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Euro-Rettung in Auflösung

eu-elections-2009-record-abstention-no-europeanisation-of-countries-eu-elections-abstention-record-why-failureerschienen bei Propagandafront

von Norman Hanert, Preußische Allgemeine

Nicht nur Irland und Frankreich machen ihre eigenen Regeln – »Kaputtsparen« tun sich nur die wenigsten.

 

Nach langen Verhandlungen hat EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen mit Dublin vereinbart, wie mit alten Schulden für die Rettung der irischen Banken verfahren wird. Dass EZB-Chef Mario Draghi die ausgehandelte Lösung lediglich „zur Kenntnis genommen“ hat und Dublin nur wortkarg von einem „Deal“ spricht, hat gute Gründe.

Es ist ein Verhandlungserfolg, den weder Irland noch die EZB an die große Glocke hängen wollen. Alte Notkredite der irischen Zentralbank an die Regierung in Dublin werden in neue Staatsanleihen umgewandelt, so die Lösung, die EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen vereinbart hat. Schaut man genauer hin, wird klar, warum Irlands Regierung so zäh auf genau diese Lösung hingearbeitet hat. Dublin spart mit der Umwandlung von Schuldscheinen für Notkredite in Staatsanleihen langfristig 20 Milliarden Euro an Zinsen, die eigentlich an die irische Zentralbank gezahlt werden müssten. De facto handelt es sich also erneut um eine verbotene direkte Staatsfinanzierung. Die hat allerdings aus Sicht der Bundesregierung einen besonderen Charme. Mit der Trickserei seines einstigen Staatssekretärs Asmussen (SPD) erspart sich Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine sonst notwendige Aufstockung des Rettungspakets für Irland und damit eine neue Abstimmung im Bundestag. Obendrein kann der Mythos vom Erfolgsmodell Irland aufrecht-erhalten werden, das sich langsam aus der Krise herausarbeitet.

Dass erneut ein ordnungspolitischer Sündenfall begangen wurde und eine direkte Staatsfinanzierung zugunsten Irlands erfolgt ist, dürfte ein Großteil der deutschen Bevölkerung obendrein kaum mitbekommen. Anders sieht dies vermutlich bei der Entwicklung aus, die sich in Frankreich anbahnt. Präsident François Hollande nimmt immer offensichtlicher davon Abstand, den Staatshaushalt zu sanieren. Das Erreichen der Drei-Prozent-Defizit-Marke ist inzwischen auf das Jahr 2014, das Auskommen ohne neue Schulden auf 2017 verschoben. Selbst das wird aber zunehmend unrealistisch. Begleitet von Hollandes Forderung nach „wachstumsfördernden Sparen“ beim jüngsten EU-Gipfel, stehen in Paris die Zeichen auf massive Mehrausgaben.

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wie lange noch?

erschienen bei Michael Winkler

Wie lange geht diese Misere noch weiter? Wie lange müssen wir unter der Nicktaube Merkel leiden, der Kanzlerin zur Ausbeutung Deutschlands? Ich werde das oft gefragt und ich spüre die Verzweiflung, die in dieser Frage mitschwingt. Ich kann Ihnen leider keinen Termin nennen, und meine Hofastrologin spekuliert bereits über Gesetze jener Bundesregierung, die 2017 gewählt werden wird, also in fünf nervzehrenden Jahren. Wohlgemerkt Bundes- nicht Reichsregierung.

Wir befinden uns in einer Situation, in der jeden Tag alles geschehen kann. Oh, ja, die Amerikaner wollen Ruhe bis zum 6. November, dem Tag der Wahl, und tunlichst bis zum 20. Januar, wenn der neue oder wiedergewählte Präsident in sein Amt eingeführt wird. Für ein „Wie lange noch?“ sind das die Fixpunkte, der mindeste Zeitraum, in dem keine größeren Umwälzungen stattfinden sollen. Hinzu kommen die Wahlen in Israel, Anfang nächsten Jahres, die verhindern, daß der aggressivste Staat der Welt in den nächsten Wochen seine Nachbarn überfällt.

