Schlagwort-Archive: Holocaust

Erinnerung? Ist auf dem Weg – Trifft demnächst ein

von H.-P. Schröder

SCHLÜSSELWORTE

Deutschland gegen Antisemitismus

zum Beispiel, indem es eine Partei wie die AfD davon abhält,

Teil des politischen Diskurses zu sein.

hat der Congress Menschen

auf der ganzen Welt zu einer besonderen Aktion

aufgerufen: Sie sollten Schilder mit der Aufschrift

„#WeRemember“ vor sich halten

und Fotos davon im Internet posten

gegen Antisemitismus

das schlimmste Ereignis

in der Menschheitsgeschichte

wichtiger als je zuvor

gerade Deutsche

den Mord an sechs Millionen

gefährlicher Trend

schuldig,

muss

Pflicht.

Gerade Deutschland muss

Vorreiterrolle

erinnert werden?

wichtig, dass jeder mindestens einmal

einen Ort besucht oder einen

Überlebenden

müssen

Emotionen transportieren

Geschichten

ist es angemessen,

mit der richtigen Absicht

mächtiges Instrument,

müssen wir machen.

müssen wissen,

Sie müssen.

https://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article163268386/AfD-ist-eine-Schande-fuer-Deutschland.html

„…..Trotzdem könnte Deutschland mehr gegen Antisemitismus tun. Zum Beispiel, indem es eine Partei wie die AfD davon abhält, Teil des politischen Diskurses zu sein.

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages hat der World Jewish Congress Menschen auf der ganzen Welt zu einer besonderen Aktion aufgerufen: Sie sollten Schilder mit der Aufschrift „#WeRemember“ vor sich halten und Fotos davon im Internet posten. Was kann so eine Aktion bewirken?

Die Aktion hat Leute weltweit in ihrer Erinnerung an das schlimmste Ereignis in der Menschheitsgeschichte vereint. Das ist im Jahr 2017 wichtiger als je zuvor – denn es gibt antidemokratische Bewegungen auf der ganzen Welt, nicht nur in den USA und in Europa. Indem sie an dieser Aktion teilnehmen, können gerade Deutsche den Mord an sechs Millionen Juden verurteilen. So etwas darf nie wieder passieren.

Laut Umfragen interessieren sich immer weniger Menschen in Deutschland für den Holocaust.

Das ist ein gefährlicher Trend. Wir sind es der nächsten Generation schuldig, dafür zu sorgen, dass sie die Geschichten der Überlebenden hört. Die jetzige Generation muss die Erinnerung wachhalten – das ist ihre Pflicht. Gerade Deutschland muss da eine Vorreiterrolle spielen.

Eines Tages werden die letzten Holocaust-Überlebenden gestorben sein. Wer wird ihre Erlebnisse dann weitergeben? Wie wird künftig an dieses Verbrechen erinnert werden?

Es ist sehr wichtig, dass jeder mindestens einmal einen Ort wie Auschwitz besucht oder einen Holocaust-Überlebenden trifft. Das ist aber nicht immer möglich – deshalb spielen neue Medien eine wichtige Rolle. Sie müssen genutzt werden, um das Thema zu vermitteln. Erstens, weil man damit sehr gut Emotionen transportieren kann. Zweitens, weil man damit junge Menschen erreichen kann. Soziale Medien wie Snapchat und insbesondere das Projekt „Sachor jetzt“ haben die Lücke gefüllt, die vor einigen Jahren von Fernsehsendern besetzt war. Mit Fernsehen erreicht man heute keinen Jugendlichen mehr, mit Snapchat schon.

Ist Snapchat ein angemessenes Medium, um Geschichten über den Holocaust zu erzählen?

Natürlich ist es angemessen, wenn man es mit der richtigen Absicht benutzt. Snapchat ist ein sehr mächtiges Instrument, weil man damit viele vor allem junge Leute erreicht – und genau das müssen wir machen. Jugendliche müssen wissen, was während des Holocausts passiert ist. Sie müssen hören, was die Überlebenden …..“

aus der Mottenkiste der Unberührbaren

von H.-P. Schröder

.

Aus der Mottenkiste der Unberührbaren I

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frueherer-auschwitz-wachmann-in-hanau-angeklagt-13704499.html

Wegen Beihilfe zum Mord ist ein 92 Jahre alter ehemaliger Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz vor der Jugendkammer des Landgerichts Hanau angeklagt worden. Die Anklage sei vor der Jugendkammer erhoben worden, weil der Beschuldigte zur Tatzeit Heranwachsender gewesen sei, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch mit.

Der damals 19 beziehungsweise 20 Jahre alte Mann, der heute im Raum Hanau lebt, soll als Mitglied des SS-Totenkopfsturmbannes in Auschwitz Wachdienst verrichtet und dabei an der organisatorischen Abwicklung von drei Transporten aus Berlin, Drancy in Frankreich und Westerbork in Niederlande beteiligt gewesen sein. Von den deportierten Personen seien mindestens 1075 sofort nach ihrer Ankunft in Auschwitz in den Gaskammern grausam und heimtückisch getötet worden.
Der 92-Jährige ist einer der 14 Verdächtigen, deren Wohnungen im Februar 2014 bei einer bundesweiten Aktion durchsucht worden waren. Gegen einen weiteren Verdächtigen aus Hessen werde nach wie vor ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft weiter.“

.