Schlagwort-Archive: Döner-Morde

Metaebene´s unsichtbare Kommentare IV

von Metaebene

UNO erhebt Vorwürfe gegen Syriens Armee und Aufständische

23. Februar 2012 – 20:25
Ein zerstörter Panzer in den Straßen von Homs
Ein UN-Bericht wirft syrischen Sicherheitskräften Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Aufständischen Morde und Entführungen vor. Vor diesem Hintergrund kommen in Tunesien westliche und arabische Staaten als „Freunde Syriens“ zusammen. Sie wollen über eine Lösung beraten…

Kleiner Zwischenhilferuf nach der Wahrheit, die komplex ist

23. Februar 2012 – 21:03 — Metaebene
Herr Leidholdt, Sie, gerade Sie, sollten doch besser als alle die Konsumenten ihrer „Reportagen“ wissen, daß es in Syrien keinen Bürgerkrieg gibt. Wie das Referendum stattfinden soll, fragen Sie? Ganz normal. Wie bei uns. Die Registrierten gehen in die Wahlkabine, machen ihr Kreuzchen, gehen anschliessend etwas trinken und dann nach Hause. Das heißt, falls ihnen nicht irgendjemand, der kein Interesse an der Abstimmung hat, aus einem Hinterhalt durch die Brust schiesst.
Erst „Die Freunde Libyens“, ab 50.000 Tote aufwärts, jetzt „Die Freunde Syriens“. Mann oh Mann, für wie blöd hält man die Deutschen? Es bedarf bereits einer Kleinarmee gewissenloser Propagandisten, die sich auf einen Technikapparatschikapparat stützen, bei gleichzeitiger Knebelung der Vernünftigen oder der eine konträre Position zur verbreiteten Mär Einnehmenden, um sich mit schlicht gestricktem Haudraufposauntem noch Gehör zu verschaffen. In Syrien sind Mörderbanden am Werk, die sich als Opposition verkleiden

 

Mutmaßlicher Neonazi-Helfer gesteht Waffenlieferung

23. Februar 2012 – 19:48
Polizei fasst mutmaßlichen NSU-Unterstützer
Der mutmaßliche Terrorhelfer Carsten S. hat gestanden, der Zwickauer Terrorzelle ihre wichtigste Tatwaffe geliefert zu haben. Das erklärte sein Anwalt und bestätigte damit einen Medienbericht. Mit der tschechischen Ceska sollen die Terroristen mindestens neun Morde verübt haben.

Absolut unglaubwürdig !

23. Februar 2012 – 21:27 — Metaebene
Es erscheint als absolut unglaubwürdig, was hier behauptet wird. Kein Anwalt geht an die Öffentlichkeit, weder im Vorfeld noch während eines Verfahrens, und beschuldigt den eigenen Mandanten, auch nicht „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit “ und schon gar nicht in so einem widersprüchlich mysteriösen Fall, der nach etwas völlig anderem riecht, als die Coverstory hartnäckig unter`s Volk streut. Staatsbehörden haben sich dieses schlechten Stiles der Lancierung von Behauptungen im Fall „NSU“ regelmässig bedient, man ist das fast schon gewöhnt, daß sich jetzt die Verteidigung als Mitarbeiter der „Wahrheitsbewegung“ entpuppt, macht die gestrickte Story immer löcheriger. Das Verhalten des Anwaltes grenzt an Mandantenverrat! Jeder würde ihm nach so einem öffentlichen Auftritt das Mandat entziehen und die Anwaltskammer informieren.
Ausser der Auftritt ist Teil der Coverstory, die Beschuldigten sind schliesslich tot, Zschäpe schweigt (angeblich) und der Michel ist bereits dumm.

 

Tunis: „Freunde Syriens“ bringen Exil Assads ins Spiel

24. Februar 2012 – 18:00

Das erste Treffen der „Freunde Syriens“ hat kaum Fortschritte gebracht. Um die UN-Veto-Mächte Russland und China nicht zu verprellen, wurde auf militärische Drohungen verzichtet. Stattdessen regte Tunesiens Präsident die „jemenitische Lösung“ an – Straffreiheit für Machtverzicht Assads.