Über die ganzen Euro-Rettungen tritt die Dollar-Misere in den Hintergrund, zumindest in unseren qualitätsfreien Medien. Die US-Regierung sitzt auf 16 Billionen Dollar Schulden, die Mittelschicht in den USA hat sich weitgehend aufgelöst, Industrie-Arbeitsplätze sind zur Seltenheit geworden, dafür bezieht ein rundes Sechstel der Amerikaner Food Stamps, also Lebensmittelgutscheine. Auf der aktiven Seite mögen Apple, Google und Facebook stehen, sowie, natürlich, Goldman Sucks. Der größte Aktiv-Posten ist jedoch das US-Militär, das nach wie vor jedes Land der Erde verwüsten kann. Den profitablen Wiederaufbau dieser zerstörten Länder übernehmen jedoch weitgehend die Chinesen.

Die Problemwährung Euro offenbart sich immer mehr als der welthistorisch einmalige Versuch, 17 Länder gleichzeitig in den Staatsbankrott zu treiben. Die besseren Euro-Länder, wie Griechenland oder Spanien, haben zu Gunsten der eigenen Bevölkerung gepraßt und bekommen nun dafür die Quittung präsentiert. Die schlechteren Euro-Länder, allen voran die BRD, werfen das Geld aus dem Fenster, um die Prasser weiterhin im Euro zu halten.

In früheren Zeiten wurden die Bankjuden enteignet und außer Landes gejagt, wenn ihre Geschäfte daneben gingen. Ihr Wechslertisch wurde zerschlagen, woraus das Wort „Bankrott“ resultierte. Heute sind nicht nur die Judenbanken vor allen Nachstellungen sicher, das geheiligte Existenzrecht Israels erstreckt sich über alle Banken. Lieber 100 Millionen Steuerzahler ausplündern, als auch nur eine einzige Bank untergehen lassen, so lautet heute die Staatsräson.

Der erste Weltkrieg hat im Deutschen Reich einen Schuldenberg von 164 Milliarden Goldmark hinterlassen. Rechnen wir das auf heutige Verhältnisse um, so werden daraus 2,5 Billionen Euro. Nach gut 60 Jahren Frieden in Europa betragen die offiziellen Staatsschulden der BRD 2,055 Billionen Euro, wir sind also gar nicht so weit von einem verlorenen Weltkrieg entfernt. Die BRD sonnt sich derzeit in den höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten, trotzdem kommt der Finanzminister mit dem vielen Geld nicht aus und muß in diesem Jahr 32 Milliarden neue Schulden aufnehmen. Rechnet man die ganzen Bürgschaften dazu, die Merkeldeutschland im Rahmen aller unsinnigen Euro-Rettungen einschließlich ESM eingegangen ist, sind die Kosten jenes Weltkriegs schon erreicht.

Das Reich hat sich damals in der Hyperinflation von 1923 entschuldet, was bei der BRD nur eine Frage der Zeit ist. Im Rahmen der Schuldengemeinschaft der Bankrottländer Europas, auch Eurozone genannt, erscheint es erstmals wahrscheinlich, daß die Gemeinschaftswährung selbst in einer Hyperinflation versinkt, anstatt diese aufzulösen und danach die nationalen Währungen einzeln platzen zu lassen. Bei diesem Verfahren wird jedoch jeder Gedanke an eine Gemeinschaftswährung auf Jahrzehnte verbrannt sein.

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der Zahnarzt-Effekt

erschienen bei Michael Winkler

Sie sitzen auf einem Stuhl, der elektrisch in eine sehr bequeme Lage gefahren wird. Sie könnten sich richtig entspannen, wenn da nicht dieser Kerl in Weiß wäre, der sich jetzt über Sie beugt. In seiner Hand surrt ein Folterinstrument, das er in Ihren Mund schiebt. Das Geräusch verändert sich, Vibrationen kommen hinzu, es tut weh, richtig weh. Sie verkrampfen sich, Sie wollen weg, weit, weit weg. Doch Sie sind gefangen, der Zahnarzt bohrt weiter, immer weiter.

Vermutlich kennt jeder diese Situation, und ebenso sicher dürfte sich schon jeder als Opfer einer Stunde im Fach angewandter Sadistik gefühlt haben. Es gibt jedoch einen Grund, dies alles zu erdulden, einen einzigen, doch der ist stichhaltig: Sie erwarten, daß dieser fleischgewordene Quälgeist Sie vor noch Schlimmerem bewahrt, daß er durch diese Qualen letztlich heilen wird.

