Schlagwort-Archiv: Muammar al-Gaddafi

People & Power – Libyen´s Brigaden

erschienen bei libyaagainstsuperpowermedia

Übersetzung John Schacher

(bekommt Katar Angst? bereuen sie, was sie Libyen durch ihre falsche Berichterstattung angetan haben?)

Folgendes stammt von ihrem You-Tube -Kanal:

„Als Oberst Muammar al-Gaddafi im Oktober 2011 gestürzt (Anm.: überfallen und gelyncht) wurde, träumte das libysche Volk von Frieden, Freiheit, einem Ende der Konflikte – und eine Chance, ihre vom Krieg zerrissene Nation wieder zusammenzuführen. Aber heute, nach mehr als zwei Jahren, ist das Land noch immer zerrissen und revolutionäre Milizen und Brigaden konkurrieren mit der Regierung um Macht und Einfluss. Können diese rivalisierenden Fraktionen in Einklang gebracht werden oder ist Libyen noch zu weiteren Jahren der anhaltenden Instabilität verdammt? People & Power schickte die Reporterin Juliana Ruhfus und den Filmemacher Dom Rotheroe, um das herauszufinden.“


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*** Anmerkung des Herausgebers: Dieses Video für Al Jazeera zeigt keine Reue für das, was sie Libyen mit ihren falschen Berichterstattung während 2011 antaten – Katar dachte, Libyen wäre so einfach wie ein Stück Kuchen zu übernehmen, hmmm! Katar hat vergessen, dass wir Libyer ein schwieriges Volk mit Loyalität zu unseren Stammes-Führern sind. Gaddafi hat dies gewusst und schaffte es, alle Stämme zu einen, was das Gegenteil zum heutigen Libyen darstellt. Aktuell haben wir 1500 MILIZEN, dank NATO, Katar und F.UK.US eine schwache Marionettenregierung – nicht zu vergessen: Al-Qaida.

Eine Sache, die Westler alle nicht wissen ist, dass die so genannten „Ratten“, die sich für Revolutionäre ausgaben, einfache Gauner waren und dies der Hauptgrund war, warum sie ins Exil geschickt wurden. Dennoch war es ihnen erlaubt, Geschäfte in Libyen zu tätigen und eine besondere Genehmigung zu Besuchen des Landes zu erhalten. Ein Beispiel für einen der größten Gauner ist Gumaty. Er ist derjenige, der aus Libyen Ressourcen (Geld) gestohlen hatte. Er war auch derjenige, der prahlte, dass Zehntausende in Benghazi massakriert worden seien, konnte aber keinen Beweis erbringen. Der ehemalige Minister für Menschenrechte war eine korrupte Person, und genau das war es, warum er sich selbst ins Exil begab, bevor die Polizei des früheren Regime ihn einsperren konnte.

Für die 200.000 Menschen, die sich selbst ins Exil geschickt hatten oder von der vorherigen Regierung ins Exil gezwungen wurden, gibt es zwei Gründe: 1. Versuche, Gaddafi zu ermorden. 2. Korruption. Das erste galt als Hochverrat und für das zweite Rückgabe des Geldes und Gefängnis. Die meisten der heutigen Machthaber in Libyen – seien es Regierung oder Milizen – waren der Korruption überführt, noch bevor sie an die Macht kamen. Sie wurden von CIA/Mossad ausgebildet und finanziert. Einige Namen dieser Regierungs-Menschen sind: Khalifa Hefter, Mohamed Magarief, Mahmoud Jibril (Arbeit für CIA), Mustapha Abdeljalil (Muslim-Bruderschaft aus Katar, für MI5), Abdelhakim Belhdj (Arbeit für CIA => Al-Qaida auch MI5 => Muslim-Bruderschaft – gleichzeitig einer der Führer der LIFG ) versuchte, Gaddafi zu ermorden, wurde von den Amerikanern in Guantanamo gehalten, lebte dann in England, wo er  für eine Weile blieb, dann wurde er von den Amerikanern entführt und als ein Geschenk an die vorherige Regierung nach Libyen gebracht. Saif Gaddafi befreite ihn im Jahr 2010 und der Rest ist Geschichte. Jetzt ist Belhdj, der ein Al-Qaida-Partner ist, zum Gouverneur von Tripolis.

BRD perso zeidanZeidan mit Verbindungen zu Amerika und Deutschland war auch im Exil, beschloss aber, dass es eine Menge Geld in Libyen zu holen gebe, denn im Jahr 2011 kehrte er zurück und lebt seither in einer luxuriösen Suite in einem der besten Hotels in Tripolis, was natürlich das libysche Volk zu zahlen hat, weil er sich fürchtet, im eigenen Haus zu bleiben. Übrigens gilt für alle oben genannten Personen: wenn Sie ihre Bankkonten überprüfen, werden Sie feststellen, dass sie Milliarden von Dollar und fantastische Villen im Ausland haben und dass ihre Kinder nicht in Libyen leben, weil es hier zu gefährlich für sie ist.