Die Freunde Syriens sind nicht die Freunde der Syrer

24. Februar 2012 – 20:58 — Metaebene
Höchste Zeit, daß sich die Freunde Syriens nach Asyl umschauen. Nicht in Deutschland. Saudi verlässt empört Konferenz? Vorsicht, vorsicht, die „Freunde Saudi-Arabiens“ sollen bereits in den Startlöchern stehen. Arabischer Frühling, wo wäre er angebrachter als in Saudi-ARABIEN? Und DIE Freunde können Argumente vorweisen und knallharte Filme in HDTV, das wird ein Spass.
Ein bischen Denken, ein bischen Erinnerung und ein bischen Geschichtsbewusstsein und simsalabim, here it comes:
Sobald die NATO und die westlichen Geheimdienste aufhören, Waffen und Agenten/Soldaten nach Syrien zu schmuggeln, hört das Morden auf. Ein Befehl von oben und Schluß. Es ist alles eine mörderische Show. Humanität hat die Vereinigten Staaten von Amerika noch nie interessiert: Dresden, Hiroshima,Nagasaki, Agent Orange, Napalm, Depleted Uranium Munition, suberversive Unterwanderung souveräner Staaten, Vielvölkermord in größtem Stil. Humanität ist für die USA niemals ein Argument gewesen: Crash for Cash.

 

IAEA ist „ernsthaft besorgt“ über Irans Atomprogramm

24. Februar 2012 – 20:49
Der Chef der internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano.
Inmitten zunehmender Spannungen mit der EU und den USA baut der Iran sein Atomprogramm offenbar weiter aus. Laut einem Bericht der IAEA wurden insbesondere die Kapazitäten zur Urananreicherung erweitert. Außerdem bemängelt der Bericht, dass Mitarbeitern Zugang zur Militärzone Parchin verweigert wurde.

Angesichts der Weltlage: Inspektionen in Israel sind notwendig

24. Februar 2012 – 21:27 — Metaebene
Für wen arbeitet Herr Amano? Was ist die IAEO? Angesichts des aggressiven Gehabes der israelischen Regierung scheint die Inspektion israelischer Atomanlagen dringendes Gebot der Stunde. Desweiteren sofortige Überprüfung aller von deutschen Regierungen verschenkten U-Boote der Dolphinklasse. Wurden die Abschussvorrichtungen der Boote umgebaut, um ballistische Raketen mit A-Köpfen verschiessen zu können? Bewegungsprofile der Boote müssen veröffentlicht werden. Ist Israel in der Lage, europäische Hauptstädte anzugreifen?
Sind Israel Angriffe auf europäische Hauptstädte zuzutrauen?

 

SONNTAGSRÄTSEL:

Woher weiß er das der Herr Edathy? (siehe sein eingebrachter grundgesetzwidriger Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung)

Edathy will Zschäpe nicht vor NSU-Ausschuss laden

Zitat-ARD: „Im Zuge der Aufarbeitung der Neonazi-Mordserie lehnte es der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy, ab, die mutmaßliche Terroristin Beate Zschäpe vor das Gremium zu laden. Er halte nichts davon, den Ausschusses zu einer „Show-Veranstaltung“ zu machen, sagte der SPD-Politiker in der ARD-Sendung „Beckmann“. „Es macht keinen Sinn, Zeugen einzuladen, von denen ich weiß, dass sie schweigen werden„, begründete Edathy seine Ansicht.“

Die Parlamentarier im Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags hatten sich kürzlich dafür ausgesprochen, Zschäpe direkt zu befragen und ihr bereits eine Vorladung zugestellt. Sie soll zusammen mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die „NSU“ gebildet haben. Zschäpe sitzt in Untersuchungshaft und verweigert die Aussage.?!