Wir Menschen sind auf solche Zyklen ausgerichtet, sie entsprechen unserem täglichen Erleben. Einst waren es die Strapazen der Jagd, die vor dem Genuß der Beute nötig waren, heute sind es die schweren Einkaufstaschen, die nach Hause getragen werden wollen. Die Kälte des Winters, die Unbilden von Eis und Schnee, wir nehmen sie auf uns, weil „bald“ der Frühling kommt, die Wärme zurückkehren wird. Geerntet wir einmal im Jahr, und je nach Üppigkeit dieser Ernte müssen wir rationieren oder dürfen im Überfluß schwelgen.

Das Ergebnis ist ein Menschenschlag, der über viele Generationen gelernt hat durchzuhalten. Menschen, die es gewohnt sind, zu teilen und einander zu helfen, durchaus nicht aus purer Nächstenliebe, sondern als Geschäft auf Gegenseitigkeit: Heute helfe ich dir, morgen du mir. Erst wenn Fremde hinzukommen, die nur nehmen, ohne jemals ans zurückgeben zu denken, wird daraus ein Ausnutzen der Solidarität. Der Deutsche ist es gewohnt zu bleiben, gegen Widerstände anzukämpfen, nicht aufzugeben, und oft genug haben Deutsche dort Erfolg, wo jeder Andere längst aufgegeben hätte.

Dieser deutsche Durchhaltewille hat unseren Feinden viel Blut gekostet, als sie Deutschland erobert und geknechtet haben. Dieses Ausharren, dieses Ankämpfen gegen Widerstände hat Deutschland nach all den Zerstörungen schnell wieder aufgebaut, den Ausgeplünderten bald neuen Wohlstand verschafft. Dieses Verhalten ist das exakte Gegenteil der Mentalität, die jene an den Tag legen, die als Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge zu uns kommen, statt die Verhältnisse in ihrer Heimat zu verbessern. Was sollen wir mit solchen Fremdkörpern anfangen, mit Parasiten, die sich hier aushalten lassen und am Ende Fremde in beiden Welten sein werden, Heimatlose, die im Land ihrer Väter ebenso unbrauchbar sind wie hier, im Land unserer Väter.

Man braucht nicht Gustave LeBons „Psychologie der Massen“ zu lesen, um zu ergründen, warum Menschen lieber im Status der Unwissenheit weiterleiden wollen. Wer auf dem Folterstuhl sitzt und die Qualen geduldig erträgt, in der sicheren Hoffnung auf letztendliche Besserung, mag nicht hören, daß er an einen Scharlatan geraten ist, der nur quälen, aber nicht heilen kann. Die Hoffnung auf den Endsieg mobilisiert urgewaltige Kräfte, und wer immer auf diesen Endsieg eingeschworen ist, der verachtet den Mahner, der die Welt realistisch betrachtet, als Defätisten.

Im Nachhinein werden Anführer, die mit der Aussicht auf den Endsieg die Kräfte des Volkes mobilisiert haben, als unfähige Verbrecher dargestellt. Die Deutschen folgten dem Kaiser, dem Führer und dem Genossen Staatsratsvorsitzenden bis zuletzt. 1918 und 1945 war dies gerechtfertigt, denn was danach kam, nach der Niederlage im heldenhaften Kampf gegen die vielfache Übermacht, war eine gnadenlose Ausplünderung Deutschlands. Selbst 1989/90 erfolgte nach der Niederlage im Kampf der Systeme eine Ausplünderung der besiegten DDR. Die blühenden Landschaften, die ein Helmut Kohl großspurig versprochen hatte, begannen mit dem Unterpflügen der DDR-Wirtschaft, mit industriellem Kahlschlag und dem Ausbluten der Bevölkerungszentren.

Wir sind jetzt wieder an eine Kanzlerin geraten, die uns mit Endsieg-Parolen füttert, um unseren Durchhaltewillen anzustacheln. Doch anders als Kaiser Wilhelm, Adolf Hitler und sogar Erich Honecker, die sich allesamt für Deutschland eingesetzt haben, verfolgt Angela Merkel eindeutig gegen Deutschland gerichtete Ziele. „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ – ja und? „Bleibt der Euro, scheitert Deutschland“ – das wäre richtig. Wir erleben gerade eine Währung als Massenvernichtungswaffe, als Knechtungsinstrument, gerade so, wie es der alte Rothschild angekündigt hat.

