Schlagwort-Archive: Militär

Deutschland im 18. Jahrhundert – Das Militär

Textübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg

Fürs Vaterland zu sterben
Wünscht mancher sich;
Zehntausend Taler erben,
Das wünsch’ ich mich.
Das Vaterland ist undankbar,
Und dafür sterben?
O, du Narr!

Die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ist die Zeit, in der die stehenden Heere aufkommen, das 18. Jahrundert die, in der sie sich entwickeln.

Sie kamen mit dem Absolutismus als politischer Doktrin, denn sie waren das Element der Macht, auf das er sich stützen mußte, wollte er sich durchsetzen, aber sie haben sein Absterben überlebt. Da das Deutsche Reich nicht absolut regiert wurde, so besaß es auch nur die Bruchstücke einer Armee. Im Jahre 1681 hatte der Reichstagbeschlossen, eine Armee von 40000 Mann dauernd unter den Fahnen zu halten, und zwar 28000 Mann Infanterie und 12000 Mann Kavallerie.

Diese Anzahl hieß das Simplum, 1702 wollte man es verdoppeln und später sprach man sogar davon, es zu verdreifachen; die Abneigung des Kaisers, der fürchtete, diese Truppen möchten bei Gelegenheit gegen ihn verwendet werden, hat das aber stets verhindert. Jeder Reichsstand hatte, der Kopfzahl seines Territoriums entsprechend, sein Kontingent zu stellen, die kreisweise zu Regimentern zusammengezogen wurden. Wie bei allen Angelegenheiten, die von Reichswegen gemeinsam unternommen werden sollten, ging es auch hier, das Beste blieb auf dem Papier.

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Code-Name „911“: USA bauen geheimes Riesen-Gebäude in Tel Aviv

Grafik: US-Army

erschienen bei DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Danke an Yvonne

In Israel rästelt man über ein streng geheimes Gebäude, welches die Amerikaner errichten: Unter dem reichlich seltsamen Decknamen „911“ – offenbar eine Anspielung auf den 11. September – müssen sich alle Arbeiter einem strengen Sicherheits-Clearing unterziehen. Niemand weiß, welchem militärischen Zweck das Gebäude dienen soll.

Auf einer israelischen Luftwaffenbasis in der Nähe von Tel Aviv soll ein neuer Gebäudekomplex entstehen. Dabei plant die US-Armee den Bau eines fünfstöckigen unterirdischen Gebäudeteils, hat Pulitzer-Preisträger Walter Pincus in der Washington Post herausgefunden. Pincus stieß auf das merkwürdige Projekt, weil er eine öffentliche Ausschreibung (RFP) gefunden hatte. Die Erfordernisse erschienen ihm seltsam – und sind in der Tat schwer nachzuvollziehen, für ein Gebäude in Israel, gebaut von den Amerikanern: Die Bauarbeiten würden mindestens zwei Jahre dauern und Kosten in Höhe von 100 Millionen Dollar verursachen.

Der Gebäudekomplex mit dem Namen „Site 911“ werde über Unterrichtsräume, ein Auditorium, ein Labor, schlagfeste Türen, Schutz vor nichtionisierender Strahlung und schärfste Sicherheitsvorkehrungen verfügen. Alle Bauarbeiter würden Sicherheitschecks unterzogen, Absperrungen würden die Baustelle vom Rest der Militärbasis abtrennen und von israelischem Sicherheitspersonal bewacht. Nur US-Unternehmen dürfen am Bau mitwirken, zitiert die Washington Post aus einer Mitteilung der US-Armee.

