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Kiew: Unzufriedene protestieren auf dem Majdan-Platz

Ukraineerschienen bei einartysken

Anmerkung Einar: Mit Dank an Russian Moscow Lady  übernehme ich diese erfreuliche Nachricht. Ich glaube auch, dass jene, die da protestieren, einfach Schwachköpfe sind, die gar nicht mitbekommen haben, dass die EU die Aufnahme verweigert hätte, und dass somit der ukrainische Präsident Viktor Nesaleschnosti richtig gehandelt hat, als erster zu handeln, um die Schmach einer Abfuhr zu vermeiden. Putin hatte das wohl ganz richtig eingeschätzt, dass die Ukraine an einer Zusammenarbeit mit Russland und einem Anschluss an die eurasische Handelszone wesentlich mehr gewinnen könne. Wenn jetzt schon die Türkei sich dorthin orientiert, dann sollten die Protestler froh und dankbar sein. Haben die denn nicht mitbekommen, wie alle südeuropäischen Länder von den „Großen“ in der EU behandelt wurden und werden? Wie Dreck. Was glauben sie, wie die Ukrainer behandelt worden wären?

Kiews Verzicht auf die Vereinbarung mit der Europäischen Union hat eine Woche vor der eventuellen Unterzeichnung erklungen. Das wurde eine frohe Nachricht vor allem für die Vertreter der ukrainischen Industrie, die befürchten, dass die Annäherung mit Europa ein wirtschaftliches Fiasko herbei führen könnte. Indessen versammeln sich auf dem Kiewer Platz der Unabhängigkeit – dem Majdan Nesaleschnosti – jene, die mit der Entscheidung der Regierung unzufrieden sind. Auch oppositionelle Politiker sind dorthin gekommen, um die Protestierenden zu unterstützen.
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Am Donnerstag erklärte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch, er beabsichtige nicht, die Assoziationsvereinbarung mit der EU beim EU-Ostgipfel zu unterzeichnen, das am 28. und 29. November in Vilnius stattfindet. Obwohl viele diese Entscheidung als eine scharfe oder sogar überraschende Wende bezeichnen, sei sie für manche Experten keine Neuigkeit, sagt der Politikwissenschaftler Wadim Karassjew:
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„In der letzten Zeit sprachen viele unparteiische Beobachter, Experten und Politiker davon, dass die ersten Jahre einer Freihandelszone mit der EU für die ökonomische und soziale Situation im Land äußerst risikoreich sein könnten. Insgesamt werden die Vorteile aus dem freien Handel mit der EU den Verlust der normalen strategischen Beziehungen zur Russischen Föderation nicht wettmachen können.“
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Der ukrainische Politikwissenschaftler und Präsident des Zentrums für Systemanalyse und Prognose Rostislaw Ischtschenko bemerkt, dass diese Entscheidung die Ukraine vor dem wirtschaftlichen Fiasko gerettet habe.
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„Das Abgleiten in einen ökonomischen Abgrund und in Hoffnungslosigkeit wurde gestoppt, denn die Unterzeichnung der Assoziationsvereinbarung hätte bedeutet, dass die Ukraine schon im März-April – ohne Varianten – bankrott gewesen wäre. Nun sind für die Ukraine Chancen aufgetaucht.“

Inzwischen dauert in Kiew die Aktion „EU-Majdan“ an. Seit Donnerstagabend kommen junge Leute zum Unabhängigkeitsplatz, welche für eine Annäherung mit Europa auftreten. Ihnen schließen sich bereits Oppositionelle an, die für das Wochenende ihre Protestaktion geplant haben. Zum Höhepunkt der Aktion befanden sich auf dem Platz etwa 1.500 Personen, am Morgen waren es allerdings nicht mehr als 150. Das teilte der Korrespondent der STIMME RUSSLANDS Alexander Bondarenko vom Ort des Geschehens mit.
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„Jetzt ist es auf dem Majdan schon recht still. Doch am Vortag befanden sich hier etwa anderthalbtausend Leute, die empört waren über die Entscheidung der Regierung der Ukraine, die Unterzeichnung der Assoziationsvereinbarung mit der EU zu stoppen, und gekommen waren, um ihre Unzufriedenheit zu bekunden.“
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Nach allem zu urteilen seien es nicht sehr viele Unzufriedene gewesen, und man werde keine Massenunruhen befürchten müssen, meint der Politikwissenschaftler Rostislaw Ischtschenko.
„Vorerst ist es meines Erachtens überall still. Nach den Bildern zu urteilen, die die ukrainischen Massenmedien zeigten, ist das in Kiew sogar schwer als eine Aktion zu bezeichnen. Am Morgen kommen selbst zu meinem Sohn in die Schule mehr Menschen, als zur Aktion zum Majdan gekommen waren.“
In der Zeit, wo die westlichen Länder ihre Enttäuschung über die Erklärung der ukrainischen Regierung äußerten, betonte Russland, dass es der Entscheidung hinsichtlich einer europäischen Integration der Ukraine stets mit Achtung begegnet sei, unabhängig davon, wie sie ausfallen werde.
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Quelle: einartysken