„Wir werden die Krise stärker verlassen, als wir in sie hineingeraten sind.“ Auch das ist eine idiotische Merkel-Parole. Selbst wenn wir uns den Blickwinkel der Kanzlerin zu eigen machen und die Finanzkrise von 2008 im Jahr 2010 für beendet erklären, dann ist das Merkeldeutschland des Jahres 2011 schwächer als jenes von 2007. Nach der Krise waren die Staatsschulden gewaltig angestiegen, ebenso die Zahl der prekären Arbeitsverhältnisse. Nicht einmal der Export, der scheinbar positive Zahlen aufweist, hält einer näheren Betrachtung stand, denn dieser Exportzuwachs wurde über Target-2-Kredite finanziert, bei denen Deutschland Geld verschenkt, damit deutsche Waren verkauft werden. Verschenkt? Natürlich, oder glauben Sie, daß Target-2-Kredite jemals zurückgezahlt werden?

Nur noch ein bißchen, nur ein kleines bißchen mehr, dann ist Griechenland gerettet. Das hören wir seit 2010, und eine Milliarde nach der anderen ist nach Griechenland geschickt worden, ohne daß sich auch nur das Geringste verbessert hätte. Im Gegenteil, immer mehr Griechen stehen arbeitslos auf der Straße, immer mehr Gehälter werden gekürzt, immer mehr Wohltaten gestrichen. Für ein paar Jahre als Gierchen sterben jetzt die Rentner, deren Medikamente nicht mehr bezahlt werden.

Der bunte Hosenanzug reist von Rettungsgipfel zu Rettungsgipfel, ohne daß wirklich etwas gerettet wird. Die Weltrundreise-Kanzlerin unterschreibt eine Zahlungsverpflichtung nach der anderen, zum Dank dafür schwingen die ach so Geretteten die Nazi-Keule und wollen Reparationen, die schon längst geflossen sind, für immer neue Massaker, die irgendwelche Augenzeugen berichten, ohne den kleinsten Beweis dafür zu erbringen. Wir Deutsche sind für ein einiges Europa, das ist keine Frage. Aber wir sind gegen ein Europa, das sich nur darüber einig ist, möglichst viel Geld aus Deutschland herauszupressen. Dieses Europa darf gerne scheitern!

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Geithner: Deutschland darf Euro nicht verlassen

Die Farbe Rosa oder Herr Schäuble sammelt unter der Jugend Europas – Grafik: Hans-Peter Schröder

erschienen bei MMnews

von Michael Mross

Geheim-Mission: Der US-Finanzminister besucht Schäuble an seinem Urlaubsort auf Sylt, um ihm eine Lektion zu erteilen. Deutschland darf den Euro nicht verlassen. Offenbar gab es in Berlin bereits geheime Ausstiegspläne, welche nun im Keim erstickt werden sollen.

Hoher Besuch heute beim deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble auf Sylt. Dabei stellt sich die Fage: Warum reist ein US-Finanzminister im Hochsommer ausgerechnet zum deutschen Finanzminister an seinen Urlaubsort? So etwas gab es historisch noch nie. Entsprechend ernst muss die Lage sein – denn ansonsten würde weder ein deutscher Finanzminister im Urlaub,  noch ein US-Finanzminster die lange Reisezeit von der US-Ostküste in Kauf nehmen, um angeblich wichtige Angelegenheiten zu besprechen.

Sylt ist seit  langer Zeit das Urlaubsdomnizil von Finanzminster Wolfgang Schäuble. Doch von Urlaub kann in diesen Tagen wohl kaum eine Rede sein, denn die Ereignisse überschlagen sich. Der Euro steht auf der Kippe, wenn man dem Alarm von Juncker trauen darf. Ist es das, was die deutsche Regierung tatsächlich in Kauf nimmt? Politische Beobachter meinen, dass die Verzögerungstaktik Berlins nichts anderes als ein „NO“ zum Euro ist. Denn gehandelt werden muss jetzt. Jedes Hinausschieben kann den Fortbestand des Euros gefährden.

Um es vorwegzunehmen: Die Lande- / Startbahn auf Sylt reicht aus, um sogar eine Boeing 747 landen zu lassen. Deutschlands promminenteste Ferieninsel ist für alle Fälle gewappnet und der Flughafen war früher sogar als Millitärstützpunkt ausgelegt. Dort können also auch Ratgeber aus den USA in große Flugzeugen landen.

Ein US-Finanzminister auf Sylt? Die Lage scheint ernst zu sein. Nicht umsonst ließ Luxemburgs Junker heute verlautbaren, dass die Eurozone vor dem Zerfall stehe. Zur gleichen Zeit warnt die Allianz vor der Einfhührung der DM. Alles nur Zufall?

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