Schlagwort-Archiv: FSA Terror Syrien

syrisch-arabische Armee erobert alle Rebellen-Positionen in Latakia

syria ibn adierschienen bei france24.com

Danke an Yvonne

Übersetzung John Schacher

Die syrische Armee hat alle von Rebellen gehaltenen Positionen in Präsident Baschar al-Assad´s Heimat-Provinz Latakia zurückerobert, meldeten staatlichen Medien am Montag. Ein Mitglied der syrischen Sicherheitskräfte erklärte, die Armee werde nun daran gehen, die Region Salma – einen wichtigen Bereich entlang der türkischen Grenze – zu befreien.

 

Die syrische Armee hat alle von Rebellen gehaltenen Positionen in Latakia zurückerobert, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur SANA am Montag unter Berufung auf eine militärische Quelle.

„Die Armee errang die Kontrolle der Nabi Ashia Bergkette und den angrenzenden Gebieten im Norden der Provinz Latakia“, sagte die Quelle. Anfang August waren dort Dörfer von Rebellen im Versuch Assad zu stürzen besetzt worden.

Am Sonntag berichtete das Staatsfernsehen, die Armee habe von Rebellen kontrollierte Dörfern an der Küste, dem Hinterland von Assads alawitischer Minderheit, zurückerobert.

Ein Sprecher der syrischen Sicherheitskräfte sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Armee werde nun noch die Region Salma, ein strategisch wichtiges Gebiet entlang der Grenze mit der Türkei, das seit Ende des letzten Jahres in die Händen der Rebellen gefallen war, wieder befreien.

In entlegenen Enklaven der Latakia Berge positionierte Rebellen starteten vor etwa zwei Wochen die „Schlacht zur Befreiung der syrischen Küste“.

Sie eroberten schnell ein Dutzend Alawiten-Dörfer in der Nähe von Qordaha, der Heimatstadt von Assads Vater, dem langjährigen Präsidenten Hafez al-Assad.

Selim Idriss, Stabschef der Freien Syrischen Armee (FSA) tourte am 11. August duch eine der von den Rebellen eingenommen Städte, um durch den Besuch die Moral seiner Kämpfer zu steigern.

Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete über „Fortschritte der Armee in der Provinz Latakia“, konnte aber nicht bestätigen, dass alle von den Rebellen beschlagnahmten Dörfer wieder in Händen der Regierungsarmee seien.

Das England-basierte Observatorium meldete auch, dass Rebellen am Sonntag ein militärisches Flugzeug über Salma abgeschossen hätten.

„Der Pilot wurde gerettet aber später gefangen, wahrscheinlich von Aufständischen“, berichtet die sich auf ein breites Netzwerk von Aktivisten, Ärzten und militärischen Quellen beziehende Organisation. (AFP)

Quelle: france24.com

———————————————–

Belgische Jihadisten in Syrien verlieren Sozialleistungen

Zwei flämische Städte haben sich entschieden, vermutliche belgische Jihadisten zu bestrafen, die gegenwärtig in den Reihen der syrischen Rebellen kämpfen, indem sie ihnen die Sozialleistungen entziehen, die sie bisher als Bürger Belgiens genossen hatten.

Anmerkung: sehr gute Aktion – trifft die Richtigen!

Moskau: UNO torpediert Klärung der Umstände von Kampfstoffeinsatz in Syrien

UNO Strausseerschienen bei Ria Novosti

Danke an Armeeverkauf

Unter dem Druck „einiger Länder“ torpediert das UN-Sekretariat im Grunde genommen die Klärung von Umständen des Einsatzes von Kampfstoffen in Syrien.

Das erklärte das russische Außenministerium am Samstag. Das UN-Sekretariat beziehe eine „destruktive und inkonsequente“ Position und mache Ermittlungen zum eventuellen Einsatz chemischer Waffen in dem arabischen Land unmöglich, hieß es. Medienberichte, wonach es am 19. März dieses Jahres in Syrien Kampfstoffe eingesetzt wurden, konnten bislang nicht bestätigt werden.

Quelle: Ria Novosti

Syrien: die Hölle auf Erden

von John Schacher

Daraya war eine blühende Stadt und hatte früher 200.000 Einwohner. Heute ist es eine menschenleere Trümmerwüste.

Heute wurden weitere blutige Filme von den Massakern der FSA-Banden veröffentlicht – die hier aber nicht eingestellt werden, da es nichts bringt, sich selbst immer weiter zu verstören…


Syrien: gefangene Ukrainerin aus Rebellenhand geflüchtet

Ankhar Kotschnewaerschienen bei Ria Novosti

Danke an André

Der ukrainischen Journalistin Anchar Kotschnewa, die vor fünf Monaten von syrischen Rebellen entführt worden war, ist offenbar die Flucht gelungen. In einem Interview sprach sie über Details. 

Der frühere Ehemann der Reporterin, Dmitri Petrow, teilte am Montag RIA Novosti mit, dass Kotschnewa, die die Rebellen hinrichten wollten, sich in Sicherheit befinde. „Sie hat mich angerufen und mitgeteilt, dass ihr die Flucht gelungen ist.“ Jemand habe seiner Ex-Frau bis zu dem Territorium geholfen, das unter Kontrolle der syrischen Regierungsarmee stehe. Sie sei jetzt auf dem Weg nach Damaskus.

Der russische Radiosender Business FM veröffentlichte kurz danach ein Exklusivinterview mit Kotschnewa. „Ich dachte, dass sie mich umbringen und die (Regierungs-) Armee dafür verantwortlich machen werden. Deshalb habe ich mich für die Flucht entschieden“, erzählte die Reporterin. „Ich bin einfach rausgegangen und ging weg.“ Nach etwa 15 Kilometern sei sie „auf normale Menschen“ getroffen, die sie zur Armee brachten.

Kotschnewa erzählte, dass sie während der Gefangenschaft fast 30 kg abgenommen habe und die Kidnapper sie immer wieder bedroht hätten. „Sie logen mich ständig an, dass sie mich mit AIDS anstecken würden. Aber ich wusste, dass das nicht wahr ist.“

Kotschnewa war kurz nach Beginn des Bürgerkonfliktes nach Syrien gekommen. Sie arbeitete unter anderem für das Internetportal utro.ru, die Fernsehsender NTV, RenTV und Russia Today und begleitete Journalistenteams aus Russland.

Im Oktober wurde sie entführt. Die Kidnapper forderten Lösegeld. In einer im November auf Facebook geposteten Videobotschaft bat Kotschnewa die ukrainischen und russischen Diplomaten, die Forderungen der Entführer zu erfüllen. Kurz danach veröffentlichten die Kidnapper ein Video, auf dem die Journalistin gesteht, sie sei im Auftrag des russischen Auslandsgeheimdienstes nach Syrien gekommen. Im Dezember drohte die Freie Syrische Armee erneut, die Geisel hinzurichten.

Quelle: Ria Novosti