 

 

 

 

Metaebene´s unsichtbare Kommentare III

Unruhen in den Kolonien

von Metaebene alias H.-P. Schröder

ARD-tagesschau: Vorratsdatenspeicherung laut Studie wirkungslos

27. Januar 2012 – 9:29

Beim Dauerstreitthema Vorratsdatenspeicherung sieht sich das Justizministerium durch ein Gutachten in seiner ablehnenden Haltung bestätigt. Experten zufolge beeinflusst die Datensammlung bisher nicht die Aufklärung von Straftaten. Das Verfassungsgericht hatte die Regelung vor fast zwei Jahren gekippt.

( Einer der damaligen Hauptbeitreiber, des vom Bundesverfassungsgericht vor zwei Jahren gekippten Versuches, war ein gewisser Herr Edathy, heute Vorsitzender des sogenannten „NSU“ Untersuchungsausschusses. )

27. Januar 2012 – 13:06 — Metaebene

Vorräte für Wen ?

Der Mensch steht im Vordergrund. Der Unmensch muss beobachtet werden. Zur Zeit ist es umgekehrt. Die beharrlichen Versuche den Menschen zu überwachen, gehen von dem Unmenschen aus.

Aus zwei Gründen: Der Unmensch versucht den Menschen zu erfassen und zu katalogisieren, um dessen Wesen besser zu verstehen, in der Absicht wirkungsvoller – gründlichere Instrumente der Manipulation zu entwickeln und diese effektiver einsetzen zu können. Hundertprozentige Kontrolle. Der Unmensch unterscheidet sich genetisch vom Menschen. Er besitzt ein Allmachtsgen, welches die Produktion halluzinogener Drüsensekrete steuert. Unbewusster Dauergebrauch dieser Sekrete induziert die Wahnidee in das Traumbewusstsein, (wie) Gott zu sein.
2. Der Gefahr entgegen zu wirken, entdeckt und bei subversiven Tätigkeiten zum Schaden des Menschen erwischt zu werden, verlangt: potentielle Opposition lokalisieren, stören und zerstören, um Widerstand gegen die eigenen Bestrebungen zu vernichten ( z.B. mittels False flag)

 

ARD-tagesschau: Holocaust-Gedenktag: Reich-Ranicki erinnert an Verbrechen der Nazis

27. Januar 2012 – 10:41

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki ist einer der letzten lebenden Zeitzeugen des Warschauer Ghettos. Heute schilderte der 91-Jährige anlässlich des Holocaust-Gedenktags im Bundestag, wie er das Terrorregime überlebte. Die Aussiedlung aus Warschau habe nur einen Zweck gehabt: den Tod.

27. Januar 2012 – 14:14 — Metaebene
Eine eindeutige Mahnung aus der Vergangenheit, unsere Stimme gegen die Verbrechen zu erheben, die jetzt in diesem Augenblick begangen werden. Wenn unsere Kinder uns einst fragen: “Mami, hast du damals gewusst, daß Griechenland ausgeplündert wird, daß Banker an den Völkern vorbei zu Regierungschefs gemacht worden sind und daß man unter erlogenen Vorwänden Jugoslavien, Afghanistan und Libyen überfallen hat? Was habt ihr damals getan?“
Was wollen wir Ihnen darauf antworten?
NATO `raus aus Libyen.
Stoppt die Kriegshetze gegen Iran und Syrien .
Russland mach`endlich den Mund auf und beziehe Position.

ARD-tagesschau: Mehr als 100 Festnahmen bei Occupy-Protesten in Kalifornien

29. Januar 2012 – 10:10

Im US-Bundesstaat Kalifornien sind nach Auseinandersetzungen mit der Polizei mehr als 200 Occupy-Aktivisten festgenommen worden. Sie hatten versucht, in der Stadt Oakland mehrere Gebäude zu besetzen. Die Beamten setzten Tränengas und Blendgranaten ein. Auch in Washington gab es erneut Proteste

29. Januar 2012 – 13:23 — Metaebene

Vorbild USA?

