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Belgien: Laurent Louis sagt die Wahrheit

gesehen bei morbusignorantia – Danke an Kint

„Laurent Louis wurde zwischenzeitlich vom Parlament die Immunität entzogen und es wird gegen ihn “ermittelt”. Er hat versucht, in die Sache im Fall Dutroux Licht reinzubringen. Die Immunitätsaufhebung bedeutet, mindestens 50 % der Parlamentarier müssen ein Eigeninteresse haben, damit in diesem Fall alles im Dunklen bleibt. Bisher wurden in diesem Fall 27 aussagewillige Zeugen ermordet.“

ab 5:35 min!!!


 

Skandal um Bundesgold weitet sich aus

GOLD ! (2)erschienen bei wallstreet:online

Danke an André

Hat die Bundesbank über weite Teile unseres Goldes keine vollständige Kontrolle? Haben die verwahrenden „Partner-Notenbanken“ das deutsche Gold nicht mehr? Warum ersetzt die Bundesbank die Bestände nicht durch Ersatzkäufe?

Über den Lagerungsort des Bundesbankgoldes hat die Bundesbank ein „Staatsgeheimnis“ gemacht. Sogar Politiker, wie einst Martin Hohmann, die Auskunft über die Lagerstätten des Goldes verlangten, gerieten schnell in Schwierigkeiten. Die jetzige Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks,  zeichnete als ehemalige Staatssekretärin im Finanzministerium dem Bundestag über die Lagerstätten ein falsches Bild. Selbst einzelne Gespräche mit Bundesbankverantwortlichen über dieses Thema sorgten  bei diesen für Nervosität.

Die Frage ist, wo das Bundesgold ist, ob es an den angegebenen Lagerstätten tatsächlich vorhanden ist und vor allem, ob es seinem Zweck dienen kann, im Krisenfall physisch zur Verfügung zu stehen. Nur dann dient es nämlich seinem eigentlichen Zweck.

… Dies ist offenbar schwieriger als gedacht. Von vorgesehenen ca. 87 Tonnen für 2013 konnten nur 37 Tonnen (davon alleine ca. 32 t aus Paris) geliefert werden. Eigenartigerweise entsprechen die aus Frankreich zugesagten 32 t pro Jahr genau der Goldproduktion Malis, das nicht nur unter französischer Kontrolle ist, sondern dessen Goldminen nun auch von deutschen Soldaten „bewacht“ werden sollen.

WEITERLESEN bei wallstreet:online

Spezialreport Teil I: reiches Mali, armes Land

von H.-P. Schröder

 

Hallo Misereor, haltet bitte DEN Ausbeutern euere Sammelbüchsen hin und NICHT UNS!

 

„Die Erde begann als Minenkolonie, das war in Afrika,

wo sie Gold abbauten. Und wissen sie was,

die Erde ist immer noch eine Minenkolonie.

Sie floriert wie niemals zuvor in ihrer langen Geschichte.

Und wir sind die Arbeiter.“

Michael Tellinger

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Goldig (2)

 

Gold – Business as usual

Statistiken und Daten zum Goldbergbau in Mali stammen von http://www.mbendi.com/indy/ming/gold/af/ml/p0005.htm

und von den Seiten, der an der „Ersch(l)ießung“ Malis beteiligten Konzerne

Mali ist nach Ghana und Südafrika Afrika`s drittgrößter Goldproduzent. 2009 wurden in Mali 53,7 Tonnen Gold gefördert. 53.700 Kilogramm Gold ist die offizielle Zahl, es gibt immer Schwund, durch Diebstähle und unregistrierten Bergbau – eine Dunkelziffer, die zu addieren wäre. Der Preis für die Feinunze Gold (ca. 31 g) lag am 15. Januar 2013 bei ca. 1.690 Dollar. Die 53,7 Tonnen Gold von 2009 repräsentieren heute im Endverkauf einen ungefähren Wert von 53.700.000g geteilt durch 31=1.732.258 Feinunzen, multipliziert mit 1.690 Dollar. Ein hübsches Sümmchen. Die Goldbergwerke Malis befinden sich alle im Süden, weit entfernt von den nördlichen Gebieten.

Der Abtransport der malischen Goldvorkommen wird von drei Unternehmen federführend durchgeführt: Als in Mali an vorderster Front kämpfend ist die auf der Kanalinsel Jersey ansässige Firma Randgold zu nennen, deren Hauptgeschäft auf dem malischen Gold beruht. 2011 war ihr bestes Jahr, wie dem Jahresbericht 2011 http://www.randgoldresources.com/randgold/applications/randgold/templates/annual_report_2011/downloads/Annual%20Report%202011.pdf zu entnehmen ist.

