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Frankreich bezieht Stellung gegen die Monsantos GMOs, trotz Aufhebung des Verbots

erschienen bei einartysken

von Anthony Gucciardi
am 7. Dezember 2011

Selbst Nicolas Sarkozy, der gegenwärtige Präsident Frankreichs, ist gegen Monsantos GMO-Mais.
Frankreich ist die neueste oppositionelle Stimme gegen genetisch modifizierte Organismen, so dass GM Mais wahrscheinlich auf französischen Feldern nicht ausgesät wird, trotz der Aufhebung des Verbots durch den Staatsrat.
Diese Nachricht kommt, während gleichzeitig sich die Beweise verdichten, dass Frankreichs Gesetzgeber neue Beschränkungen für den Gebrauch von Monsantos 810 Mais vorbereiten.
All dies begann, als der französische Staatsrat das Verbot von Monsantos GMO Mais mit der Begründung umstieß, dass es nicht hinreichend untermauert wäre.
Man versuchte die Entscheidung zu rechtfertigen, indem man sagte, dass die Regierung nicht genug Beweise geliefert habe, die ein Verbot rechtfertigten.
Laut Gesetz [durch Monsanto in der EU durchgeboxt. D. Ü.] kann ein EU-Land einseitig nur ein Verbot gegen ein GMO aussprechen, wenn es wissenschaftlich beweist, dass ein Risiko für die Gesundheit der Menschen, Tiere oder die Umwelt ausgeschlossen ist.
Interessanterweise wurde das Verbot aufgehoben, als zahlreiche Berichte auftauchten, die die vielen Arten beleuchteten, in denen GMO-Saatgut und Biopestizide die Umwelt schädigen.
Deshalb wird GMO Saatgut ständig rundum in der Welt verboten, womit dem Biotech-Giganten Monsanto getrotzt wird.
Länder wie Ungarn sind gegen GMO-Saatgut und Monsanto aufgetreten und haben 250 ha mit GM-Mais zerstört. Viele Bauern waren stark schockiert herauszufinden, dass sie GMO Saatgut verwendeten, was für die Umwelt extreme Konsequenzen hat.
Peru hat ebenfalls den Standpunkt gesundheitlicher Freiheit bezogen und hat ein monumentales Verbot von 10 Jahren für GMO Nahrung beschlossen. Erstaunlicherweise hat die Vollversammlung des Kongresses in Peru dieses Gesetz beschlossen, obwohl die vorherige Regierung für GMOs eingetreten war. Die bekannten und unbekannten Gefahren des GMO Saatgutes scheinen sogar Direktiven der Exekutive zu überwinden.
Die französische Regierung ist und wird bei ihrer Opposition gegen den Anbau von Monsanto 810 Mais bleiben, sagte Sarkozy.
Länder und die Menschen in der Welt sind bereit, Monsanto hinauszuwerfen und eine nachhaltende und gesundheitsfördernde organische Landwirtschaft in ihr Leben zu bringen. Frische Produkte sind die Zukunft, frei von GMOs und voller vitaler Nährstoffe.

Weiterführende Artikel:
1. Ungarn zerstört alle Maisfelder mit Monsanto GMO Mais
2. Monsanto GMO Zuckerrüben werden zerstört. Gericht bestimmt, dass USDA das GMO Saatgut illegalerweise gebilligt hat.
3. Merck vs Monsanto. Kampf um den Preis für das schlimmste Unternehmen.
4.  GMO Saatgut wird aus Gesundheitsgründen in der ganzen Welt verboten. 
5.  Anti-GMO Demonstrationen überall am Nahrungs-Welttag

Quelle: einartysken

London: Verteidigungsminister Fox tritt zurück

von H.-P. Schröder

14. Oktober 2011 – 19:02

Seit Tagen stieg der Druck auf den britischen Verteidigungsminister Fox wegen einer Affäre um einen Freund. Dieser hatte keine offizielle Funktion, ging aber beim Minister ein und aus. Nun wurde bekannt, dass der Freund von interessierten Kreisen finanziert worden war. Fox musste gehen.“


http://www.tagesschau.de/ausland/fox110.html

 

Wieviele Schläfer schlafen in der ARD und wer bezahlt sie ?