Kein Präzedenzfall, sondern trauriger Alltag im Land des Größenwahns, der demokratischen Unverhältnismässigkeit, kurzum im Land der Blendgranaten. Sehr schön fotographiert das Schauspiel, auf den Fotos kann man die vermummten Schläger ganz genau erkennen.
Wie wird die Bundesregierung angesichts der Gewaltwelle reagieren, wird der deutsche Botschafter eine Protestnote überreichen? Sind Sanktionen im Gespräch?
Wann werden die Fälle vor den Menschenrechtsausschauss der Vereinten Nationen gebracht, wann erfolgt die erste Resolution und was sagt Amnesie International zu dem Geschehen?

29. Januar 2012 – 13:46 — Metaebene

Syrien oder USA ? Wo geht es weiter?

Es drängt sich der Gedanke auf , daß medial mit zweierlei Maß gemessen wird, während sich in Wirklichkeit die Waagen biegen, bis der Balken bricht. Die amerikanischen Behörden gehen weisungsgemäß gewaltsam gegen ein paar aufrechte Anderdenkende vor, nun das ist nach amerikanischer Lesart völlig legitim, denn Demokratie nach amerikanischer Lesart muss auch die Freiheit beinhalten jedermann niederzuknüppeln und die Freiheit den Niedergeknüppelten ihre Gegenwehr als Angriff auszulegen. Apropos auslegen, wie legen die Menschen in Syrien diese Gewalttätigkeiten aus, da sie ja ebenfalls unter Tätern derselben Herkunft leiden?
Kann Herr Armbruster sich bitte einmal umhorchen?

 

ARD-tagesschau: Syrien: Armee dringt in Vororte von Damaskus ein

30. Januar 2012 – 3:01

Die syrische Armee hat nach Angaben von Oppositionellen deren Kämpfer aus mehreren Vororten von Damaskus vertrieben. Dabei habe die Armee auch Panzer und schwere Waffen eingesetzt. Bei Kämpfen wurden laut Syrian Observatory for Human Rights gestern mindestens 62 Menschen getötet.

30. Januar 2012 – 9:22 — Metaebene

Und morgen wir? 70 000 Mobilisierbare sitzen in unseren Wäldern
Schade, daß aus der Region so viel schlechte Propaganda zu hören und zu sehen ist. Wir sollten kühle Ratio bewahren und uns nicht mental einspannen lassen. Tote Afghanen werden nicht beweint. Die kommen überhaupt nur in Ausnahmefällen vor und das, obwohl wir in Afghanistan dienstlich zu tun haben. Na ja, nicht wir, eine Clique.
Der Tenor ist klar, die Richtung vorgegeben, Imperium befiehl`, wir folgen dir. Schade, daß die Erfindung des aufrechten Ganges die höheren Ebenen nicht erreicht hat. Dort windet man sich je nach Wetterlaune. „Der Gaddafi-Clan“, „Das Assad-Regime“, ach Freunde das ist keine Melodie, das ist Krach. Dieser tagtäglich gebetsmühlenartig am wehrlosen, weil ahnungslosen Zuschauer vorbei geschobene syrische Karren der, wie es scheint, von einem einarmigen Banditen in London geschmiert wird. Die Beobachtermission der Arabischen Liga ist tatsächlich abgebrochen? Sicher ? Gibt es einen Abschlussbericht ?
Wer bewaffnet die Freiheitsbanden ? Al Quaida?

 

30. Januar 2012 – 9:40 — KingMartinOne (erschienen)
Wer sieht da eigentlich noch durch?

Bei der echt miesen Berichterstattung wahrscheinlich kein Mensch mehr. Warum sind den nicht alle Syrer, die das Regime loswerden wollen auf der Straße, wie in Ägypten? Wer ist diese ominöse „Freie Syrische Armee“ mit Unterstützung aus der Türkei die in Idlib operieren? Was haben die Atassis damit zu tun, welche große Ländereien in und um Homs besitzen? Und wer steckt eigentlich hinter der in London sitzenden Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit seinem Präsidenten Rami Abdul-Rahman? Haben die wirklich was mit Menschenrechten zu tun und warum verlässt man sich fast ausschließlich auf ihre Angaben und übernimmt diese kritiklos? Warum sind Russland und China so strikt gegen Sanktionen? Sind die einfach nur Demokratiefeinde?
So liebe Reaktion. Es wäre nett, wenn jemand das mal rauskriegen würde. Ich zahl schließlich auch meine Rundfunkgeführen dafür!

