Schlagwort-Archiv: Eurokrise

streng geheim: Europäische Union plant gigantischen Schuldenschnitt

notre dame teufelerschienen bei Propagandafront

von Martin Armstrong

Die Eurokraten haben letzte Woche hinter verschlossenen Türen eine massive Schulden-„Restrukturierung“ der südlichen Euroländer beschlossen. Auch deutsche Sparer und Steuerzahler werden bluten. Das Einzige, was Europa jetzt noch zusammenhält, ist der Wille Merkels. Die politischen Eliten wollen gar nicht daran denken, was passiert, wenn bei den kommenden Bundestagswahlen etwas schiefläuft.

Hinter den Kulissen hat es jede Menge Bewegung gegeben, da sich die südlichen Euroländer nun immer stärker in Richtung des vollständigen Zusammenbruchs bewegen. Ich hatte bereits in der Vergangenheit gewarnt, dass unsere Kontakte auf den höchsten Ebenen der deutschen Regierung uns gegenüber schon vor über einem Jahr klargestellt hatten, dass, müsste man sich zwischen der Aufgabe des Euros und der Austerität entscheiden, man sich immer für den Euro entscheiden würde.

Den Euro einfach aufzugeben, wäre eine viel zu große öffentliche politische Niederlage, und die Politiker werden jeden einsperren und alle mitsamt ihren Familien umbringen, bevor sie jemals zugeben werden, dass sie es gewesen sind, die das ganze Chaos überhaupt erst ins Leben gerufen haben. Laut unserem Modell war der Tag der Entscheidung in der Woche vom 20.05. bis 24.05.2013 gewesen.

Ich habe darüber berichtet, dass in Spanien nun erste verzweifelte Anzeichen einer einsetzenden Mad-Max-Krise zu sehen sind. Der entsprechende Beitrag scheint weltweit massiv verbreitet worden zu sein. Die Spanier, die in den Städten leben, haben nun damit begonnen, Bauernhöfe zu plündern – und an einem Ort haben sie sogar 100 Rinder gestohlen!

Darüber hinaus sehen wir in Spanien nun die Anfänge einer großflächigen Liquidierung notleidender Immobilien. Dadurch werden die überhitzte Baubranche angegangen und die Häuserpreise wieder auf bedeutend realistischere Niveaus gezwungen. Nichtsdestotrotz werden aber einige Banken zusammenbrechen, da sie massive Geldzuflüsse benötigen, um die Verluste zu kompensieren. Sie werden daher aller Vorausschau nach in die Insolvenz gehen.

Innerhalb der EU ist Italien so riesig, dass eine Rettung dieses Landes gar nicht möglich ist. Das wäre so, als würden die USA pleitegehen und dann alle versuchen, für die Rettung zusammenzulegen.

Gegenwärtig liegen keinerlei Alternativen auf dem Tisch – bis auf die Schulden-„Restrukturierung“ der südlichen Euroländer, was nichts anderes als ein teilweiser Zahlungsausfall ist. In der Woche vom 20.05. bis 24.05.2013 wurde hinter verschlossenen Türen die Entscheidung getroffen, eine massive Schulden-„Restrukturierung“ durchzuführen: In der EU sind die Vorbereitungen derzeit bereits im Gang.

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Dummköpfe aller Art …

merkel zypernerschienen bei Goldseiten.de

Danke an Anna

von Dr. Dietmar Siebholz

Darf ich Ihnen die größten Dummköpfe dieser letzten zwei Wochen vorstellen? Der erste bin ich selber. Seit mehr als vier Wochen sitzte ich an der Faktensammlung für drei Kommentare, die über www.goldseiten.de veröffentlicht werden sollten, nämlich:

 

  1. Meine Beschreibung über die weltweit, aber insbesondere in der EU aus dem Ruder laufenden Grundlagen
  2. die sich für die private Anlagepolitik daraus ergebenden Erkenntnisse, insbesondere im Bezug auf die Edelmetalle und
  3. die zu erwartenden Reaktionen der EU-Granden.

Der Eigentümer der Goldseiten.de ist mein Zeuge, dass ich an diesen Kommentaren arbeite; was ich nicht getan habe, ist, meine eigenen Umschichtungen im Sinne dieser Kommentare vorzunehmen, aber es war ja auch so wenig Zeit und so viel Arbeit. Nun haben wir den Salat (nach dem „Zypern-Haircut“). Ich hätte nicht den Grundlagenbericht, der inzwischen als „die elf apokalyptischen Reiter“ veröffentlicht wurde, sondern erst einmal in Ihrem Interesse die beiden anderen Berichte fertig stellen und dann meine eigenen Umschichtungen vornehmen sollen. Die Beschreibung, warum dies alles so unausweichlich ist, hätte ich gut und gern hinterher senden können. Daher bin ich zweifellos der Dummkopf Nummer 1.

