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Deutschland im Luftkrieg

Bild: irib
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erschienen bei Rationalgalerie

von Wolfgang Blaschka

Ramstein und Stuttgart-Möhringen
als Drohnen-Nester entlarvt

Eine Vor-Veröffentlichung der Beilage des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München am 2. Februar 2014

Luftalarm gibt es keinen, wenn Drohnen ihre tödlichen Raketen auf verdächtige Wagen-Konvois und Kamelhirten abfeuern. Sie kommen mit einem fernen, dumpfen Surren aus heiterem oder nächtlichem Himmel, heimtückisch ohne jegliche Vorwarnung. Nicht nur, weil es keine Sirenen gibt in Somalia auf dem flachen Land, sondern weil es schnell und zuverlässig gehen soll mit den völkerrechtswidrigen Exekutionen. Nicht dass sich jemand noch in Sicherheit bringen könnte! Es soll nahezu geräuschlos vollzogen werden, was in Stuttgart vom AFRICOM befohlen und in Ramstein überwacht wird, der feige Mord aus dem Hinterhalt, vorsätzlich, seriell, gewohnheitsmäßig. Die Mörder sind US-Soldaten, ihr oberster Auftraggeber ist ihr Präsident, der jeden Dienstag im War Room etliche Todes-Freigaben unterschreibt, zusammengestellt aus Listen, die von der CIA vorgelegt werden. Die Exekutions-Orders werden nach Stuttgart übermittelt, und von dort gehen die konkreten Vollzugsbefehle aus.

Die Todeslisten wurden von US-amerikanischen Geheimdienst-Spezialisten in Deutschland erarbeitet, informell unterstützt von deutschen Geheimdiensten. Sie spüren „Terrorverdächtige“ auf und lassen sie in Afrika gezielt töten. Die Piloten-Teams der unbemannten Mordmaschinen sitzen im südwestlichen New Mexico in klimatisierten Containern, ihre Flugüberwacher dirigieren sie aus dem südwestdeutschen Ramstein. Die Bundesregierung weiß angeblich nicht, was auf ihrem Territorium geschieht, und will es gar nicht wissen. Für sie existiert kein Drohnenkrieg.

Dabei ist es kein Geheimnis: Obama hat es offen zugegeben, indem er (trickreich) eine Frage beantwortet hat, die ihm gar nicht gestellt wurde, eine Vorhaltung dementiert, die so nie erhoben wurde: Nein, von Deutschland aus starten die Drohnen nicht, versicherte er clever. Richtig! Der Mann weiß, dass sie in Afrika starten, in Dschibuti. Dass sie starten, leugnet er nicht.

Er hat sich quasi verplappert. Dass alles, was vonseiten der US-Militärs in Afrika veranstaltet wird, von Stuttgart, Germany aus koordiniert und befehligt wird, ist ebenfalls kein Geheimnis, es liegt in der Funktion des „Regionalkommandos Afrika“ auf deutschem Boden. Wieso liegt es nicht in Afrika? Weil mehrere afrikanische Staaten nicht mit Mord und Totschlag der weithin verhassten USA in Verbindung gebracht werden wollten, sie hatten schlicht abgelehnt. Mord und Totschlag haben sie selber genug auf ihrem Kontinent. Deutschland braucht das offenbar, Deutschland will das; die Bundesregierungen haben da keine Skrupel, sowenig wie frühere Regierungen des Deutschen Reichs. Sie sehen es als Freundschaftsdienst unter der Hand.

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Mehr als 120 US-Drohnen-Tote in den letzten 48 Stunden

erschienen bei OZYISM

Übersetzung John Schacher

„Mindestens 127 Menschen wurden innerhalb verschiedener US-Drohnen-Mordanschlägen in Somalia und Pakistan´s nordwestlicher Stammesregion im Grensgeboet zu Afghanistan innerhalb der letzten zwei Tage getötet.“

Quelle

Diese Massaker bleiben in den NATO-Medien gänzlich unerwähnt, was eine verstörende Entwicklung kennzeichnet. HRW und UN blieben komplett stumm, was diese Massenmorde betrifft, der internationale Gerichtshof (ICC) ist stumm, die Nationen der ganzen Welt komplett in Schweigen gehüllt, warum?

Die einzige Erklärung für dieses Schweigen ist Furcht, die Welt fürchtet das US-Imperium und seine Fähigkeiten, ganze Nationen ohne jedes Recht zu terrorisieren und dabei immer ungestraft davonzukommen.

(Uran-) Bomben auf Libyen ???


Bereits 2007 berichtete Christoph Hörstel über den Umbau von Diego Garcia (im Indischen Ozean) für den Einsatz von bis zu 15 Tonnen schweren Uranbomben. Sehen wir jetzt in Libyen die Generalprobe für den späteren (Groß-) Einsatz dieser Waffen gegen den Iran und andere Länder in Asien und Afrika? Die obige Detonation ist bestimmt keine „normale“ Bombe mit 250 oder 500 kg. Die Druckwelle braucht bis zur Kamera offensichtlich mehr als 15 Sekunden, d.h. die Explosion ist mit Sicherheit mehrere Kilometer entfernt. Das ungewöhnlich lange Nachglühen ist nach Aussage eines britischen Waffenexperten ein deutlicher Hinweis auf eine Uranbombe!