 

30. Januar 2012 – 7:47 — tagtest (immer Hetzbeiträge ohne Zensur)
Bewaffneter Kampf

Das war alles vorherzusehen wie das Amen in der Kirche. Und es wird noch viel schlimmer werden. Wer „gehofft“ hat, der Kampf werde sich schon irgendwie „ausbluten“ und quasi wie eine Wunde von selbst verheilen, irrt sich.
Das totalitäre Assad-Regime kämpft seinen Todeskampf. Es ist zuverlässig voraussehbar vollständig unfähig, eine konstruktiv-friedliche Lösung herbeizuführen, weil dies seinen Machtverzicht bedeuten würde. Der kommt aber, entgegen den irrationalen Hoffnungen des Assad-Regimes, so oder so. Da kann es zur angeblichen Eigenlegitimität noch 10 Mal propagandistisch über „Terroristen!“ und „Bewaffnete Banden!“ schwadronieren. (Dessen ungeachtet gibt es natürlich auch vereinzelt Al-Kaida-artige – und Hisbollah(!)-Elemente in Syrien) Die Frage ist nur, wie viele Menschen es noch mit in den Tod reisst.
Es wird Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diesem illegitimen Regime den Gnadenstoss versetzt.

 

ARD-tagesschau: Erste Opfer von Rechtsterroristen erhalten Geld

30. Januar 2012 – 15:05

Die Bundesregierung hat mit der Auszahlung von 5000 bis 10.000 Euro an Opfer der rechtsterroristischen Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) begonnen. Es lägen „sehr viele Anträge“ von Geschädigten vor, teilte das Justizministerium mit. Es seien „auch schon Opfer entschädigt worden…

30. Januar 2012 – 17:31 — natal-45

Oder habe ich das verschlafen?
Beim Wulff sind doch auch Dementis an der Tagesordnung, ein ständiges hin und her.
Eine Vorverurteilung sollte es doch gewiss nicht geben, das müßte auch die von mir sonst sehr geschätzte Frau Leuth.-Schnarrenberg wissen.
Galten nach jahrelangen Recherchen nicht ganz andere Gruppen als Täter der Döner-Morde?
Und wenn die NSU nur als Trittbrettfahrer, um sich zu brüsten, sich die Taten „angeheftet“ hat?
Und der Verfassungsschutz, der erst jetzt aufmerksam wurde, dieses Spiel „offiziell“ umfunktionierte, im Systemauftrag gegen rechts?
Das alles würde nämlich die ganzen Ungereimtheiten v ö l l i g aufklären und
e r k l ä r e n !
Mafia, VS und Agenten treiben auch heute ihr Spiel, dessen können wir uns sicher sein.

Was haben diese Familien denn nun vorher dazu ausgesagt?
Scheinbar nix in dieser Richtung?
Jeder Mord ist ein Mord zuviel.
Aber auch Vorverurteilung ist ein Verbrechen.
Daran sollte sich unsere Regierung nicht beteiligen!

Arbeitete das NSU-Trio mit einem US-geführten Terrornetzwerk zusammen?

„Right Wing Operatives“

von Jürgen Elsässer

Das Zwickauer Trio, das nach einem aufgefundenen Video als Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) bezeichnet wird, besteht aus rätselhaften Menschen: Die beiden Haupttäter Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sollen zwischen 2000 und 2006 insgesamt neun Immigranten am helllichten Tag ins Gesicht geschossen haben – in jedem einzelnen Fall eine kaltblütige Hinrichtung. Als sich aber am 4. November 2011 ein einzelner Polizist dem Wohnwagen näherte, in dem sie sich nach einem Banküberfall verborgen hielten, gerieten sie angeblich in Panik, steckten das Gefährt in Brand und töteten sich gegenseitig. Obwohl sie ein ganzes Waffenarsenal – eine Maschinenpistole, zwei Pumpguns, mehrere Pistolen beziehungsweise Revolver – bei sich hatten, mit dem sie sich leicht den Weg hätten freischießen können. (…)


Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter – 2007 ermordet – Quelle: www.123people.at

Das größte Rätsel ist freilich der Mord, den das Trio angeblich am 25. April 2007 an der Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter in Heilbronn begangen haben soll. Es ist die einzige der angeblichen NSU-Bluttaten, bei der die tödlichen Kugeln nicht aus der tschechischen Ceska 83 kamen, sondern aus einer russischen Tokarev bzw. einer polnischen Radom Vis. Und nur in diesem Fall war ein deutsches Opfer zu beklagen – und zwar nicht aus Gruppen, die von Rechts-radikalen ansonsten als „undeutsch“ angesehen werden wie Linke, Punks oder Obdachlose. Warum sollten die NSU-Killer 600 Kilometer nach Heilbronn fahren, um eine Polizistin zu töten? Wie konnten sie wissen, dass Frau Kiesewetter am Nachmittag auf der Theresienwiese Dienst tat, wo sie doch nur vertretungs- weise eingesprungen war? Alle Versuche, eine persönliche Verbindung zwischen dem Opfer und den angeblichen Tätern zu konstruieren – zum Beispiel über eine Gaststätte im Thüringer Urlaubsort Oberweißbach – sind mittlerweile gescheitert.

Licht ins Dunkel dieser Tat kam am 1. Dezember 2011, als der Stern ein aufsehenerregendes Dokument des US-amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA veröffentlichte. Das Observationsprotokoll wurde vom „Special Investigation Team Stuttgart“ erstellt, das an jenem 25. April 2007 in Heilbronn war. Die Agenten beobachteten einen „Contact“ mit der Abkürzung M.K. und einen nicht identifizierten weiteren Verdächtigen bei der Einzahlung von 2,3 Millionen Euro in einer Filiale der Santander Bank. Um 13.50 Uhr bewegten sich die Zielpersonen zur Theresienwiese, wo die Observation endete, als es zu einer Schießerei kam – dem Mord an Michèle Kiesewettter. Im englischen Original ist die Rede von einem „Shooting incident involving BW OPS Officer with right wing operatives and regular police patrol on the scene“. In den Schusswechsel waren demnach drei Parteien inlvolviert:
  • „regular police patrol“, also die reguläre Polizeistreife, bestehend aus Michèle Kiesewetter und einem Kollegen;
  • „BW OPS officer“, also ein „baden-württembergischer Einsatzbeamter“, vermutlich von einer Landesbehörde wie dem Verfassungsschutz oder dem LKA;
  • „right wing operatives“, vom Stern als „Rechtsextreme“ übersetzt.

Uwe Mundlos (rechts) und Uwe Böhnhardt

Quelle: Bundeskriminalamt

Das offensichtlichste Skandalon an dieser Auflistung ist der letzte Punkt. Wenn Mundlos und Böhnhardt gemeint waren – woher wusste der US-Geheim-dienst zu jenem Zeitpunkt, dass es sich dabei um „Rechts-extreme“ handelte? Die ermittelnden Polizeibehörden tappten nach der Heilbronner Bluttat völlig im Dunkeln, der politische Hintergrund des Zwickauer Trios flog erst vier Jahre später auf, und auch optisch waren Mundlos und Böhnhardt nicht als Rechte zu erkennen. Wie konnte das DIA-Team also schon damals – ein solcher Observationsbericht wird zeitnah erstellt – die politische Identität der beiden so klar ausmachen? Aber es gibt noch ein weiteres Problem: „right wing operatives“ heißt eigentlich nicht „Rechtsextreme“. Da wäre der Terminus „right wing activists“ oder „right wing militants“ treffender. Das Englischportal dict.leo.org führt für „operatives“ sieben Übersetzungen an: zwei Mal „Agent“ beziehungsweise „Geheimagent“, einmal „Funktionär“ und vier verschiedene Arten von „Arbeiter“. Ebenso wird der Begriff „operatives“, wie bei der Abkürzung BW OPS, im Sinne von „operative Kräften“ für Armee- oder Polizeieinheiten verwendet. Waren die „right wing operatives“ Mundlos und Böhnhardt für die DIA also nicht „Rechtsextreme“, sondern „Agenten“ oder „Einsatzkräfte“, die im rechten Spektrum („right wing“) operierten?