Nummer 2 und dicht hinter mir sind die Granden der EU-Politik. Nun wissen alle EU-Bürger, erst einmal in den schwachbrüstigen Staaten der EU, was uns allen droht und wie die EU-Granden, die wir nicht einmal gewählt haben, ihre Probleme und die ihrer Freunde (der Banken) lösen werden.

Wenn die Bürger der EU nicht abgestumpft sind oder einfach zu vertrauensselig, dann fürchte ich erhebliche Bankbelastungen in den nächsten Wochen, denn jetzt wo feststeht, dass zwar die Sparguthaben der Bürger bis zu 100.000 € gegen den Bankrott der Banken abgesichert sind (da kann ich nur lachen, wer kann denn solche riesigen Beträge ohne Background absichern), steht gleichzeitig fest, dass die Konten nicht gegen die direkte Konfiskation aller Bürger ohne jedwede Ausnahme durch die EU-Granden gesichert sind.

Schlicht und einfach gefolgert: Wer sein Geld in bar zu Hause liegen hat, konnte sich diesen Verlust ersparen, zumindest die so für die Bürokratie einfache Beschlagnahme per „staatliches Lastschriftverfahren“. Jetzt wissen wir, warum die Politik den geistigen Spagat unternommen hat und laufend unternimmt, das gesetzliche Zahlungsmittel „Bargeld“ nicht mehr als Erfüllung von Verpflichtungen über einen geringen Maximalbetrag hinaus zuzulassen.

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Euro-Rettung in Auflösung

eu-elections-2009-record-abstention-no-europeanisation-of-countries-eu-elections-abstention-record-why-failureerschienen bei Propagandafront

von Norman Hanert, Preußische Allgemeine

Nicht nur Irland und Frankreich machen ihre eigenen Regeln – »Kaputtsparen« tun sich nur die wenigsten.

 

Nach langen Verhandlungen hat EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen mit Dublin vereinbart, wie mit alten Schulden für die Rettung der irischen Banken verfahren wird. Dass EZB-Chef Mario Draghi die ausgehandelte Lösung lediglich „zur Kenntnis genommen“ hat und Dublin nur wortkarg von einem „Deal“ spricht, hat gute Gründe.

Es ist ein Verhandlungserfolg, den weder Irland noch die EZB an die große Glocke hängen wollen. Alte Notkredite der irischen Zentralbank an die Regierung in Dublin werden in neue Staatsanleihen umgewandelt, so die Lösung, die EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen vereinbart hat. Schaut man genauer hin, wird klar, warum Irlands Regierung so zäh auf genau diese Lösung hingearbeitet hat. Dublin spart mit der Umwandlung von Schuldscheinen für Notkredite in Staatsanleihen langfristig 20 Milliarden Euro an Zinsen, die eigentlich an die irische Zentralbank gezahlt werden müssten. De facto handelt es sich also erneut um eine verbotene direkte Staatsfinanzierung. Die hat allerdings aus Sicht der Bundesregierung einen besonderen Charme. Mit der Trickserei seines einstigen Staatssekretärs Asmussen (SPD) erspart sich Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine sonst notwendige Aufstockung des Rettungspakets für Irland und damit eine neue Abstimmung im Bundestag. Obendrein kann der Mythos vom Erfolgsmodell Irland aufrecht-erhalten werden, das sich langsam aus der Krise herausarbeitet.

Dass erneut ein ordnungspolitischer Sündenfall begangen wurde und eine direkte Staatsfinanzierung zugunsten Irlands erfolgt ist, dürfte ein Großteil der deutschen Bevölkerung obendrein kaum mitbekommen. Anders sieht dies vermutlich bei der Entwicklung aus, die sich in Frankreich anbahnt. Präsident François Hollande nimmt immer offensichtlicher davon Abstand, den Staatshaushalt zu sanieren. Das Erreichen der Drei-Prozent-Defizit-Marke ist inzwischen auf das Jahr 2014, das Auskommen ohne neue Schulden auf 2017 verschoben. Selbst das wird aber zunehmend unrealistisch. Begleitet von Hollandes Forderung nach „wachstumsfördernden Sparen“ beim jüngsten EU-Gipfel, stehen in Paris die Zeichen auf massive Mehrausgaben.

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