Am 14. Oktober 2011 ist der englische Kriegsminister Liam Fox zurückgetreten worden. Während in GB seit Wochen die Jagd auf den am 11. Mai 2010 in das Amt gehobenen Kriegsminister Fuchs unter dem Codewort „Fuchsjagd“ läuft, hörten wir von der ARD darüber genau so wenig, wie über den Krieg in Libyen.

Der aus Murdochien stammende Westentaschendjango und Fremdblutspender Cameron , lobte gerade den Fuchs für seine erfolgreiche Arbeit in Libyen und sprach ihm noch schnell sein Vertrauen aus, als der Spectator und die Times den Hühnerdieb und seinen Schatten bereits zur Strecke gebracht hatten.

Wir erinnern uns an die Anhörung von Murdoch und Friends, wegen der Verflechtung von Politik und Journaille, an die Spitzeltätlichkeiten der Londoner Polizei, an Camerons rotzfreche Reden vor dem Parlament inklusive strunzdummen Yeah-Geblökes der politischen Superklassenkassierer auf den Aussitzerbänken und an die dann urplötzlich ausbrechenden Unruhen, weil man schnell ein passendes Opfer in passendem Umfeld erschoss. Geschickt geschickt. Dafür gab es keine einzige rote Karte. Die Engländer, was für ein spaßiges Völkchen.

 

Wie titelt die ARD so familiär: „Affäre um Freund bringt Verteidigungsminister zu Fall“ Zu schade , daß der verantwortliche ARD- Redakteur von seiner Schlagzeile nicht zu Fall gebracht wird.

Zweiter Satz ARD. „Seit Tagen stieg der Druck auf den britischen Verteidigungsmin ister Fox wegen einer Affäre um einen Freund.

Erster Gedanke: Schwul. Da regt sich doch sonst niemand auf.

Nachdem ich mir den Inhalt von Barbara Wesels / RBB-Hörfunkstudio London „Affäre um Freund“-Erzählung angetan hatte, erlaube ich mir den Kern der Erzählung freizulegen. Dazu muss das Geschwurbel entfernt und eine chronologische Ordnung eingeführt werden. Ein kollegialer Hinweis an Frau Wesel und den Zensurredakteur: Straffung vermindert Honorar, wohl wahr, doch der Leser wird`s euch danken, der Leser wird`s euch danken und der Hörer ebenso….. Empfehle in diesem Zusammenhang den Wikipedia Eintrag über Fox, der sich noch heftigerer Lügenbeschönigungen bedient, als die ARD. Trotzdem finden sich dort interessante biographische Details, z. B. , daß Fox Mitbegründer der Amerikanisch-Britischen „Denkfabrik“ Atlantic-Bridge ist, eines gegen die Interessen und gegen das Wohl des englischen Volkes konspirativ arbeitendenden Privatclubs.

Zur Atlantikbrücke einige weitere Tollheiten:

“It was set up by Liam Fox, former Secretary of State for Defence of the United Kingdom.[1] Cabinet ministers, Michael Gove, George Osborne and William Hague[2] have previously sat on its advisory panel, as have American senators, Jon Kyl, Lindsey Graham and Joe Lieberman. The organistion’s principal staff included Catherine Bray (US Executive Director), Adam Werritty (UK Executive Director) and Kara Watt (Operations Director).[3]
It was dissolved in September 2011, following a critical report from the Charity Commission the previous year.[4]”http://en.wikipedia.org/wiki/The_Atlantic_Bridge

William Hague , der Aussenminister Grossbritanniens und Joe Liebermann, der berüchtigte amerikanische Senator hatten ihre Finger in dem e. V. Club. Die steuerrechtlich als eine Art Wohltätigkeitsverein, wie das Rote Kreuz oder die Heilsarmee, geführte Atlantic Bridge ist im September 2011 aufgelöst worden, nachdem ein Bericht der Wohlfahrtskomission aus dem Jahr 2010, der sich mit den Umtrieben der Brücke in Bezug auf steuerbefreite Gemeinnützigkeiten befasst, an die Öffentlichkeit gelangte. Die zwangsweise Auflösung erfolgte also wegen null Charity und a lot of Selbstbedienung aus dem Wohlfahrtstopf. Konsequenzen für die Abzocker: Keine.