Dazu passt das zweite Skandalon des Berichtes: die Involvierung eines „BW OPS officer“. Damit hatten die US-Agenten zum ersten Mal beschrieben, dass auf der Theresienwiese nicht nur Täter („right wing operatives“) und Opfer („regular police patrol“) mitgemischt haben, sondern auch ein baden-württembergischer Beamter, höchstwahrscheinlich ein Verfassungsschützer, am Tatort war. Ob er nur beobachtet oder mitgeschossen hat, wird in dem Dokument nicht spezifiziert. (…)

Mevlüt Kar – V-Mann der US-Amerikaner,
2002 nach seiner Verhaftung in der Türkei

Die dritte Sensation des DIA-Berichtes erschließt sich erst mit Zusatzinformationen. Der bei der Bankeinzahlung in Heilbronn beobachtete „M.K.“, die Abkürzung für Mevlüt Kar, ist selbst ein V-Mann der US-Amerikaner! Beobachtete DIA die eigenen Leute? Oder musste er observiert werden, weil er aus dem Ruder gelaufen war? Oder war Mevlüt Kar ein Mann der Konkurrenzfirma CIA, mit der die DIA bisweilen über Kreuz liegt?

Jedenfalls führt diese Person ins Herz des Terrornetzwerkes, das US-Dienste mit Hilfe williger deutscher Amtskollegen gebaut haben und dessen Grundstruktur auch der Gladio-Schwerpunkt in dieser COMPACT-Ausgabe (S. 33 bis 46) beschreibt. Kar wurde im August 2002 in der Türkei verhaftet und spätestens dann vom dortigen Geheimdienst Millî stihbarat Tekilât (MIT) unter dem Decknamen „Ubeyde“ angeworben. „Der (türkische) Geheimdienst habe den Informanten in Kooperation mit der CIA geführt. Die deutschen Behörden seien über das Projekt schon früh informiert gewesen“, berichtete Bild im Juli 2009. Im Jahre 2004 stieg Kar in eine Operation ein, die Schlagzeilen machen sollte: Er machte sich in Istanbul an den Chef der späteren „Sauerland-Gruppe“, den Ulmer Konvertiten Fritz Gelowicz, heran und überzeugte den prospektiven Dschihadisten, nicht nach Tschetschenien zu gehen, sondern nach Afghanistan. Kar schleuste den Novizen an den Hindukusch, wo er – anstatt seinem ursprünglichen Wunsch gemäß vor Ort gegen die US-Amerikaner zu kämpfen – von Instrukteuren der ebenfalls Geheimdienst-kontrollierten Splittergruppe Islamische Dschihad Union (IJU) zum Bombenlegen in Deutschland animiert wurde. Zurückgekehrt nach Ulm bekam Gelowic wiederum von Kar die dafür notwendige Hardware: Im Sommer 2007 übergab er insgesamt 26 Zünder, die er im Kosovo und der Türkei beschafft hatte, an die „Sauerland Gruppe“. Bevor diese zum Jahrestag des 11. September ein „deutsches 9/11“ inszenieren konnte, schlug die Polizei zu und brachte Gelowicz und seine Helfer hinter Gitter, wo sie bis heute sind. Gegen Kar selbst erließ die Bundesanwaltschaft im August 2009 Haftbefehl und stellte ein Auslieferungsersuchen an die Türkei, die diesem aber bis jetzt nicht nachgekommen ist. Kar lebt heute unbeschwert in Istanbul.