Für mich ist das, was wir jetzt haben, ein gescheiterter Staat eines Haufens von Extremisten, die vom Westen (F.UK.US) finanziert werden, regiert von Saudi-Arabien und Katar. Sie lieben diese Situation, weil sie in Ruhe all unsere Ressourcen stehlen können, ohne dass die libysche Bevölkerung dies bemerkt. Lasst uns auch nicht vergessen, dass Frankreich bereits eine Luftwaffenbasis in Süd-Libyen gebaut hat, Qatar die Mitiga-Airbase in Tripolis besitzt, gefolgt von der Tatsache, daß Israel und Amerika bereits ihre Errungenschaften in Benghazi (CIA-Zentrum und Gefängnisse) sowie in Tripolitanien einige Ölfelder in den Fingern haben. Dies wird der libyschen Bevölkerung und den westlichen Medien nicht publik gemacht. Ich frage mich, warum? Ist es, weil die internationale Gemeinschaft erkennen würde, dass es nicht darum ging, die Libyer zu schützen, sondern um alles von den Libyern zu stehlen? Ich muss sagen, dass viele im libyschen Volk bedauern, dass sie die Waffen gegen die libysche Jamahyria-Regierung erhoben haben, da Frieden, Ruhe und Sicherheit nicht das sind, was die heutige Regierung geben kann.

Quelle: libyaagainstsuperpowermedia

der Zerfall von Libyen

libia el gran pastelerschienen bei voltairenet

von Polina Lavrentieva

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Im Sommer 2011 hat Thierry Meyssan behauptet, dass es keinen arabischen Frühling in Libyen gegeben habe, dass die Bevölkerung sich nicht gegen Muammar al-Gaddafi erhoben, sondern dass der Westen mit der separatistischen Bewegung von Kyrenaika gespielt habe. Zwei Jahre später ist es nun soweit: Tripolis hat die Kontrolle über Kyrenaika und Fezzãn verloren, wie die Sondergesandten der Vereinten Nationen festgestellt haben. Die Reichtümer des Landes sind jetzt in Händen von Verbrecherbanden und ausschließlich von US-Multis.

Der Prozess des Zerfalls von Libyen seit der Ermordung von Muammar al-Gaddafi kann nicht beendet werden. Ein neuer Bericht der UNO belegt es: auf Grund der Trennung in Provinzen innerhalb des „vom Diktator befreiten“ Libyen ereignen sich zügige Hinrichtungen, massive politische Unterdrückung und Folter.

Nach den gemeinsamen Berichten der Unterstützungs-Mission der Vereinten Nationen in Libyen (MANUL) [1] und des Hohen Kommissars für Menschenrechte der UNO, starben etwa 27 Menschen im Gefängnis des Landes allein am Ende des Jahres 2011 [2]. 8.000 Menschen werden festgehalten. Sie wurden im Jahr 2011 als „Anhänger von Gaddafi“ ins Gefängnis gesteckt. Die meisten von ihnen waren nicht einmal offiziell Gegenstand einer Ermittlung und niemand weiß, wie lange sie hinter Schloss und Riegel bleiben werden, da das Rechtssystem fast nicht mehr funktioniert.

Die New York Times weist darauf hin, dass die Leute jetzt aus religiösen oder ethnischen Gründen eingesperrt würden, oder wenn sie verdächtigt würden, gegenüber der „Demokratie“ nicht loyal zu sein. Gefangene, mit denen die UN-Inspektoren sprechen konnten, haben berichtet, dass sie geschlagen und durch Feuer und Hunger in den Gefängnissen gefoltert würden.

Im April dieses Jahres wurde in Libyen ein Gesetz verabschiedet, das Folter verbietet und Entführung verurteilt. Aber es hat keine effektive Tragweite. Dies ist jedoch nur ein Teil des Bildes vom Zerfall des libyschen Staates. Regionen ziehen sich allmählich zurück, wie wir es in diesen Spalten vor zwei Jahren vorausgesagt haben. Und es geschieht auch nicht ohne Blutvergießen.

So hat der Fezzãn am 27. September seine Unabhängigkeit erklärt, oder zumindest seine volle Autonomie [3]; die Stammesführer haben es „wegen der schlechten Arbeit des Kongresses“ so beschlossen. Im Juni war es die [ölreiche] Region Kyrenaika [4] die ihre Freiheit wiedernahm. Von den drei historischen Regionen, gehört nur Tripolitanien immer noch zu Libyen. Vorerst gibt es aber keine Kraft, um diese drei historischen Staaten wieder zu vereinen, die das Libyen seit 1951 bildeten.

Übersetzung: Horst Frohlich

Quelle: voltairenet

Libyen: Benghazi-Anwohner beenden (Kriegs-)Gefangenschaft

aus diesem Gefängnis in Benghazi wurden wahrscheinlich auch diese Gefangenen befreit - Hurra, Bravo!
Gefängnis in Benghazi

erschienen bei ITAR-TASS

Danke an Yvonne

von Pervin Mammadzade

Im Gefängnis Al-Kuifiya in Benghazi brach am Samstag ein Aufstand aus. In der Folge gelang mehr als tausend Gefangenen die Flucht. Dies wurde von Quellen in den Sicherheitsdiensten des Landes gemeldet.

Als Verstärkungs-Kräfte am Tatort eintrafen, wurde ihnen befohlen, nicht auf die Gefangenen zu schießen. Die Mehrheit unter den Ausreißern sind gewöhnliche Kriminelle, darunter Einwanderer aus afrikanischen Ländern. Doch ein großer Teil bestand auch aus denjenigen, die wegen Verbindungen zum Regime von Muammar al-Gaddafi hinter Gittern waren.

Die Behörden des Landes haben die Tatsache der Rebellion und den Exodus aus dem Gefängnis zugelassen. Laut Ministerpräsident Ali Zeidan wurden Sicherheitsdienste und Grenzposten mit Namenslisten der Gefangenen versehen, deren sofortige Verhaftung vorgesehen ist.

„Libyens Regierungschef Ali Seidan bestätigte den Gefängnisausbruch. Ihm zufolge griffen Anwohner das Gefängnis an, weil sie die Haftanstalt nicht mehr in der Nähe ihrer Wohnungen wollten.“

Quelle: ITAR-TASS, ard