„Site 911“ ist das bisher größte Projekt der USA in Israel. Die ersten drei unterirdischen Stockwerke haben eine Fläche von je knapp 4.000 Quadratmetern. Die anderen beiden sind kleiner. Die Sicherheitsbedenken seien so groß, dass die Bauarbeiter nur aus „den USA, Kanada, Westeuropa, Polen, Moldawien, Thailand, den Philippinen, Venezuela, Rumänien und China“ an dem Projekt mitarbeiten dürfen, verlangt die US-Armee. Außerdem werde die Baustelle aus Sicherheitsgründen nur einen einzigen stark bewachten Zugang haben. Auch ist „das Sammeln von Informationen jeglicher Art im Zusammenhang mit Tätigkeiten auf der Militärbasis verboten“, warnt die US-Armee.

Das US-Militär hat seit 1998 allein für die israelischen Streitkräfte eine halbe Milliarde Dollar verbaut. Dabei sind drei Militärbasen zur Unterstützung von 20.000 Soldaten entstanden, berichtet die US-Armee. Im Verlauf der Jahre hat die US-Armee unterirdische Flugzeughallen für israelische Kampfbomber, Kommandozentralen, Einrichtungen und Simulatoren für Nachrichtendienste und Anlagen für Nuklearwaffen errichtet. Israel bestreitet den Besitz von Nuklearwaffen dennoch. Aktuell werde die israelische Luftwaffenbasis Nevatim nahe Be’er Sheva gebaut mit einer 4 Kilometer langen Startbahn, 100 neuen Gebäuden und 16 Kilometer Straßen. Auch seien dort bereits mehrere Flugzeughallen für 30 Millionen Dollar errichtet worden, zählt die US-Armee auf. Kein Land der Welt gibt so viel Geld für militärische Zwecke aus wie die USA und erst recht nicht für ausländische Streitkräfte. Die Militärausgaben der US-Regierung sind im dritten Quartal um 13 Prozent angestiegen, während die übrige Wirtschaft weiter stagniert. (Lesen Sie bitte dazu hier ein ausführliches Interview mit dem Sicherheitsexperten Armin Krishnan, der erklärt, wie die USA durch Provokationen den Terror im eigenen Land fördern – und warum die Welt ein Recht auf Antworten darauf hat, was am 11. September 2001 wirklich geschehen ist.)

Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

größtes europäisches Manöver seit 1989 in Grafenwöhr

erschienen bei PravdaTV

Fast 6000 Soldaten aus den USA und 17 verbündeten Ländern trainieren seit dem 15. Oktober auf den ostbayerischen US-Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels.

Es sei das größte Manöver der US-Armee in Europa seit 1989, sagte ein Militärsprecher am Montag in Grafenwöhr. Geübt werde vor allem der Kampf gegen kleine und mittel-schwer ausgerüstete feindliche Verbände. Dabei spielten die Erfahrungen der USA aus den Kriegen im Irak und in Afghanistan eine entscheidenden Rolle.

Neben rund 4000 US-Soldaten nehmen an dem bis 30. Oktober dauernden Manöver etwa 1900 Soldaten der alliierten Streitkräfte teil. Bei den Übungen schlüpften US-Soldaten auch in die Rolle von feindlichen Kämpfern und Einheimischen. Dabei solle der Umgang mit der fremdsprachigen Bevölkerung geprobt werden, um Informationen über die feindlichen Truppenbewegungen zu bekommen, betonte der Sprecher.

Quellen: PRAVDA-TV/chinanews.com/dpa/augsburger-allgemeine.de vom 18.10.2012

 

Kriegsmoloch USA macht sich bereit

von John Schacher

Dieser US-Panzer-Transportzug wurde am 19. Januar 2012 bei Santa Cruz, Kalifornien gefilmt. Die Unmenge an leichten Panzern gibt zu denken und hinterlässt viele Fragen. Was führt Friedensnobelpreisträger Obama im Schilde?


Hier sind noch 3 andere Videos des gleichen Zuges
http://www.youtube.com/watch?v=gRMYMFD2fKQ
http://www.youtube.com/watch?v=0e7KJerIit0
http://www.youtube.com/watch?v=CzCGBYcCta0