 

In der BRD treibt eine andere Atlantik-Brücke ihr Unwesen. Laut wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke

 

Der Zweck des Vereins ist außerdem die Kontaktpflege zu führenden Persönlichkeiten der USA. Arend Oetker beschrieb diese Lobbytätigkeit im Jahr 2002 folgendermaßen: Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.[1] Die FAZ: Die Atlantik-Brücke e. V. ist einer der in Deutschland seltenen Versuche, von privater Seite in den politischen Raum hineinzuwirken, sympathiebildend, kontaktvermittelnd, katalysatorisch. Walther Leisler Kiep: die Atlantik-Brücke solle den Freunden Amerikas in Deutschland eine Stimme geben.“

Vor soviel Schamlosigkeit versagt die Höflichkeit. Es erscheint einleuchtend, daß Mitglieder der Atlantik-Brücke für die Zensur in Deutschland , das ständige Belügen der Öffentlichkeit und konspirative Wühlarbeiten zu fremder Herren Nutzen mitverantwortlich sind.

Einblick in die Mitgliederliste sollte uns verraten , warum welche Meinung den Deutschen in das innere Ohr getrötet wird und von wem die Tröterk…r bezahlt werden.

 

Die Foxmeldung der ARD, von ihrer Zellulitis befreit, lautet:

„Der britische Kriegsminister Liam Fox heiratete vor einigen Jahren, genauer gesagt 2005. Als Trauzeuge fungierte 2005, noch mal 2005, ein bereits damals „guter Freund“, der Beeinflussungsdreifachbrückenagent und Rüstungslobbyist Adam Werrity, Geschäftspartnerspekulant von Fox auf dem Spezialgebiet britisches Gesundheitswesen, Mitglied im Carlton Club „we are the most important and most influental conservative club in GB, membership by nomination and by election only“, der von 2002 bis 2003 mietfrei ein vom Steuerzahler bezahltes Fox-Appartment ( 1400 Pfund pro Monat ) in bester Lage in London bewohnte.

Aus wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Adam_Werrity

Überblick der Auslandsreisen mit Fox:

According to reports, between February 2009 and 2011 Werritty was found to have been in Fox’s company on multiple trips abroad.[41]

  • Israel, February 2009.

  • Singapore, 4th–6th June 2010.
  • Dubai, 8th–7th June 2010.

  • Florida, 2–3 July 2010.
  • Dubai, 6–8 August 2010.

  • Washington DC September 2010
  • Bahrain, 2–6 December 2010.
  • Dubai, 17–22 December 2010.

  • Hong Kong, 16–23 January 2011.
  • Israel, 6–7 February. 2011

  • Switzerland, 17–21 February. 2011
  • Dubai, April 2011.

  • Abu Dhabi, 14–18 April 2011.
  • Florida, 22–25 May 2011.

  • Washington DC, 22–25 May 2011.

  • Hong Kong, 31 May – 1st June 2011.

  • Singapore, 2–6 June 2011.

  • Sri Lanka, July 2011.

  • Dubai, 17th June 2011.

  • Washington DC, 31–3rd of July 2011.

  • Spain, 5th–9th of August. 2011

Desweiteren:

“Werritty was also responsible for operating a „charity“ known as The Atlantic Bridgeout of Fox’s office at tax payers‘ expense.

The rightwing charity works in conjunction with a major US business lobby group, the American Legislative Exchange Council (Alec), a major US lobbying organisation for corporations such as Philip Morris, Texaco and Mc Donalds. According to US charity records Werritty is listed as the UK executive director with an address corresponding to Fox’s former room at the House of Commons. He operated the organisation from Fox’s room, No. 341 in the MPs‘ block at Portcullis House, and it served as the charity’s official headquarters “
Geschäftsaktivitäten des Herrn Werrity:

Werrity is, or has been, a director of the following businesses:[42]

  • Todiha Ltd – active

  • Danscotia Consulting Ltd – active

  • UK Health Ltd – active

  • Security Futures – dissolved

  • UK Health Supply Services Ltd – dissolved

  • UK Health Group Ltd – dissolved

Fox and Werritty are both shareholders in UK Health Ltd.[43]

Weiter im ARD Text: Zur Finanzierung seiner Wühlarbeit im Hühnerhof erhielt Werrity beträchtliche Summen von einem ( oder mehreren ? ) Rüstungsunternehmen , von den amerikanischen Neocons und von der Pro-Israel-Lobby. Mr. Werrity entpuppt sich als ein Schädling par excellence, der sich an einem Kreuzweg der Macht festgesaugt hat, den er half mit einem Kandidaten von seiner Auftraggeber Vorwahl zu besetzen.

