Schlagwort-Archive: Dresden 1945

was die Dicke Nasen-Fälscher von wikilügmerma zu Dresden meinen:

von H.-P. Schröder

„Luftangriffe auf den Großraum der Stadt Dresden unternahmen die Royal Air Force (RAF) und die United States Army Air Forces (USAAF) ab Herbst 1944 im Zweiten Weltkrieg. Historisch bekannt wurden besonders die vier Angriffswellen vom 13. bis 15. Februar 1945. Durch sie starben nach neuesten historischen Untersuchungen entgegen oft behaupteten sechsstelligen Opferzahlen zwischen 22.700 und 25.000 Menschen. Große Teile der Innenstadt und der industriellen und militärischen Infrastruktur Dresdens wurden zerstört.

Diese Angriffe verstärkten erheblich die Kritik an der Luftkriegsführung der Westalliierten seit 1942, besonders an der britischen Area Bombing Directive. Historiker diskutieren bis heute, ob diese Flächenbombardements militärisch notwendig und zweckmäßig waren und ob sie als Kriegsverbrechen zu werten sind.“

Diskutieren? Im BRD-Bereich werden die gesinnungsfreien Diskutanten reihenweise mit der 130iger Keule niedergemäht. So geht Diskussion, so geht historische Klärung im Gesinnungsstaat. Das Blutbad geht weiter.

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

 

Links 24.2.14

screenshot: BILD
screenshot: BILD

von John Schacher

Kathleen D. aus Dresden hat sich erbarmt und die „Bomber Harris-FEMEN“ angezeigt. Danke! Namentlich bekannt sind nun:

a) die Neuköllner BVV-Politikerin Anne Helm (eine antideutsche Aktivistin von der Antifa) sowie

b) Debbie Anderson (22) (Rezeptionistin aus Berlin)

Honigmann: Anzeige gegen „Thanks Bomber Harris“ Nackt-Piratin Anne Helm

Die FAZ meldet heute andere Personalien:

„… Auch die barbusige Dame neben Helm auf dem Foto aus Dresden ist eine Piratin. Mercedes Reichstein heißt sie. …“

„… Sie hatte einen brennenden Gegenstand in Richtung der russischen Botschaft in Berlin geworfen. Ein Molotow-Cocktail sei es aber nicht gewesen, sagt sie. Es sollte nur so aussehen. …“

„… Reichstein wollte sich am kommenden Wochenende eigentlich um den Berliner Landesvorsitz der Piraten bewerben. Sie zog zurück. …“

ard: Krise in Venezuela

Ria: Gewaltsame Proteste: Ukrainische Verhältnisse in Venezuela

ard: Lage in der Ukraine

Ria: Neue ukrainische Behörden lassen politische Gefangene frei

Auf der Liste der zu entlassenden Personen stehen 23 Namen. Die Freilassung war vom unabhängigen Abgeordneten Oleg Ljaschko initiiert worden.

Ria: Schirinowski: Russland kann legitim Truppen in Ukraine entsenden

ard: Edathy-Erklärung im Wortlaut

DWN: US-Armee sucht deutsche Experten zur Internet-Überwachung

ard: Ägyptische Regierung tritt zurück

Stimme Russlands: Italiens Premierminister fordert zur Abschaffung des Senats auf

WDR: Russlands Team mit Xenongas gedopt?

CNN: Stalin´s Datscha in Sotschi

Hensel´s Sonntagsmatinée: die Ermordung Dresdens

von H.-P. Schröder

Dresden 1944

Dresden Februar 1945: Nach dem Massenmord

 

„Warum meine Mitkriegsgefangenen und ich nicht umgebracht wurden, weiß ich nicht.“
Kurt Vonnegut in „Mann ohne Land“, Pendo Verlag, Seite  30

 

Lieber Kurt,

erlaube mir bitte, als ein der Gnade der späten Geburt teilhaftiger, obwohl, das muß sich erst noch beweisen, das mit der Gnade…. .

Noch `mal. Erlaube mir, als ein 7 Jahre später zufällig Dazugekommener, als ein 52er der Reserve, den Versuch, eine vorsichtige Antwort auf deine Warum-Frage ohne Fragezeichen zu geben.

Warum hat man euch nicht sofort an die Wand gestellt und kaltgemacht? Verdient habt ihr es. Was sind 30 tote Feinde im Verhältnis zu 100.000 toten Freunden, 30 Gräber gegen 100.000?

1 : 3333,3333 ad infinitum im Verhältnis, rein mechanisch gerechnet.

30 kann man mit einem Feuerstoß erledigen und in die Elbe werfen. Auf die Schnelle. Sie schaukeln dann eine Weile zufrieden mit dem Strome und den Nachbarleichen, dem angekokelten Feuerwehrmann und dem Kinderteil aus Unterleib mit Schürze, gen Norden, bis sie absänken in „Nacht und Schimmel“ dem Grund entgegen sehend.

Vielleicht erreichten ein paar von ihnen Meißen, oder Torgau, die Bestgenährten kämen vielleicht bis Wittenberg und ein vortrefflich Erhaltener mit guter Gesinnung bis Magdeburg, aber alle, alle  versänken in der Tiefe. Niemals erreichten sie Hamburg und das Tor zur Welt. Niemals wieder.

Aale und das was unten haust, nähmen ein Häppchen, oder zwei, und niemals kämen sie wieder aus dem grünen Schwarz zu uns nach oben. Niemals.

