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Schluss mit der Bevormundung

We want freedom of expression!-1 (2)erschienen bei „Preußische Allgemeine

Danke an Waffenstudent

Journalistik-Professor fordert: Presse muss die Herkunft von Tätern nennen dürfen

 

Viele Medien verschweigen die Herkunft von Straftätern. Dabei berufen sie sich auf eine Richtlinie des Deutschen Presserates. Denn laut dieser darf die Zugehörigkeit von Verdächtigen oder Tätern zu einer religiösen, ethnischen oder anderen Minderheit nur dann erwähnt werden, wenn es einen „begründbaren Sachzusammenhang“ mit der Tat gebe. Der Journalistik-Professor Horst Pötter fordert, diese Richtlinie zu streichen.

Die Ziffer 12.1 der Presserats-Richtlinien geht nach Angaben des Journalistik-Professors auf eine Anregung des Verbands der Deutsch-Amerikanischen Clubs, die sich für transatlantische Völkerverständigung einsetzen, von 1971 zurück. Die Jahrbücher des Presserates vermerkten als Ziel der Regelung, „bei der Berichterstattung über Zwischenfälle mit US-Soldaten darauf zu verzichten, die Rassenzugehörigkeit der Beteiligten ohne zwingend sachbezogenen Anlass zu erwähnen“.

Die heutige Formulierung gehe auf ein Gutachten des früheren Verfassungsrichters Helmut Simon (SPD) im Auftrag des Zentralrats deutscher Sinti und Roma zurück. Simon habe sich darin fast nur auf Artikel 3 Grundgesetz (Gleichheitsgrundsatz und Diskriminierungsverbot) bezogen, jedoch kaum auf Artikel 5 Grundgesetz (Presse- und Meinungsfreiheit). Seither überschütte der Zentralrat der Sinti und Roma den Presserat jedes Jahr mit Serienbeschwerden.

komplett LESEN bei „Preußische Allgemeine“

Politiker sollen entscheiden ob ich Journalist bin? Viel Glück!

netzwerkgrafik-journailleerschienen bei jonrappoport.wordpress.com

von Jon Rappoport

Übersetzung André Schlauch

Der Free Flow of Information Act, Senat Bill 987, wird nun geprüft.

Dieses falsch benannte Stück Wahn versucht zu definieren, wer ein Journalist ist und wer nicht, und  dadurch alle „Nicht-Journalisten“ zu zwingen, ihre Quellen auf Anforderung offenzulegen.

Wer werden die Nicht-Journalisten sein? Millionen von Leuten die bloggen, Online-Artikel schreiben und Videos posten.

Tut mir leid. Das kauf ich nicht, Kongress.

Dieses Gesetz, das versucht zu definieren was ein Reporter ist, wird so effektiv sein wie der Versuch die Wellen mit euren lustvoll schnaubenden Nasen daran zu hindern sich an der Küste zu brechen.

Wenn Politiker entscheiden können, ob ich Journalist bin, dann kann ich entscheiden, ob sie die Leute repräsentieren die sie gewählt haben.

Wenn Politiker erklären können, ich sei kein Journalist und muß deshalb meine Quellen offenlegen, dann kann ich entscheiden, daß sie niemanden repräsentieren und also ihre Abstimmungen über Gesetze Null und nichtig sind.

Ich kann auch entscheiden, daß Brian Williams, Scott Pellet und Dianne Sawyer Zeichentrickfiguren sind, die Presseerklärungen des Weißen Hauses verlesen, aber keine Journalisten.

Ich kann entscheiden, daß die waffenstarrende Senatorin Dianne Feinstein, eine der Hauptunterstützerin des Gesetzes, die ihre Waffen durch bewaffnete Bodygards ersetzte, ein Frosch ist, ausgebrütet in einem Hedgefondbüro.

Ich kann entscheiden, daß laut Verfassung 95% dessen, was die Regierung tut illegal ist, hauptsächlich auf Grund der 10. Änderung.

Ich kann entscheiden, daß die NSA ein falscher investigativer Reporter ist, der 90% seiner Storys aus der Spionage gegen amerikanische Bürger gewinnt – und deshalb seine Quellen offenlegen muß. Er muß die Namen aller Amerikaner (seiner Quellen) offenlegen, die er ausspioniert hat.

Ich kann entscheiden, daß Washington DC eine Jauchegrube voller Gift ist und deshalb abgesperrt, ohne Ein- und Ausgang, gehört um so den Rest Amerikas zu schützen.

Meine Freiheit habe ich nicht von der Regierung.

Meine Freiheit zu schreiben und zu sprechen habe ich nicht von Politikern.

Oder von Gerichten.

Feinstein möchte Reporter definieren als jemanden, der seinen Gehaltscheck von einem zugelassenen Nachrichtenunternehmen bezieht.  Ich definiere sie als eine Politikerin, die einen ungerechtfertigten Gehaltscheck von den amerikanischen Bürgern bezieht.