Laut wikipedia erwirtschaftete Randgold im Jahre 2011 einen Reingewinn, nach Abzug der Steuern, von 433,4 Millionen Dollar, bei einem Umsatz von 1.127,1 Millionen Dollar. Nicht nur scheint es erstaunlich, daß die Rendite 38 Prozent des Umsatzes beträgt, noch erstaunlicher scheint, daß bei einem Umsatzvolumen von 1.127 Millionen Dollar gerade einmal 50 Millionen Dollar an Steuern bezahlt worden sind. Der Hauptverantwortliche, der Chief Executive (Chefexekutor) von Randgold ist der ehemalige südafrikanische Offizier und Guerillabekämpfer mit abgeschlossenem Geologiestudium Mark Bristow, „who has homes in the US, London, South Africa and Mauritius. Eine andere Schlüsselfigur ist, laut wíkipedia, ein Philippe Lietard. Die Vita der im Vorstand versammelten Figuren liest sich wie ein Streifzug durch Großkapital (Rothschild, Weltbank) und Großindustrie in Komplizenschaft mit Ressourcenschnüfflern von Universitäten und Mining schools.

Randgold betreibt, direkt oder in Teilhabe, die Morila-Gold-Mine in Mali, den Loulo-Gounkoto Minenkomplex in Mali, die Tongon-Mine in der Elfenbeinküste, das Kibali-Erschließungsprojekt in der Demokratischen Republik Kongo, zusätzliche „Projekte“ in Massawa im Senegal und „Sondierungen“, vor allem im Kongo und in Mali.

Vorgehensweise am Beispiel Kongo

Die Randgold Homepage gibt über das im blutenden Kongo vorangetriebene Kibali-Mammutprojekt Details preis, die symptomatisch sind: „Das Kibali-Projekt ist das bisher größte Projekt von Randgold. Die dortigen Goldreserven werden auf mindestens 10 Millionen Unzen geschätzt, eine Schätzung die sich zunehmend nach oben korrigiert. Kibali wird eine der größten Goldminen Afrikas werden. Das Areal umfasst 1.836 km² in den Moto-Goldfeldern im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, 560 km nordöstlich von Kisangani und 150 km von der ugandischen Grenze. Kibali ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Randgold (45%), AngloGoldAshanti (45%) und dem kongolesischen Partner Sokimo (10%), der von Randgold als „halbstaatlich“ bezeichnet wird. Wieso? Darum: Die 10% Kongo teilt sich Sokimo nochmals mit der am kongolesischen Anteil beteiligten „Moku Goldmines Ltd.“-Erschließungsgesellschaft, deren Stammsitz sich in der Schweiz befindet, im Verhältnis 35% für den Kongo zu 65% für die Moku, wodurch der Anteil des kongolesischen Staates an diesem Gewaltprojekt auf genau 3,3 Prozent zusammen schrumpft.

3,3 Prozent Ertrag für die Nomenklatura des Kongo, 96,7 Prozent Ertrag für die Ausländer.

3,3 % für die Pseudo-Herren des Kongo. Und die Bevölkerung? Und deren Weidegründe? Und die Landbesitzer in dem Gebiet? Null Problemo, die erhalten einen Sack Hirse und werden vertrieben, äh natürlich umgesielt. In 24 Stunden seid ihr verschwunden, klar?

Von den 3,3% müssen dann die Privatvillen, sinnlose Protzprojekte und die an Ausländer vergebenen Gewaltbaumaßnahmen, Strassenzuführungen zu den Goldfeldern und so weiter, bezahlt werden. Und wenn etwas schiefgeht, rücken die Franzosen ein, oder eine Rebellenarmee in Bereitschaft wird aktiviert und schießt die Hälfte der Ortsansässigen tot, die andere wird zur Abschreckung zerhackt, echtes Bush meat, funny frisch, Banki zerquetscht ein Tränchen mit bloßer Faust, deeply konzernt, aber leider, leider alles Kommunisten. Und Terroristen. Was? Nichts mehr zu fressen?, Flüchtling? Schlimm, schlimm, aber genau dafür haben wir doch das UN-Organisations–Flüchtlinghilfswerk gegründet, und ihr dort draussen, kleiner Mann und kleine Frau in der BRD-GmbH, ihr dürft es finanzieren, wir werden uns um die von uns arm Gemachten kümmern, aus christlicher Nächstenliebe, „give us your money, give us your lifetime, we love you“, cheers!, mein Ehrenwort und jetzt weitermachen, Maul halten, alles roger!

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