Schlagwort-Archive: Hugo Chavez

Venezuela: Opposition startet landesweite Proteste

in memoriam Hugo Chavez
in memoriam Hugo Chavez

erschienen bei einartysken

von Einar Schlereth

Chávez hat nicht einmal all die Kanaillen, die am Putsch gegen ihn beteiligt gewesen sind, angerührt. Er ließ sie laufen. Glaubte er, sie würden dankbar sein? Die Geschichte liefert unzählige Beispiele für die Rachsucht der herrschenden Klassen.

Haiti ist eins der jüngsten Beispiele. Frankreich und England haben sich an dem armen Land gerächt für die schmachvollen Niederlagen, die sie vor 200 Jahren durch Toussaint l’Ouverture erlitten haben, den ehemaligen Sklaven, großen Feldherrren, Staatsmann und Philosophen, an dem sich schon der kleine Kretin
Napoleon gerächt hat. Die Deutschen rächen sich an Jugoslawien, Griechenland, weil ihre große Armee von der zerlumpten kommunistischen Guerilla besiegt wurde. Der Adel in Frankreich, der ein paar tausend seiner schlimmsten Ganoven verloren hat, schlachtete 30 000 Proletarier ab. So sieht der Humanismus der Herrschenden aus.

Unser famoser Adel, der vor fast 100 Jahren von der Sozialdemokratie, diesen elenden Verrätern gerettet wurde, hat zusammen mit Hitler auch diese ‚Genossen‘ ins KZ geworfen, die glaubten, Dank erwarten zu können. Und nach dem Fall der DDR kam der Lumpenadel aus seinen Löchern gekrochen, stieß alle Gesetze um und holte sich „seinen Besitz“ zurück.

In China, in Albanien, Griechenland – überall melden die abgedankten Könige und Adelsmänner ihre Ansprüche an. Diese Mörder, Folterer, Leuteschinder und Diebe wagen es, Ansprüche anzumelden. Oh ja, das können sie, weil jeder arme Teufel stolz darauf ist, wenn er einem Herrn Grafen die Hand reichen darf. Jede Firma stellt gerne einen Adelsmann an, auch wenn er nicht bis drei zählen kann, denn das ist gut für das Renommee.

Ich weiß nicht, wie man diesem Problem beikommen kann. Sie alle bis aufs siebte Glied ausrotten, wie es die Bibel vorschreibt, ist ja wohl nicht das Wahre. Die humanste Methode hat Mao angewandt, als er den Kaiser umerziehen ließ. Der wählte den Beruf des Gärtners und schien mit der Zeit eingesehen zu haben, was er für ein Parasitenleben geführt hat. Könnte man das mit tausenden und aber tausenden machen? Wie hoch wäre die Erfolgsrate?

Würden wir zu einer wahren humanen Gesellschaft finden, eine Gesellschaft, wo die Fähigkeiten aller Menschen, das ganze Potential des Menschseins entwickelt würde, wo Ausbeutung und Unterdrückung verpönt und verabscheut wären, dann könnte es durchaus gelingen. Aber das ist wohl nur ein Traum. Ein ebensolcher Traum, wie Chávez hatte, dass aus Kanaillen anständige Menschen werden würden.

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Venezuela: die Reise des neuen Präsidenten Maduro vom Vatikan nach Moskau

Präsident Nicolas Maduro Moros Foto: Wikipedia
Präsident Nicolas Maduro Moros
Foto: Wikipedia

erschienen bei einartysken – Danke an Armeeverkauf

von Nil Nikandrow

Venezuelas neuer Präsident Nicolás Maduro hat einen energischen internationalen Reiseplan. Die Stellung des Landes in der internationalen Arena darf auch nicht zeitweilig Venezuelas traditionellen Partnern gegenüber schwächer werden. Es muss gezeigt werden, dass die Politik von Hugo Chávez gestärkt wird, trotz der Versuche der radikalen Opposition „pro- amerikanische Verbesserungen“ einzuführen.

Die Neutralisierung der feindlichen Aktivität in lateinamerikanischen und europäischen Ländern des unterlegenen Oppositionskandidaten Henrique Carpriles ist auch wichtig. Seine „Enthüllungen“ (in Bezug auf Betrug bei Venezuelas Wahlen) werden von US-Geheimdiensten finanziert und durch Informations- und Propaganda-Strukturen der Obama-Verwaltung vermittelt.

Man kann nur die Zielstrebigkeit bewundern, mit der Präsident Madura kämpft, um seine Autorität und sein Image als verlässlicher Nachfolger von Chávez zu festigen.

In vieler Hinsicht folgt Maduro dem Rat und den Empfehlungen von Chávez bei ihren letzen Unterhaltungen in den Kliniken von Havana und Caracas.

Hinsichtlich der Schritte, die Maduro innerhalb des Landes unternommen hat, steht der Wunsch, einen Dialog mit dem moderaten Sektor der „Mittelklasse“ zu führen, um die Konfrontation mit diesem Teil der Gesellschaft auf ein Minimum zu reduzieren.

Maduro hat scharfe Maßnahmen im Kampf gegen das Verbrechen sowie die Transporte und Hortung von Nahrungsmitteln unternommen.
Es sollte angemerkt werden, dass die „fünfte Kolonne“ aggressiv derlei „Spezialoperationen“ unternommen hat und noch unternimmt, um das Regime zu kompromittieren. Ihr Netzwerk von Agenten wird von den Sicherheitsbehörden aufgedeckt und strafrechtlich wegen Sabotage verfolgt.