Noch einmal zur Verdeutlichung der Bedeutung des Filzteppichs für unser aller Zukunft, nach wikipedia:

“Werritty was also appointed by Fox as the chief executive of the now disbanded conservative Atlanticist think-tank, „The Atlantic Bridge„. Werritty is known to have accompanied Fox on at least 18 foreign business trips between 2009 and 2011 including visits to Sri Lanka and Dubai in 2011, Israel in 2009, and in 2007, when Fox was then shadow Defence Secretary, they both attended a meeting with the Gulf Research Centre.”

Bei dem Gulf Research Centre handelt es sich um ein als Thinkbigtank verkleidetes Komplott zur Entrohstoffizierung der Golfregion, also um eine Diebesbande.

Werrity wühlt im Auftrag der USA und Israels, er begleitet Fox auf dessen Auslandsreisen ( Naher Osten) , ist zu abgeschotteten Gesprächsrunden und Konferenzen zugelassen und berichtet , davon muss man ausgehen, alles getreulich seinen verschiedenen Herrchen.

Wikipedia:

“In 2011, Werritty stayed with Fox at a villa in Spain during an August holiday break at the climax of the 2011 Libyan civil war.[22]

Mit Adam Werrity wurde neben dem Franzosen Bernard Lévy ein weiterer Akteur aus der Schattenzone identifiziert, der auf englisch-amerikanisch-israelischer Seite , und darauf deuten die Indizien, massgeblich als von der Rüstungsindustrie bezahlter Anstifter an dem Beginn und an der Durchführung des Überfalls auf Libyen beteiligt ist.

Auf den Täter Werrity deuten seine Verflechtungen , auf ihn deutet sein Schnorrerverhalten und auf ihn deuten seine Geldquellen.

Es ist keine Zeit mehr für Höflichkeiten gegenüber den Verbrechern.

Der Abschluss-Kommentar aus der Metaebene wurde , wie mittlerweile üblich, von den Metatagesschau-Moderatoren wegzensiert. Originalsinnzitat des Metatagesschaumoderators:”Nach unseren Richtlinien, können wir Aufrufe zu politischen Aktionen in der Kommentarfunktion nicht zulassen, Aufrufe zu Massenmord und zum Beginn eines Angriffskrieges sind davon ausgenommen.”
Der untersagte “ Aufruf zu politischen Aktionen” bezog sich auf die Bemerkung einiger Kommentatoren, daß am Samstag dem 15. Oktober in Deutschland Demonstrationen im Stil von Occupy Wall Street stattfinden werden.

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste was es gibt auf


14. Oktober 2011 – 21:07 — Metaebene
der Welt……
Was für ein Saustall!!
Fox: „Ich akzeptiere im Rückblick, dass ich für eine transparentere Trennung von Regierungshandeln , Parteipolitik und privaten Interessen hätte sorgen müssen. Ich übernehme persönliche Verantwortung.“

= Ist mir doch egal.
Ein Mossad-CIA Agent mit Einblick in britische Staatsgeheimnisse und Beziehungen zur Rüstungsindustrie , hat sich in GB durchgefressen, in teuren Hotels geschlafen, Nepper, Schlepper, Bauernfänger und Mr. Fox Newst : Ich übernehme persönliche Verantwortung. Wo bleibt der Knall?
Europabilanz: Italien-Weiberheld, Spanien-pleite, Portugal-pleite, Griechenland-pleite, Frankreich-ebenfalls pleite, Napoleon führt Krieg bis Waterloo, Cameron lügt aus der Fox-Tasche. BRD ? Scheint noch geistig klar zu sein, läuft trotzdem brav am Nasenring.

Metaebene

Michael Winkler zum Tag der Wiedervereinigung

Bild: Wikipedia

Wieder wurde groß gefeiert und die Leute, denen die „Wiedervereinigung“ auf die Füße gefallen ist, wurden als große, unermüdliche Kämpfer hochgejubelt. Dabei sind natürlich Kohl und oder gar Merkel keinerlei persönliches Risiko eingegangen. Am Abend, als die Mauer fiel, war Kohl auf Staatsbesuch in Polen und Merkel vergnügte sich in der Sauna. Immerhin, als sie erfahren hatte, daß es völlig ungefährlich ist, ging die heutige Hosenanzug-Kanzlerin mal den Westen gucken. Wie oft sie sich dabei Begrüßungsgeld abgeholt hat, ist nicht überliefert.