Kar hatte erwiesenermaßen Kontakt zu Yehia Yousif, der als Hassprediger in Ulm entscheidend zur Radikalisierung von Gelowicz beigetragen hat – und ebenfalls für den Geheimdienst arbeitete. Das Landesamt für Verfassungsschutz in Stuttgart räumte selbst ein, dass es Yousif von 1996 bis 2002 als V-Mann beschäftigt hat. Ein weiterer Kontakt von Yousif und von Kar war der Syrer Louai Sakra, der wegen der Beteiligung an Bombenanschlägen in Istanbul im November 2003 mit über 50 Toten verurteilt wurde. Sakra hatte sensationelle Vorabkenntnisse über 9/11: „Am 10. September 2001, einen Tag vor den Anschlägen in den USA, berichtete Sakra angeblich dem syrischen Geheimdienst, in naher Zukunft seien Anschläge von Al Qaida in Amerika geplant. Es fielen keine Städtenamen und keine Gebäudebezeichnungen, aber Sakra nannte schon am Tag vor den Anschlägen Details der ‚Operation Heiliger Dienstag‘, unter anderem Flugzeuge als Tatwaffen und Türme als Ziele. Er muss, davon gehen westliche Geheimdienste aus, offenkundig Insiderwissen besessen haben”, schrieb der Spiegel im August 2005. Die türkische Tageszeitung Zaman berichtete über Sakra nach dessen Festnahme unter der Überschrift „Al Qaida – eine Geheimdienstoperation?“. Mit Bezug auf die Verhörunterlagen der türkischen Polizei schrieb das Blatt, die CIA habe Sakra bereits vor 9/11, nämlich im Jahr 2000, einen Job und eine große Summe Geldes offeriert. (…)
In den Jahren 2000/2001 lebte Sakra als Asylbewerber in Baden-Württemberg. Ermittlungen des BKA entzog er sich erfolgreich. Der schwerwiegende Verdacht der BKA-Beamten, so ein internes Dossier: Auch der Bundesnachrichtendienst BND sei auf Sakra aufmerksam geworden. Im Ergebnis soll der Geheimdienst dann polizeiliche Maßnahmen gegen den Terroristen verhindert haben. Sakra sei nach Syrien gebracht worden“, berichtete das ARD-Magazin Panorama.
Zurück zum Heilbronner Polizistenmord. Was führte mindestens ein Mitglied des Islamisten-Trios (Kar, Yousif, Sakra) mit mindestens zwei Mitgliedern des Zwickauer Trios (Mundlos und Böhnhardt) zur Tatzeit in derselben Stadt zusammen? Reiner Zufall? Oder war Kar an der Schießerei auf der Theresienwiese beteiligt? In der Nähe des Tatorts wurden jedenfalls zwei Araber kontrolliert, von denen nach Stern-Informationen mindestens einer Bezüge zu Mevlüt Kar hatte. Und etwa dreißig Minuten nach dem Mord wurde ein blutverschmierter Verletzter in den etwa 1.500 Meter entfernten Neckarwiesen beobachtet, der sich in einen blauen Audi 80 schleppte. Ein Mann im Wagen rief ihm auf Russisch etwas zu. Kar, der laut Stern viel mit Tschetschenen und Serben zu tun hat, spricht diese Sprache.
Gerhard Piper, der für das Berliner Institut für Transatlantische Beziehungen (BITS) ein Who is Who „Al Qaida und ihr Umfeld in Deutschland“ erstellt und über Kars für das Internetportal Telepolis detailgenau recherchiert hat, stellt die richtigen Fragen: „Gibt es eine zumindest geheimdienstliche Verbindung zwischen der islamistischen Sauerland-Gruppe und der neonazistischen Zwickauer-Gruppe? Und welche Kontakte unterhält eigentlich der türkische Geheimdienst Millî stihbarat Tekilât (MIT) zu deutschen Neonazis, die wiederum türkische Staatsbürger in Deutschland reihenweise umbringen?“ (…) (PK)
Gekürzter Vorabdruck aus COMPACT-Magazin, Januar 2012. Der vollständige Artikel findet sich nur in der Printausgabe von COMPACT – bundesweit am guten Kiosk ab 5.1.2012. Oder bestellen über www.compact-magazin.com
Zum Thema NSU finden Sie noch zwei weitere Artikel von Ingo Niebel und Hans Fricke in dieser NRhZ-Ausgabe.

Online-Flyer Nr. 335  vom 04.01.2012

Quelle: nrhz.de – vielen Dank an Thomas!