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Chavez war ein Schöpfer von Träumen und Initiator der sich verändernden Realität

Chavez Unterschrift - Bild(er): Wikipedia
Chavez Unterschrift – Bild(er): Wikipedia

erschienen beim Honigmann

Vorbemerkung John Schacher: Der folgende Artikel ist der beste Nachruf, der in dieser Woche zu lesen war. Nicht nur Freiweg-Lobhudelei (die sicher auch ihren Platz haben darf), sondern faktenorientierter Journalismus, der das große Werk von Hugo Chavez illustriert – und zwar ohne jede spürbare Voreingenommenheit.

von Eva Golinger

Bemerkung des Redakteurs: Eva Golinger ist eine Rechtsanwältin und Schriftstellerin aus New York, die seit 2005 in Caracas, Venezuela, lebt und Autorin u.a. folgender Publikationen: „Der Chávez-Code: Das Knacken der US-Intervention in Venezuela’ (2006-OLIVE Branch Press/Olivenzweig-Presse) und ‘Bush gegen Chávez: Washingtons Krieg gegen Venezuela’ (2007, Monthly Review Press). Sie ist Chefredakteurin der venezolanischen Zeitung Correo del Orinoco International und Gastgeberin einer wöchentlichen Show in RT Spanisch, Detrás de la noticia (hinter den Nachrichten). Sie bloggt auf Chavezcode.com.

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(CNN) – Der größte Teil von dem was Sie in den Massenmedien über den Präsidenten Hugo Chavez lesen oder hören, ist immer negativ, seine Schwächen werden übertrieben, seine Aussagen verdreht und das was er erzielt hat, seine Ergebnisse, wird ignoriert. Die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus.
Hugo Chavez wurde von Millionen Menschen überall in der Welt geliebt. Er änderte den Kurs eines Kontinents und führte ein gemeinsames Erwachen von Menschen an, welche einst zum Schweigen gebracht sowie einst ausgenutzt und ignoriert worden sind. Chavez war ein grandioser Visionär und ein Tatkräftiger bei der Verwirklichung von Träumen.

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Ein ehrlicher Mann von einem bescheidenen Hintergrund kommend, der in einer Schlamm-Hütte als Kind lebte und Süßigkeiten auf den Straßen verkaufte, um Geld für seine Familie zu verdienen, träumte Chavez vom Herausbilden einer starken, souveränen Nation, unabhängig von fremden Einflüssen und deren Würde auf der Szene des Weltgeschehens geachtet wird. Er träumte davon, das Leben seines Volkes zu verbessern, das Elend der Armut auszurotten und jedem die Chance für ein en Leben – das ‘gute Leben’ (el buenvivir), wie er es nannte, zu geben.

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Präsident Chavez machte diese Träume wahr. Während seiner fast 14-jährigen Amtstätigkeit als Präsident, gewählt für drei volle sechsjährige Amtsperioden, aber wegen seines vorzeitigen Todes nur zwei volle Perioden im Amt, verringerte die von Chavez durchgeführte Politik laut Statistik vom Zentrum für Wirtschafts- und Politikforschung die extreme Armut in Venezuela um mehr als 75%, d.h. von durchschnittlich 25% bis auf weniger als 7% innerhalb eines Jahrzehntes. Die allgemeine Armut wurde um mehr als 50% reduziert, von 60% im Jahre 1998 – als Chavez zum ersten Mal in die Regierungsverantwortung gewählt wurde – auf 27% im Jahre 2008.

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zusätzlich sehr zu empfehlen:


Lateinamerika: Chavez’ Rückkehr

Chavezerschienen bei „Hinter der Fichte“

Danke an Yvonne

Hugo Chavez wird zurückerwartet

Tödlicher Prolog

Darf es ein Krebs mehr sein? Die Geheimdienste dieser Welt gähnen bei der Frage, ob sie spurlos Herzinfarkte oder Krebserkrankungen beim Menschen erzeugen können. Durch die sog. Church-Kommission wurde 1975 bekannt, dass die USA seit nunmehr mindestens 40 Jahren eine Waffe zur Erzeugung von Herzinfarkten verwenden. Sogar seit hundert Jahren ist bekannt, dass Krebs bei Mäusen und Ratten künstlich erzeugt werden kann. 1931 infizierte C. Rhoads, US-Krebsforscher am „Rockefeller Institute for Medical Research“ Menschen zielgerichtet mit Krebszellen. 13 von ihnen starben. Er bekannte den Mord an acht von ihnen schriftlich:
„Puerto-Ricaner sind zweifellos die dreckigste, faulste, degenerierteste und diebischste Rasse, die jemals in dem Gebiet gelebt hat. Was die Insel braucht ist … eine Flutwelle oder etwas zur Ausrottung der Population. … Ich habe mein Bestes getan, um den Prozess der Vernichtung durch Abtötung von acht von ihnen zu fördern.“
Die US-Regierung wusste davon. Der promovierte Killer arbeitete später nicht nur unbehelligt weiter; in Fort Detrick wurde er in der Entwicklung der biologischen Kriegsführung der US-Armee eingesetzt. Später führte er Strahlen-Experimente an lebenden Soldaten und Zivilisten aus. Das Killerarsenal der Menschenrechtshochburg USA ist sehr gut dokumentiert. Fidel Castro durchkreuzte bislang buchstäblich 638 Versuche der CIA ihn umzubringen. Darunter ein biologisch verseuchter Taucheranzug, mit Botox kontaminierte Zigarren, sprengstoffgefüllte Muscheln oder Gifttabletten.
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WEITERLESEN bei „Hinter der Fichte“