Ich definiere Mainstream Medien als feige Diebe, die ihre Tage damit verbringen, ihr Publikum zu betrügen. Diese Unternehmen sollten in einer großen Seifenblase existieren, wo sie nur untereinander reden können.

Weil diese Nachritenunternehmen rote Tinte aus allen Körperöffnungen bluten wollen sie Schutz. Sie wollen ein offiziell bestätigtes Monopol auf die Erfindung der Realität.

Aber die Realität ist wesentlich Gegenstand einer offenen Debatte.

Das wird sich nie ändern.

Kein Präsident, ob er behauptet unseren Schmerz zu fühlen oder den Telepromter nicht ablesen kann oder aus einer Wolke erscheint um die Welt zu retten kann diese Tatsache ändern.

Hier ist die Wahrheit. Jeder ist ein Reporter. Jeder kann Antworten suchen und danach forschen. Dies ist: der Ozean.

Nun, ihr Politiker, watschelt hin zu ihm und streckt eure neugierigen Nasen gegen ihn und versucht ihn zu stoppen.

Ihr verliert.

Eure Jauchegrube wird trocken werden, nicht aber unser Ozean.

Quelle: jonrappoport.wordpress.com

(Der Autor arbeitet seit 30 Jahren als investigativer Reporter.)

Die deutsche Presse … auf Jamaikaniveau. Über Davos, Mali, nützliche Terroristen und tote Journalisten

PIC1081683992erschienen bei „Der Nachrichtenspiegel“

von Eifelphilosoph

Mittwoch, 30.Januar 2013. Eifel. Gute Meldungen aus Davos: wir können die Berichterstattung über wirtschaftliche Verwerfungen endlich einstellen. Das freut mich sehr – beunruhigt mich doch die Entwicklung der Wirtschaft sehr: ohne Essen und Trinken hält auch die Demokratie nicht lange durch. Die Süddeutsche jubelt geradezu: deutsche Konzerne machen gute Gewinne, die Krise ist vorbei, Spanien, Portugal, Griechenland geht es super, alle haben Optimismus und vor allem: das Vertrauen hat sich dramatisch verbessert.

Was man in dem Artikel vergeblich sucht, ist die Information darüber, wer denn jetzt wem mehr vertraut als vorher. Es gibt Hinweise darauf, das vielleicht Politik und EZB die Sache so richtig im Griff  haben sollen … schaue ich auf die wachsenden Staatsverschuldung, so kann ich in erster Linie nur eins feststellen: die Banker können jederzeit darauf vertrauen, das das ganze Volk hinter ihnen steht, wenn es gilt, ihre Spielschulden zu bezahlen.

Das ist Presse in Deutschland.  In der Schweiz selbst sieht es schon anders aus. Dort zitiert die Handelszeitung den Herrn Stiglitz, Träger des Nobelpreises für Wirtschaft, der die Schweizer schon mal darauf vorbereitet, das der deutsche Jubel von kurzer Dauer sein wird, weil eigentlich noch überhaupt kein Problem gelöst ist.

Wir Deutschen konnten jahrelang unsere Autos gut an Griechen, Spanier und Portugiesen verkaufen, haben mit unseren Produkten die einheimischen Industrien kaputt gemacht und jetzt das Problem, das wir ineffektive Volkswirtschaften in der Eurozone haben: das ganze Europrojekt entpuppt sich als Riesensubvention für deutsche Konzerne (die sich hauptsächlich in ausländischen Händen befinden – was wir hier mal gegen allen Jubel nicht unerwähnt lassen wollen).  Mit dem auf diesem Wege abgegriffenem Geld machen die Raubritter der Moderne in Deutschland vor allem eins: sie machen uns die Mietpreise kaputt, was zu extremen Verzerrungen und Verwerfungen auf den Märkten führt, siehe Handelsblatt:

Deutschland erlebt einen sagenhaften Boom, einen Immobilienboom. Wobei „Boom“ nur eine freundliche Umschreibung dafür ist, dass die Preise und Mieten steigen. In Wahrheit herrscht in deutschen Großstädten ein Verdrängungswettbewerb. Wer sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten kann, muss wegziehen, an den Rand der Stadt. Und wer schon am Rand wohnt, hat ein Problem. Dort kann eine Mieterhöhung von 5,50 Euro auf sechs Euro pro Quadratmeter zur existenziellen Frage werden.

Wer von Opa ein Mietshaus geerbt hat, ist der König – und bleibt es auch. Wer sich neu eine Existenz ohne Opa aufbauen muss, ist der Verlierer. Viele erfolgreiche Systembüttel können dank Zugriff auf die Staatsfinanzen alles zahlen, was die Mietgeier fordern – und die haben viel Phantasie. Wer einen normalen Job hat und nicht an der Vernichtung außerdeutscher Volkswirtschaften verdient oder Millionen mit Spekulationen einfährt, für deren Risiken (und Verluste) der Steuerzahler aufkommt, der gehört zu den neuen Vertriebenen.

WEITERLESEN bei „Der Nachrichtenspiegel“