Die große Feier wurde in Bonn abgehalten, weit weg von Leipzig, weit weg von der Stadt, in der die Menschen tatsächlich die Köpfe hingehalten haben, in der sie trotz der übermächtigen Staatssicherheit auf die Straße gegangen sind. Ich habe damals zu denen gehört, die aus der Sicherheit des Fernsehsessels heraus den Kopf geschüttelt haben. Ich habe mit Panzern gerechnet, mit einer Neuauflage dessen, was ein paar Monate zuvor in Peking auf dem Platz des himmlischen Friedens geschehen ist. Ich habe die Bilder vom 17. Juni 1953 in den Schulbüchern gesehen, und sie wurden im Fernsehen gezeigt, bei passender und unpassender Gelegenheit. Nicht das unbedingte Eintreten der Bonzen im Westen wie im Osten, sondern der Mut der kleinen Leute hat über den 9. November 1989 zu jenem 3. Oktober 1990 geführt.

Heute hingegen feiern die Großen sich selbst, heute sind es ihre Namen, die in fetten Buchstaben in den Geschichtsbüchern stehen. Vor ein paar Tagen, am 30. September, hat sich ein anderes Ereignis gejährt, ein Ereignis, mit dem sich die Namen der Großen nicht so gerne verbinden: unser Platz des himmlischen Friedens, der Schloßplatz von Stuttgart. Dort waren es die Demokraten, die eine entfesselte Staatsmacht auf die kleinen Leute losgelassen haben. Jene kleinen Leute, deren Wille heute ignoriert wird, hin- und hergestoßen durch jene Demokraten, die sich damit brüsten, den Willen des Volkes zu vertreten.

Der Goldpreis ist bis in die Endphase des 30jährigen Krieges vorgestoßen, dafür ist der Eurokurs auf Talfahrt gegangen. Dabei soll doch gerade wieder Griechenland gerettet worden sein, oder der Euro, oder wenigstens die Bonuszahlungen der Bank-Manager. Andererseits, außer zu protestieren, haben die Griechen nicht viel zustande gebracht. Das Staatsdefizit steigt, die Wirtschaft schrumpft, das Geld der europäischen Steuerzahler rinnt in die tiefen Taschen der Damen und Herren Bankiers. Der EFSF wird jetzt schon als zu gering geachtet, die Kommissare im Politbüro der EUdSSR beabsichtigen, mit diesen Mitteln zu „hebeln“, also über halblegale Bankbetrügereien die Mittel zu verdrei- bis verfünffachen. Wenn das daneben geht, haften natürlich keine Kommissare, es haften auch nicht die Bankster, die sich auf diese Gaunereien eingelassen haben, sondern die Steuerzahler. Die sitzen bei diesem Geschäft übrigens auf beiden Seiten, denn es ist ihr Geld, das die Banker unter die Politiker verteilen, mit dem Hinweis, daß die Steuerzahler für die Rückzahlung bürgen. Sie als simpler Bankkunde können bestenfalls darauf wetten, ob Ihnen das Geld aus der linken Hosentasche (dem Sparkonto) oder aus der rechten (per Steuerforderung) gezogen wird. Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, daß dies kein Nullsummenspiel ist, weil in der geschlossenen Kette Sparer – Banker – Politiker – Steuerzahler die Banker prächtig verdienen und die Politiker ihr Schweigegeld einstecken.

Die Lage in Sirte sei katastrophal, verkünden die Medien. Gaddafis vorletzte Hochburg wird von den Rebellen belagert und beschossen, die Zivilisten sind zum großen Teil geflohen. Wer geblieben ist, schwebt in Gottes Hand. Den Krankenhäusern der 100.000-Einwohner-Stadt fehlt der Strom – besonders effektiv, wenn der Ausfall mitten in einer Operation stattfindet -, es gibt keine Medikamente, wie es um Verbandmaterial bestellt ist, ist ungewiß, zudem ist auch schon die Wasserversorgung beschädigt. Wenigstens sind unsere Freunde von der NATO vor Ort und bombardieren. Gelegentlich werfen sie auch Flugblätter ab, daß die Bewohner die Stadt verlassen sollen. Das ist auch recht lustig, weil die Flüchtlinge von Verteidigern und Rebellen beschossen werden. Aber immerhin, die Verursacher Sarkozy und Cameron haben sich als Helden und Befreier feiern lassen.

Quelle: michaelwinkler.de