Oder… …
Oder auf den Rost mit ihnen, mit den 30 Amerikanern, auf die eisernen Schienen mit ihren Kadavern, zu ihren Opfern und vereint im Rauch gen Himmel. Verdient habt ihr es. Warum ist das nicht passiert, in Dresden, im Februar `45?  30 verschwinden zu lassen, wäre damals kinderleicht gewesen. Und durchaus menschlich.

Aber 100.000? Um die zum Verschwinden zu bringen, benötigt es eines größeren Aufwandes. Das macht man nicht so nebenbei, im Affekt, mit einer Salve. Das erfordert etwas Ausgeklügeltes, Feingetuntes. Das muß komponiert werden, von langer Hand geplant, wie ein festliches Menü muß das sein.

Zuerst drei, vier Fehlalarme zum Aperitif, dann die erste Vorspeise: Ein paar Maschinen, ein leichter Angriff mit Brandbomben, so ein, zwei tausend, dazwischen gesät Sprengbomben, danach abdrehen, Sirenen, Entwarnung, Feuerwehren rücken aus, Brände löschen, alles was noch lebt kriecht aus Bunkern und Unterständen, in den Operationssälen werden die Skalpelle geschliffen, gleich kommen Wagenladungen mit heißer Fracht,  Eimerketten selbstorganisieren sich, Flüchtende passieren die noch passierbaren Strassen. Alles ist aufgescheucht, in Bewegung.

Dann erscheint das Hauptgericht: Kälberbraten, mit und ohne Knochen.

Die zweite Welle erwischt alle. Die Feuerwehren, die Ärzte und Krankenschwestern, die Flüchtenden auf den Strassen. Ganz Viertel neigen sich um sich schlagend, in die schuttfahnigen Glutkanäle, zerbersten am Grund von Schluchten, kehren Unterstes nach oben, zermatschen das Weichere zu noch Weicherem, Steine zu Geröll, Geröll zu Staub, Staub zu Asche.

Bestialisch kreischend reißt der Tod die Feuerwehrleute in Stücke, mitsamt ihren Hydranten und ihren mechanischen Spritzen und ihre Tanks verdampfen so schnell, daß keine Zeit bleibt, Feuer zu fangen.

Im Tiefgeschoß eines Wasserreservoirs haben BDM-Mädchen Schutz gesucht. Dort unten klingen die Einschläge wie großkalibrige Artillerie, der Turm ist gepanzert, solide, steht etwas abseits. Er schüttelt sich von Zeit zu Zeit und bewegt sich zitternd. Hensel´s Sonntagsmatinée: die Ermordung Dresdens weiterlesen

Todeswüste Dresden 1945: „Ich war dabei!“

von H.-P. Schröder

 

für die Namenlosen – „Ihr seid unvergessen!“ – der Völkermord in Dresden am 13. Februar 1945

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Seht ihr die schwarzen Flocken,
riecht ihr
den ölig-schwarzen Ruß
aus verbranntem,
ausgelassenem Menschenfett,
der aus einem verstummten Himmel
auf die Oberfläche des Mondes
herabrieselt,
in diese entsetzliche Stille hinein,
vor der die entsetzlichen
Gaucks, Merkels und Kahanes dieser Welt
ihr Herz und ihr Ohr verschließen?

.

„Ein Mann kommt nach Deutschland“, so beginnt Wolfgang Borcherts zeitloses Drama „Draußen vor der Tür.“ Der Mann ist ein deutscher Soldat, oder vielmehr umgekehrt, „Ein Mann“, das ist Der deutsche Soldat, der nach dem Großen Vaterländischen Krieg nach Deutschland zurückkehrt und sich in seiner Heimat ausgesperrt „draußen vor der Tür“ findet, in einer alptraumhaften Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.

Draussen-2 (2)

Ein anderer Mann kommt auch nach Deutschland. Der Mann ist Amerikaner deutscher Abstammung. Vier Generationen haben seine „genetische Disposition“ nicht verdrängt, sondern an amerikanische Verhältnisse gewöhnt. Die Anpassung hat sein Gewissen nicht beeinträchtigt. Oder sagen wir, hat sein Gewissen nur ein wenig angepasst.
Ein Mann kommt nach Deutschland, tausend Kameraden um sich, gut genährt, schwer bewaffnet wollen sie Deutschland befreien. Haben sie Deutschland befreit, meint unser Bundespräsidentendarsteller und sein minderpräsidialer Anhang aus, im mehr oder minder verkommenen Sinne, Abkömmlingen der Toten Armee. Welch` Ironie der Geschichte. Alles `raustreten zum Ablachen!

Bunkertrümmer (2)

Zurück zu unseren Kindern. 1944. 1000 amerikanische Kinder töten viele deutsche Soldaten, ich habe mir die Stätten des amerikanischen Ruhmes angesehen, die Zweimannschützenlöcher in den Wäldern, wo zwei halberfrorene deutsche Soldaten, einer davon mit einem Steckschuß, mit 60 Schuß Munition drei Tage lang den Feind aufgehalten haben, bis sie in die Luft gebombt worden sind. Wie gesagt, die ganz alten Geschichten.

Bunkertropfsteine (2)

Die volle Wahrheit der ganz alten Geschichten lebt und redet an den idyllischen Orten in Luxemburg und in der Eifel, wo die Narzissen blühen und der Seidelbast zwischen zersprengten Betonplatten leuchtet, aus denen die Tropfsteine wachsen. Man muß nur zuhören. Todeswüste Dresden 1945: „Ich war dabei!“ weiterlesen