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katholische Kirche: Begriff „Kinderficker-Sekte“ zulässig!

Bild: reineSatire

erschienen bei Seite3.ch

Deutsche Katholiken sind entrüstet. Gemäss einem Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten darf die katholische Kirche öffentlich als „Kinderficker-Sekte“ bezeichnet werden. Hintergrund für das Urteil war eine Klage gegen eine Website, die in einem Artikel über den Kölner Kardinal Joachim Meisner die katholische Kirche als “Kinderficker-Sekte“ bezeichnete. Offensichtlich zu Recht.

Beliebtes Freitagsthema bei Seite3.ch ist die katholische Kirche. Auch diese Woche bot die heilige Institution eine Steilvorlage zum Katholiken-Bashing. Es geht um den Beschluss eines Berliner Gerichts, den Begriff „Kinderficker-Sekte“ als zulässig zu befinden. Vorausgegangen ist eine Klage der Berliner Staatsanwaltschaft gegen den Betreiber der Website „Schockwellenreiter“. Unter dem Titel „Neues vom Ayatollah aus Köln“ erschien am 29.6.2011 Folgendes: „Das Kölner Oberhaupt der Kinderficker-Sekte hat sich mal wieder zu Wort gemeldet: Kardinal Joachim Meisner hat die Abtreibung als täglichen Super-GAU verurteilt.“

Die zuständige Richterin lehnte nun aber die Eröffnung eines Hauptverfahrens ab, weil es „in der Tat heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche“ gebe. Demnach darf die katholische Kirche also auch amtlich als „Kinderficker-Sekte“ bezeichnet werden.


Bremen: neue Obduktionspflicht soll Kindstötungen entlarven

In Bremen wird eine Obduktionspflicht bei Kindern unter sechs Jahren eingeführt. Die Bremische Bürgerschaft hat mit großer Mehrheit den entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Danach sollen die Leichen von Kindern bis zu diesem Alter grundsätzlich gerichtsmedizinisch untersucht werden, wenn die Todesursache nicht eindeutig feststeht.

Die Obduktionspflicht ist bundesweit einmalig. Eine Maßnahme für mehr Kinderschutz, sagte Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD). Nach Schätzungen bleibt jedes zweite Tötungsdelikt an kleinen Kindern unentdeckt. Der Tod durch ein Schütteltrauma infolge von Misshandlung aber lasse sich nur durch eine Obduktion feststellen, so die Senatorin weiter. Um Geschwister von toten Kindern vor etwaigen Misshandlungen zu schützen, sei diese Obduktionspflicht der richtige Weg. Diese Auffassung teilen inzwischen auch die meisten Abgeordneten in der Bürgerschaft. Nach der ersten Lesung im Sommer 2010 war der Gesetzentwurf noch sehr umstritten. Monatelang hatte der Rechtsausschuss deshalb Ärzte, Kriminologen, Kirchenvertreter, Kinderschützer, Seelsorger und Eltern zu den Plänen angehört. Jetzt stimmten nur noch die vier Abgeordneten der FDP gegen das Gesetz. Die Obduktionspflicht soll zunächst für zwei Jahre gelten. In diesem Zeitraum sollen die Erfahrungen ausgewertet werden. So soll geklärt werden, ob das Gesetz Wirkung zeigt.

Quelle: radiobremen.de