Nigel Farage: Euro wird für massive Gewaltausbrüche sorgen; Europäische Union liegt im Sterben

erschienen bei propagandafront – Danke an Armeeverkauf

Nigel Farage, der Führer der britischen Unabhängigkeitspartei, rechnet damit, dass das Euroexperiment am Ende zu massiven Gewaltausbrüchen, politischen Extremismus und Hass unter den Nord- und Südländern der Eurozone führen wird. Nach seinem Dafürhalten wird Großbritannien die Europäische Union innerhalb der nächsten sechs Jahre verlassen. Er glaubt nicht daran, dass die Europäische Union überleben wird.


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Nigel Farage am 08.05.2013 im EU-Parlament in der „Arbeitsgruppe für leitende Redakteure“ zum Thema „Die Zukunft Europas in Zeiten der Krise“:

„Die Zukunft Europas in Zeiten der Krise – ich glaube nicht, dass wir hier heute über Europa sprechen, sondern wir sprechen über die Europäische Union, und ich bin in der Tat der Meinung, dass beides zwei ziemlich verschiedene Dinge sind. Sind diese Glas- und Stahlstrukturen in Brüssel und Luxemburg und Straßburg Europa? Ist es diese [EU-]Flagge, ist es die [EU-]Hymne, ist es Herman van Rompuy? Ist es das, was Europa ist?

Nein, ich glaube vielmehr, dass das Wort Europa von einem politischen Projekt vereinnahmt wurde – und diese Leute hier [Farage weist auf seine Gesprächspartner] behaupten, Europa zu repräsentieren, aber ich glaube nicht, dass dem so ist. Ich glaube, Europa ist ein dynamischer, aufregender, ja mit Abstand der aufregendste Teil der Erde, wo wir eine riesige Vielfalt an Sprachen und Kulturen und Gesichte und Begabungen und Eigenheiten haben.

Und was hier gerade passiert, das ist dieser Versuch, alle zusammenzutreiben, um einen neuen Staat zu formen – obwohl einige Leute wie Herr Cohn-Bendit vielleicht daran glauben. Aber die Art, wie es getan wurde, ist von Anfang an entsetzlich unehrlich gewesen. Den Menschen wurde nicht erklärt, dass im Fall des gemeinsamen Markts die Absicht darin bestand, eine gemeinsame politische Union zu schaffen … Als der Euro eingeführt wurde, wurde niemand auf die Implikationen des Euros hingewiesen.

Und als uns bezüglich des Projekts dann endlich reiner Wein eingeschenkt wurde – was mit dem Verfassungskonvent und der Präsentation der Verfassung durch Valéry d’Estaing ja dann auch getan wurde –, war zum ersten Mal völlig klar, dass hier gerade ein Staat geschaffen wird. Und was geschah? Die Franzosen sagten nein, die Niederländer sagten nein – und jeder weiß, dass die Mehrheit der Mitgliedsstaaten auch nein gesagt hätte. Und was machten sie? Sie benannten das Ganze einfach in Vertrag von Lissabon um, ohne auch nur eine Befugnis wegzustreichen, und machten mit dem Projekt einfach weiter, bis dann natürlich die Iren mit nein stimmten und gezwungen wurden, abermals abzustimmen.

Ich würde behaupten, dass diese Union, die wir heute haben – so wie sie konstruiert worden ist – nicht nur undemokratisch, sondern in Wirklichkeit von Grund auf antidemokratisch ist.  …“

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Farage: „EU-Leute gewöhnliche Kriminelle“

gesehen bei „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ – Danke an Armeeverkauf

Nigel Farage gibt wirklich wieder alles:

„Und diese Macht wird übertragen auf Menschen, die nicht mehr rechenschaftspflichtig sind (…) Seit Jahren versuche ich, vorherzusehen (…) was die nächsten Schritte angesichts des Euro-Desasters sein werden. Und meine pessimistischsten Auffassungen wurden noch übertroffen, wenn man sieht, was die Troika macht. Sie, Herr Rehn, und die Troika benehmen sich wie ganz gewöhnliche Kriminelle. Sie stehlen das Geld von den Bankkonten der Menschen. Nur, um einfach nicht zugeben zu müssen, dass der Euro völlig gescheitert ist. Man versucht, den kleinen Investoren Geld zu stehlen. Sie läuten die Totenglocke des Euro.“

 

„Zieht euer Geld aus der Eurozone ab, bevor wir bei euch das Geld wegnehmen.“ 

„Und dann kommt wieder ein neuer deutscher Vorschlag, der sagt, was wir tun sollten, ist eigentlich, Werte zu konfiszieren. Eigentum auch in der südlichen Eurozone (…) zu konfiszieren. Das ist der neue Kommunismus. Das ist Macht ohne Grenzen. Das ist einfach nur menschliches Elend.“


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