die Stammesführer und die Friedensmenschen in den ersten Reihen gewesen sein. Leonore beschreibt, das gezielte Töten der Stammesführer aus großer Entfernung sollte die anderen Friedensmarschierer in Angst und Schrecken versetzen und zur Umkehr bewegen. Die Flugzeuge der Nato haben auf sie Bomben abgeworfen, um die Zivilisten der Friedenskarawane zu töten.

Nun sind wir in die Phase eingetreten, wo Zivilisten, welche die weiße Fahne des Friedens tragen, getötet werden.

Und es sind viele Menschen gestorben.“…….

Seit Tagen kommt es hierauf zu keinerlei Reaktionen der Presse auf diese Greueltaten! Nicht einmal (mehr) von RIA NOVOSTI, die das Libyen-Thema in den letzten Tagen und Wochen immer mehr totschweigen! Hier wird auch seitens Russland massiv gemauert und die Wahrheit verraten! Die russische Haltung ist eine Schande und zeigt uns Deutschen, wie weit wir diesen „“ trauen dürfen: GAR NICHT!

 

 

 

Frieden für Libyen! Solidarität mit dem libyschen Volk!

Bild: moscowtopnews

Der nachfolgende Aufruf hat bereits über 600 Unterschriften, die hier aus Platzgründen nicht erscheinen… bitte auch unterzeichnen!

v.i.S.d.P. Friedrich-Martin Balzer und Bernd Duschner, an den auch weitere Unterschriften gesandt werden können unter bernd@freundschaft-mit-valjevo.de

Seit dem 19. März 2011 bombardieren die USA und andere NATO-Staaten Tag für Tag und vor allem nachts die Millionenstadt Tripolis und andere Orte in Libyen. Zugleich versuchen sie, das libysche Volk durch Beschlagnahmung seiner Gelder und durch eine Hungerblockade gefügig zu machen. Die Aggressoren mißachten alle einschlägigen Bestim­mungen des Völkerrechts (Verbot der Einmischung in die in­neren Angele­genheiten eines anderen Staates, Verpflichtung zu Konflikt­lö­sungen auf dem Ver­hand­lungswege, Verbot des Angriffskriegs usw.). Ihr Vorwand, sie wollten „Menschen­­leben retten“, ist angesichts der wachsenden Dauer ihres Bom­ben­krieges und der steigenden Opfer­zahlen absurd und zynisch. Springer- und andere Kon­zernmedien sowie auch die öffentlich-rechtlichen Sender schweigen jedoch über die Toten, die Verstümmelten, die Zer­störungen, das Flücht­lingselend, die Vergiftung der Böden mit Uranmuni­tion.

Der Wüstenstaat, der unter seinem Revolutionsführer Moammar al-Gaddafi seiner Bevölkerung dank der Nationalisierung seines Ölreich­tums den höchsten Wohl­stand in Afrika mit unentgeltlichem Bildungs- und Gesund­heitswesen, mit hochentwickelten Rechten für Frauen und Kinder bieten konnte, droht in seiner Entwicklung um Jahrzehnte zurückgeworfen zu werden. Wie in der Kolonialzeit selbstbewusst gewor­de­ne Sklaven vor den Augen ihrer Schick­salsgefährten öffentlich ausgepeitscht wurden, so wollen heute führende NATO-Staaten das libysche Volk, auch als War­nung für die Völker der Dritten Welt, mit Bomben, Raketen und gegebenenfalls militäri­scher Besetzung dafür bestrafen, dass es sich ihrem Diktat entzieht, seinen eige­nen Entwick­lungsweg geht, sich für die Einheit und Unabhängig­keit der arabischen Welt und Afrikas einsetzt und sich jeglicher Rekolo­nia­lisierung verwei­gert.

Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Nutzung deutscher Ein­rich­tungen für die Aggression zu gestatten und sich konsequent einzusetzen für

  • sofortige Einstellung aller Angriffe auf Libyen,
  • sofortigen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zwi­schen den libyschen Bürgerkriegsparteien,
  • Aufhebung der Handels- und Wirtschaftsblockade,
  • Rückgabe der beschlagnahmten libyschen Auslandskonten.

Es ist höchste Zeit, Solidarität mit dem libyschen Volk zu zeigen.

Wir rufen alle, die sich für Frieden, Völkerrecht und Menschenrechte mitverant­wortlich wissen und den Menschen der Dritten Welt verbunden fühlen, zu Protest­aktionen und Demonstrationen auf: Dieser verbrecherische Angriffskrieg muss gestoppt werden.